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Thrillville: Verrückte Achterbahn


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Thrillville: Verrückte Achterbahn Review vom 07.06.2008

Eigentlich sind Vergnügungsparks eine tolle Sache. Achterbahnen, Karussels, Wildwasserbahnen und Fressbuden begeistern wohl jedes Kind. Aber sie sind teuer. Der Heidepark Soltau will 29,50€ für eine Tageskarte, der Europapark 31,50€ und Disneyland Paris verlangt für die Tageskarte sogar 47€. Ein teurer Spaß, wenn man noch die Anfahrt hinzurechnet.

Warum also nicht einfach alles als Videospiel herausbringen? Ein Videospiel kostet soviel wie eine Tageskarte und man kann dann den ganzen Tag virtuell Achterbahn fahren, Airhockey spielen oder GoKart fahren. Bisherige Freizeitparkversoftungen haben auch gut funktioniert. Bullfrog (R.I.P.) brachte bereits 1994 Theme Park auf den Markt, ein knallhartes Managerspiel, in dem der Spieler seinen eigenen Freizeitpark aufbauen kann. Mittlerweile hat es das Spiel sogar auf den Nintendo DS geschafft. Ein weiterer Klassiker des Genres ist Chris Sawyers Rollercoaster Tycoon-Serie.
Und jetzt kommt Thrillville - Verrückte Achterbahn auf so ziemlich jede Spieleplattform. PC, Playstation 2, Nintendo Wii, Nintendo DS, X-Box 360 und natürlich auch die Playstation Portable wurden bedacht. Aber taugt das Spiel etwas?

Auf ins virtuelle Vergnügen: Achterbahn fahren im Wohnzimmer!
Thrillville gliedert sich grob gesagt in drei verschiedene Teile - Managen, Minispiele und Achterbahnbau. Der eigene Vergnügungspark muss natürlich profitabel arbeiten, neue Attraktionen gebaut werden, Besucher rundum zufrieden sein, Geräte repariert und vieles mehr erledigt werden, was man als Besitzer einer solchen Attraktion nun mal tätigen muss. Dieser Managmentaspekt ist allerdings nicht sonderlich gut ausgearbeitet. Es gibt zwar die üblichen Funktionen, wie man sie schon aus anderen Spielen her kennt, aber Thrillville – Verrückte Achterbahn ist weit entfernt von der knallharten Wirtschaftssimulation eines Theme Parks. Denn Geld ist eigentlich nie das Problem.

Doch was kann Thrillville sonst noch alles bieten? – Wir hatten es bereits angedeutet, denn neben besagten Managment bietet der Titel ebenfalls über 30 verschiedene Minispiele, die – ohne Zweifel - durchaus abwechslungsreich sind. Es gibt z.B. Minigolf, Autorennen, Action-Flugsimulationen, Miniatur-Panzerschlacht oder Weltraumshooter. Durch das Spielen dieser Minispiele löst man diverse Missionen im Spiel, die einen im Spielverlauf weiterbringen. Man spielt also nicht einfach nur so rum, sondern man kommt dadurch auch erfreulicherweise weiter im Text - geschickt gelöst.
Erfahrene Spieler werden allerdings schon sofort den Haken erkannt haben: Bei 50 Minispielen kann die Qualität eigentlich nicht sonderlich hoch sein. Und in der Tat sind diese Einlagen unterschiedlich gut gelungen. Einige, wie die Flugsimulationen, machen richtig Spaß, aber zum Beispiel die Autorennen steuern sich nicht gerade ideal. Manche Spiele sind völlig uninspirierte Klone bekannter Arcadespiele und übernehmen sogar die Gegnermuster eins zu eins von Gradius. Anderen fehlt der letzte Schliff, aber trotzdem findet der interessierte Spieler einiges an Spielspaß für zwischendurch.

Das Herzstück des Spieles ist aber natürlich der Achterbahnbau. Ein Vergnügungspark ohne Achterbahn ist wie eine Party ohne Bier - und natürlich muss der Spieler auch dafür sorgen, dass unser Park genügend spektakuläre Achterbahnen hat.
Die Baufunktion geht auch flott von der Hand - innerhalb weniger Minuten schießen die eigenen Achterbahnkreationen aus dem Boden, inklusive Kurven, Loopings, Gefälle und besonderen Spezialeffekten. Thrillville trägt nämlich das "Verrückte Achterbahn" nicht umsonst im Untertitel – so man kann Achterbahnen entwerfen, die in der Realität garantiert nicht vom TÜV abgenommen werden würden. Es ist zum Beispiel möglich, die Wagen am Ende der Fahrt in die Luft zu katapultieren und die Fahrgäste an Fallschirmen Richtung Boden gleiten zu lassen oder auch Sprünge einzubauen.
Die selbst entworfenen Achterbahnen stehen natürlich nicht einfach nur so in der Gegend herum, sondern man kann auch mit ihnen fahren. Das ist logischerweise nicht so vergnüglich wie die Fahrt in einer richtigen Achterbahn, aber es macht trotzdem Spaß, die eigenen Kreationen auszuprobieren.

Die Spielmechaniken werden dem Spieler in einem einfachen Tutorial beigebracht und das ganze Spiel ist mit deutscher Sprache ausgestattet. Daher ist es auch gerade wegen dem moderaten Schwierigkeitsgrad und dem Thema für jüngere Menschen geeignet.

Aber auch Thrillville leidet leider an einem der verbreitesten Probleme der PSP – den Ladezeiten. Jedes Minispiel muss erstmal laden, jede Mission lädt, wer in einer Achterbahn fahren will, muss warten. Das stört den Spielfluss.

Gameplay:
Wie bereits erwähnt, erscheint Thrillville auf PC, Playstation 2, Wii, Nintendo DS, X-Box 360 und PSP und der Inhalt ist auf allen Spielen gleich. Das schreit natürlich nach Steuerungsproblemen und die hat Thrillville auch in einigen der Minispiele. So funktioniert die Steuerung in den Egoshooter-Games nicht wirklich, da sie schlicht und einfach auf zwei Analogsticks ausgelegt ist. Auch in einigen anderen Spielen merkt man, dass die Steuerung nicht perfekt auf die PSP zugeschnitten ist. Fairerweise muss man anmerken, dass die Steuerung in den meisten Spielen und im Park selbst ohne Probleme funktioniert.

Grafik:
Zugegeben: Die optische Untermalung ist durchaus in Ordnung, wird aber keinen wirklich vom Hocker reißen können. Der 3D-Darstellung merkt man an, dass sie auf mehrere Plattformen ausgerichtet ist und nicht extra für die Playstation Portable optimiert wurde. Wirklich hässlich sind die Charaktermodelle. Unser Handheld kann deutlich mehr leisten.
In den Minispielen variiert die grafische Qualität natürlich. Einige Spiele sind wirklich gut gestaltet, andere hinterlassen einen eher schlechten Eindruck.

Sound:
Wirklich begeistern konnte uns die musikalische Untermalung von Thrillville: Verrückte Achterbahn nicht. Der Grund liegt einfach darin begraben, dass das Gebotene einfach viel zu sehr nach 0815-Liedern klingt und selbst Effektgeräusche sind nur in geringen Maße wirklich als positiv anzuprangern. Hier wäre eindeutig mehr drin gewesen!

Multiplayer:
Der Multiplayermodus ist eines der Herzstücke von „Thrillville - Verrückte Achterbahn“. Die Minispiele lassen sich auf der Playstation Portable auch zu zweit im Ad Hoc-Modus spielen und machen dort natürlich auch mehr Spaß als alleine. Leider kann man in der PSP-Version nur zu zweit zocken - auf anderen Systemen sind es vier. Schade!

Fazit:
Das Spielkonzept, welches sich um Minispiele und den Achterbahnbau dreht, hat durchaus Potenzial und gerade jüngere Spieler dürften mit der UMD auch einigen Spaß haben. Allerdings merkt man dem Titel immer wieder an, dass es nicht optimal auf die PSP optimiert wurde. Ladezeiten und Steuerungsprobleme trüben den vergnüglichen Ausflug in den Freizeitpark. Hätte Lucas Arts dem Spiel etwas Feinschliff gegönnt, wäre die Wertung auch höher ausgefallen. So bleibt schlussendlich nur ein durchschnittliches Spiel für echte Fans vorhanden.

Fährt am liebsten Karussell: Michael Schmalenstroer [Satan Claus] für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Activision für die freundliche Bereitstellung des Rezensionexemplars.



GAMEPLAY
7 von 10
Kann an manchen Stellen überzeugen, ist jedoch nicht überall wirklich ausgefeilt.
GRAFIK
7 von 10
Nicht hässlich, aber leider auch nicht sonderlich schön.
SOUND
6 von 10
Einheitsgedudel ohne wirkliche Höhen und Tiefen.
FEATURES
7 von 10
Sehr viele Minispiele und ein lustiges Achterbahnbau-Feature. Ansonsten nichts außergewöhnliches.
MULTIPLAYER
8 von 10
Bei der Vielfalt der gebotenen Minispiele sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein!
GESAMT-
WERTUNG:
69%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Ein Minispiel unterwegs geht immer!"







Details
Spielname:
Thrillville: Verrückte Achterbahn

Publisher:
Activision

Developer:
Activision

Genre:
Sonstiges

Release:
24.05.2007 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

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