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Star Ocean: First Departure


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Star Ocean: First Departure Review vom 03.08.2009

Wenn Rollenspieler den Namen Square Enix hören, dann läuft ihnen schon oft das Wasser im Munde zusammen. Mit Spieleserien wie Final Fantasy, Dragon Quest und Co. gibt es auch jede Menge Futter für eingefleischte Fans des gepflegten RPG-Genres. Doch zu Zeiten des Super Nintendos gab es auch noch einige Geheimtipps wie Terranigma oder weitere 16-Bit-Klassiker wie Illusion of Time, Secret of Mana oder Secret of Evermore. Damals war die Fusion von Square Soft und Enix noch nicht unter Dach und Fach und so gehörte es zur Seltenheit, dass Spiele aus dem Hause Enix es je über den Teich schafften.

Terranigma war eines der letzten Spiele der SNES-Ära, die es auf den Super Nintendo noch nach Europa geschafft hatten. In Japan hingegen war die Blütezeit der Konsole noch nicht vorbei und so veröffentlichte Enix 1996 - 2 Jahre nach dem Erscheinen der Playstation und einem Monat nach dem Release des Nintendo 64 - einen 16-Bit Rollenspieleklassiker für das SNES: Star Ocean hieß das Spiel und erstaunte die Fans von Damals mit Videosequenzen und vereinzelter Sprachausgabe. Auf dem SNES ein richtiges Erlebnis.

Das Dutzend auf dem Jahres-Chronometer musste erst voll werden, damit Square Enix den Quellcode ausgräbt und erneut auf begeisterte Rollenspieler los lässt. Ein wenig Politur hier ein bisschen Feinschliff da und aus Star Ocean für das SNES wurde Star Ocean: First Depature für die PSP. Hätte dieses eingestaubte Spiel in der Mottenkiste bleiben sollen, oder Lohnt sich die Remake-Anschaffung des letzten Enix-Spiels für das SNES?

Wenn du dein Leben in einem Moment neu ordnest, veränderst du damit Raum und Zeit.
Wir schreiben das Space-Jahr 346 und in einer weit, weit entfernten Galaxie landet ein Raumschiff der Terran Federation auf dem friedlichen Planeten Roak. Die Bewohner von Roak sind ein junges Volk, die mit den typischen Streitereien zu tun haben, Banditen, Monster und sonstiges Getier. Fernab von hochentwickelter Technologie passiert jedoch eine Katastrophe. Plötzlich verwandeln sich viele Bewohner in Stein und es scheint sich über den ganzen Planeten auszubreiten. Es handelt sich um einen außerirdischen Virus und die Terran Federation möchte die Verbreitung aufhalten. Die Weltraumreisenden treffen auf eine kleine Heldentruppe von Roak und zusammen mit diesen möchten, wagen sie das Unmögliche. Eine Zeitreise in die Vergangenheit, soll ein Ungetüm aufstöbern, welches das Heilmittel in seinem Blut trägt. Doch kann die Truppe aus Weltraumpionieren und Raokern die drohende Katastrophe aufhalten?

Star Ocean: First Depature an sich ist ein traditionelles Square-Enix-RPG mit den typischen Elementen. Es wird aus der Vogelperspektive gespielt, Gegner tauchen zufällig auf, die Charakter können up-leveln, etliche Gegenstände und Waffen wollen gefunden werden, etc. In Dörfern wird aufgestockt, neue Waffen werden eingekauft und nach und nach macht man aus einer müden Truppe von Stümpern eine wahre Heldentruppe.

Das Kampfsystem erinnert hingegen stark an das bekannt aus der Tales of-Serie. Während den Echtzeitkämpfen können verschiedene Schlagtechniken durchgeführt, sowie Zauber ausgesprochen werden. Im späteren Verlauf können diese Schlagtechniken verbessert werden und neue Spezialangriffe werden geboren. Auch ansonsten gilt es die Heldentruppe mit zahlreichen Fähigkeiten auszustatten. Die Truppe kann Kochen lernen oder sich in anderen Berufungen spezialisieren. Dabei ist die Komplexität sehr hoch und man kann seinen Gestaltungsoptionen und Item-Kreationen freien Lauf lassen.

Ansonsten ist das schon fast alles was Star Ocean: First Depature zu bieten hat. Es ist ein sehr traditionelles RPG, mit einer annehmbaren Story, einer grafischen Schönheitskorrektur und einigen Videoelementen. Man wird gut und gerne zwischen 25 und 30 Stunden davor gebannt sein, bevor man den Creditsbildschirm betrachten kann und weiß, ob die Geschichte ein gutes Ende genommen hat.

Gameplay:
Klassisch von A bis Z. Egal ob Menüführung, Kampfsystem oder Item-Kreationsmechanik. Old-School-Freunde werden sich sofort heimisch fühlen. Man kommt sich vor als würde man in das 16-Bit-Zeitalter zurück teleportiert werden und bekommt noch ein wenig zeitgenössische Updates oben drauf. Das Kampfsystem erinnert stark an die Tales of-Reihe und jeder Charakter bringt seine eigenen Vorzüge mich sich. Nahkampf, Heilzauber oder Angriffszauber, von jedem ist etwas dabei und dazu kommen die zahlreichen Spezialfähigkeiten, die im Laufe des Abenteuers erlernt werden können.

Grafik:
Optisch bewegt man sich in einer Mischwelt. Die Entwickler wollten den Charme der 16-Ära einfangen, haben aber dem Spiel eine optische Schönheitskur verpasst. So gibt es neue Anime-Sequenzen gepaart mit klassischen 2D-Grafiken im ganz eigenen Flair. Die Oberwelt und anderen Elemente sind eine Mischung aus 2D- und 3D-Grafiken und um 360° frei rotierbar. Einzig und allein die vereinzelt auftretenden Framerate-Einbrüche bei den Kämpfen können als störend empfunden werden. Alles andere ist so, wie man es von einem traditionellen Japano-RPG erwartet.

Sound:
Wer einen epischen Soundtrack erwartet und glaubt noch lange von Ohrwürmern geplagt zu werden, der wird an dieser Stelle enttäuscht. Es ist kein Final Fantasy es ist auch keine Seiken Densetsu-Reihe (aka Secret of Mana-Serie). Man bekommt ordentliche Kost geboten, aber auch nicht mehr.

Features und Besonderheiten:
Klassische RPG-Kost mit einer Nettospielzeit von rund 30 Stunden. Ein komplexes Charakteraufwertungssystem mit zahlreichen Elementen zur Item-Erschaffung, Fähigkeitenverbesserung und mehr. Alle neu hinzugekommenen Videosequenzen können auch im Hauptmenü einzeln abgerufen und später angeschaut werden. Die PSP-Version kommt streckenweise mit Sprachausgabe daher, aber wer auf eine deutsche Lokalisierung hofft, wird enttäuscht. Englisch ist angesagt.

Fazit:
Star Ocean: First Depature ist für wahre Fans des klassischen Square-Enix-RPGs eine unterhaltsame Kost, die für einige Stunden fesseln kann. Auch wenn man hier kein Must-Have-Titel vorfindet, sollten Old School-Freunde dennoch den Blick wagen, denn es ist das klassische Gameplay mit einer kleinen grafischen Politur. Man kommt nicht an die Klasse eines Terranigmas, Final Fantasys oder Dragon Quests ran, aber dennoch hat die Star Ocean-Saga ihren ganz eigenen Charme, der zudem im zweiten Teil, der ebenfalls auf der PSP veröffentlicht wurde, fortgesetzt wird.

Kramt sein Super Nintendo wieder vom Speicher hervor: Kevin Jensen für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Koch Media für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
Klassische Kost im neuen Gewand
GRAFIK
7 von 10
Anime meets Retro
SOUND
7 von 10
Angenehm, aber nicht episch
FEATURES
8 von 10
Viel zu tun und komplexes Upgrade-System
MULTIPLAYER
0 von 10
Nicht vorhanden
GESAMT-
WERTUNG:
77%
Mobilitätsfaktor: [5 /10]
"Komplexe Story und langatmige Missionen laden zum Sofazocken ein."







Details
Spielname:
Star Ocean: First Departure

Publisher:
Square Enix

Developer:
tri-Ace

Genre:
Rollenspiel

Release:
24.10.2008 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (127)

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