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Secret Agent Clank


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Secret Agent Clank Review vom 01.02.2009

Ihr habt es sicherlich schon bemerkt: Momentan ist auf PlaystationPortable.de weniger los als früher. Zum einen scheint der Softwarenachschub langsam, aber sicher auszutrocknen und zum anderen sind wir momentan sehr schwach besetzt. Diverse Verpflichtungen im realen Leben lassen unserer doch sehr kleine Redaktion momentan für die doch recht zeitaufwändige Arbeit an der Seite nicht so viel Zeit übrig, wie nötig wäre. Darunter leiden vor allem die Spieletests – ein Spiel muss ausgiebig angespielt werden, damit nicht nur der erste Eindruck entscheidet. So mancher Titel hat sich nach einiger Einarbeitungszeit dann doch noch als Perle entpuppt. Daher testen wir heute ein Spiel, das schon eine Weile in den Läden zu kaufen ist: Secret Agent Clank. Die zwei Sony-Helden Ratchet und Clank traten bereits in diversen Spielen auf Sonys großen Konsolen in Erscheinung. Auf der PSP ist allerdings der kleine Roboter Clank auf sich alleine gestellt, denn Langohr Ratchet sitzt leider im Knast. Er soll einen Juwelendiebstahl begangen haben, kann sich aber an nichts mehr erinnern. Natürlich ist Clank von Ratchets Unschuld überzeugt und macht sich auf, diese zu beweisen.

Ein kleiner Roboter muss dabei natürlich anders vorgehen als ein schwerbewaffneter Lombax und muss daher auf andere Qualitäten setzen. In "Secret Agent Clank" steht daher, wie der Name schon verrät, nicht hemmungslose Ballerei im Vordergrund, sondern eher subtilere Methoden. Clank besitzt nämlich jede Menge Gimmicks, auf die auch James Bond neidisch wäre. So kann die Schmeißfliege geschwind Gegner angreifen, die Manschettenknöpfe werden zu mächtigen Granaten und Laserbarrieren legt der kleine Agent mit einer Ladung Tinte aus seinem Spionfüller lahm. Unser Held schlägt auch gerne aus dem Hinterhalt mit einer Clank Fu-Attacke zu – überraschte Gegner lassen sich so ohne größere Feuergefechte einfach mit einer Knopfkombination erledigen.

Um Ratchet aus der Klemme zu helfen, macht sich der kleine Agent erstmal auf zum Schauplatz des angeblichen Verbrechen, um dort nach Hinweisen zu suchen. Im schwer bewachten Museum lauern fiese Wachroboter, Laserbarrieren und Roboterhunde. Hat man sich erfolgreich einen weiteren Hinweis gefunden, geht es nach … das verraten wir natürlich nicht. Festzuhalten ist allerdings, dass die Schauplätze der Abenteuer sehr abwechslungsreich gestaltet sind und immer wieder kleinere nette Details oder Gags enthalten.

Ratchet hat währenddessen ein größeres Problem: Er sitzt in genau dem Hochsicherheitsgefängnis, in dem all die Bösewichte sitzen, die er in seinen vorigen Abenteuern genau dorthin geschickt hat. Diese sind natürlich stinksauer und versuchen alles, um sich zu rächen. Daher werden Clanks Abenteuer immer wieder unterbrochen und es gilt, mit Ratchet den Ansturm wütender Wesen abzuwehren. Hier darf dann aus allen Rohren gefeuert werden, dass es eine wahre Freude ist. Besonders originell sind diese Szenen allerdings nicht, da sie immer im gleichen Areal spielen.

Als Bonus dient der tollpatschige Captain Qwark, der gerade seine Memoiren schreibt und daher nochmal die Schauplätze seiner Abenteuer besucht. „Seine Abenteuer“ ist allerdings glatt gelogen – sämtliche Kämpfe haben nämlich Ratchet oder Clank in vorigen Spielen bestritten und der gute Captain malt die Kämpfe in seiner Fantasie nur noch spektakulärer aus und schreibt sich den ganzen Ruhm zu. Diese Einlagen lockern das Spiel allerdings sehr auf, da es hier richtig zur Sache geht. Wenn man mit einem überdimensionierten Captian Qwark in einer Stadt gegen einen mächtigen Obermotz kämpft und dabei im Nebenbei die halbe Stadt zerstört, freut sich das Zockerherz. Als weitere Bonuscharaktere dienen die knuffigen Gadgebots, kleine Roboter, die zusammenarbeiten müssen, um ihre Mission zu erfüllen. Dabei steht eher der Puzzleanteil im Vordergrund.

"Secret Agent Clank" ist ein typisches 3D-Jump'n'Run. Die Actionelemente wurden im Vergleich zu den Vorgängern etwas zurückgefahren – Clank geht subtiler vor. So gibt es viele Gegner, die im Kampf schwer zu besiegen sind, aber mit einer Schleicheinlage und Clank-Fu einfach zu besiegen sind, diverse Schleichpassagen und spezielle Actionpassagen. Hier gilt es sich z.B. durch Lasersperren zu hangeln oder eine Gräfin mit einem gekonnten Tanz zum Ausplaudern von Informationen zu bewegen. Diese Sequenzen laufen als Rhythmussequenz ab, in der man durch gezieltes und zeitgenaues Knöpfchendrücken weiterkommt. Außerdem kommen noch kleinere Actionszenen wie eine Snowboard-Verfolgungsjagd hinzu. Alles in allem präsentiert sich dem Spieler eine sehr ausgewogene Mischung zwischen Schleichen, Action und Spezialsequenzen. Besonders gut tut dem Spiel, dass zwischen den verschiedenen Charakteren gewechselt wird und man so nicht ständig die gleichen Spielelemente vorgesetzt bekommt.

Das Spiel bietet die volle Ladung an Bonusmaterial. Es so gibt es diverse Goodies wie Cheats, Herausforderungen, besondere Skizzen oder alternative Outfits für Clank freizuspielen. Wer wirklich alles haben will, wird dafür eine ganze Weile brauchen.

Steuerung:
Clank steuert sich etwas hackelig. Dabei fällt mal wieder auf, dass der PSP wirklich ein zweiter Analogstick fehlt – so befindet sich die Kamerasteuerung leider auf den Schultertasten. Das führt dazu, dass das Waffenwechseln und andere Funktionen etwas gewöhnungsbedürftig zu steuern sind.
Trotzdem kann man eigentlich in den meisten Fällen die Spielfigur problemlos und ohne in Abgründe zu fallen kontrollieren.

Grafik:
Die Grafik spielt auf jeden Fall in den höheren Kategorien auf der Playstation Portable mit. Sie ist sehr bunt, besitzt einige witzige Details und vor allem der häufig etwas abgedrehte Grafikstil weiß zu gefallen. Das Spiel bewegt sich allerdings nicht in der absoluten Spitzenklasse wie God of War, aber trotzdem findet der Spieleredakteur eigentlich nichts zu meckern.

Sound
Deutsche Sprachausgabe, gute musikalische Untermalung, welche dem Spiel die richtige Würze verleiht, und ordentliche Effekte, die in einem Jump and Run ebenfalls das A und O sind, kann man hier vortreffen. Da gibt es wirklich nichts zu meckern und wir sagen: "Daumen hoch, für den sportlichen Agenten!"

Fazit:
"Secret Agent Clank" ist endlich mal wieder ein Spiel, das die Playstation Portable richtig nutzt. Gute Grafik, keine langweilige Portierung, gut unterwegs zu spielen und sympathische Charaktere, die wir schon von den großen Konsolen kennen. Solche Spielekost haben wir uns damals bei der Ankündigung der PSP erhofft. Wer auf Jump'n'Runs mit Schleicheinlagen steht, sollte einen Blick auf das Spiel werfen, vor allem wenn er die bisherigen Abenteuer des ungleichen Teams gemocht hat.

Ist sein eigener Agent: Michael Schmalenstroer [Satan Claus] für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Sony für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
Sehr abwechslungsreiche 3D-Jump'n'Run Kost
GRAFIK
8 von 10
Sehr solide, aber nicht die absolute Oberklasse
SOUND
8 von 10
Deutsche Sprachausgabe und passende Klänge - super!
FEATURES
10 von 10
10 Es gibt jede Menge Bonusmaterial, das alles erst freigespielt werden muss. Top!
MULTIPLAYER
0 von 10
Nicht vorhanden.
GESAMT-
WERTUNG:
85%
Mobilitätsfaktor: [5 /10]
"Doch eher für etwas längere Spieldauer ausgelegt."







Details
Spielname:
Secret Agent Clank

Publisher:
High Impact Games

Developer:


Genre:
Adventure

Release:
12.07.2008 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (67)

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