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Final Fantasy I


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Final Fantasy I Review vom 09.03.2008

Blicken wir zurück in das Jahr 1987: Das nur vier Jahre zuvor gegründete Videospiel-Unternehmen Square Co., Ltd. hatte bereits einige Spiele wie „The Death Trap“, „Aplha“ oder „King’s Knight“ veröffentlicht, doch wirklich durchsetzen konnten sich diese Titel auf dem hart umkämpften Spielemarkt der damaligen Zeit nicht. Es kam, wie es früher oder später kommen musste und die heute weltweit bekannte Firma stand kurz vor dem Aus. Möchte man kampflos aufgeben, oder die letzten Ressourcen in ein alles entscheidendes Projekt stecken? Für die Vorgesetzten von Hironobu Sakaguchi war die Antwort klar und man beauftragte ihn sogleich mit der Entwicklung eines Spiels, das Square vor dem Ruin retten sollte... „Final Fantasy“ war geboren und es verkaufte sich rasend. Die fantasiebegeisterten Japaner bestätigten die Entwickler in ihrer Arbeit und der dadurch resultierende finanzielle Schub verhalf dem Unternehmen zu einer durchweg rosigen Zukunft. Wie es für die Videospielindustrie üblich ist, möchte man auch nach Jahren noch an der harten Arbeit der Vergangenheit gewinnen und so erschienen einige Remakes des ersten „Final Fantasy“-Teils. Zuletzt für den Gameboy Advance im Jahre 2004. Letztes Jahr folgte die Veröffentlichung der PSP-Variante in Japan und nach rund 10 Monaten ist das Spiel nun endlich auch hier erhältlich. Ist der Titel noch zeitgemäß, lohnt sich die Investition und kann er mit modernen Rollenspielen mithalten?

Der Name „Final Fantasy“ steht für ganz großes Rollenspiel-Kino und für viele Spieler auch für unvergessliche Story-Elemente, die selbst den kaltherzigsten Zocker die ein oder andere Träne über die Wange brachte. Storytechnisch ist der erste Teil der Serie noch weit von den aktuelleren Teilen entfernt. Freilich aber ist der Grundaufbau entsprechend der Erwartungen gehalten: Gut gegen Böse. Das Problem in „Final Fantasy“ ist kurz und bündig zu erklären: Die Elemente sind aus ihren Fugen geraten und bedrohen nun alles, was auf der fiktiven Welt lebt. Feuer, Erde, Wasser und Wind sorgen für allerlei Unruhen und nur die „Krieger des Lichts“, die vier magische Kristalle bei sich tragen, können das einst gewesene Gleichgewicht der Elemente wiederherstellen. Als Spieler startet man nun inmitten der kleinen Stadt Cornelia und macht sich auf den Weg in das örtliche Schloss. Dort trifft man den seiner Tochter beraubten König an, welcher die vier Charaktere auch gleich als die „Krieger des Lichts“ identifiziert. Schon der Weise Lukan prophezeite, dass diese Krieger das Land retten würden und so bittet der König darum, seine Tochter, Prinzessin Sela, aus den Fängen des gemeinen Garland zu befreien. Let the show begin!

Beim Serienauftakt war Square noch unerfahren, was die Rollenspiele angeht, doch dennoch trumpft der Titel mit einigen Innovationen der damaligen Zeit auf, die sich auch heute noch in diversen Spielen des Genres wiederfinden lassen. So gab es auch im Erstling bereits verschiedene Klassen, in die die Mitglieder der Gruppe eingeteilt waren. Man konnte sich frei auswählen, wie viele Mitstreiter welcher Klasse man mit an Bord haben möchte. Starke Kämpfer, zurückhaltende Magier, schnelle Ninjas? „Von allem ein bisschen“, vier an der Zahl und der Anfänger kann beruhigt auf die Reise gehen. Auch der Punkt, dass die Wahl der Protagonisten in keiner Weise den Spielverlauf beeinflussen, oder man charakteristische Merkmale erkennen kann, macht die Auswahl zu einem leichten Spiel. Es ist nun mal nicht zu verschweigen, dass das Grundgerüst schon „einige“ Jahre auf dem Buckel hat.

Auch das heute fast schon zum RPG-Standard gehörende System des stetigen Auflevelns kam bereits im Erstlingswerk zum Einsatz. So bekommt der kämpfende Charakter nach jedem absolvierten Kampf Erfahrungspunkte gutgeschrieben, welche beispielsweise den Schaden von Attacken erhöhen oder für eine höhere Gesundheit sorgen. Selbstverständlich kann man seine Kräfte auch durch den Zukauf von neuen, stärkeren Waffen maximieren, Zauber für Heilung oder Angriff ausrüsten oder in einem Rasthof übernachten. Dass dies mit einer gewissen finanziellen Belastung daherkommt, ist verständlich. Dieses Geld verdient man ebenfalls mit den Kämpfen - jedoch stets etwas zu wenig. Es dauert nämlich eine ganze Weile, bis man genug Zufallskämpfe erledigt hat, um sich den gewünschten Zauber oder eine bestimmte Waffe ins Inventar zu holen. Beim Ausrüsten hilft das System nach, wenn man sich zu den unerfahreneren Spielern zählt. Ein Tastendruck bloß, und automatisch bekommt der entsprechende Charakter die für ihn am vorteilhaftesten Objekte ausgerüstet. Prima.

Die angesprochenen Zufallskämpfe laufen dabei rundenbasiert ab. Man sollte sich von Anfang an mit dem System anfreunden, um auch später noch Spaß am Spielen haben zu können. Es gibt nämlich dutzende, hunderte von Zufallskämpfen, von denen man zwar flüchten kann, dies jedoch meist genauso viel Aufwand benötigt wie das Verkloppen der Gegner an sich.

Lokalisierung anyone?
Schade, wirklich schade. Leider bietet „Final Fantasy“ lediglich die japanische und englische Sprache zur Auswahl. Für Spieler, die dem Englischen nicht mächtig sind, lohnt sich der Kauf aus diesem Grunde kaum. Nachdem der Titel erst rund 10 Monate nach der Veröffentlichung in Japan auch in der deutschsprachigen Region erscheinen sollte, freuten sich die ersten bereits über eine Lokalisierung, wie es seinerzeit auf dem Gameboy Advance der Fall war.

Gameplay:
Wer bereits andere Rollenspiele in seinen UMD-Schacht hat wandern lassen, wird sich auch bei „Final Fantasy“ sofort heimisch fühlen. Zwar ist das Navigieren der Protagonisten nicht mit dem Analog-Stick möglich, doch die Steuerung per Steuerkreuz und Aktionstasten stellt keine weiteren Probleme dar. Nichts zu meckern.

Grafik:
Vergleicht man die Optik der im Jahre 1987 veröffentlichten Fassung, so würde man kaum feststellen können, dass es sich um ein und dasselbe Spiel handelt. Sämtliche Elemente wurden aufpoliert und an das Breitbilddisplay angepasst, neue Animationen laufen rund und auch die Umgebungsgrafiken machen einen soliden Eindruck.

Sound:
Dass Nobuo Uematsu mit dem Soundtrack ganze Arbeit geleistet hat, ist nicht zu bestreiten. Thematisch stets passend und für die PSP-Variante neu eingespielt, untermalt die Musik das Geschehen wirklich gut. Hier könnten sich andere Games ruhig eine Scheibe abschneiden - Action kann auch ohne Rock-Musik vermittelt werden, jawohl!

Fazit:
„Final Fantasy“ ist in die Jahre gekommen, und das merkt man trotz der aufpolierten Grafik und dem angepassten Sound nur allzu oft. Storytechnisch bietet der Titel recht wenig Tiefgang und auch charakteristische Merkmale lassen sich nicht erkennen. Das Gameplay ist ebenfalls angestaubt und was damals als Innovation galt, gehört heute zum Grundgerüst eines jeden Rollenspiels... Auf dem GBA konnte das Spiel ebenfalls durch die Lokalisierung punkten, auf der PSP sucht man diese vergebens. Ein weiterer Punkt, der für die GBA-Fassung spricht; die ersten beiden Teile erschienen damals auf nur einem Modul - einmal bezahlt konnte man beide Teile in deutscher Sprache spielen. Schade, dass man zwar zweimal kassiert und dennoch keine Übersetzung anbietet.

Spielt fleißig Squares Wiederaufstieg nach: Max Zeschitz [Zeschitz] für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Square Enix für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
Gut belegt, sehr simpel nachzuvollziehen.
GRAFIK
7 von 10
Überall aufpoliert, den Handheld jedoch keinesfalls ausreizend.
SOUND
8 von 10
Thematisch passender, mitreißender Soundtrack.
FEATURES
4 von 10
Was hätte man sich über eine Lokalisierung gefreut…
MULTIPLAYER
0 von 10
Nicht vorhanden.
GESAMT-
WERTUNG:
71%
Mobilitätsfaktor: [2 /10]
"Rollenspiele gehören ins Wohnzimmer!"







Details
Spielname:
Final Fantasy I

Publisher:
Square Enix

Developer:
Square-Enix

Genre:
Rollenspiel

Release:
08.02.2008 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 18 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)

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