PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de
SONY PSP
Playstation Portable.depowered by 4players translate2english
Home News Spiele PSN UMDs Artikel Community RSS
Jetzt anmelden!   |   Login:   Nickname:    Passwort:      Passw. vergessen?   
Du bist nicht eingelogged.

Final Fantasy II


  • Testbericht
  • Screenshots (5)
  • News & Videos (7)
  • User (55)
  • Spiel Kaufen
Final Fantasy II Review vom 11.03.2008

Fast genau ein Jahr war vergangen, seitdem Square Co., Ltd. seine letzten Ressourcen in einen Topf geworfen und die fähigsten Landleute damit beauftragt hat, das Unternehmen vor der Pleite zu retten. Das Ergebnis war der Auftakt einer Serie, die bis dato weit mehr als 10 Nachfolger spendiert bekam - „Final Fantasy“. Nachdem wir bereits den ersten Teil der mittlerweile in der Videospielbranche etablierten Saga genauer unter die Lupe genommen haben, kamen wir natürlich nicht umher, uns auch den Nachfolgertitel genauer anzusehen. Auch dieser wurde bis dato auf mindestens vier weitere Systeme portiert, nachdem er im Jahre 1988 erstmals auf dem NES zu sehen war, doch wie viel bietet die PSP-Fassung für’s Geld?

Man wusste damals eventuell noch nicht, was der eigenwilligen Durchschnittsspieler wirklich in seinem Modulschacht haben möchte, oder wollte sich mit einer simplen Fortsetzung gar nicht erst befassen. So kommt es, dass „Final Fantasy II“ in vielen Belangen zwar mit dem Vorgänger Hand in Hand marschiert, hierbei jedoch oftmals einen anderen Weg als den bereits etablierten Pfad einschlägt. Storytechnisch hat man sich in jedem Falle weiterentwickelt. Selbstverständlich steht der Kampf gegen das Böse wieder im Vordergrund, doch die Inszenierung ist deutlich überzeugender gelungen. So ist bereits zu Anfang jede Menge Aufregung garantiert, wenn man sich das vorgerenderte Intro ansieht und ohne große Zwischenmeldung im Anschluss daran sofort den erbitterten Kampf gegen die Handlanger des Bösen austragen soll. Keine Chance für unsere schwächlichen Recken, doch mit der Niederlage beginnt die Geschichte erst richtig. So kommt man im Verlauf des Spiels wieder mit den altbekannten magischen Kristallen in Berührung, welche in den ersten Teilen der Serie eine nicht unbedeutende Rolle eingenommen haben.

Eine weitere Neuerung, die man glücklicherweise bald wieder verworfen hat, ist das neue System im Bezug auf Erfahrungspunkte. So war es beim vorigen Teil noch so, dass man für die Teilnahme an einem Kampf automatisch „in allen Belangen“ aufgelevelt wurde, während man in „Final Fantasy II“ lediglich einzelne Fähigkeiten verbessern kann. Doch nun kommt der Haken - nur, wer sich möglichst oft in einem Kampf vermöbeln lässt, bekommt am Ende auch haufenweise Erfahrung zugesichert. Interessant auch, dass sich ein Kämpfer, der sich auf Schläge mit Schwert und Axt spezialisiert und diese entsprechend oft anwendet, immer weiter an Magie-Fähigkeiten verliert. So muss der vorausschauende Spieler einige Dinge beachten, um sich stets auf einem durchweg hohen Niveau halten zu können. Vor allem Anfänger müssen sich erst daran gewöhnen, dass das Aufeinandertreffen mit einem deutlich unterlegenen Gegner nicht wirklich viel bringt, wenn man ihn mit dem ersten Schlag aus der Runde katapultiert, ohne selbst Schaden davon genommen zu haben. Früher oder später muss man sich aber mit dem „neuen“ System anfreunden - es führt einfach kein Weg daran vorbei. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass es in „Final Fantasy II“ etliche der so genannten Zufallskämpfe gibt, macht es uns dieser nicht leichter. Derartige Zufallskämpfe zu absolvieren ist wie bereits geschrieben, ein Muss. Wirklich ausgeglichen ist der Schwierigkeitsgrad leider hierbei nicht. Scheinbar ist so mancher Gegner zwischendurch schwerer zu besiegen, als ein folgender Endgegner.

Eine weitere Besonderheit, die ebenfalls im ersten Teil der Serie noch nicht bekannt war bzw. genutzt wurde, ist die Art der genretypischen Unterhaltungen. Hier lernt man schnell, dass einige wichtige Begriffe gelernt und gemerkt werden können. Bei einer kommenden Konversation hat man nun die Möglichkeit, einen dieser Begriffe anzusprechen. Möglicherweise kann euer Gegenüber einige relevante Details hierzu übermitteln. Auch verschiedene Charaktere, wie beispielsweise die Chocobos, die in späteren „Final Fantasy“-Spielen immer wieder in Erscheinung treten, haben ihren Ursprung im zweiten Teil der Saga.

Ohne Englisch geht es nicht!
Wieder einmal wird der ausschließlich Deutsch sprechende Spieler einen großen Bogen um den Titel machen müssen. Sicherlich hatte man genug Zeit dafür, einen deutschen Untertitel zu implementieren, doch auch in „Final Fantasy II“ wurde kein einziges Wort in unsere Sprache übersetzt. Man sagt zwar, dass man lieber keine, als eine schlechte Übersetzung haben wolle - Spieler, die dem Englischen nicht mächtig sind, bringt dies jedoch herzlich wenig. Auf dem Gameboy Advance klappte es damals ohne Probleme, wieso hat man diesen Zusatzaufwand nicht auch hier aufgebracht?

So bereist man die durchaus üppig ausgefallene Oberwelt zu Fuß (es gibt auch deutlich schnellere Verkehrsmittel, z.B. das Luftschiff), durchstreift Verließe und steigert die Fähigkeiten seiner Protagonisten, indem man sich durch Horden von Zufallskämpfen rauft, um schlussendlich das Böse zu besiegen. Trotz mehr Handlungsspielraum, als es noch in Teil I der Fall war, braucht man für das Durchspielen knapp 20 Stunden - wer wirklich alles erfahren möchte, darf noch einmal etwas dazu addieren.

Gameplay:
Im Bereich der Steuerung gibt es eigentlich nichts, was man bemängeln müsste. Die Tastenbelegung passt, wenn auch das neue Level-System dem Spielfluss nicht unbedingt gut tut und vor allem nach einigen Stunden Spielzeit richtig Nerven kosten kann.

Grafik:
Schon „Final Fantasy“ zeigte, wie ein aufpoliertes Spiel aus den 80ern heute auszusehen hat. Schöne Animationen, charmante Umgebungsgrafiken und eine recht große Weltkarte runden das Gesamtbild ab. Freilich reizt man die PSP damit grafisch nicht wirklich aus, doch rangiert „Final Fantasy II“ mit der Optik durchaus auf hohem Niveau.

Sound:
Wie schon der Erstling unter Beweis stellen konnte, haben sich die Entwickler bei der Neuaufmachung des Soundtracks große Mühe gegeben. Sanfte und beruhigende Klänge auch hier, wenn sie zum aktuellen Geschehen beitragen; Action dort, wo Action gefragt ist. Klasse!

Features und Besonderheiten:
„Final Fantasy II“ bietet auch dem Spieler etwas, der das Spiel bereits kennt und bereits auf dem Gameboy Advance (oder anderen Plattformen) gespielt hatte. So schaltet man nach dem ersten Durchspielen automatisch zum Beispiel eine schicke Gallerie mit Artworks und einen Musikplayer frei. Auch präsentiert man den Bonus-Abschnitt, der bereits auf der GBA-Fassung vorhanden war und hat zudem einen weiteren Dungeon auf die UMD gepresst.

Fazit:
Mit „Final Fantasy II“ wagten die Entwickler von Square etwas Neues. Dass neu jedoch nicht mit besser gleichzusetzen ist, hat die Vergangenheit nicht erst einmal gezeigt. Technisch hat man den Titel gut an den Handheld angepasst - die Kritikpunkte der Urfassung sind uns jedoch erhalten geblieben. Das Aufleveln gestaltet sich deutlich schwieriger und vor allem langwieriger als es im ersten Teil der Fall war. Das Feature, dass Charaktere im Laufe des Spiels markante Merkmale geschenkt bekommen, kam erst später hinzu und bringt der Story somit nicht wirklich viel Pepp. Auch der Punkt, dass man beide Spiele getrennt voneinander veröffentlicht hat, ist sehr schade. Rollenspielfans, die auf den Beginn der Serie zurückblicken wollen, dürfen -sofern Toleranz vorhanden ist- dennoch zugreifen.

Schwelgt weiterhin in vergangenen Zeiten: Max Zeschitz [Zeschitz] für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Square Enix für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
Intuitiv durch altbekannte Belegung.
GRAFIK
7 von 10
Schön anzusehen, jedoch kein Vergleich zum Original.
SOUND
8 von 10
Wohlklingend, bekannte Melodien zeitgemäß aufpoliert.
FEATURES
4 von 10
Wieder einmal fehlt die Lokalisierung!
MULTIPLAYER
0 von 10
nicht vorhanden.
GESAMT-
WERTUNG:
69%
Mobilitätsfaktor: [2 /10]
"Auch der zweite Teil ist unterwegs kaum reizvoll."







Details
Spielname:
Final Fantasy II

Publisher:
Square Enix

Developer:
Square-Enix

Genre:
Rollenspiel

Release:
07.02.2008 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

Jetzt Bestellen:
Zum Shop