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Space Invaders Extreme


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Space Invaders Extreme Preview vom 16.05.2008

Es gibt Videospiele, an die erinnert man sich einfach gerne zurück. Vor allem dann, wenn man schöne Momente der Kindheit mit ihnen verbindet. Retro-Compilations aller Hersteller sollen dem Spieler genau dieses Erlebnis wiederbringen – etliche Spiele, die damals auf Atari 2600, Nachfolgermodellen oder ganz anderen Konsolen gelaufen sind, zusammen auf eine UMD gepackt, lassen sich gut verkaufen, doch hört man immer wieder, dass es einfach nicht dasselbe sei. Ebenfalls im Trend liegen Remakes zu besonders erfolgreichen Spielen. Aktuelles Beispiel: Space Invaders, zu dem im Sommer diesen Jahres ein Remake erscheinen wird. Diesmal unter dem Kürzel Space Invaders Extreme. Wir haben uns die Demo-Version des Spiels genauer angesehen und sagen, ob man den Titel besser gleich wieder vergisst oder auf jeden Fall die Augen offen halten sollte.

Dass Space Invaders schon zur Erstveröffentlichung im Jahre 1978 einschlug wie eine Bombe, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Als man den Titel das erste Mal in den Arcadehallen in Japan aufstellte, dauerte es nicht lange, bis jeder dieses Spiel spielen wollte. In Folge dessen entstand in Japan eine Knappheit an Münzen, die zum Spielen in den Automaten geworfen werden mussten. Es dauerte eine Zeit lang, bis man Space Invaders endlich auch zu Hause spielen konnte.

Das Spielprinzip an sich ist ebenso simpel wie packend zugleich. Der Spieler steuert eine Art beweglicher Kanone von links nach rechts und muss damit versuchen, die aus dem All herannahenden Angreifer zu eliminieren. Diese bewegen sich stets von rechts nach links und wieder zurück. Jedes Mal, wenn sie den Rand des Spielfelds berühren, kommen sie dem Spieler eine Stufe entgegen – dass ab und an auch offensiv angegriffen wird, versteht sich dabei von selbst. Nun gilt es, diese Angreifer mit gezielten Schüssen abzuwehren – trifft man, bewegen sich die übrigen Invader schneller. Zur damaligen Zeit war dies ein kleiner Trick der Techniker, denn wenn eine Figur vom Bildschirm genommen wurde, blieb Rechenkapazität übrig, um die anderen schneller zu bewegen.

Soviel zum Grundprinzip, doch was unterscheidet Space Invaders Extreme vom Urspiel? Zu aller erst sind natürlich die Änderungen am Gameplay wichtig. Was auf dem Display passiert, hat sich innerhalb der letzten 30 Jahre nicht geändert und so geht es noch immer darum, die Angreifer mit Schüssen zu stoppen.

Die Screenshots deuten bereits darauf hin, dass man den Titel vor allem im Bereich der Grafik an die Moderne angepasst hat – die Demo bestätigt dies. Kein Vergleich mehr zum monotonen Schwarz & Weiß von damals. Schrille Farben soweit das Auge reicht, bunte Angreifer und vor allem schöne Effekte im Hintergrund, die in etwa das gleiche Resultat hervorrufen sollen, das man auch beim Spielen von Lumines erkennen kann. Konzentriert sich der Spieler zu sehr auf die kunterbunte, aber komplett unwichtige Umwelt im Hintergrund, so verliert er das Essentielle aus dem Blickfeld. Auch am Sound hat man ordentlich gefeilt und geschliffen, was das Zeug hält. Elektromusik, die so gar nicht an das alte „Gedudel“ erinnert. Alles erinnert auch hier wieder an den Hit Lumines, wenn man bei den Effektgeräuschen etwas genauer hinhört. Jedoch gibt es den großen Unterschied, dass es keine bei dem Puzzler vorhandenen Ruhephasen gibt, in denen die Musik beruhigend auf den Spieler einwirkt. Hier ist stets Action angesagt.

Die Gegner selbst unterscheiden sich dabei jedoch nur bedingt von denen, die man aus dem Klassiker kennt. Dasselbe Design wurde übernommen. Neu ist jedoch, dass sie in verschiedenen Farben auftreten. In der uns vorliegenden Demo-Version traten sie in den Farben blau, rot, grün und silber auf. Der Clou dabei ist nicht nur, dass so mancher Invader ungeahnt große Ausmaße annimmt und im Zuge dessen auch mehr Abschüsse benötigt, bevor er in die Weiten des Alls zurück katapultiert wird, auch gibt es bestimmte Boni, wenn man ein Quartett gleicher Farbe auslöscht. So erhält man beim Abschuss vier blauer Angreifer beispielsweise einen Laserstrahl, der sofort bei Berührung jeden Gegner ins Jenseits verfrachtet – egal ob groß oder klein. Ebenfalls interessant ist, dass mancher der kleinen Tierchen mit einem kleinen Schutzschild ausgestattet sind. Bis auf den Punkt, dass es nun zwei Schüsse anstatt einem benötigt, ändert sich dabei jedoch nichts.

Zum Ende der Demo präsentierte sich uns ein wirklich groß gebauter Invader, in welchem etwa 8 seiner kleinen Brüder Platz finden würden. Dieser wird von kleinen Schwärmern beschützt, auf die man beim Bosskampf ebenfalls achten muss. Danach baut man seine Abwehrkräfte nach und nach ab – da er aus einzelnen, großen Pixeln besteht, kann man genau sehen, wie viel noch von ihm übrig ist.

Prognose:
Das, was wir bisher von „Space Invaders Extreme“ gesehen haben, macht ohne Zweifel Lust auf mehr. Anstatt dem Spiel einfach nur einen modernen Touch zu geben, hat man sich scheinbar wirklich Gedanken darüber gemacht, wie man ein 30 Jahre altes Spiel auch heute noch gut vermarkten kann. Am Gameplay selbst wurden nur sinnvolle Änderungen vorgenommen und auch die Technik weist bisher keine Schwächen auf – im Sommer dieses Jahres soll das Spiel in Europa veröffentlicht werden. Wir sind gespannt!

Fliegt schon mal mit seinem Shuttle in die Zukunft: Max Zeschitz [Zeschitz] für PlaystationPortable.de






Details
Spielname:
Space Invaders Extreme

Publisher:
Square Enix

Developer:
Square Enix

Genre:
Sonstiges

Release:
nicht bekannt

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

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