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Motorstorm: Arctic Edge


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Motorstorm: Arctic Edge Review vom 13.11.2009

Als Launchtitel der PlayStation 3 sicherte sich „Motorstorm“ durch wunderschöne Optik, peppigen Sound und actiongeladene Offroad-Action einen Platz in so ziemlich jeder gut sortierten Spielesammlung. Wer sich als Genrefan bezeichnet und beim Erstling von einem Kauf abgesehen hatte, der schlug spätestens zum Release von „Motorstorm: Pacific Rift“ schlussendlich zu. Nun schafft es das neu aus dem Boden gestampfte Franchise auch auf die PlayStation für unterwegs. Erstmals in Arealen klirrender Kälte angesiedelt soll „Motorstorm: Arctic Edge“ genau das bieten, was man schon von der stationären Konsole kennt. Wir haben uns warm eingepackt und uns auf die Reise durch die Arktis gewagt. Pflichtkauf oder lahmer Gletscherritt? Wir sagen’s Euch!

Welcome to the new world!
Wer denkt, es handelt sich bei „Motortorm: Arctic Edge“ um die Portierung eines der PlayStation 3-Teile, der irrt. Obwohl es (selbstverständlich) etliche Gemeinsamkeiten zwischen allen Spielen der Serie gibt, spendierte man den PSP-Jüngern ein komplett neues Offroad-Erlebnis. Geographisch ist der Titel im amerikanischen Alaska angesiedelt. Dies führt zu einer grundlegenden Neuerung der Serie – Schnee. Doch auch wenn sich alles um eisige Kälte dreht, ist keine Variationsarmut zu erkennen. Die Strecken sind in drei Kategorien unterteilt. Je nach dem, wie hoch sie gelegen sind, rast man über verschieden beschaffene Terrains. Tiefer gelegene Strecken bieten demnach noch immer Schlamm und Matsch, während man in höher gelegenen Ebenen über vereiste Schneepisten schliddert.

Damit gelangen wir gleich zu einem wichtigen Punkt: Dem Leveldesign. Hier treffen die Entwickler fast immer genau ins Schwarze und bieten exakt das, was man sich als Spieler wünscht. Variationsreiche Areale mit Abkürzungen, Engpässen, wo es zu fatalen Zusammenstößen kommt und dutzende meterhohe Sprungschanzen, die euch so richtig in die Luft katapultieren. Wer genau hinschaut, der findet sogar ein wenig Interaktivität mit den Strecken. Wählt man beispielsweise ein großes, schweres Fahrzeug aus, so kann man mit diesem eine Brücke zerstören und sich somit einen Vorteil verschaffen. Oder wie wäre es mit einer Lawine, die durch das Betätigen der Hupe ausgelöst wird?

Ab auf den Handheld
MotorStorm Arctic Edge zeigt, dass es auch möglich ist, auf der PlayStation 3 geborene Marken auf den Handheld zu portieren. Bei der PS2 klappte dies schon sehr gut. Denn außer der (selbstverständlich) „schlechteren“ Grafik bekommt man hier ein vollkommenes MotorStorm-Spiel für unterwegs spendiert.

In Sachen Gameplay bleibt alles beim Alten und so fühlt sich sofort heimisch, wer schon einmal Hand an einen Konsolen-Teil gelegt hat. Für wen die Marke MotorStorm noch fremd ist, der sollte sich auf das arcadelastige Gameplay freuen, das zu späterer Stunde richtig an den Nerven kratzt. Denn obwohl es nicht ganz so kniffelig wird, wie auf der heimischen Konsole, merkt man ungefähr zur Mitte der Karriere einen deutlichen Anstieg des Schwierigkeitsgrades. Dann ist der richtige Einsatz von Boost gefragt und natürlich auch die Fahrzeugauswahl entscheidend. Denn die Kontrahenten scheuen dann keinen direkten Kontakt mehr und warten mit sehr aggressivem Fahrverhalten auf.

Der Karriere-Modus stellt ganz klar den Hauptbestandteil des Spiels dar. Hier geht’s natürlich immer wieder darum, einen möglichst guten Platz einzufahren, um Belohnungen und neue Fahrzeuge freizuschalten. Insgesamt gibt es über 100 Rennen, die bewältigt werden müssen, was etliche Stunden in Anspruch nehmen wird.

Technik:
Texturen und Effekte sind ordentlich gelungen. Zwar sieht das Spiel freilich nicht so gut aus wie auf dem HD-TV, auf der PSP rangiert es aber ganz oben mit. Bei der Framerate gibt es ab und an allerdings kleinere Probleme, die den Spielfluss an sich aber nicht großartig stören. Besonders die Lichteffekte stechen hervor, wenn die Sonne ganz tief am Horizont steht und direkt in Richtung Fahrer scheint.

Bei der Titelauswahl für den Soundtrack haben sich die Jungs der BigBig Studios dazu entschlossen, Musik zu lizensieren. Dies führt dazu, dass wir unter den Interpreten auch Größen wie Prodigy, Motörhead und die Chemical Brothers finden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eigene Titel abspielen zu lassen, die man sich vorher auf den MemoryStick gepackt hat. Die Boxen des kleinen Handhelds bieten leider nicht jenen satten Sound eines guten Boxensystems, Unterschiede bei den Motorengeräuschen und Co. lassen sich dennoch erkennen.

Features und Besonderheiten:
Gab es zu Anfang noch große Probleme mit dem Online-Modus, so weiß man nun, dass diese durch ein paar Mal Tastendrücken behoben werden können. Und hat man erstmal ein Online-Game am Laufen, präsentiert sich ein Mehrspieler-Erlebnis, das man als durchweg positiv wahrnimmt. Steht man online auf dem Treppchen, so darf man sich über Punktbelohnungen freuen, die für Rangverbesserung und freischaltbare Objekte von Nöten sind. Schön auch, dass man sich die Mühe gemacht hat, ordentliche Freundeslisten zu erstellen, aus denen man andere Spieler direkt einladen kann. Bestenlisten sind natürlich ebenfalls an Bord.

Ein weiteres nettes Feature ist der Screenshot-Modus, den man einfach mit einem Druck auf die Starttaste aufrufen kann. Hier lässt sich die Kamera ziemlich frei bewegen, zoomen und drehen. Die Schnappschüsse werden dann auf dem MemoryStick gespeichert und können dort angesehen, oder natürlich auch auf den PC übertragen und hochgeladen werden, um sie anderen zu zeigen.



Fazit:
Wirkliche Granaten aus dem Arcade-Racing Genre hat man in der letzten Zeit eigentlich nicht mehr auf der PSP gesehen. Während man mit Gran Turismo die Sim-Fans befriedigt hat, sind mit „MotorStorm: Arctic Edge“ die Anhänger der weniger realistischen Rennspiele dran. Wer Games wie Burnout mag, der fühlt sich auch hier heimisch. Ein sehr umfangreicher Karriere-Modus, etliche Fahrzeuge und andere freischaltbare Dinge sowie der gelungene Mehrspieler-Part machen „Arctic Edge“ zu einem Vorzeigespiel des Genres. Besonders letzteres zeigt, dass die PSP nicht immer stiefmütterlich behandelt wird, wenn es um Online-Funktionen geht. Die schöne Optik tut ihr übriges, auch wenn man kleine Abstriche bei der Framerate in Kauf nehmen muss. Wer sich vorstellen kann, mit Buggies, Schneemobilen oder richtig großen Trucks über vereiste Pisten zu preschen, der darf zuschlagen. Simulations-Fanatiker sollten allerdings auf jeden Fall bei Gran Turismo bleiben.

Ein letztes Mal am Steuer der PSP: Max Zeschitz für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Sony für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
MotorStom für unterwegs. Nicht mehr, nicht weniger.
GRAFIK
8 von 10
Schöne, detailreiche Optik, unter der manchmal die Framerate leidet.
SOUND
8 von 10
20 Tracks und die Möglichkeit, eigene Musik einzubinden.
FEATURES
8 von 10
Hoher Umfang, Multiplayer, Screenshotfunktion – toll.
MULTIPLAYER
9 von 10
Sogar Online mit Freundeslistensupport und Bestenlisten!
GESAMT-
WERTUNG:
83%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Auch unterwegs ist der Arcade-Racer immer für eine Runde gut"







Details
Spielname:
Motorstorm: Arctic Edge

Publisher:
Sony

Developer:
Bigbig Studios

Genre:
Racing

Release:
01.10.2009 (erschienen)

Multiplayer:
2-6 Spieler (Online & Ad-Hoc)

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (14)

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