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Monster Hunter Freedom Unite


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Monster Hunter Freedom Unite Review vom 27.07.2009

Vom Jäger zum Gejagten. Die Monster Hunter-Serie ist der Systemseller in Japan. Kaum ein anderes Spiel hat die Verkaufszahlen von Sonys PSP in Japan höher schnellen lassen, wie Capcoms beliebte Monster-Hatz. Mit Monster Hunter Freedom Unite für die PSP erscheint nun eine erweitere Fassung des 2007 veröffentlichten Monster Hunter Freedom 2. Wir haben das Update genauer durchleuchtet und verraten euch, welche wirklichen Neuerungen es auf den kleinen Silberling geschafft haben, inwieweit sich der Kauf für Serien-Kenner lohnt und ob die Monster Hunter-Serie auch in Europa einen solchen Erfolg haben wird, wie es im Land der aufgehenden Sonne der Fall ist. Lest weiter und blickt hinter die Geheimnisse der komplexen Welt der Monsterjäger und –Sammler.

Nach dem Intro wird sich der ein oder andere wundern, wenn es wirkt wie eine 1 zu 1 Umsetzung von Monster Hunter Freedom 2, dennoch wurden viele kleine Details zum eigentlichen Inhalt hinzugefügt. Das Konzept hinter dem Spiel ist einfach, wenngleich vielschichtig. Der frei erstellbare Protagonist lebt in einem kleinen Dorf, mit zahlreichen Interaktionsmöglichkeiten, einem großen Markt, einem Bauernhof, einer Mine und vielen, vielen anderen Anreizen. Hauptaspekt des Spiels sind jedoch die Quests, denn Mr. Monsterhunter mag es durch die Welt zu streifen, riesige Ungetüme zu erlegen, kleinere Tierkorden zu jagen oder einfach ein paar Beeren zu sammeln. Dabei ist die Vielfalt enorm und egal ob Flora oder Fauna, es gibt viel zu entdecken, viel zu tun und schier unbegrenzte Möglichkeiten sich zu beschäftigen.

Fressen oder gefressen werden.
Aller Anfang ist schwer und auch ein Meisterjäger fängt als kleiner Padawan an. Anstelle eines Laserschwerts und mächtiger Jedi-Kräfte, gilt es bei Monsterhunter diverse Waffen zu schwingen. Egal ob Riesenschwert, Lanze, Armbrust oder sogar Gewehr. Jeder Spieler kann seinen eigenen Vorlieben nacheifern und klein anfangen. Erstes Ziel ist es unwirsche Pflanzenfresser zu erlegen oder giftige Pflanzen vom eisigen Gipfel des Berges zu pflücken. Die Umgebungen sind immer nach einem bestimmten Schema aufgebaut. Im Startbereich kann man sich zurückziehen und regenerieren und vordefinierte Gegenstände aus der Sammelbox mit auf die Queste nehmen. Die ersten Missionen sind sehr einfach gestaltet und dienen lediglich dazu, sich mit der Welt von Monsterhunter vertraut zu machen und erste Erfahrungspunkte und Objekte zu sammeln. Erfüllt man eine Mission geht es zurück in die Stadt, man erntet Ruhm und Ehre, sowie Geld und Entwicklungspunkte.

Katzen sind treue Begleiter in der Monsterhunter-Welt und in den heimischen vier Wänden kann man auch einen aufrecht gehenden Vierbeiner damit beauftragen zu kochen. Hoffentlich sind keine Katzenzungen im Süppchen. Je weiter man im Spiel vordringt, desto größer werden die Monster und umso heftiger die Herausforderung. Somit sollte man gewappnet sein. Neue Waffen müssen geschmiedet oder erworben werden. Die Rüstungen brauchen ein Upgrade und auch die Stadt an sich kann immer weiter ausgebaut werden. So gibt es ein Feld, um Beeren und andere Pflanzen anzubauen, eine kleine Bootsexpedition mit Kater-Kapitän, welcher fleißig Souvenirs mitbringt und viele weitere Details.

Im Vergleich zu Monster Hunter Freedom 2 wurden viele Neuerungen eingebaut. Nicht nur, dass das Spektrum an Getier und Ungeheuern erweitert wurde, so gibt es auch mehr als 50 neue Quest, die die Spielzeit um rund 25 Stunden verlängern können. Fans des Vorgängers können auch ihren alten Charakter importieren, um so wertvolle Zeit beim Erstellungsprozess zu sparen.

Dreimal schwarzer Kater.
Bigger is better!? Die signifikanteste Änderung ist jedoch, dass Spiel mit einer Installationsdatei daherkommt, dass die Ladezeiten ungemein verkürzt. Wer die rund 500MB auf seiner Speicherkarte berappeln kann, wir damit belohnt, dass die Pausen zwischen den Abschnitten wesentlich kürzer sind. Somit ist eines der Mankos der Vorgänger ausgemerzt worden. Ansonsten heißt es weiter WWW: Widerwilliges "wochenlanges" Warten. Eine weitere Neuerung ist, dass die gestiefelten Kater nicht nur im Dorf unterstützen, sondern auch mit in die Schlacht genommen werden können. Gerade für Solospieler eine echte Wohltat. Das einzig nervende an der Tatsache ist, dass die pelzigen Begleiter, die ganze Zeit rummaunzen müssen, als wären es milchlüsterne Hello Kittys.

Wo ist der Onlinemodus? Do it Han style: Solo! Zwar hat man es endlich geschafft, eine suboptimale Einzelspielerlösung zu finden, dennoch misst man die Onlinevariante, die die Serie so groß gemacht hat. Als Monster Hunter 2,5 in Japan angekündigt wurde, waren die Hoffnungen groß, doch leider heißt es auch hier: Ad-Hoc only. Better luck next time…

Gameplay:
Kluges Kerlchen, der Mann hat studiert! Die Monster Hunter übliche Komplexität dominiert in diesem Sektor. Bis man alle Kniffe, Tastenkombinationen und Inhalte aus dem Stehgreif besteht, kann einige Zeit ins Land gehen. Dadurch, dass der Schwierigkeitsgrad leicht ansteigt, ist dies eine ideale Lösung den Problemen ins Auge zu sehen und sich nach und nach an die Inhalte zu gewöhnen.

Ein Manko ist erneut die Steuerung, denn es gibt keine Auto-Anvisiermechanik. Sprich jedes Monster muss akribisch genau angepeilt und erlegt werden. Grund dessen ist, dass verschiedene Waffen an verschiedenen Körperstellen der Ungetüme, unterschiedlich großen Schaden anrichten. Dennoch erwischt man sich des Öfteren dabei, das Schwert einfach ins Leere zu schwingen. Bei Schlachten mit urgroßen Endgegnern, kann dies ein enormer Frustfaktor sein.

Grafik:
Optisch ist Monster Hunter Freedome Unite ein wahres Feuerwerk. Die Landschaften sind eine Augenweide und wohin das Auge reicht, erblickt man Natur pur. Capcoms Monster-Slayer braucht sich in Sachen Detailreichtum und liebevollen Animationen nicht verstecken. Angriffe der Tiere sind genauestens geplant und man geht schon sprichwörtlich in Deckung, wenn der nächste Velocerabtoren-ähnliche Angriff eines Kampfdinos erfolgt. Hut ab, so schön können Landschaften auf der PSP sein.

Sound:
Auch akustisch kann Monster Hunter einiges bieten. Orchestrale Klänge, gepaart mit Naturgeräuschen, wie idyllischen Vogelgezwitscher und Meeresrauschen, laden in friedlichen Situationen zum entspannen ein. Anders sieht es aus, wenn ein Drache vom Himmel stürzt, die Melodien rhythmischer werden und die Spannung steigt. Eine Wohltat für die Ohren.

Features und Besonderheiten:
Es wirk so, als gäbe es unendliche Möglichkeiten in Monster Hunter Freedom Unite. Hier eine Beere gemischt mit diesen Knochen - da ein Rüstungsteil, das mit diesem Objekt aufgewertet werden kann... Eine stets erweiterbare Stadt, zahlreiche Mitstreiter und Köche im Katzenformat sowie schier unzählbare Missionen lassen den Spieler nicht so schnell los. Wer sich mit dem Prinzip anfreunden kann, wird Stunden, Tage und Wochen mit diesem Spiel verbringen und immer Neues Entdecken. Gerade das Installationsfeature ist ein enormer Vorteil und verkürzt die Ladezeiten beinahe immer um 2/3, manchmal sogar mehr. So viele kleine Details bietet kaum ein Spiel und selbst jeder Rüstungsgegenstand und jede Waffe, wird einzeln am Charakter dargestellt und nachmodelliert.

Multiplayer:
Bis zu vier Spieler können sich in der Gilde zum Kampfe treffen, und wer die Serie kennt weiß, dass genau dieses Feature das spannendste ist. Wer also Freunde mit einer PSP hat, die auch Fans der Serie sind, kommt um die packende Gruppenjagd nicht herum.

Fazit:
Monster Hunter Freedom Unite ist das typische Spiel, dass man entweder liebt oder hasst. Das Konzept ist sehr tiefgängig und bietet jede Menge Details und schier unbegrenzte Möglichkeiten seine Stadt und den Charakter zu erweitern. Hier kann man gut und gerne mehrere hundert Stunden Spielzeit investieren, da manche Missionen alleine schon 50 Minuten in Anspruch nehmen können. Besitzer von Monster Hunter Freedom 2 müssen nicht zwingend zugreifen, außer die Ladezeiten treiben sie in den Wahnsinn. Wer aber nach dem ersten Teil eine Runde ausgesetzt hat oder die Serie gerne ausprobieren möchte, liegt bei Monster Hunter Freedom Unite genau richtig. Änderungen sind stimmig sowie angenehm und machen aus Monster Hunter Freedom Unite die bisher beste PSP-Umsetzung der Serie. Also ran an die Waffen und auf in die Wildnis, die Natur ruft!

Schaut der Gefahr ins Auge und mauzt, sobald er Milch sieht: Kevin Jensen für PlaystationPortable.deb

Vielen Dank an Capcom für die freundliche Bereitstellung der Rezensionsexemplare.



GAMEPLAY
8 von 10
Sehr komplexe und tiefgängige Monster-Hatz.
GRAFIK
9 von 10
Wunderschöne Landschaften mit suboptimaler Kameraführung.
SOUND
9 von 10
Idyllisch bis atmosphärisch. Alles dabei.
FEATURES
10 von 10
Nichts, was es nicht gibt.
MULTIPLAYER
9 von 10
Gemeinsam ist die Schlacht doppelt so unterhaltsam.
GESAMT-
WERTUNG:
84%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Dank Installationsdatei sehr reduzierte Ladezeiten."







Details
Spielname:
Monster Hunter Freedom Unite

Publisher:
Capcom

Developer:
Capcom Production Studio 1

Genre:
Action Adventure

Release:
26.06.2009 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

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