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Jak and Daxter: The Lost Frontier


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Jak and Daxter: The Lost Frontier Review vom 03.12.2009

Es musste ja so kommen. Da wartet man sehnsüchtig auf neuen Spielenachschub für die PSP und bekommt nach langer Jumper-Abstinenz dann gleich zwei potentielle Top-Titel geboten. Nachdem LittleBigPlanet auch auf der PSP einen guten Sackboy hingelegt hat, nimmt Sony den nächsten Schritt und holt nach den Erfolgen von Uncharted, Naugty Dogs Maskottchen Jak & Daxter wieder aus der Mottenkiste und drei Jahre nach dem PSP-Erstling erscheint mit Jak & Daxter: The Lost Frontier eine aufgepimpte Version des Jump'n Runs mit Flugeinlagen und mehr. Doch kann diese Entwicklung von High Impact Games, den Machern von Ratchet & Clank: Size Matters und Secret Agent Clank überzeugen? Wir haben den Test gewagt.

Hätte man doch schon früher auf den Grünen Punkt gesetzt!
Reizüberflutung 2009. Nachdem Ende des Jahres schon Prügelfans sich nicht entscheiden konnten, ob Soul Calibur, Tekken oder doch Dissidia, geht die Entscheidungsschlacht nun im nächsten Genre-Segment weiter: Den Jump'n Runs. High Impact Games haben ihre Hausaugaben gemacht und man erkennt die Parallelen zu der beliebten Playstation-Serie. So kommt auch Jak & Daxter: The Lost Frontier mit einer völlig abgedrehten Story daher, welche eher als Persiflage auf das wankende Ökosystem betrachtet werden kann und eher ein Randdasein fristet.

Eco, die Energiesubstanz der Welt neigt sich dem Ende zu und nur Jak und Keira können die Vernichtung dieser noch aufhalten, indem sie eine antike Heilungsmaschine finden und einsetzten. Tja, soviel dazu. Denn hier hört die Story nicht auf und es kommen noch allerlei Elemente hinzu wie Piraten, verrückte Professoren, zahlreiche animierte Zwischensequenzen und „Naugty“ Dogfights. Aber wir wollen an dieser Stelle natürlich nicht zuviel verraten.

Aber kommen wir zu den Neuigkeiten: Hey, Jak war beim Friseur, na zumindest "unten rum", denn sein Ziegenbärtchen hat er abgelegt, um die neue Phase seines Lebens einzuläuten. Zumindest hängt er noch an seinen Partner und hat nicht auch diesen wegrationalisiert. Ansonsten haben wir eine bunte Mischung aus neuen und alten Elementen. Ganz klassisch präsentiert sich Jak & Daxter als traditionelles Hüpf und Spring-Abenteur bei dem noch hier und da der Waffeneinsatz im Vordergrund steht. Genre-Kenner müssen gewappnet sein und können die Jump ‚n Run-Checkliste ganz einfach abhaken. Schwebende und bewegliche Plattforen? Check! Gegner zum vermöbeln? Check! Aufwertbare Attribute? Check! Lava-Level, Eiswelt und Dschungel? Check! Hmm, sieht gefährlich nach dem bekannten Schema-F aus, oder? Na ja, nicht ganz... Denn Jak und Daxter kommt mit dem ganz persönlichen Charme eines spitzohrigen Heldens samt wirrem Technik-Wiesel daher.

Was nicht passt, wird passend gemacht!
Das Teammeeting der Entwickler hat in etwa so ausgesehen: "Was kann man an einem Jump'n Run verändern, dass es herausfordernder ist und fesselt?" Der picklige Praktikant schreit aus dem Hintergrund: "Mit RPG-Elementen aus WOW!" Chef: "Nein, das können wir nicht machen, aber ich hab’ eine andere Idee!": "Wir fügen einfach RPG-Elemente ins Spiel mit ein!" Belegschaft: "Boah, die Idee ist genial, Chef!"

Waffen, Fähigkeiten und die diversen Fluggeräte im Spiel können stets verbessert und aktualisiert werden. So mag Jak am Anfang ein armes Würstchen sein, später aber mutiert er zur echten Killer-Schnitzel. Rotes Eco zum Beispiel lässt seine Gegner ausladen und zerplatzen, wenn er auf sie einprügelt. Grünes Eco kann magische Plattformen aus grünen Kristallen emporsteigen lassen und gelbes Eco sorgt für jetpackähnlichen Auftrieb. Jak ist somit selbst gegen Superman gewappnet, denn der Superheld würde unweigerlich an den grünen Kryptonite-Kristallen sofort verrecken. Und damit Klischees nicht ausgelassen werden: Ja, es gibt auch einen Bullet-Time-Modus. Blaues Eco kann beispielsweise für einen kurzen Moment, die Zeit anhalten, damit Jak auch an gefährlichen Orten vorbeikommt. Und wenn einem die Abwechslung auf dem Boden nicht genug ist, dann steigt man einfach in den Himmel empor und schießt sich seinen Weg zur Freiheit.

Über den Wolken…
Verflucht seiest du Reinhard May! Nicht schon wieder dieser nervige Ohrwurm... Neben den Turneinlagen auf dem Boden, werden auch viele Duelle in der Luft ausgefochten. Auch in windigen Höhen gilt es bestimmte Aufgaben zu erfüllen, Feinde abzuwehren und durch den gewonnen Luftschrott nach und nach seine Fluggeräte zu verbessern. Einziger Manko des Spiels ist, dass es keine Zielhilfen abseits der Lenkraketen gibt, was die Dogfights in manchen Fällen recht schwierig ausarten lässt. So muss der Multitasking-König sich um alles kümmern: fliegen, zielen, schießen und ausweichen zeitgleich. Leider kommt zudem ein eher allgemeines Problem der Kameraführung hinzu. Denn diese hat manchmal so ihre Tücken, egal ob in der Luft oder am Boden. Wer sich mit den Gefechten über den Wolken anfreunden kann, bekommt einiges geboten und man sollte auch Spaß daran haben, denn Jak und Daxter werden einige Zeit im Himmel verbringen und bis zu fünf unterschiedliche Flugzeuge freischalten können. Schade ist nur, dass die Luftmissionen zwar anfänglich für Höhenflüge sorgen, später nervt das repitative Rumgeschwirre.

Die dunkle Seite der Macht ist der Pfad zu mannigfaltigen Fähigkeiten.
Was habt ihr dem Wiesel ins Bier getan? Serientypisch werden Jak und Daxter nicht immer gemeinsam auf Touren gehen und Dax hat ein Persönlichkeitsproblem, wenn er in die Nähe von dunklem Eco kommt. Binnen kürzester Zeit verwandelt er sich in Dark Daxter, was eine Art Mischung aus Hulk und Crash Bandicoot ist. Er wirbelt, wütet und wuchtet seine Gegner ins Nirwana und darf derweil noch so manches Rätsel lösen.

Insgesamt bietet Jak und Daxter: The Lost Frontier alles was ein Jump ‚n Run-Fan erwartet. Ein spannendes, leider etwas kurzes Abenteuer mit Abwechslung gelungenen neuen Ideen, die an alte Elemente verknüpft sind und den typischen Naugty Dog-Humor. Das Leveldesign hätte eventuell etwas mehr Feinschliff vertragen können, denn man wird das "Das hab ich doch schon mal gesehen"-Gefühl einfach nicht los. Die neuen Flug-, RPG- und Dax- Schitzophränie-Ellemente können unterhalten und sorgen für unterhaltendes Hüpf und Springvergnügen.

Fazit:
Superkräfte, Flugeinlagen und mehr. Jak & Daxter: The Lost Frontier ist ein unterhaltsamer Vertreter seiner Gattung und hat nur das Problem, dass LittleBigPlanet für die PSP nahezu zeitgleich den Markt unsicher macht. Ansonsten ist es ein Genre-Vorzeigetitel, der sowohl alte Inhalte sowie neue Elemente beinhaltet und für Spaß sorgt. Mit ein wenig mehr Feinschliff in Sachen Kameraführung und Zielhilfen, hätte man noch ein paar Punkte in der B-Note gutmachen können, doch auch so werden Genrefans auf ihre Kosten kommen.

Mochte die Jak und Daxter-Artefakt-Anspielung auch schon in Uncharted: Kevin Jensen für PlaystationPortable.de



GAMEPLAY
8 von 10
Mischung aus Alt und Neu.
GRAFIK
7 von 10
Bunter Hüpfspaß mit Kameraschwächen.
SOUND
8 von 10
Gute Musik und Soundkulisse.
FEATURES
8 von 10
Upgraden, Sammeln und Kaufen, was will man mehr?
MULTIPLAYER
0 von 10
nicht vorhanden
GESAMT-
WERTUNG:
80%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"Auch für unterwegs gut geeignet."







Details
Spielname:
Jak and Daxter: The Lost Frontier

Publisher:
Sony

Developer:
High Impact Games

Genre:
Jump 'n Run

Release:
16.11.2009 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (47)

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