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Army of Two: The 40th Day


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Army of Two: The 40th Day Hands-On Bericht vom 24.12.2009

Mit Army of Two: The 40th Day veröffentlicht EA einen exklusiven Ableger der Reihe auf der PSP. Wir haben uns die Demo aus dem US Playstation Store besorgt und einen ersten Blick auf den Shooter geworfen. Das Spiel folgt nämlich wie auch auf der Konsole dem Motto „Zu zweit ist man weniger alleine“ und legt das Spielkonzept gerade zu für Coop-Multiplayer-Action aus. Doch wie macht sich das Gameplay ohne menschlichen Partner und nur mit der KI? Hier scheiterten nämlich schon ganz andere Spiele. Die Demo im US PSN Store ist ca. 221 MB groß, allerdings dürfte ziemlich überraschend sein, dass die gesamte Demo-Version in deutscher Sprache gehalten ist – also sowohl Sprache als auch Bildschirmtexte. Wie unsere Eindrücke von Army of Two: The 40th Day ausfallen, erfahrt ihr in unserem Preview.





Zu Beginn könnt ihr entscheiden, mit welchem Charakter ihr das Spiel durchspielen wollt – dabei darf zwischen den beiden bekannten Protagonisten „Rios“ und „Salem“ ausgewählt werden. Ebenfalls darf aus einem von drei Schwierigkeitsgraden gewählt werden. Nach einem actiongeladenen Intro ist das Szenario schnell erklärt – fortan müssen sich die beiden Helden durch das zerstörte Shanghai ziehen und alles umnieten, was sich ihnen in den Weg stellt. Wenn ihr das Spiel bereits von der Konsole her kennt, dann müsst ihr euch allerdings umstellen – denn die Entwickler haben für die PSP ein ganz eigenes Spiel samt neuem Spielprinzip entworfen. Zwar ist es auch auf dem Sony-Handheld weiterhin ein knallharter Shooter, allerdings erinnert es mehr an eine Mischung aus Killzone: Liberation und Metal Slug. Ständig befindet man sich in irgendwelchen Gefechten und auch Endgegner trifft man an der einen oder anderen Stelle.

Während ihr also über die Dächer und umstürzenden Häuser Shanghais lauft, stellen sich euch natürlich allerhand Gegner in den Weg. Diese betreten das Geschehen oftmals durch Türen oder auch via Fallschirm. Ein echtes Problem stellen die normalen 08/15-Gegner aber meist nicht da – nur in großen Massen können sie gefährlich werden. Viel mehr Acht geben müsst ihr auf euren KI gesteuerten Mitstreiter – denn während ein menschlicher Coop-Partner sich zumindest in großen Teilen rational und somit nachvollziehbar verhält, müsst ihr euren CPU-Kumpanen mehrmals deshalb wieder beleben, weil dieser sich mitten ins Sperrfeuer stellt und keinerlei Anstalten macht, in Deckung zu gehen. Ihr könnt allerdings über das Steuerkreuz einige Befehle an euren Partner übermitteln: So könnt ihr bestimmen ob dieser sich aggressiv oder passiv verhalten soll – auch den „Folgen“ und „Stopp“-Befehl könnt ihr ihm nahe legen. Es ist jedoch oftmals so, dass in brenzligen Situationen diese Befehle nicht greifen und ihr somit in Kauf nehmen müsst, dass er selbst oder ihr verwundet werdet.





An einigen Ecken (in der Demo nur an einer) stehen euch auch Waffenhändler zur Verfügung. Hier könnt ihr euer Geld in neue Waffen oder Upgrades (z.B. mehr Munition) investieren. Natürlich verfügt man nicht über unendliche Geldmittel, sondern muss sich das Bare erst einmal verdienen: Dies erfolgt entweder über Geiselbefreiung oder das Umlegen der Gegner. Manchmal liegt das Geld aber auch in Form eines Dollar-Zeichens einfach im Level. Wenn wir die Steuerung von Army of Two: The 40th Day einmal näher betrachten, dann fällt erst einmal auf, dass wir –zumindest in der Demo- die Steuerung nicht frei belegen dürfen. Somit muss man die Standard-Einstellungen verwenden, was aber auch gar nicht so schlecht funktioniert. Denn ihr steuert euren Charakter mittels Analog-Nub und schießt mit den vier Aktionstasten. Das funktioniert erstaunlich gut, denn eine Taste repräsentiert die Richtung, in die ihr schießen wollt. Somit fällt der fehlende zweite Analog-Stick der PSP hier gar nicht so stark ins Gewicht. Zur Hilfe kommt hierbei aber auch das Auto-Aiming, welches bei Dauerfeuer einsetzt.

Zuguterletzt der obligatorische Technik-Check: Die Entwickler haben dem Spiel eine saubere 3D-Grafik spendiert, welche mit allerhand Details aufwartet. Auch die Atmosphäre wird z.B. durch rauchende Waffen oder Funkenflug angenehm verdichtet. Weniger dienlich ist allerdings, dass die umgelegten Gegner nach wenigen Augenblicken schon wieder verschwinden – auch wenn man unzählige von ihnen aus dem Weg räumt, dient das nicht gerade der Spielerfahrung. Als einziger Schnitzer ist uns die instabile Framerate in den Sequenzen aufgefallen: Diese geht nämlich gerade dann in die Knie, wenn auf dem Bildschirm viel los ist – während des Spielens ist uns dieses Phänomen aber nicht aufgefallen. Hinsichtlich des Sounds ist Standardware zu erwarten – durch den permanenten Waffeneinsatz wummert der kleine PSP-Lautsprecher ununterbrochen und geht somit schnell auf die Nerven. Wie anfangs bereits erwähnt, ist die Demo komplett in Deutsch gehalten, weswegen ebenfalls deutsche Stimmen zu hören sind. Diese sind aber gerade zu Beginn sehr undeutlich ausgefallen und lassen einen Untertitel an dieser Stelle hilfreich erscheinen.





Prognose:

Mit “Army of Two: The 40th Day” wird auf der PSP ein exklusiver Ableger erscheinen. Auch wenn das Szenario den Konsolenversionen entspricht, fällt das Spielprinzip mit einer Mischung aus „Killzone: Liberation“ und „Metal Slug“ deutlich anders aus. Allerdings setzt auch der PSP-Teil konsequent auf das beliebte Coop-Feature, welches dem Spiel noch einmal eine besondere Note gibt. Mit dem Singleplayer-Modus erwarten euch aufgrund eures dummen KI-Partners einige Frustmomente. Auch wenn man nicht davon ausgehen kann, dass die Entwickler hier noch nachbessern – wünschenswert wäre es allemal. Army of Two: The 40th Day erscheint in Europa am 8. Januar 2010.

Jakob Koch für PlaystationPortable.de








Details
Spielname:
Army of Two: The 40th Day

Publisher:
EA

Developer:
EA Montreal

Genre:
Shooter

Release:
01.01.2010 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 18 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (9)

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