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SOCOM: U.S. Navy SEALs Fireteam Bravo 3


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SOCOM: U.S. Navy SEALs Fireteam Bravo 3 Review vom 07.03.2010

Die Socom-Reihe auf der PSP sorgte schon immer für heiße Action im Online-Sektor. Selbst der Socom Erstling Fire Team Bravo, der 2006 das Licht der westlichen Welt erblickte, kam mit einem Onlinegemetzel für bis zu 16 Spieler daher. Vier Jahre später geht es mit SOCOM: U.S. Navy SEALs Fireteam Bravo 3 erneut ran. Wir haben uns an die Front gewagt und verraten euch, ob man auch nach drei Teile noch neue Inhalte in das Konzept eingliedern konnte oder ob die Serie langsam Staub ansetzt. Mehr dazu im Test!

Das ist gefährlicher als Brooklyn nach Sonnenuntergang
Was sich stets weiterentwickelt ist die Story: In diesem Fall Schlüpft man in die Rolle des Protagonisten und SEAL Squad-Leaders Wraith, der gerade mit einem neuen Team zusammengewürfelt wurde. Wie es stets der Fall ist, geht es um eine streng geheime nicht-weitersagen Mission der Amerikaner, die dieses Mal nach Russland vordringen und finsteren Machenschaften hinterher schnüffelt. Natürlich gibt es keinen besseres Maulwurfsquartett als das neue Team um Wraith und Co. Dabei ist der Fokus stets auf den actiongeladenen Missionen und der Verantwortung dahinter. Geht ein Plan einmal nicht auf, muss das Quartett nicht erst ans HQ berichten und fragen, was zu tun ist, sondern sie haben eigene Handlungsgewalt. Vor jeder Mission setzten sie sich zusammen und tüfteln einen Plan über einer handelsüblichen Karte aus. Kein technischer Schnickschnack, keine 3D-Tiefenscans oder Termalbilder der Region. Diese Szenerien werden stets mit einem gut gemachten Video-Intro eingeleitet und sorgen für einen gewissen Flair.

Vor jeder Mission gilt es erstmal das Team aufzustellen, sie mit Waffen auszurüsten und eventuell Upgrades zu erwerben. Auf dem Schlachtfeld hat Wraith alle Entscheidungsgewalt und so gilt es sein Team auch im Kampf taktisch auzustellen. Mit kurzen Befehlen kann man ordern, dass sie die Position halten, eine Tür aufbrechen und den Raum sichern oder einfach den Gegner stürmen sollen. Man ist der Hahn im Korb und muss dafür sorgen, dass sein Team die richtigen Entscheidungen trifft.

Das Steuerungskonzept ist dabei zwar sehr komplex, aber wenn man es durchschaut hat, kann man alles schnell hantieren. Ein kurzer Druck auf den Kreisknopf steuert das Team zum anvisierten Fleck, hält man den Knopf gedrückt so öffnet sich das Team-Menü und es gibt mehrere Befehle zur Auswahl. Ähnliches Konzept betrifft das Waffenwechselsystem. Ein kurzer Tipp wechselt die Waffe zur nächsten, halten der Waffenwechseln-Taste sorgt für ein Waffenmenü mit Auswahloptionen. Zielen, Schießen und in Deckung gehen sind somit schnell gelernt und schon sehr bald fühlt man sich wie ein kleiner Elitetrupp, der seinen Gegnern zeigt wo der Frosch die Locken hat. Also ausschwärmen Jungs!

Another one bites the dust
Obgleich das Spiel in Sachen Steuerung gut durchdacht und relativ schnell erlernt ist, hat es seine Tücken und man muss sich dran gewöhnen. Das wohl größte Manko von Socom 3 ist, dass sich nahezu alle Waffen gleich verhalten und der Schwierigkeitsgrad Probleme macht. Wenn die tranierten SEALs Kumpanen im Kampf nicht sterben können, lässt man einfach sie die Drecksarbeit machen. Sie brauchen zwar länger, machen aber den Job. Selbst im Admiral-Modus kann man das Spiel als leicht bezeichnen, was sich auch in Sachen Spieldauer bemerkbar macht. In rund 5-7 Stunden hat man Socom 3 im Einzelspielermodus bewältigt und kann sich nun den Onlinefeatures widmen. Genau hier kommt auch Sonys neuer Kopierschutzt zum Einsatz. Auf der Anleitungsrückseite des Kaufspiels befindet sich ein Code, den man zuvor im Online-Store eingeben muss, bevor man überhaupt in den Genuss des Onlinemodus kommt. Hat man Socom 3 im PSN-Store gekauft so überspringt man diesen Schritt und kann sofort Online zocken. Dies hat Vor- und Nachteile. Vorteil: Raubkopierer bekommen endlich eins auf die Mütze. Nachteiele: Socom 3 einfach mal einem Freund ausleihen, damit er online zocken kann geht nicht. Er müsste sich vom Sony Konsumentenservice für rund 20 Euro eine Lizenz zum Onlinespielen erwerben. Gleiches gilt für den Wiederverkauf. Das Problem bei diesem VIP-Online-Service, ist, dass bei Socom 3 somit viel, viel weniger Leute online zocken und wenn man nicht gerade zu einer Spitzenzeit das Netz unsicher macht, kann es sein, dass man niemanden findet.

Da der Fokus des Spiels aber stark auf dem Onlinemodus ausgelegt ist, sorgt dieser Nachteil für größere Abzüge in der B-Note. Obgleich es hier neben ausgedehnten Onlineschlachten auch kooperative Missionen und Missionen der Marke Eigenbau gibt. Die selbst-editieren Level sind ein echtes Highlight im Spiel, denn so kann man jede Mission, die man zuvor bewältig hat mit seinen eigenen Regeln ausstatten, sagen wie viele Gegner dort platziert werden, wie sie aussehen sollen und was für eine Art Mission es sein soll. Klassisches finde den Ausgang, eliminiere das Ziel oder jage alles in die Luft? Der Spieler entscheidet. Wenn man noch immer findet, dass das Spiel zu einfach ist, dann bastelt man sich einfach eine Mission in der man alleine gegen 15 echte Spieler plus Bots kämpft. Das ist dann eine echte Herausforderung. Obgleich die Funktion auf den ersten Blick mäßig aussieht, steckt viel Spieltiefe dahinter und man kann somit schier unendliche Missionskombinationen erschaffen.

Packt man hier noch Clan und Voice-Chat oben drauf, so bekommt man ein fulminantes Onlinepaket.

Und dir haben sie also die Tapferkeitsmedaille verliehen.
Trophäen. Das große Zauberwort der Next-Gen-HD-Konsolen macht so langsam auch halt auf der PSP und so kommt auch Socom 3 mit Herausforderungen und Belohnungen in Glitzermetallfassung daher. Teamplayer, Onlinekämpfer oder Präzisionsschütze? Wenn Medaillen warten, spielt man ein Spiel schon eher ein zweites Mal durch.

Gameplay:
Einzelspielermodus, Onlinemodus, eigene Level erstellen. Socom 3 kommt mit zahlreichen Elementen daher, die zudem mit einer komplexen Spielmechanik für ordentlich Flair sorgen. Schade ist die Tatsache, dass nahezu alle Waffen sich im Kampf gleich verhalten und außer dass eine AK-47 einen lauteren Wumms hat als ein Schalldämpfer-MG, muss man kaum was berücksichtigen. Die Missionen sind vielseitig und wer Schleichen mag, wird bedient, aber auch nicht dazu gezwungen. Man gewinnt zwar keine Medaille, wenn man scheppernd durch die Straßen streift und auf alles ballert, was nicht niet- und nagelfest ist, aber diese Wahl wird dem Spieler überlassen.

Grafik:
Optisch gesehen macht Socom 3 eine gute Figur. Zwar sind nicht immer alle Ecken und Kanten im Spiel sehr detailreich, dafür sind die Umgebungen einer Mission sehr ausgedehnt und umfangreich. Die SEALs hätten hier und da ein wenig mehr Polygone verpasst bekommen können, aber ansonsten hat man es mit einer ordentlichen PSP-Grafik zu tun. Besonderes Augenmerk sollte auf die Videosequenzen gelegt werden, die auch kurzweilig in den Missionen auftauchen können. Diese sorgen für einen gewissen Charme und dafür, dass die Story stets weitererzählt wird.

Sound:
Stimmige Musik und mäßig eintönige Ballersounds. So kennt man Socom und auch im dritten Teil der Serie hat man an dieser Stelle nichts geändert. Ein großes Lob geht an das Synchronisationsteam, denn sie haben es geschafft, dass das Spiel auch mit deutschen Stimmen eine gute Atmosphäre hat und nicht rüber kommt wie die Augsburger Puppenkiste mit dem Team der Reservebauchredner. Mehr davon.

Features und Besonderheiten:
Trophäen, ein relativ kurzer Einzelspielermodus und viele, viele Onlineoptionen gehören zu den Filetstücken von Socom 3. Insgesamt bekommt man viel für sein Geld geboten und kann, sofern man auch an Online-Titeln Freude findet, sich wochenlang mit dem Spiel beschäftigen.

Fazit:
SOCOM: U.S. Navy SEALs Fireteam Bravo 3 ist eine gelungene Weiterführung der Serie. Fans werden sich sofort heimisch fühlen und auch Neulinge finden sich schnell zurecht. Auch wenn der Storymodus relativ umfangsarm ausgefallen ist, wird er gekonnt in Szene gesetzt und es passt einfach. Die Trophäen laden in diesem Fall zum erneuten Zocken ein und wenn man sich im Einzelspielermodus ausgetobt hat, wartet noch immer ein umfangreicher Online-Modus auf den geneigten Elitesoldaten. Fans und solche die es noch werden wollen, machen mit diesem Titel nichts falsch.

Sucht seine Gegner mit Nachtsichtgerät im Dunkeln: Kevin Jensen für PlaystationPortable.de



GAMEPLAY
8 von 10
Schleichend oder ballernd als Elitesoldat durch die feindlichen Reihen.
GRAFIK
8 von 10
Nicht immer detailreich, dafür aber große Welten.
SOUND
7 von 10
Passende Musik, monotone Sounds.
FEATURES
9 von 10
Trophäen, Einzelspielmodus, viele Onlinefeatures und mehr.
MULTIPLAYER
9 von 10
Unglaublicher Umfang in Sachen Multiplayer, an dem man viele Stunden sitzen kann
GESAMT-
WERTUNG:
83%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Auch unterwegs ohne Probleme in den Einsatz."







Details
Spielname:
SOCOM: U.S. Navy SEALs Fireteam Bravo 3

Publisher:
Sony

Developer:
Slant Six Games

Genre:
Shooter

Release:
01.02.2010 (erschienen)

Multiplayer:
Bis zu 16 Spieler (Infrastructure & Ad Hoc)

Altersfreigabe:
Frei ab 16 Jahre
Screenshots:

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