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Need for Speed: Shift


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Need for Speed: Shift Review vom 20.10.2009

Wie auch in den letzten Jahren veröffentlicht EA wieder einmal eine PSP-Version des aktuellen Need for Speed-Teils. Doch dass die Handheld-Version noch nie die Qualität der Konsolen-Teile erreicht hat, liegt nicht zuletzt an den z.T. lieblosen Portierungen der PS2-Ableger. Doch in diesem Jahr erscheinen nur noch die PC-, PS3-, Xbox 360- und PSP-Version, weswegen wir natürlich im Vorfeld gehofft hatten, dass man sich dieses Mal mehr Mühe mit einem eigenen PSP-Teil geben würde – doch schon jetzt können wir vorweg nehmen, dass dies nicht gelungen ist. Hat z.B. „Carbon“ zumindest noch solide Arcade-Action geboten, kann man den diesjährigen Teil getrost vergessen.

In diesem Jahr durften sich erstmals die britischen Entwickler der EA Bright Light Studios an der PSP-Version versuchen – die Entwickler waren bisher lediglich für die unterirdische PSP-Umsetzung von Harry Potter und der Halbblutprinz verantwortlich. Also dachte man sich bei EA wohl, dass die Jungs genau die richtigen für die ehemalige Vorzeige Serie ist. Dass der Name der Reihe immer noch zieht, sah man bereits kurz nach Veröffentlichung: Auch auf der PSP setzte sich der aktuelle Teil in den oberen Regionen der Verkaufscharts fest – doch dass dies nicht an der spielerischen Qualität liegt, dürfte auf der Hand liegen.

Was ist drin?

Natürlich bildet das Herzstück des Spiels wieder einmal der Karriere-Modus, welcher euch mehrere Herausforderungen abverlangt. Hier müsst ihr nacheinander Events wie Checkpoint-Rennen, Duelle, Zeitfahrten, Rennevents, Sprints, Drift-Challenges oder Radarfallen absolvieren – eigentlich ist diese Modizahl recht angenehm ausgefallen, weswegen man sich über fehlende Abwechslung nicht beklagen sollte. Insgesamt erwarten euch im Karrieremodus zudem 10 Bossgegner, welche ihr nacheinander besiegen müsst – diese haben natürlich einen anspruchsvolleren Schwierigkeitsgrad, als die Fahrer-KI in den übrigen Rennevents. Wer sich tatsächlich durch die gesamte Karriere des Spiels schlagen möchte, sollte je nach Können ca. 7-10 Stunden investieren. Im Gegensatz zum Vorgänger Need for Speed: Undercover dürft ihr in der aktuellen Version aber gegen insgesamt sieben Kontrahenten antreten. Im letzten NfS-Teil waren dies bekanntlich nur drei. Die Locations des aktuellen Teils wurden in Städten wie Paris, London oder San Francisco angesiedelt und es lassen sich an einigen Stellen auch einige Sehenswürdigkeiten erkennen.



Oberflächlich gesehen wirkt Need for Speed: Shift also gar nicht mal so schlecht – wenn man allerdings genauer hinschaut, offenbart das Spiel elementare Schwächen: So lassen keinerlei Autos mehr in einem Shop erwerben, was natürlich zulasten der Motivation geht. Man verdient nun kein Geld mehr, wenn man die Rennen absolviert, sondern sammelt Punkte. Nach und nach schaltet man so die verschiedenen Fahrzeuge frei. Dafür ist es im möglich die Lackierung der Autos nach eigenen Ideen zu gestalten – auch eine eigene JPEG-Datei lässt sich hochladen, welche man auf seinen Wagen kleben kann. Zumindest ein Feature, welches das Spiel von der Konkurrenz abhebt. Das Tuning-Feature ist durch die fehlende Möglichkeit des Geld-Verdienens etwas anders ausgefallen als bisher:

Absolviert ihr einige Rennen mit einem Fahrzeug, bekommt ihr Loyalitätspunkte. Habt ihr eine gewisse Anzahl an Punkten erreicht, werden neue Reifen, Nitro-Upgrades oder Motor-Arten freigeschaltet, welche natürlich die Leistung eurer Wagen verbessern. Dennoch fällt der Tuning-Modus des Vorgängers deutlich besser und umfangreicher aus – hier haben die Entwickler im aktuellen Teil ganz klar einen Rückschritt vollzogen. Ähnlich mies wie auch im Vorgänger fällt die Fahrer-KI aus: Diese fahren nämlich Konsequent ihre Linie und lassen nur wenig Spielraum für Anzeichen von individuellem Verhalten. Die Fahrphysik von Need for Speed: Shift ist wie bei den Vorgängern auf Arcade ausgelegt und Simulationsfans werden wohl zu Sony’s Gran Turismo greifen. Ein wirkliches Schadensmodell ist auch in diesem Jahr nicht vertreten. Die Entwickler haben lediglich kurze Zeitlupen-Sequenzen integriert, welche bei einem Crash kurz das eigene Auto verbeulen – ist die Sequenz vorbei, dürft ihr ohne Schäden weiterfahren.

Technische Höhen und Tiefen

Im Gegensatz zum Vorgänger kommt das Spiel aber nicht mit einem Onlinemodus daher – ihr dürft lediglich Offline gegen maximal drei Gegner antreten. Grafisch kann sich zumindest die Streckengrafik sehen lassen: Auch abseits der Strecke haben die Entwickler viele Details integriert, auch wenn ihr durch das hohe Renntempo kaum dazu kommt, die Streckengrafik genauer zu betrachten. Auch läuft das Spiel sehr flüssig ab und wird nicht etwa durch fiese Ruckler oder Pop-Ups gestört. Eher unansehnlich fallen aber die Fahrzeugmodelle aus – diese wirken eher wie kleine Plastikspielzeuge, als PS-strotzende Rennboliden. Need for Speed: Shift kommt sogar mit Wetter-Effekten daher: In einigen Rennen dürft ihr nämlich in einem (etwas milchigem) Regen fahren, was zumindest grafisch für ein wenig Abwechslung sorgt.

Hinsichtlich des Sounds müsst ihr ebenfalls mit einer durchwachsenen Leistung leben: Wie auch in den Vorgängern dürft ihr eure eigenen MP3-Songs im Spiel verwenden. Sie müssen sich dazu lediglich im „Music“-Ordner der PSP befinden. Erfreulich ist die Tatsache, dass ihr dieses Mal eure eigenen Songs auch während der Rennen verwenden dürft. Auch wenn die mitgelieferten Ingame-Songs allesamt nicht schlecht sind, machen sich die eigenen Lieder natürlich um einiges besser. Eher negativ fallen hingegen die Rennsounds aus – vor allem die Motorengeräusche wirken sehr monoton und nicht entsprechend der Realität. Die Steuerung in „Shift“ ist wieder einmal sehr direkt ausgefallen. Ihr könnt euren Boliden entweder mit dem Steuerkreuz oder dem Analog-Nub steuern. Zudem dürft ihr drei verschiedenen Kameraperspektiven nutzen – eine Cockpitperspektive wie etwa in den Konsolenversion oder Gran Turismo ist jedoch nicht dabei, lediglich die bekannte Stoßstangen-Kamera.



Fazit:
Auch in diesem Jahr macht sich EA mit der PSP-Version des aktuellen Need for Speed-Ablegers keinen Namen. Im Vergleich mit den Konsolenversionen erwartet euch ein komplett anderes Spiel, was nicht zuletzt an den unterschiedlichen Entwickler-Teams liegt. Need for Speed: Shift ist auf der PSP ganz einfach mittlerer Durchschnitt, auch wenn mit eigenen MP3s in den Rennen und das Verwenden eigener JPEG-Bilder durchaus positive Aspekte zu nennen sind. Allerdings sind der gestrichene Onlinemodus sowie der missratene Tuning-Modus ein klarer Rückschritt und man kann nur hoffen, dass beim nächsten Mal nachgelegt wird. Simulationsfreaks greifen zu Gran Turismo, alle anderen zu den zumindest in Teilen besseren Vorgängern auf der PSP!

Jakob Koch für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an EA für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
5 von 10
Wieder viel zu einfaches Gameplay, Gegner-KI zu gradlinig
GRAFIK
7 von 10
Schöne Streckengrafik samt flüssiger Darstellung, hässliche Fahrzeuge
SOUND
6 von 10
Eigene MP3s möglich, Motorsounds misslungen
FEATURES
6 von 10
viele Rennmodi, eigene JPG-Bilder auf Autos kleben, dennoch zu unmotivierender Karrieremodus
MULTIPLAYER
5 von 10
Gestrichener Online-Modus, Offline nur zu viert auf einer Strecke
GESAMT-
WERTUNG:
60%
Mobilitätsfaktor: [6 /10]
"Die langen Ladezeiten gehen vor allem unterwegs auf die Nerven"







Details
Spielname:
Need for Speed: Shift

Publisher:
EA

Developer:
EA Bright Light Studios

Genre:
Racing

Release:
01.10.2009 (erschienen)

Multiplayer:
2-4 Spieler (Ad-Hoc)

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

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