PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de
SONY PSP
Playstation Portable.depowered by 4players translate2english
Home News Spiele PSN UMDs Artikel Community RSS
Jetzt anmelden!   |   Login:   Nickname:    Passwort:      Passw. vergessen?   
Du bist nicht eingelogged.

Tekken 6


  • Testbericht
  • Screenshots (19)
  • News & Videos (18)
  • User (26)
  • Spiel Kaufen
Tekken 6 Review vom 02.02.2010

Nach nun mehr als drei langen Jahren nach dem zuletzt erschienenen Tekken für die PSP kommen die Massen an Fans endlich in den Genuss eines neuen Teils. Dieses Mal handelt es sich hierbei auch nicht, wie im Falle von Dark Ressurection um einen Ableger eines vorherigen Spiels, sondern um ein komplett neues, wenn auch leicht verspätet im Vergleich zu den Heimkonsolenvarianten. Das weltweit ausgetragene King of the Iron Fist Tournament geht in die sechste Runde mit Tekken 6 von Namco Bandai. Viele Erwartungen kamen auf, da die früheren Spiele der Reihe immer mit ein paar Problemen zu kämpfen hatten. Doch kann der Titel diesen Erwartungen auf dem Handheld gerecht werden oder muss man auf den nächsten Teil der beliebten Beat’em Up-Reihe hoffen? Wir haben den King of the Iron Fist Champion von seinem Thron gestoßen, um dies herauszufinden.

Das 6. King of the Iron Fist Tournament… Ist nicht so wichtig.
Gleich nach dem Einlegen der UMD werden wir bei Tekken 6 angenehm überrascht. Nachdem wir unseren Namen eingegeben haben, bekommen wir nämlich gleich einen Bildschirm voller Charaktere geboten, von denen wir einen als Hauptcharakter aussuchen sollen. Sobald wir dies hinter uns gebracht haben, können wir uns auch schon gleich ins Getümmel stürzen. Zur Auswahl stehen der bekannte Arcade-Modus, der Story-Modus, der Geisterkampf und ein paar Herausforderungen, auf die wir aber später eingehen werden. Widmen wir uns zu allererst einmal dem Arcade-Modus, der in diesem Spiel die wohl größte Rolle spielt.

In diesem Modus müssen wir uns gegen insgesamt acht Kontrahenten beweisen, um am Ende gegen den großen, bösen Boss kämpfen zu können. Die Kämpfe werden natürlich nach und nach schwieriger, da sich die Gegner auch nicht gerne eins auswischen lassen. Aber das packen wir. Für jeden Sieg bekommen wir ein wenig Gold auf unser Konto zugeschrieben. Nach ein paar Kämpfen steigen wir auch auf einen höheren Rang auf, der bei jedem Charakter einzeln gewertet wird. Wir starten als Beginner und steigen dann von den neun Kyus, über die Dans zu spezielleren Rängen wie Berserker oder Meister auf. Diese zeigen dabei nicht nur, wie gut wir mit einem Charakter sind oder wie oft wir diesen benutzt haben, sondern entscheiden auch mit über die Stärke unserer Kontrahenten. Zwischen den Kämpfen kann es auch mal vorkommen, dass eine Slot Machine im Bildschirm auftaucht, die einem ein wenig Bonusgold oder in ganz glücklichen Fällen einen kleinen Vorteil im folgenden Kampf verschafft. So einer ist im letzten besonders hilfreich, da es sich hierbei um einen, für Tekken durchaus üblichen, äußert starken Gegner handelt, der zu gerne auch mal zu leicht unfairen Methoden greift. Wenn das Glück mal nicht mit uns ist, kann es auch passieren, dass wir das Match verlieren. Allerdings brauchen wir uns darüber keine Sorgen machen, denn wenn wir wollen, können wir es einfach noch einmal versuchen und sogar einen anderen Charakter wählen. Sobald auch der größte Baum gefällt ist, läuft der Abspann über den Bildschirm und wir dürfen einen kleinen Bonus für das Abschließen des Arcade-Modus‘ einstreichen. Außerdem können wir eine Geisterdatei des Charakters erstellen. Diese ist im nächsten Modus sehr wichtig, dem Geisterkampf.

Im Geisterkampf geht es ungefähr so wie im Arcade-Modus zugange. Allerdings kämpfen wir jetzt gegen äußerlich etwas veränderte Charaktere. Oder, wenn wir eine eigene Geisterdatei erstellt haben, auch mal gegen diesen Charakter, mit demselben Rang und Taktik, wie die Datei erstellt wurde. Außerdem gibt es hier, im Gegensatz zu der Arcade-Variante, kein Ende. Das heißt, wir können so lange gegen so viele Gegner kämpfen wie wir wollen. Wem vielleicht dies dann auch noch zu leicht ist, der kann sich dann auch an den Herausforderungen versuchen, die das Spiel zu bieten hat. Hier gibt es zur Auswahl einmal die Zeitattacke, den Überlebensmodus und noch den Goldrausch. Bei der Zeitattacke durchgehen wir den gleichen Verlauf wie bei Arcade, es gibt lediglich noch eine Highscoretabelle am Ende, in der die schnellsten Zeiten zu sehen sind. Beim Überlebensmodus geht es im wahrsten Sinne ums Überleben, denn hier müssen wir uns gegen eine nicht endende Reihe von Gegner stellen und unsere Lebensenergie wird zwischen den Kämpfen nicht immer aufs Maximum aufgefüllt, sondern nur ein bestimmter Teil, der mit der Anzahl von überstandenen Kämpfen auch noch geringer wird. Und in der Goldrausch-Herausforderung kämpfen wir ebenfalls gegen endlos viele Gegner, aber bekommen für jeden Treffer, dem wir unseren Gegenüber verpassen Gold. Sollte dieser uns treffen, verlieren wir wiederrum eine bestimmte Menge Moneten.

Nachdem wir nun durch so viele Kämpfe ein wenig Gold verdient haben, können wir dies auch mal nutzen, denn es gibt mal wieder den Shop, in dem wir unseren Lieblingscharakteren ein neues Aussehen verpassen können. Dies ist mit einer Vielzahl von Accessoires möglich oder auch anderen Kleidungsstücken und Frisuren. Weil wir uns nun ein wenig Spaß beim Ankleiden der Charaktere gegönnt haben kehren wir zum Ernst des Lebens mit dem Story-Modus zurück. Dieser ist leider, wie jedoch auch im Genre üblich, nicht gerade groß ausgefallen, allerdings hat dennoch jeder Charakter seine eigene kleine Geschichte spendiert bekommen, die in manchen Fällen auch recht amüsant ausgefallen ist und bei anderen auch recht Ernst, damit das Gefühl einer richtigen Story nicht verloren geht. Dennoch lässt hier die Länge schon zu wünschen übrig, da sie bei jedem Charakter gerade einmal aus vier Kämpfen besteht. Auch recht kurz gekommen ist der Multiplayer, der wieder einmal nur Ad-hoc funktioniert, wodurch wir uns wieder nur gegen andere Menschen behaupten können, die sich in unserer Nähe aufhalten.

Gameplay:
Dies ist ein Punkt, in dem Tekken 6 durch und durch überzeugen kann. Die Kämpfe laufen flüssig und schnell. Die Steuerung ist einfach wie genial und kann sogar noch nach eigenem Belieben verändert werden. Man könnte höchstens meinen, dass da ein wenig an Variation fehlt, allerdings ist dies mit den Massen an möglichen Combos nicht der Fall.

Grafik:
Die Grafik des Spiels ist im Großen und Ganzen sehr schön geworden. Das Spiel fängt auch in hitzigen Kämpfen niemals an zu ruckeln, was bei einem Beat'em Up natürlich ein absolutes Muss ist. Die Charaktere sind alle gut ausgestaltet, lediglich den Hintergründen der verschiedenen Arenen fehlt ein wenig der Feinschliff.

Sound:
Zum Sound kann man bei Tekken 6 leider nicht allzu viel sagen. Es gibt ein paar Songs während der Kämpfe zu hören, die auch komplett in einen Kampf passen, jedoch überhört man sie in dem Geschehen meist.

Features und Besonderheiten:
Man könnte meinen, dass es in diesem Titel nichts gibt, was es nicht gibt. Es strotzt geradezu von Möglichkeiten. Ob man sich jetzt auf einen schwierigen Kampf im Trainings-Modus vorbereitet oder einfach mal richtig im Arcade-Modus aufräumen möchte. Durch die verschiedenen Herausforderungen wird einem auch die nötige Abwechslung geliefert, wobei das Grundprinzip allerdings immer dasselbe bleibt. Außerdem bietet das Spiel mit 40 Spielbaren Charakteren auch noch eine breite Auswahl. 39 von denen haben ihr komplett eigenes Moveset und auch verschiedene Combos. Außerdem wird man bei Tekken 6 erst recht wegen des Schwierigkeitsgrads immer wieder mehr und mehr gefordert. Insgesamt gibt es sechs davon und diese gehen von Leicht bis Ultra Schwer. Hier zeigt sich, wer die wahren Tekkenmeister sind, denn selbst der leichte Schwierigkeitsgrad hat es schon in sich.

Fazit:
Darauf haben wir lange warten müssen, ein Beat’em Up, das quasi keine Wünsche offen lässt. Es gibt massenweise Charaktere, viele verschiedene Moves, nahezu unendlich Möglichkeiten des Kämpfens und eine Grafik, nach der man sich die Lippen lecken kann. Das Kampfsystem ist recht leicht zu erlernen und auch Anfänger können ab und an eine gute Combo hinbekommen. Jedoch ist für diese der Schwierigkeitsgrad zu Anfang ein großes Hindernis, denn auch wenn es weit nach oben geht von der Stärke der Gegner her, wirklich leicht wird das Spiel für diese nicht sein. Es bedarf schon einige Stunden Übung um wirklich gut zu werden. Fans des Spiels werden dabei vielleicht ein wenig unterfordert sein, wenn sie mit ihren Lieblingscharakteren gleich Combos loslassen, die einen leichten Gegner sofort auf die Bretter schicken, aber dafür gibt es schließlich die höheren Schwierigkeitsgrade. Alles in Allem ist das Spiel für Fans der Reihe ein absolutes Muss, da es fast alles bietet, was sie brauchen. Für totale Anfänger im Beat’em Up Genre wäre es jedoch nicht so empfehlenswert.

Übt lieber noch ein paar Stunden im Trainings-Modus: Denis Wewetzer für PlaystationPortable.de



GAMEPLAY
9 von 10
Einfache Steuerung und schnelle Kämpfe.
GRAFIK
9 von 10
Sehr schön anzusehen und detailliert.
SOUND
8 von 10
Passend zu den Kämpfen.
FEATURES
9 von 10
Nahezu unzählige Möglichkeiten und viele Charaktere.
MULTIPLAYER
6 von 10
Leider keine Onlinefunktion, aber dennoch wenigstens verfügbar.
GESAMT-
WERTUNG:
88%
Mobilitätsfaktor: [10 /10]
"Immer für einen schnellen Kampf zwischendurch gut."







Details
Spielname:
Tekken 6

Publisher:
Namco Bandai

Developer:
Namco

Genre:
Fighting

Release:
11.12.2009 (erschienen)

Multiplayer:
2 Spieler (Ad-Hoc)

Altersfreigabe:
Frei ab 16 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (19)

Jetzt Bestellen:
Zum Shop