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Naruto Shippuden: Legends: Akatsuki Rising


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Naruto Shippuden: Legends: Akatsuki Rising Review vom 12.10.2009

Die Abenteuer von Naruto Uzumaki, dem kleinen Nachwuchsninja aus dem Dorf Konoha-Gakure, gibt es hierzulande schon lange. Zwei Spiele haben es bereits auf die PSP geschafft, allerdings sind das nur Beat ‘em Ups und sie drehen sich nur um die Story der ersten Naruto-Saga. Mit „Naruto Shippuden Legends: Akatsuki Rising“ kam jetzt endlich der erste Teil der Shippuden-Saga für die PSP. Dieses lehnt sich eher an die „Uzumaki Chronicles“ Teile der PS2 an, welche allesamt jedoch bei der Fachpresse nicht gerade gut abgeschnitten haben. „Akatsuki Rising“ hatte es allerdings in der ersten Erscheinungswoche auf Platz 1 der Verkaufscharts geschafft, doch wird es dieser Ehre wirklich gerecht? Genau dieser Frage sind wir nachgegangen und haben uns ausführlich mit dem Titel beschäftigt.

Heimkehr nach 2 ½ Jahren.
„Naruto Shippuden Legends: Akatsuki Rising“ fängt genau dort an, wo der Anime es auch getan hat. Die Rückkehr von Naruto Uzumaki nach seinem 2 ½ Jahre langem Training mit seinem Lehrmeister Jiraya. Und es geht sogar etwas früher los, denn auf dem Weg werden die beiden von Banditen überfallen. Hier setzt das Spielgeschehen ein. Wir übernehmen die Rolle von Naruto und können jetzt mit Hilfe von ein paar Fähigkeiten die Banditen verhauen. Und genau hier ist schon das erste Problem: Jeder Charakter hat nicht wirklich viele Fähigkeiten. Der normale Angriff beschränkt sich auf kontinuierliches Drücken auf die Quadrat-Taste, was eine Angriffskombo auslöst, sowie einen einfachen Sprungangriff. Dazu kommen noch spezielle Fähigkeiten, wie z.B. die Jutsus der Protagonisten oder auch die Möglichkeit, ein paar Ninjawerkzeuge wie Kunais und Shuriken zu werfen. Das ist alles. Aber auch mit dem bisschen ist es kein Problem die Banditen auszuschalten, welche auf dem Weg durch den Wald auftauchen.

Nachdem der Weg nun frei ist, schaffen es Naruto und Jiraya zu ihrem Ziel, ihr Heimatdorf Konoha-Gakure. Dort treffen sie auf eine alte Freundin von Naruto, Sakura Haruno. Diese will sofort herausfinden was Naruto alles gelernt hat und fordert ihn zu einem Duell heraus. Der erste Kampf Ninja gegen Ninja. Und der erste Krampf. Da Sakura ebenfalls ein Ninja ist, kann sie vieles, was Naruto auch kann. So z.B. das Tauschjutsu. Dieses wird beim Spieler ausgelöst, indem man eine beliebige Taste drückt kurz bevor man getroffen wird oder kurz danach. Dadurch wird man hinter den Gegner teleportiert und kann kontern. Klingt praktisch, ist aber fies, wenn der Gegner das auch kann und es zudem immer einsetzt. Denn die Ausweichfähigkeit funktioniert nicht immer bei einem selber, was den Gegner nicht daran hindert es weiter zu tun. Aber wir schaffen es trotzdem sie zu bezwingen. Danach gibt es wieder einen kleinen Dialog und das ganze wiederholt sich. Dieses Mal mit dem Ziel, dass Naruto und Sakura ihrem alten Meister Kakashi beweisen wollen, was die beiden gelernt haben. Aber es wird nicht anders, wir müssen einen Weg durch einen Wald gehen, danach der Kampf gegen Kakashi und das erste Szenario Kapitel ist abgeschlossen.

Nachdem das abgeschlossen ist, bekommen wir endlich das Hauptmenü zu sehen, denn das erste Story-Kapitel dient lediglich als Einführung. Jetzt können wir entscheiden, was wir als nächstes machen. Zur Auswahl stehen ein lokaler Kampf zwischen uns selbst und einem CPU, das Spielen gegen einen Freund, der ebenfalls „Akatsuki Rising“ besitzt, der Missionsmodus, der Überlebensmodus und der Szenariomodus. Außerdem gibt es noch ein Geschäft, bei dem man mit seinem erworbenen Ryo, das ist die Währung bei „Naruto“, ein paar Sachen einkaufen kann. Unter anderem auch Ninjawerkzeuge, die uns helfen alle Gegner auszuschalten, und Pillen, mit denen wir uns heilen können. Allerdings können wir hier auch die Schriftrollen kombinieren, die einem die Jutsus oder besondere Boni, also höhere Angriffsstärke, Verteidigung und ähnliches geben. Durch das Kombinieren der Schriftrollen werden jedoch auch die Voraussetzungen, um diese bessere Schriftrolle auszurüsten, höher. Denn jeder Charakter hat nur ein begrenztes „Potential“ und die Schriftrollen benötigen immer eine bestimmte Menge davon. Doch hier kommt die Möglichkeit, die Charaktere auf ein höheres Level bringen zu können zu Nutze, denn hierbei erhöhen sich alle Statuswerte, also auch ihr Potential.

Nachdem wir uns jetzt im Geschäft genügend ausgerüstet haben, wagen wir uns mal in den Missionsmodus. Dieser ist in verschiedene Abschnitte geteilt, welche den Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Mission zeigt, also D, C, B, A und S, wobei D die leichtesten Missionen und S sehr schwere und vor allem lange Missionen beschreiben. Alle Missionen funktionieren nach einem ähnlichen Schema: „Geh von Punkt A zu Punkt B und erledige dort Auftrag C“. Besagter Auftrag C besteht meistens darin, eine bestimmte Anzahl oder auch nur einen bestimmten Gegner zu besiegen. Selten kommt es vor, dass wir dort einen bestimmten Gegenstand sammeln müssen. Manche Missionen können sogar kooperativ mit einem Freund gespielt werden. Das Ziel ist allerdings dasselbe.

Im Gegensatz zu diesem Modus ist der Überlebensmodus etwas anders. Hier laufen wir nicht von A nach B, sondern sind gleich in einer kleinen Arena und müssen uns mehreren Gegnern gleichzeitig stellen. Auch hier gibt es leichte und schwere Aufträge, welche leider aber nicht erkennbar sind. So müssen wir auf gut Glück wählen. Wo es im Überlebensmodus gegen mehrere Gegner heiß her geht, sieht es im Kampfmodus schon anders aus. Denn hier gibt es „nur“ einen Gegner, was nicht heißen soll, dass es leicht ist. Der Schwierigkeitsgrad variiert nämlich von Feind zu Feind. Hauptcharakter Naruto stellt z.B. einen starken Gegner da, jemand wie Tenten hingegen ist recht schwach. Nach Abschluss der Story steht neben diesen Modi noch der Akatsuki Modus zur Verfügung, in dem wir endlich die Rolle eines der Akatsuki Mitglieder übernehmen können.

Gameplay:
Die Entwickler haben sich beim Gameplay keinen Gefallen getan. Alle Kämpfe bestehen größtenteils daraus, dass wir die Quadrat-Taste malträtieren und hoffen, ab und an zu treffen. Es ist zwar möglich Jutsus anzuwenden, ob diese auch treffen ist aber oft nur Glückssache. Außerdem ist die Kamera auch ein sehr großes Hindernis, denn diese will fast nie so wie wir wollen und das Lock-on-System ist auch nur semi-hilfreich. Oft ist es sogar besser es gar nicht zu benutzen.

Grafik:
Die Grafik ist in fast jeder Hinsicht nur recht verwaschen geworden. Die Charaktere sind nicht sehr detailreich gestaltet und bei der Umgebung wurde sogar noch weniger gearbeitet. Spiele wie „Dissidia: Final Fantasy“ haben schon gezeigt, dass das besser geht und sowas nicht sein muss. Es wurde zwar versucht, ein wenig Cel Shading mit hinein zu bringen, jedoch wurde auch das nicht sonderlich gut umgesetzt. Außerdem erwischen wir die Charaktere recht oft beim Bauchrednern, obwohl sie dann in anderen Szenen doch Mimik verwenden.

Sound:
Die Hintergrundmusik ist typisch für ein „Naruto“-Spiel und Veteranen können sogar den ein oder anderen „Song“ wiedererkennen. Allerdings gibt es in diesem Teil nur sehr wenige Stücke, die immer und in fast jeder Situation im Hintergrund dudeln, was nicht sehr vorteilhaft für die Atmosphäre ist.

Features und Besonderheiten:
Es gibt viele verschiedene Modi, die eigentlich dazu einladen was Besonderes daraus zu machen, allerdings hat dies in keinem Aspekt wirklich funktioniert. Der Storymodus ist mit zehn Abschnitten sehr kurz geraten, behandelt allerdings die gesamte Story bis zum Wiederfinden von Gaara. Der so hoch angepriesene Akatsuki-Modus ist auch nur ein Kampfmodus gegen mehrere Gegner und könnten wir im Überlebensmodus ein Akatsuki-Mitglied wählen, hätte es das auch getan.

Fazit:
Die „Uzumaki Chronicles“-Teile der PS2 haben es vorgemacht und man hätte meinen können, dass die Entwickler dazu gelernt hätten - allerdings ist dies nicht der Fall. Das Kampfsystem ist öde und man kann mit einfachem Quadrat-Drücken fast jedes Problem lösen. Das Feature, für das „Naruto Shippuden Legends: Aktsuki Rising“ so hoch gehyped wurde, (dass man ein Mitglied der Akatsuki spielen kann), ist nicht wirklich besonders gelungen. Um eine Story hat man sich nicht großartig bemüht und allgemein sind sie nur 5 Kämpfer der insgesamt 18 freispielbaren im Spiel. Auf Dauer kann das Spiel nicht wirklich begeistern, da man nach ungefähr 1 ½ Stunden alles vom Spiel gesehen hat und sich dies nur noch wiederholt. Selbst Fans von „Naruto“ sollten es sich zweimal überlegen, ob „Akatsuki Rising“ ein Kauf wert ist.

Ruht sich als 6. Hogake in Konoha-Gakure aus: Denis Wewetzer für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Bandai Namco für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.



GAMEPLAY
4 von 10
Ödes Ein-Tasten Gedrücke mit langen Laufwegen.
GRAFIK
5 von 10
Recht verwaschen und viele Bauchredner.
SOUND
4 von 10
Zu wenige Stücke und unpassend gewählt.
FEATURES
6 von 10
Viel ist drinne aber es wurde wenig daraus gemacht.
MULTIPLAYER
6 von 10
Mit Freunden kommt doch Spielspass auf.
GESAMT-
WERTUNG:
62%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"Missionen schafft man vielleicht nicht, allerdings für einen Kampf zwischendurch gut zu gebrauchen."







Details
Spielname:
Naruto Shippuden: Legends: Akatsuki Rising

Publisher:
Namco Bandai

Developer:
Namco Bandai

Genre:
Beat 'em Up - Sidescroller

Release:
24.09.2009 (erschienen)

Multiplayer:
1 - 2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

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