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Ghostbusters: The Video Game


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Ghostbusters: The Video Game Review vom 24.11.2009

If there's something strange....and it don't look good...who ya gonna call? Stars Harold Ramis, Dan Aykroyd, Ernie Hudson und Bill Murray setzten erneut die Protonen-Rucksäcke auf, denn es heißt Geisterjagd auf der PSP. Im Gegensatz zur Konsolenfassung, kommt die Handheld-Version mit einem ganz eigenen Comic-Style daher und beim Marshmallow Man musste hier und da ein wenig an Inhalt abgespeckt werden. Wir haben uns diese „Diät“-Version der Geisterjäger für die PSP näher angeschaut und verraten euch, ob der Zahn der Zeit an dem 80er-Jahre-Quartett genagt hat, oder ob Ray noch immer so wortgewandt ist wie früher und auch mäßiges Gameplay an die Wand labern kann. Mehr dazu hinter der grünen Schleimspur…

Tut mir leid Ray, aber ich bin, weit über die Grenzen rationalen Denkens hinaus, entsetzt.
Wenn jetzt irgendjemand ankommt und meint, es dürfe gar nicht „don’t look good“ heißen, das sei grammatikalisch inkorrekt, dann heißt unsere Antwort: Ab in die Ecke Jüngling und geh erst einmal zu den Ghostbusters in die Nahhilfestunde. Tja, 80er-Jahre-Kultrap muss nicht zwingend den grammatikalischen Geflogenheiten angepasst werden und sowieso, wenn jemand die Regeln brechen darf, dann die Geisterjäger. Nicht umsonst klemmen Sie sich riesige Protonenrucksäcke auf den Rücken, kriechen durch die Kanalisation, durchreisen Dimensionsportale und retten schlussendlich erneut die Welt.

Mitte der 80er-Jahre startete das Kino-Phänomen zu den Jägern der Spukgestalten und obwohl die Fans stets nach einem dritten Leinwandstreifen geschrieen haben, sah man die Ghostbusters seit ihrem Teil II im Jahre 1989 nicht mehr auf der großen Projektionswand. Umso erwartungsvoller fieberten die Fans der Videospielumsetzung hinterher, denn 20 Jahre nach dem die vollgeschleimte Freiheitsstatue das Laufen lernte, wollte man doch wissen, wie es Egon, Ray und Co. so ergeht? Die Entwickler hinter der Videospielversoftung des Geisterthemas versprachen Großes: So hieß es, dass man zwar in nächster Zeit keinen neuen Kinofilm sehen würde, das Videospiel hingegen, das ähnlichste Produkt dieser Art sein werde. So konnte man die vollen Lizenzen für das Spiel gewinnen, was Storyschreiber und Originalstimmen des Geisterquartetts beinhaltete.

Zur Story: Nach den Geschehnissen des zweiten Kinostreifens wird New York von einer neuen Geisterplage heimgesucht. Die Ghostbusters expandieren und holen sich einen Azubi ins Boot, doch der Verschleiß ist groß und demnach sind Name und Vorgeschichte des jungen Kadetten uninteressant. Klar, dass ihr diese Rolle übernehmt und es ist auch klar, dass ihr nicht zum Kaffeekochen eingestellt wurdet. Der Spieler debütiert mit einer sprichwörtlich Tragende Rolle: Er darf die Prototypen der neuen Protonen-Spielzeuge aus der Entwicklerschmiede von Egon und Peter ausprobieren. Unerwartete und nicht so unterhaltsame Nebeneffekte sind da vorprogrammiert.

Doch wenn der Kaffee nur die schwärzeste Nebensache eines Ghostbusters ist, was ist die Hauptaufgabe des Spiels? Mit dem Protonenrucksack auf dem Rücken geht es durch New York und zunächst fängt man nur kleine Fische und erlernt die Kontrolle des Werkzeuges. Hier einen Strahl absetzen, da eine Falle auswerfen und ja nicht die Strahlen kreuzen! Im späteren Verlauf gibt es weitere Waffen, wie einen Schockstrahl, der einer Schrotflinte gleich kommt, einem Gefrierstrahl oder einem Schleimstrahl. Je nach Geistersorte gilt es diese, mit den jeweiligen Waffen mürbe zu machen und schlussendlich in die Kiste zu stecken.

Oh Jungs, da wird dem Hausverwalter aber der Arsch bluten.
Um das Ganze nicht all zu Eintönig ausarten zu lassen, gibt es ab und an noch kleinere Rätsel in Form von: „Zerstöre die Schüsselgeister, um durch eine Tür zu kommen.“, „Finde Schalterelemente, um neue Passagen zu öffnen“ oder „Suche mit dem PKE-Gerät oder der PKE-Brille nach geheimen Orten und Objekten.“ Nichts wirklich herausforderndes, aber zumindest lenkt es ein wenig ab vom sonst so monotonen Geisterjagd-Alltag. Bei seiner Hatz durch New York muss man auch immer aufpassen, wie viel man von seinem Umfeld zerstört, denn dies gibt Strafpunkte und die Behörden oder die Stadt, zahlt den Jungs in Grau nicht so viel, wenn sie alles in Schutt und Asche zerlegen.

Was die Spielzeit an sich angeht, so bekommt man zwar eine abgespeckte Version des Originals im Comic-Look, dennoch kann man gut und gerne zwei bis drei ausgedehnte Nachmittage mit dem Spiel verbringen.

Gameplay:
Das Gameplay an sich ist so aufgebaut, dass die Welten aus zahlreichen zerstörbaren Objekten und Einrichtungsgegenständen bestehen. Dabei ist die Steuerung gut belegt und nach einer nur kurzen Eingewöhnungsphase wird man munter drauf los jagen. Unweigerlich kommt es bei der wilden Geisterjagd dazu, dass etwas zu Bruch geht und sogar ganze Räume oder Gebäude verwüstet werden. Dies hat aber Strafgelder zur Folge und so sollte man aufpassen, wo man seine Protonenstrahlen herum schießt. An sich ist die Idee dahinter nicht von schlechten Eltern, nur sorgt da sonst relativ monotone Gameplay für schnelle Ernüchterung. Zumindest schaffen es Ray, Egon, Winston und Peter es mit den humorvollen Kommentaren rauszuholen und ein Serien-Fan wird sich des Öfteren dabei ertappen zu schmunzeln.

Grafik:
Das wohl größte Manko der Handheldversion von Ghostbusters als Videospiel, ist die sehr schwammige und mit Clippingfehler überhäufte Optik. Wenn selbst in manchen Filmsequenzen die Gesichtszüge der Geisterjäger anfangen durcheinander zu geraten, wundert man sich, ob die Qualitätskontrolle an diesem Prüftag Urlaub gemacht hat. Auch ansonsten sind die Texturen sehr weich und verpixelt, was mit der spielerischen Option des „Alles ist zerstörbar“ zu tun hat. Wer auf ein grafisches Feuerwerk wartet, sollte lieber zur Konsolenversion greifen. Hier ist Gruselstunde angesagt.

Sound:
Da da, dat dat dat, da da da da. Die Titelmelodie des Geisterjäger hat es geschafft seit über 20 Jahren für Ohrwümer zu sorgen und nahezu keine Halloweenparty kommt aus, ohne dieses Lied zu spielen. Kein Wunder, denn der Song hat Rhythmus und geht ins Blut. Passend ist auch die Stimmung im Spiel und auch die sonstige akustische Untermalung des Games kann sich hören lassen. Gruselklänge, stimmungsvolle Hymnen und die original Synchronstimmen der echten Geisterjäger sorgen dafür, dass der geneigte Fan sich heimisch fühlt.

Features und Besonderheiten:
Ein ausgedehntes Abenteuer für Solozocker, einsammelbare Geiserenzyklopädie und freischaltbare Goodies, zahlreiche Protonenwaffen und paranormale Ereignisse. Dies sind die Hauptfeatures der Ghostbusters-Versoftung.

US-Trailer:



Fazit:
Die Schreie der Fans nach einem dritten Ghostbusters-Kinofilm gibt es noch immer nach der Videospielverwustelung. Zwar haben die großen Konsolen vorgemacht, dass man durchaus eine gute Story mit ordentlichem Gameplay ausstatten kann, um Fans zufrieden zu stellen, die PSP-Version hingegen ist tatsächlich nur die „Diät“-Variante des großen Marshmallow-Mans und „dick“ sieht er einfach so viel besser aus. Wer nur die Option der mobilen Fassung hat, kann den Blick riskieren, wer aber das gleiche Erlebnis ausgereifter und tiefgründiger haben möchte, greift zum großen Bruder. Bis dahin fangen wir noch einige Gespenster ein.

Wurde auch von Slimer erwischt und eingeschleimt: Kevin Jensen für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Sony für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
7 von 10
Geisterjagd der milderen Sorte.
GRAFIK
5 von 10
Clippingfehler wohin das Auge reicht. Nein, das sind keine transparenten Gespenster!
SOUND
8 von 10
Angenehme Klänge und mit den Originalstimmen.
FEATURES
7 von 10
Freischaltbares und Geisterenzyklopädie.
MULTIPLAYER
0 von 10
nicht vorhanden
GESAMT-
WERTUNG:
68%
Mobilitätsfaktor: [6 /10]
"Manchmal sind die Ladezeiten schon erschreckend."







Details
Spielname:
Ghostbusters: The Video Game

Publisher:
Sony

Developer:
Red Fly Studio

Genre:
Action Adventure

Release:
03.11.2009 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

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