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Pangya: Fantasy Golf


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Pangya: Fantasy Golf Review vom 22.09.2009

Das Golf-Genre auf der PSP kann sich bisher sehen lassen: Neben den jährlich erscheinenden Tiger Woods-Ablegern von EA erschienen bisher zwei Everybody’s Golf-Teile, welche sogar von Sony selbst stammen. Wir haben uns nun aber einen weiteren Kandidaten vorgenommen, welcher bisher nur in Japan und den USA verfügbar ist: Pangya: Fantasy Golf. Die Reihe dürfte bereits relativ große Bekanntheit erlangt haben, erschien doch im Jahr 2007 der Wii-Ableger Pangya! Golf with Style auch bei uns. Als Entwickler unseres aktuellen Testkandidaten tritt das koreanische Studio NTREEV Soft auf, welches schon mit vier Albatross18-Spielen für den PC Erfahrungen mit Golf-Spielen sammeln konnte.

Willkommen auf Pangya Island

Wenn ihr bereits Erfahrungen mit den Everybody’s Golf-Titeln sammeln konntet und diesen Stil mochtet, dann werdet ihr auch Pangya: Fantasy Golf mögen: Denn auch hier wird Wert auf eine niedliche Aufmachung gepaart mit einfach zu erlernendem Gameplay gelegt – Aber erst einmal kommen wir zum Szenario des Spiels, welches nämlich in einer fiktiven Parallel-Dimension angesiedelt ist. Ihr findet euch auf Pangya Island wieder, einer Insel aus Träumen, Fantasien und einer Menge positiver Energie. Wie man allerdings recht schnell erfährt, hat es auch andere Zeiten gegeben. Vor einiger Zeit erst wurde der so genannte „Dark Lord“ von einem Helden besiegt – durch ein Golfspiel.

Pangya: Fantasy Golf bietet insgesamt neun verschiedene Golf-Kurse, in den unterschiedlichsten Szenarien. Dazu zählt beispielsweise eine verträumte Winterwelt aber auch eine Art Vorstufe der Hölle. Jede Welt bietet natürlich eine Vielzahl an zu spielenden Löchern. Ganze 18 unterschiedliche Charaktere haben es ins Spiel geschafft, die man aber erst einmal allesamt freischalten muss – das dauert rund 12-15 Stunden je nach Können. Die Story des Spiels wird in eher unspektakulären Dialogen vorangetrieben – dargestellt wird das Ganze nämlich mittels Standbildern der Charaktere. Hier wurde eindeutig Potenzial verschenkt.

Kinderleichte Drei-Punkt-Steuerung

Schnell merkt man dem Spiel an, dass es das Rad nicht neu erfindet. Ahnlich wie bei den Konkurrenzprodukten auf der PSP haben die Entwickler in Pangya: Fantasy Golf die einfach zu beherrschende Drei-Punkt-Steuerung integriert: Hierzu wird lediglich das dreimalige Drücken der X-Taste vom Spieler abverlangt. Beim ersten Mal füllt sich die Power-Anzeige, drückt man dann noch einmal, legt man die Schlagstärke fest. Zuletzt muss dann noch der optimale Schlagpunkt getroffen werden, welcher durch einen kleinen Bereich auf der Schlaganzeige gekennzeichnet ist.

Trifft man diesen Bereich, landet man zudem einen so genannten „Pangya!“-Schlag, welcher einen präzisen Schlag ermöglicht. Desto weiter man von diesem Bereich abweicht, desto ungenauer wird das Ergebnis. Natürlich muss man auch weitere Einflüsse beachten: Windstärke und -richtung, Geländebeschaffenheit oder die Schlägerwahl beeinflussen ebenfalls das Ergebnis. Die Steuerungsmechanismen wurden dabei erstaunlich gut an die Möglichkeiten des Sony-Handhelds angepasst: Die Schlägerwahl erfolgt über die beiden Schultertasten, einen Überblick über den gesamten Kurs erlangt man mit der Dreieckstaste. Diese beiden Varianten werden relativ häufig vor einem Schlag benötigt und funktionieren entsprechend gut.

Gib mir etwas… „Pang“

Mit jedem abgeschlossenen Loch bekommt ihr auch einen gewissen Betrag an „Pang“ auf euer Konto gutgeschrieben – Pang ist die Währung im Spiel. Je nachdem wie gut oder wie schlecht das eigene Abschneiden war, bekommt ihr entsprechend viel oder wenig gutgeschrieben. Das erspielte „Geld“ darf dann im Shop in lauter Extras wie neue Kleidung oder Equipment gesteckt werden - Eine weitere Besonderheit von Pangya: Fantasy Golf ist die Möglichkeit der Item-Nutzung. Diese kleinen Gadgets lassen sich ebenfalls im Shop erwerben und sorgen dafür, dass ihr euch gegenüber eurem Kontrahenten einen Vorteil verschaffen könnt: So kann man beispielsweise dafür sorgen, dass sich die eigene Schlaganzeige erheblich verlangsamt und man so ohne große Probleme einen „Pangya!“-Schlag landen kann.

Die Spielmodi wurden klassisch gehalten: Neben dem bereits angesprochenen Story-Modus habt ihr die Möglichkeit euer Können im so genannten „Pangya Tour Mode“ zu beweisen. Hier könnt ihr das Tutorial, Turniere oder ein freies Spiel erledigen. Darüber hinaus seht noch der „License Mode“ zur Verfügung, in welchem ihr gewisse Aufgaben erledigen müsst. Beispielsweise muss ein Loch mit einem oder mehreren Schlägen unter Par erledigt werden, ein gewisser Betrag an Pang verdient werden oder auch den Golfball so nah wie möglich an das Loch geschlagen werden. In einem Mehrspielermodus lassen sich dann die Kurse mit bis zu sieben Freunden spielen – allerdings lediglich Offline. Natürlich macht es aber um einiges mehr Spaß gegen menschliche Kontrahenten zu gewinnen, als gegen die nicht immer fehlerfrei agierende KI.

Ein Blick auf die Technik

Schauen wir uns die technische Umsetzung von Pangya: Fantasy Golf an, so kommt man zu einem überwiegend positiven Fazit: Die grafische Darstellung wurde in einem liebevoll gestalteten Knuddel-Look samt Anime-Charakteren gehalten – dass dies nicht jedermanns Geschmack sein dürfte, ist klar. Lässt man sich aber auf die Präsentation ein, erwarten einen ähnlich wie in den Everybody’s Golf-Teilen farbenfrohe Kurse und Charaktere. Interessant sind vor allem die bereits erwähnten Szenarien wie Winter oder die leblose Steppe.

Dennoch vermag es der Titel nicht mit dem Konkurrenzprodukt aus dem Hause Sony mitzuhalten, was ebenfalls an den nicht gerade kurz ausgefallenen Ladezeiten liegt. Zwar sind diese zwischen den Löchern kaum spürbar, bevor das erste Loch geladen wurde, vergeht aber eindeutig zu viel Zeit. Auch gelegentliche Grafikfehler in Form von fehlerhaften Texturen stören das Gesamtbild. Die soundtechnische Umsetzung ist zwar genau wie die Grafik Geschmackssache und es erwarten euch passende Klänge aus den Lautsprechern der PSP, aber dennoch will der Funke nicht richtig überspringen. Auch die Umgebungsgeräusche erreichen nicht die Qualitätsansprüche des übrigen Spiels, die fehlende Sprachausgabe sorgt ebenfalls für Wertungsabzüge.



Fazit:
Erfahrene Zocker des Konkurrenzprodukts Everybody’s Golf werden schnell merken, dass viele Parallelen bestehen: Nicht nur in Sachen Grafikstil ähneln sich beide Spiele sehr, auch die Steuerung setzt auf das bewährte Drei-Punkt-System. Dennoch weiß Pangya: Fantasy Golf durchaus zu punkten, was vor allem dem umfangreichen Singleplayer-Modus zu verdanken ist – dass der Multiplayer-Modus nur Offline spielbar ist, lässt sich verschmerzen. Die vielen freischaltbaren Extras sorgen zudem für Langzeitmotivation. Solltet ihr also nach einer guten Alternative zu Sonys Vorzeige-Golfspiel suchen, ist Pangya: Fantasy Golf genau das Richtige. Ob sich aber extra ein Import lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Jakob Koch für PlaystationPortable.de



GAMEPLAY
8 von 10
Die Drei-Punkt-Steuerung funktioniert auch hier wunderbar
GRAFIK
7 von 10
Farbenfrohe Knuddeloptik mit seltenen Grafikfehlern
SOUND
6 von 10
Wie die Grafik ebenfalls Geschmackssache – Manko: Die fehlende Stimmen
FEATURES
8 von 10
Umfangreicher Singleplayer mit massig freischaltbaren Extras
MULTIPLAYER
7 von 10
nur Ad-Hoc-Mehrspielermodus für bis zu 8 Spieler, kein Onlinemodus
GESAMT-
WERTUNG:
75%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Auch unterwegs lassen sich hervorragend ein paar Löcher spielen."







Details
Spielname:
Pangya: Fantasy Golf

Publisher:
Tomy Corporation

Developer:
NTREEV Soft

Genre:
Sport

Release:
23.06.2009 (erschienen)

Multiplayer:
1-8 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (14)

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