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MX vs. ATV Reflex


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MX vs. ATV Reflex Review vom 08.02.2010

Bereits im Jahr 2008 veröffentlichte THQ einen Off-Roader mit dem Titel MX vs. ATV Untamed auf der PSP, nachdem bereits zwei Jahre zuvor der Titel MX vs. ATV Unleashed: On the Edge erschien. Beide Titel entstanden wie auch unser aktueller Testkandidat MX vs. ATV Reflex bei den Entwicklerstudios Rainbow Studios und Tantalus Interactive in Zusammenarbeit. Muss dies also für eine gute Qualität sprechen? Immerhin liegen zwischen dem ersten Teil und unserem Testkandidaten gute vier Jahre – seitdem hat sich auch auf der PSP viel getan und damalige Praktiken von abgespeckten PS2-Ports locken heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Wir haben uns den dritten Teil der Reihe einmal näher angeschaut und sagen euch, ob sich ein Kauf lohnt!

Achtung, Achtung – Multiplattformtitel!
Natürlich handelt es sich bei MX vs. ATV Reflex wieder um einen Titel, der auf mehreren Systemen gleichzeitig erscheint. Ebenfalls werden die Plattformen Nintendo DS, PlayStation 3 und Xbox 360 mit einer eigenen Version bedient – allerdings gibt es keine PS2-Version mehr, sodass die Entwickler den PSP-Ableger schon einmal nicht von der großen Schwester portieren konnten. Bereits im Vorfeld ließ THQ verlauten, dass die PSP-Version des Spiels in etwa der Konsolen-Version entsprechen wird. Es würden dieselben Strecken wie auf der Konsole verfügbar sein, allerdings ohne die Deformationen in der Landschaft. Auch ließ man verlauten, dass das Setup des Handheld-Ablegers ein wenig arcade-lastiger ausfallen würde, als das Konsolen-Pendant. Ein wichtiger Punkt, der oftmals für die Ansprüche von Publisher und Entwickler spricht, ist der Mehrspielermodus: Und so bietet MX vs. ATV Reflex wie auch auf den stationären Konsolen neben einem Offline-Mehrspielermodus einen vier Spieler Infrastructure-Modus.

Doch widmen wir uns erst einmal dem Hauptspiel: Hier solltet ihr zuallererst einmal das Training absolvieren, denn ohne eine gewisse Einarbeitungszeit kommt man keinen Schritt weiter. Eine erhebliche Rolle in den Motorrad-Herausforderungen spielen nämlich die vollführten Tricks und Stunts, von denen das Spiel eine Menge, genauer gesagt 30 Stück zu bieten hat. Die verschiedenen Tricks nutzen die Steuerungsmöglichkeiten der PSP auch voll aus, sodass ihr in einigen Situationen gerade zu Beginn ziemlich ins Schwitzen kommen dürftet. Wenn es beispielsweise heißt, dass ihr binnen Sekundenbruchteilen Dreieckstaste, beide Schultertasten und dann noch die Richtungstasten nach links sowie oben drücken müsst, dürfte für jede Menge Schweiß auf der Stirn gesorgt werden. Nach einigen Spielstunden und der nötigen Motivation dürften aber selbst diese Moves in Fleisch und Blut übergegangen sein.

Wie auch schon Sony’s Motorstorm können nicht nur diverse Motorräder über die zahlreichen Pisten gejagt werden, auch Quads, Buggys oder schwere Trucks dürfen in bestimmten Events ausgewählt werden. Die Karriere ist ganz offensichtlich das Herzstück von MX vs. ATV Reflex und bietet dank der unterschiedlichen Herausforderungen (z.B. Supercross, Nationals, Short Track, Open Class Racing) eine gewisse Abwechslung. Meist geht es darum, das Rennen zu gewinnen oder durch verschiedene Tricks die meisten Punkte zu sammeln. Nach einigen erfolgreichen Events haben euch die Entwickler ebenfalls die Möglichkeit eingeräumt, euer Rennvehikel ordentlich aufzumöbeln, sprich zu tunen. So lassen sich nach und nach die diversen Bestandteile hinsichtlich der Leistung verbessern, namentlich sind dies Auspuff, Aufhängung, Reifen, Lenkung und Bremsen.

Technische Achterbahnfahrt
Wie bereits erwähnt, benötigt die Handhabung der Steuerung in MX vs. ATV Reflex einer Investition an Zeit – das gilt nicht nur für die Tricks, sondern auch für das Handling der Fahrzeuge. Deutlich merkt man, dass die Entwickler die PSP-Version um einiges arcade-lastiger gestaltet haben, als auf der heimischen Konsole. Es wird dabei wohl bewusst auf die strikte Einhaltung von Realismus verzichtet – anders ist beispielsweise das Verhalten der Handbremse nicht zu erklären. Diese muss nämlich nur angetippt werden und schon vollführt euer Rennvehikel in einer scharfen Kurve fast schon eine 180°-Drehung. Zum Glück muss in den meisten Kurven aber einfach nur Gas weggenommen werden, um diese erfolgreich zu meistern. Allerdings bockt die Steuerung auch bei hohen Geschwindigkeiten: Hier genügt schon ein kleiner Fehler und ihr landet abseits der oftmals nicht begrenzten Strecke. Gerade Genre-Neulinge dürften hier schnell mit häufigen Frustmomenten zu kämpfen haben. Dies liegt nicht zuletzt an dem Können der drei KI-Gegner, welche euch meistens keinen Fehler verzeihen.

Hinsichtlich der Ladezeiten mussten gerade die Vorgänger eine Menge Häme und Spott über sich ergehen lassen – so benötigte ATV vs. MX Unleashed: On the Edge knapp zwei Minuten, bis das Rennen geladen wurde. Solch horrenden Zeiten sind in heutigen Zeiten so gut wie ausgemerzt und auch unser aktueller Testkandidat muss sich nicht mit diesem Problem herumschlagen. Zwar fallen die Wartezeiten zwischen Menü und den Rennen nicht unbedingt kurz aus, aber sie sind immer noch im Bereich des Annehmbaren. Die grafische Leistung des Spiels fällt rundum solide aus: Zwar wirken die Fahrer sowie Rennvehikel immer noch recht kantig und detailarm, die verschiedenen Renn-Ariale wissen aber zu überzeugen. Dies liegt nicht zuletzt an der enormen Weitsicht, welche mit erstaunlich wenig Nebel daherkommt. Zu guter Letzt besitzt auch MX vs. ATV Reflex einen recht rocklastigen Soundtrack, den auch schon die Vorgänger aufweisten. Dieser ist natürlich reine Geschmackssache und erfüllt genau wie die übrigen Soundeffekte seinen Zweck.

Fazit:
Auch der dritte Teil der Reihe auf der PSP kann mit den Vorbildern auf der Konsole nicht mithalten. Dies liegt bei MX vs. ATV Reflex zwar dieses Mal nicht an horrenden Ladezeiten, sondern vielmehr an der sehr arcade-lastigen Steuerung. Vom Umfang kann das Spiel nämlich überzeugen: Der Karriere-Modus sorgt dank vielen Herausforderungen und unterschiedlichen Rennvehikeln für die nötige Abwechslung und auch der Onlinemodus sorgt für Pluspunkte. Auf der Strecke dürft ihr euch lediglich mit drei weiteren Fahrern messen, welche aber kaum Fahrfehler verzeihen – dazu kommt die angesprochene Steuerung, die gerade bei hohen Geschwindigkeiten für Frustmomente sorgt. Wenn ihr aber dennoch auf der Suche nach einem soliden Racer für zwischendurch seid, könnt ihr zugreifen.

Spielt dann doch lieber den Offroader von Sony: Jakob Koch für PlaystationPortable.de



GAMEPLAY
7 von 10
Steuerung schwer zu bändigen, massig Tricks, diverse Herausforderungen
GRAFIK
7 von 10
Grässliche Menüs, aber sonst solide Leistung
SOUND
6 von 10
Nette Musik, Soundeffekte erfüllen ihren Zweck
FEATURES
7 von 10
Umfangreiche Karriere, abseits davon aber nur wenig zu machen
MULTIPLAYER
8 von 10
2-4 Spieler Adhoc- oder Infrastructure-Modus; Online mit Bestenlisten und Lobbys
GESAMT-
WERTUNG:
72%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Auch unterwegs lässt sich das ein oder andere Event absolvieren"







Details
Spielname:
MX vs. ATV Reflex

Publisher:
THQ

Developer:
Rainbow Studios / Tantalus Interactive

Genre:
Racing

Release:
05.02.2010 (erschienen)

Multiplayer:
2-4 Spieler AdHoc / Infrastructure

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

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