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Yu-Gi-Oh! 5D's Tag Force 4


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Yu-Gi-Oh! 5D's Tag Force 4 Review vom 10.12.2009

Das Jahr 2009 neigt sich seinem Ende zu und in diesem Jahr gab es auch schon das ein oder andere Highlight. Einen Monat vor Weihnachten, also schon überpünktlich zum Weihnachtsgeschäft, kam Yu-Gi-Oh! 5D’s Tag Force 4 in die europäischen Läden. Wie der Titel bereits sagt, handelt es sich um den vierten Ableger der Kartenspiel-Reihe für die PSP. Bisher konnte sich Konami mit diesen Titeln noch nicht großartig rühmen. Die Neuerungen hielten sich in Grenzen und es kam einem so vor, als wäre es mit jedem neuen Teil nur um ein paar neue Karten erweitert worden und das war’s. Mit Tag Force 4 ist auch die PSP in der neusten Generation von Yu-Gi-Oh! angekommen: Der 5D's-Staffel. Bringt der vierte Teil die erhofften Neuerungen oder bleibt alles beim Alten? Wir haben den König der Spiele von seinem Thron geholt um diese Frage zu beantworten.

Same as usual..?
Wer einen der Vorgängertitel gespielt hat, wird sofort einige Ähnlichkeiten bemerken. So hat sich das Hauptmenü gleich nach dem Start nur farblich ein wenig verändert. Die Auswahl ist dieselbe geblieben. Für ein Yu-Gi-Oh!-Spiel ist nämlich erst einmal der Storymodus interessant. Dieser wirft sofort zu Anfang ein paar Fragen auf, zum Beispiel: Was sollen wir eigentlich tun? Wenn wir nicht in das Handbuch schauen, ist das nämlich schwer ersichtlich. Wir bekommen nach und nach Karten, die auf dem Boden liegen, und die Hauptcharaktere dieser Generation werden uns vorgestellt, ohne irgendeine Erwähnung einer Story. Da wir aber wissen, dass es in diesem Spiel nur eine Story geben kann, heißt es raus in die Welt und ab ins Kartengetümmel!

Auf der Karte sind auch schon gleich viele Orte verzeichnet, zu denen wir uns begeben können. Lustigerweise ist am linken Rand eine kleine Auswahl eingeblendet, jedoch müssen wir alle Richtungstasten benutzen um den Ort zu wählen, da die Bilder nur zur Veranschaulichung dienen, was für ein Ort uns eigentlich erwartet. Demnach müssen wir auf die große Karte von New Domino City und Satellite, den Austragungsorten in diesem Spiel, zurückgreifen. Dabei stehen einem hier sofort alle Orte zur Verfügung. Aber wählen wir einfach mal irgendeinen Platz, denn Duellanten gibt es überall und davon auch noch ganz schön viele.

Es ist Zeit für ein Duell!
Der Gegner ist entschieden, kommen wir endlich zum Hauptaspekt von Yu-Gi-Oh! 5D’s Tag Force 4: Dem Kartenspiel! Und schon gleich am Anfang fällt uns hier was auf. Nämlich die wirklich zu lang geratenen Ladezeiten. Wir könnten uns denken, dass ein Kartenspiel nicht gerade lange Ladepausen beansprucht, in diesem Fall ist es aber nicht so. Und auch nach dem Duell gibt es nochmal eine lange Ladepause, bevor wir uns wieder auf dem Weg zu neuen Gegner machen können. Aber was soll’s, Ladebildschirm hinter uns gebracht geht es ans Spielen. Hier werden wir gleich mit den animierten Kurz-Sequenzen begrüßt. Diese sehen auch jetzt noch genau so aus, wie sie es im ersten Teil der Serie taten. Und sie werden zu wirklich jeder Aktion gezeigt, zum Beispiel wenn der Gegner eine Karte setzt oder ein Monster beschwört. Sollte dieses Monster auch noch eine spezielle Karte sein, wie zum Beispiel Akizas Schwarzer Rosendrache, wird sogar noch eine Szene für dieses Monster gezeigt, die viel schöner als die Charakterszenen aussieht. Bei den Charakterszenen sieht man am unteren Rand nochmal, was er eigentlich macht bzw. was er genau sagt. Wobei das falsch ausgedrückt ist, denn nur die japanische Version bietet Sprachausgabe, und das auch noch von den Originalsprechern. Die deutschen sowie die amerikanischen Spieler müssen ohne ein gesprochenes Wort auskommen. Zurück zum Duell: Dieses läuft sehr flüssig ab, solange nicht zu viele Karten auf dem Feld sind. Denn sollte dies passieren und sogar im schlimmsten Fall noch eine Feldzauberkarte auf dem Feld liegen, wodurch sich der Hintergrund verändert, fängt das Spiel im Duell an zu ruckeln und zu laden. Das stört hier leider sehr stark den Spielfluss. Schlussendlich gibt es auch in diesem Teil das Destiny Draw-System, bei dem das Spiel uns in schwierigen Situationen meist die Karte gibt, die uns noch retten kann.

Sobald wir das aber hinter uns gebracht und unseren Gegner ein Trauma für’s Leben verpasst haben - wir haben ihn schließlich in einem Kartenspiel für Kinder besiegt – bekommen wir unsere Belohnung in Form der bekannten Duellpunkte. Diese stellen sozusagen die Währung dar, mit denen man neue Karten in dem Kartenladen kaufen kann oder auch Items. Der Kartenladen bekommt im Laufe des Spieles immer wieder neue Boosterpacks, in denen wir neue Karten finden um unser Deck zu verbessern. Und besagte Items sind da, um sich mit den anderen Duellanten anzufreunden. Denn dies ist auch hier wieder wichtig: Wenn wir uns mit den anderen Figuren gut stellen, können wir sie als Partner zu einer geselligen Tag-Runde einladen. Und wenn wir das Vertrauen eines Charakters maximieren, bekommt das Spiel sogar endlich eine Story. Diese ist bei jedem Protagonisten unterschiedlich, läuft aber fast immer auf ein Tag-Duell heraus.

Tag-Duelle sind im Grunde genommen wie die normalen Duelle, nur dass wir nun noch einen computergesteuerten Kollegen zur Seite gestellt bekommen – was allerdings nicht immer eine tolle Sache ist. Erstens können wir ihm nicht einmal in die Karten schauen. Alles, was wir sehen, sind Kartenrücken und erst sobald sie auf dem Feld liegen, wissen wir, was eigentlich gemacht wurde. Und zweitens handelt unser Partner nicht immer sehr klug. Durch einen einzigen falschen Zug kann er das Duell komplett in den Sand setzen – eine Möglichkeit, die die K.I. nur zu gerne ergreift. Es gibt aber eine Möglichkeit, wie wir diese Situation zu unseren Gunsten wenden können. Dies allerdings nur, wenn die Lebenspunkte niedrig sind. In diesem Fall leuchtet ein schönes Partenaire Synchro (Ihr lest richtig, das steht da auf Französisch) auf und wir dürfen eine einzige Aktion für ihn ausführen, mehr nicht. Und selbst dann kann der Partner den Zug immer noch völlig vergeigen, sofern er die richtigen Karten dafür hat.

Aber belassen wir es dabei, abgesehen von diesen Möglichkeiten können wir auch noch ins Stadion gehen, in dem Turniere stattfinden und als Preise Duellpunkte winken. Aber auch dies nur mit einem Tag-Partner. Wenn wir dann einen haben können wir unseren Partner auch einfach mal sich duellieren lassen. Wir legen die PSP hin und gucken zu, wie sich zwei CPUs duellieren... Super.

Gameplay:
An dem gewohnten Yu-Gi-Oh!-Gameplay von Konami hat sich nicht sonderlich viel getan. Wer die ersten drei Teile kennt, weiß sofort wie was zu machen ist. Allerdings gibt es hier ein großes Minus aufgrund der viel zu langen Ladepausen, die sogar im Duell häufiger auftreten.

Grafik:
Man möchte fast meinen, dass hier rein gar nichts verbessert wurde, vielleicht hier und da mal ein Pixel. Besonders, da die Außenwelt-Areale alle sehr minimalistisch sind. Jedoch zeigen dann die Szenen, in denen spezielle Monster ihre Attacken preisgeben oder einfach nur auftauchen, dass sich doch etwas getan hat. Aber warum nicht überall so?

Sound:
Auch hier gibt es nur das Übliche. Ein wenig Hintergrundgedudel, damit das Ganze nicht so trostlos oder langweilig wirkt. Sprachausgabe gibt es auch keine, was doch wirklich schade ist.

Features und Besonderheiten:
Hier kann dieser Teil etwas trumpfen, da es doch sehr viele Aktivitätsmöglichkeiten gibt, zumindest für einen Yu-Gi-Oh!-Titel. Über 4000 verschiedene Karten haben sich auf der UMD zum Sammeln eingefunden, verschiedene Herausforderungen, an denen man sich versuchen kann, und unglaublich viele Storys warten darauf, entdeckt zu werden. Abgesehen davon kann man, genau wie in den Vorgängern, wieder Karten erhalten, indem man andere UMDs in den Schacht legt. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, verschiedene Karten online kostenlos runterzuladen. Vorausgesetzt, man verfügt über eine Internetverbindung. Was leider jedoch immer noch fehlt, ist der lang ersehnte Online-Modus. Auch im vierten Teil der Reihe kann man sich nur miteinander duellieren, wenn man sich direkt gegenüber steht.

Fazit:
Yu-Gi-Oh! 5D’s Tag Force 4 hat eigentlich alles, was man von einem Spiel dieser Reihe erwarten kann: Viele Kartenspiele und eine etwas an den Haaren herbeigezogene Story. Jedoch kann es dadurch noch immer nicht die breite Masse beeindrucken. Es mag viele Möglichkeiten geben, nur kommen einem da nur zu häufig lange Ladezeiten entgegen, was es sogar etwas schwer macht einfach mal so ein Duell unterwegs zu spielen, obwohl man einfach ein freies Duell aus dem Hauptmenü heraus ausfechten kann. Außerdem hat Konami bei der PSP wohl noch immer nicht die Funktion des online Spielens entdeckt, was auf dem DS schon länger möglich ist. Gerade dies schränkt die Lust auf dieses Spiel sehr ein, da gerade das Duellieren gegen Freunde oder einfach reale Spieler am meisten Spaß macht. Für ein jährliches Kartenupdate auf der PSP ist es ganz okay und Fans der Reihe müssen nicht befürchten, dass es schlimmer geworden ist, aber Neulinge sollten sich lieber überlegen, ob sie nicht lieber günstig den ersten Teil erst einmal spielen und Veteranen, ob sie sich die vierte Episode wegen der neuen Karten wirklich ins Haus holen möchten.

Haut den König der Spiele noch ein paar Mal vom Thron: Denis Wewetzer für PlaystationPortable.de

Danke an Konami für das freundliche Bereitstellen des Rezensionexemplares



GAMEPLAY
6 von 10
Kein großen Neuerungen, lange Ladezeiten
GRAFIK
6 von 10
Auch hier nicht viel Neues, aber wenigstens etwas besser
SOUND
7 von 10
Ein wenig Hintergrundmusik, die aber irgendwie doch passend ist
FEATURES
7 von 10
Viele Möglichkeiten, die einen aber auch nicht vom Hocker hauen
MULTIPLAYER
6 von 10
Leider noch immer kein Onlinemodus, aber immerhin etwas
GESAMT-
WERTUNG:
69%
Mobilitätsfaktor: [5 /10]
"Aufgrund der zu langen Ladezeiten schwer zu bewältigen"







Details
Spielname:
Yu-Gi-Oh! 5D's Tag Force 4

Publisher:
Konami

Developer:
Konami

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
01.12.2009 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (7)

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