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Star Wars Battlefront: Elite Squadron


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Star Wars Battlefront: Elite Squadron Review vom 27.12.2009

Es war einmal vor langer Zeit…
Die Zeit rennt unaufhaltsam davon und wenn man auf eine Spiele-Serie zurückschaut und erkennt, dass ein Vorgängertitel vor fünf Jahren schon auf dem gleichen System veröffentlicht wurde, dann merkt man eventuell doch das eine oder andere graue Haar an der Stirn. Im Jahr 2005 erschien Star Wars: Battlefront das erste Mal für die PSP und revolutionierte alles was Star Wars-Fans von Sturmtruppen- und Druidenschlachten bis dato wussten. Zu Lande und in den weiten des Weltraums wurden Gefechte ausgetragen und das Imperium sowie die Republik schnellten ihrem Schicksal entgegen. Vier Jahre später blicken wir nun auf Star Wars Battlefront: Elite Squadron und verraten euch, ob sich etwas getan hat oder sich die Entwickler auf ihren Lorbeeren ausgeruht haben.

Die Geschichte ist einfach: Wir befinden uns inmitten der Klonkriege als X2, der Klon eines Jedi-Kriegers, mit seinem älteren Bruder X1 versucht die kaminoische Klon-Armee der Jedi zu trainieren. Obgleich X2 der Armee die Treue geschworen hatte, schloss er sich nach der Order 66 nicht dem Imperium an, sondern kämpfte an der Seite der Rebellion weiter, zusammen mit Luke Skywalker und Konsorten. Eine Reise durch die Star Wars-Galaxis entfacht und unweigerlich wird man halt machen an berühmten Örtlichkeiten wie dem Todesstern, Endor oder Hoth. Am Ende müssen die Brüder selbst entscheiden, auf welcher Seite sie stehen.

Cola oder Pepsi? Yoda oder Vader?
Gekämpft wird entweder auf Planetenschlachtfeldern, am Himmel, in Fahrzeugen am Boden oder im freien Weltraum mit Hilfe von X-Wing, A-Wing, TIE-Fighter und Co. Geht es auf einem Planeten zur Sache, schlüpft der Spieler in die Rolle von X2, der die entscheidende Übermacht gegenüber dem (nicht besonders intelligenten) Computergegnern darstellt. Gespielt wird in einem von drei Modi: Sorymodus (zahlreiche monotone Missionen mit scheinbar unterschiedlichen Aufgaben), Galaxis-Eroberung (Große Karte mit vielen Eroberungsmöglichkeiten) und freies Spiel.

Obgleich die Story des Spiels schon Stoff für eine gute Geschichte darstellt, hat Lucas Arts leider eine Sache nicht verstanden: Das sich eine Spieleserie im Laufe der Jahre weiterentwickeln und nicht vom gemeinen Stillstand heimgesucht werden sollte. Demnach kam es leider wie es kommen musste, repitative Story-Gefechte ermüden den Spieler recht bald. Dabei hätte es so unterhaltsam werden können. Neue Elemente sind ja vorhanden, so können beispielsweise nun auch Fluggeräte für Landmissionen verwendet werden, um erst später in den Weltraum vorzupreschen. Es gibt einige taktische Manöver, die in den Gefechten von Hilfe sein können. Aber an einer Sache hinkt die Spieleserie schon seit ihrer Entstehung, an dem Kontrollschema, denn hier gibt es immer wieder Probleme und es scheint als wollten die Entwickler zu viele Funktionen auf zu wenigen Tasten realisieren. Dazu kommt auch noch eine weitere Neuerung im Spiel, die vorgefertigten Waffenausstattungen bei Raumschiffen. So kann es sein, dass man in einem Level seine ganzen Waffen aufgeben muss, um nur einen Cargo-Transport zu machen. Warum sollte ein X-Wing unbewaffnet in eine Schlacht ziehen? Soll dies das neue Pendant zu Schleichmissionen werden?

R2! R2? Wo steckt er nur?
Dabei ist das Konzept so einfach, anstelle von Bots und dümmlichen KI-Gegnern einfach mal ein echtes Multiplayer-Spiel aus Battlefront zu machen auch im Onlinemodus. kooperativ die Galaxis retten? Wäre doch mal was Neues. So bleibt man bei seinen Onlineschlachten gegen echte Imperiums-Sympathisanten oder rebellischen Jedi-Unterstütztern und bietet in diesem Sektor nur wenig neue Elemente. Leider, leider kein Koop im Einzelspielermodus und der Grundidee mussten nun weitere Solo Missionen ohne Han weichen... Die dümmliche KI hat man natürlich behalten und so hat der Spieler eigentlich nur dann Probleme, wenn er enormen Truppen entgegenstehen muss.
Auch im Weltraum hat sich nicht viel getan, außer den wohl unnötigen Cargo-Missionen, wird man noch immer seine Lasergefechte austragen, hin und her fliegen, aussteigen, den Sternenzerstörer erledigen und nach Hause fliegen. Das alt bekannte Schema-F. Zum Glück hat sich aber auch nichts bei der Spieldauer getan, sodass man einige Stunden mit Star Wars Battlefront: Elite Squadron verbringen kann, bevor man den Creditsbildschirm sieht und wenn man auch dies erreicht hat, kann man sich noch immer an die Galaxis-Eroberung wagen.

Gameplay:
Ein wenig altbackenes hier, ein neues Feature da. Gute Sachen raus, weniger rühmliche Sachen rein und schon hat man ein neues Spiel. Aber warum greift man nicht endlich die Knackpunkte der Serie an? Man will ja nicht behaupten, die Entwickler hätten keine Zeit gehabt sich ihrer Programmfehler anzunehmen. So bekommt man einen alten Truck mit neuer metallic Lackierung und merkt schnell, dass unter der Haube noch immer der alte verrostete Motor steckt. Schade eigentlich, denn es wäre so viel mehr drin gewesen. Vor allem die Steuerung hätte einen Feinschliff vertragen können.

Grafik:
Wenn man in Betracht zieht, dass auf den Schlachtfeldern stets was los ist und auch im kalten Weltraum sich zahlreiche Objekte tummeln, ist die optische Leistung beachtlich. Dennoch wirkt Star Wars Battlefront: Elite Sqadron im Vergleich zu den Vorgängern etwas verwaschener und kommt auch noch immer mit gelegentlichen Slowdowns daher. Also keine wirkliche Verbesserungen in diesem Sektor.

Sound:
Battlefront bietet die typische Musik der Filme, die eindrucksvoll aus den kleinen Lautsprechern schallt. Die Soundeffekte sind dagegen weniger gelungen und klingen vor allem beim Geschrei der Gegner etwas deplaziert. Sprachausgabe gibt es diesmal, dass den atmosphärischen Faktor etwas aufleben lässt.

Features und Besonderheiten:
Zusammengefasst: Ein monotoner Einzelspielermodus mit scheinbar zwanghaft eingearbeiteten Solo-Optionen, die guten bekannten Elemente der Vorgänger. Nervige Cargo-Missionen im All und zahlreiche dümmliche Bots. Zum Glück sorgt der Galaxie-Eroberungsmodus noch immer für Laune und ist bei jedem neuen Durchgang anders geartet. Es bleibt ein 3D-Massenshooter, dessen Zauberzutat auch nicht viel neues zu bieten hat: Der Online-Multiplayermodus sorgt zwar für kurzweilige Unterhaltung, doch herrscht in den Schlachten doch oft ein zu großes Ungleichgewicht, dass die Freude an den Star-Schlachten dann von kurzer Dauer ist.

Multiplayer:
Bis zu 16 Personen können an Onlineduellen teilhaben und das kostenlos. Hut ab für diese Meisterleistung, denn nicht mal Sony schafft es für ihr LittleBigPlanet auf der PSP einen eigentlich essentiellen Bestandteil der Spieleserie zu implementieren. Die GameSpy-Server machen es möglich und nach Erstellung eines Accounts kann man weltweit gegen Imperialisten, Rebellen und Co. antreten. Es dauert zwar etwas, bis man ein ausbalanciertes Spiel findet, bei dem Respawn-Killer und andere Kinderkrankheiten-Ausnutzer nicht auf einen mit dem Raketenwerfer oder AT-ST warten, aber hier hätten die Entwickler auch nach Jahren der Programmierung für Abhilfe sorgen können.



Fazit:
Star Wars Battlefront hatte seine Blütezeit vor einer halben Dekade, als man noch über Flüchtigkeitsfehler in der Programmierung hinwegsehen konnte und allein die Möglichkeitenvielfalt die Spieler erstaunte. Ob zu Boden, in der Luft oder im Weltraum - an der Seite der Sturmtruppen oder der Rebellen, Star Wars-Fans konnten sich austoben und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Fünf Jahre später mit Star Wars Battlefront: Elite Squadron hat man sie noch immer, die Flüchtigkeitsfehler, die Abstürze und die dümmliche KI im Solomodus, doch will man diese heute noch immer tolerieren? Star Wars-Fans kommen wohl eh nicht drum herum, da der Onlinemodus noch immer ein Paradebeispiel seiner Gattung auf der PSP ist. Dennoch kann man auch gut und gerne zu einem günstigeren Vorgängermodell greifen (aber nicht dem Erstling ohne Onlinemodus), denn der Spielspaß hat sich nicht großartig verändert, nur die Erwartungshaltung gegenüber dem finalen Produkt und der Qualität. Jeder nun selbst die freie Entscheidung hat und möge die Macht mit euch sein.

Läst sein Laserschwert erneut aufleuchten: Kevin Jensen für PlaystationPortable.de



GAMEPLAY
7 von 10
Kennt man einen, kennt man sie alle.
GRAFIK
6 von 10
Grobpixlig und immer noch gelegentliche Slowdowns.
SOUND
8 von 10
Star Wars-Musik hui Soundqualität pfui.
FEATURES
7 von 10
Viele Möglichkeiten sind ein Traum für echte Jedis.
MULTIPLAYER
8 von 10
Schlachten mit bis zu 15 weiteren Jedianhängern.
GESAMT-
WERTUNG:
75%
Mobilitätsfaktor: [4 /10]
"Ladezeiten des Spiels noch immer lang sind."







Details
Spielname:
Star Wars Battlefront: Elite Squadron

Publisher:
Lucas Arts

Developer:
Rebellion

Genre:
Shooter

Release:
02.12.2009 (erschienen)

Multiplayer:
bis zu 16 Spieler online

Altersfreigabe:
Frei ab 16 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (25)

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