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WWE Smackdown vs. Raw 2010


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WWE Smackdown vs. Raw 2010 Review vom 10.02.2010

Für die einen ist es das größte und härteste Sportevent überhaupt, für die anderen lediglich eine eher zu belächelnde Vorstellung, doch eines ist sicher: Populär sind die Showkämpfe allemal, sodass THQ vor einigen Jahren begonnen hat eine portable Version für die unterhaltsamen Prügeleien auch für die PSP auf den Markt zu bringen. Spätestens bei dem Stichwort "Ladezeiten" - oder einem Blick auf den Titel dieses Reviews - dürfte nun so manchem Fan klar sein von welcher Videospielserie hier die Rede ist: WWE Smackdown vs. Raw. Auch in diesem Jahr bekommt der passionierte Wrestling-Fan ein weiteres Prügel-Erlebnis der besonderen Art spendiert, doch kann der Titel wirklich noch einmal aufs Neue begeistern oder ist er längst wie viele andere Sportserien zu einem eher dürftig aufgebessertem Abklatsch der Vorgänger verkommen? Wir sind mit dem wohl bekanntesten Spruch des Wrestling-Franchises: "Are you ready to rumble?", für euch in den Ring gestiegen, um dies für euch herauszufinden.

Prügeln für ein ganzes Jahr...
Wie bereits seine Vorgänger kommt der neue Wrestling-Titel mit einem Umfang daher, der sich nicht zu verstecken braucht, denn sobald man im Hauptmenü angelangt ist und sich ein bisschen umgesehen hat, wird klar, dass es schon einiges an Zeit kosten wird allein alle Modi und Möglichkeiten zu testen. Wer dann auch noch vorhat den Titel komplett zu meistern, dürfte pünktlich zum erscheinen des nächsten Ablegers damit fertig sein. Dennoch bleibt das Menü alles in allem recht übersichtlich, sodass man nicht erst minutenlang nach den gewünschten Modi oder Einstellungen suchen muss. Dabei dürften die interessantesten Auswahlmöglichkeiten wohl der Spielen-, Karriere- und der Erstellen-Modus sein, welche dem Spieler von einem kurzen Kampf zwischendurch bis hin zum Erstellen seines eigenen Superstars eine Menge Wrestling-Action bietet, doch zunächst erst einmal der Reihe nach.

Der Spielen-Modus ist, wie der Name schon vermuten lässt, dazu da einfach mal eben ein kurzes Match für zwischendurch zu arrangieren, wobei von "kurz" vielleicht eher nicht die Rede sein kann, doch dazu später mehr. Hat der Spieler sich nun also dafür entschieden einfach mal eben ein Spiel nach ganz eigenen Regeln zu starten, hat er im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl, denn er darf zunächst erst einmal die Art des Kampfes festlegen, welche von klassischen "1 gegen 1"-Runden, über so genannte "Triple Threat"- oder auch "6-Man"-Partien bis hin zu ganzen Turnieren reicht.

Ist dann endlich eine Entscheidung gefällt worden, steht man bereits vor der nächsten, welche den Spieler das gültige Regelwerk oder auch den Aufbau des Kampfringes bestimmen lässt. Da jeder der beinahe zehn Kategorien im Durchschnitt neun oder zehn Unterkategorien enthält, dürfte bereits jetzt klar sein, dass es schon fast eine Ewigkeit dauern dürfte alle Herausforderungen mit sämtlichen Charakteren zu meistern. A propos Charaktere: Wer jetzt schon dachte, dass es ab sofort einfacher mit dem Fällen von Entscheidungen voran gehen würde, der hat sich getäuscht, denn die Auswahlmöglichkeiten eines ansprechenden Superstars ist ebenfalls nicht gering. Über 50 spielbare Prügelknaben und -Damen warten hier nämlich nur darauf den Spieler in den Ring zu begleiten und sollte dies immer noch nicht genug sein gibt es sogar noch einen Charakter-Editor, doch auch dazu später mehr. Jetzt darf endlich gekämpft werden..., nun ja es sei denn man möchte auch noch gleich ein paar Änderungen in dem gewählten Regelwerk vornehmen oder einfach eine andere Arena auswählen. Doch bevor es nun zu den Kämpfen geht, zunächst einmal noch ein paar Worte zu den übrigen Modi.

Im Karriere-Modus darf sich der Spieler mit seinem favorisiertem Superstar oder erstelltem Kämpfer bis an die Spitze der Weltrangliste prügeln, wobei er zahlreiche Match-Typen durchlaufen muss. Wer also ein bisschen mehr Zeit hat und die verschiedenen Showkampf-Kategorien kennen lernen will, der dürfte mit diesem Modus gut bedient sein. Zudem können hier die Eigenschaften der selbst erstellten Superstars aufgelevelt und außerhalb der Kämpfe auch diverse Fähigkeiten sowie Moves verteilt werden. Das Kampfsystem ist dabei dasselbe, wie das des Spielen-Modus, lediglich die Auswahlmöglichkeiten sind ein wenig beschränkter, was manch einem auch durchaus entgegenkommen könnte.

Wie bereits erwähnt, besitzt das Spiel einen Charakter-Editor, welcher einfach mit Erstellen-Modus betitelt wurde. Doch dieser lässt nicht nur das Kreieren eines Charakters, wie bei gewöhnlichen Editoren, zu, sondern macht ebenfalls das Gestalten mancher Finishingmoves, Einzügen oder ganzen Move-Sets möglich. Ähnlich wie in nahezu allen anderen Modi auch, braucht sich der Charakter-Editor vom Umfang her nicht hinter anderen Titeln verstecken, denn von der Wahl der Kopfbedeckung, über die Farbe der Körperbehaarung bis hin zu den passenden Shorts dürften - wenn überhaupt - nur wenig Wünsche offen bleiben.

Und ab in den Ring...
Wer die Vorgänger der Serie kennt, der weiß, dass so manch einer dieser Titel ein paar Probleme mit den Ladezeiten gehabt hat, welche beinahe mehr Zeit als die eigentlichen Kämpfe in Anspruch nahmen. Allem Anschein nach, haben sich die Entwickler endlich diesem Problem angenommen und es in den Griff bekommen, denn nun brauch man nur noch ungefähr eine halbe Minute darauf warten den Ring betreten zu können, was zwar noch immer nicht gerade wenig ist, im Vergleich zu den Vorgängern jedoch zu verschmerzen ist. Nachdem man jetzt also bereit ist - und die PSP im Hinblick auf die Ladezeiten auch - sich seinem Kontrahenten gegenüber zu stellen, darf zunächst erst einmal der Einzug der beiden Superstars bestaunt werden, dies kann aber auch einfach ausgestellt oder abgebrochen werden. Doch nun kann der Kampf wirklich losgehen.

Die Steuerung geht hierbei eigentlich relativ schnell von der Hand und bedarf kaum einer Einübungszeit, lediglich die Besetzung des Analog-Sticks ist ein bisschen entnervend, da diese nicht für die Steuerung des Superstars bestimmt ist, sondern den Prügelknaben genau das machen lässt, was Showkämpfe eben ausmacht: Das Abziehen kleiner Show-Einlagen. Ein weiterer Kritikpunkt dürfte die Geschwindigkeit sein mit der die Kämpfe voran gehen, denn im Vergleich zu anderen Beat'em Ups bewegen sich die Muskelprotze doch recht langsam. Des Weiteren kann solch ein Kampf selbst bei intensiver Bearbeitung des Gegenübers schnell die Dauer einer halben Stunde erreichen, sodass ein "kurzer" Kampf zwischendurch nicht wirklich als solches bezeichnet werden kann. Alles in allem können Wrestling-Fans hierbei aber durchaus auf ihre Kosten kommen.

Neben diesen drei größeren Modi, gibt es selbstverständlich noch einige weitere, welche aber im Hinblick auf die Vorgänger des Titels kaum Neuerungen mit sich bringen. Lediglich der Szenario-Editor ist ein etwas größeres neues Feature. Dieser macht es dem passionierten Wrestling-Fan nämlich möglich seine eigenen WWE-Geschichten zu kreieren. Ansonsten bietet der Titel jedoch, abgesehen von ein paar kleinen Neuerungen in den Unterkategorien, wenig Neues für Kenner und Besitzer der vorigen Teile.

Gameplay:
Wie bereits erwähnt, geht die Steuerung recht leicht und einfach von der Hand, dennoch ist sie des Öfteren ein wenig ungenau, was daran liegen mag, dass nicht der Analog-Stick für solch essentielle Dinge, wie die Steuerung des Kämpfers, sondern lediglich für das ins Rampenlicht stellen desselbigen dient. Hinzu kommt noch, dass die Kampfgeschwindigkeit im Vergleich zu gewöhnlichen Beat'em Ups doch recht langsam ist. Wrestling-Fans dürften mit dem Gameplay dennoch zufrieden sein.

Grafik:
Ähnlich wie bei den Vorgängern fällt diese ebenfalls eher mittelmäßig aus. Zwar ist sie durchgehend flüssig, dafür zeugen etwas zu kantige Kämpfer sowie ein Publikum, das nur in eine Richtung schauen kann - unabhängig davon wo es sich befindet - nicht gerade von überragender Technik.

Sound:
Wenn eines an diesem Spiel erstklassig ist, dann die Spielmusik, denn von HipHop bis hin zu Thrash-Metal bekommt der Spieler eine ganze Menge geboten. Hinzu kommt noch dass die Qualität der Songs selbst auf den Lautsprechern der PSP überzeugen kann, obwohl man sich trotzdem lieber mit Kopfhörern in den Ring begeben sollte.

Features und Besonderheiten:
Der Umfang dieses Spiels ist einfach unglaublich: Unzählige Modi, Kämpfer und Arenen werden hier geboten, sodass ein vollständiges Meistern so einiges an Zeit kosten wird. Ein Multiplayer ist selbstverständlich auch mit an Bord. Hinzu kommt noch der Charakter-Editor, welcher es sogar erlaubt seine eigenen Moves zu kreieren, sodass dem Spieler kaum noch Wünsche - zumindest im Hinblick auf den Umfang - offen bleiben dürften. Viel Neues gibt es allerdings leider nicht zu sehen.

Fazit:
Eines muss man diesem Titel definitiv lassen: Sein Umfang sowie Tiefgang sind absolut unglaublich. Selbst nach wochenlangem Spielen dürfte noch immer genug zu tun sein - sofern man motiviert genug ist. Auch der Sound kann sich definitiv hören lassen und wer nichts gegen die etwas langsamere Kampfgeschwindigkeit hat, der wird sich auch mit der teils ungenauen Steuerung anfreunden können. Hier liegt allerdings auch genau einer der größten Kritikpunkte: Wer sich nämlich ein gutes Beat'em Up gewünscht hat, wünscht vergebens, denn hier wird beinahe genauso viel Wert auf die Showeinlagen wie auf den Kampf selbst gelegt. Des Weiteren bietet der Titel gegenüber seinen Vorgängern kaum Neues, lediglich die Ladezeiten sind nun endlich akzeptabel. Fans des Showkampfes dürfen hier jedoch bedenkenlos zugreifen, denn wer die Vorgänger mochte wird auch an diesem Teil seinen Gefallen finden, wer jedoch nach einem guten Beat 'em Up sucht sollte lieber zu anderen Titeln , wie z.B. Tekken 6, greifen.

Fragt sich noch immer, ob es unter dem Ring so etwas wie eine Klappstuhl-Oase gibt: Patrick Heiner für PlaystationPortable.de



GAMEPLAY
7 von 10
Etwas unsaubere Steuerung, alles in allem aber ganz in Ordnung
GRAFIK
6 von 10
Eher mittelmäßig, man merkt der Engine ihr Alter langsam an
SOUND
8 von 10
Der wohl gelungenste Part des Spiels
FEATURES
8 von 10
Der Umfang ist einfach unglaublich, obwohl es kaum Neuerungen gibt
MULTIPLAYER
7 von 10
Geht soweit in Ordnung, wobei man auch hier die Innovationen vermisst
GESAMT-
WERTUNG:
74%
Mobilitätsfaktor: [4 /10]
"Allein schon aufgrund der Kampf-Dauer für unterwegs ungeeignet"







Details
Spielname:
WWE Smackdown vs. Raw 2010

Publisher:
THQ

Developer:
Yuke's Media Creations

Genre:
Fighting

Release:
01.12.2009 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 16 Jahre
Screenshots:

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