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echoshift


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echoshift Review vom 28.03.2010

Wer hat sich nicht bereits einmal gewünscht die Zeit zurückzudrehen, um Fehlentscheidungen rückgängig zu machen, verpasste Termine doch noch wahrnehmen oder knifflige Situationen einfach besser meistern zu können? Sicherlich nicht gerade Wenige, wie auch scheinbar die Macher von Echochrome, denn nachdem der Titel nicht im erwarteten Maße überzeugen konnte, starteten sie einen zweiten Anlauf mit einem Titel der genau das erlaubt, was bisher nur mit einer Zeitmaschine möglich gewesen wäre: die Zeit zu manipulieren. echoshift heißt das neueste Knobelspiel der Echos, welche dieses mal wahrlich an der Uhr drehen dürfen, um ihren Ausgang zu finden, doch haben die Entwickler beim zweiten Anlauf alles richtig gemacht oder gibt es wieder einige Macken, die dem Spielspaß einen Abbruch tun? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen haben wir uns für euch in die zeitlich chaotische Welt von echoshift begeben.

Irgendwann wird jeder von seiner Vergangenheit eingeholt...
...und das ist in Replay, der Welt von echoshift, auch unabdinglich, denn nur durch vergangene Taten lassen sich die insgesamt über 60 - inklusive einiger downloadbaren - Rätsel lösen. Im Spiel sieht es dann so aus, dass man mit seinem Protagonisten beispielsweise einige Schalter aktiviert, um zum Ausgang und damit zum Ende des Levels zu gelangen. Allerdings sind diese so konzipiert, dass ein Abschließen im Alleingang vollkommen unmöglich ist, doch wie könnte man dieses Problem nur aus dem Weg schaffen? Die Lösung ist relativ einfach, indem der Spieler nämlich die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes zurückspult und noch einmal von vorne starten lässt, kann das Rätsel erneut angegangen werden, dieses mal jedoch mit einem Phantom zur Hilfe, welches exakt dieselben Dinge tut, die von der vorigen Figur getan wurden. Somit können nun zahlreiche Hürden überwunden sowie störende Wände schneller beseitigt werden und sollte ein Phantom nicht ausreichen, können auch einfach bis zu neun von Ihnen eingesetzt werden, sofern man den Überblick darüber behalten kann.

Der Aufbau der Rätsel bleibt jedoch, zumindest vom Prinzip her, das gesamte Spiel über gleich: Indem die passenden Schalter gefunden werden, gelangt der Spieler zum Ausgang. Allerdings wird hierdurch in keinster Weise irgendeine Art von Monotonie erkennbar, denn die vielen Schalter unterscheiden sich schließlich nicht nur in ihrer Wirkung, sondern auch in ihrer Betätigung. Die simpelsten können noch durch bloßes drücken des X-Knopfes aktiviert werden, andere jedoch zeigen erst ihren Effekt nachdem sich jemand auf ihn stellt, wieder andere verlieren ihre Wirkung nach einem gewissen Zeitraum, sodass häufig ein enorm hohes Maß an Timing erfordert wird und in Punkto Knöpfchenvariation so schnell keine Langeweile aufkommt. Auch das Umfeld, auf das der Spieler keinen besonders großen Einfluss hat, wie die Origami-Monster denen man besser nicht den Rücken zukehrt oder die zeitlich eingeschränkt passierbaren Passagen sorgen für genug Abwechslung im Knobelalltag. Zudem ist jedes Level ein absolutes Unikat und ähnelt den anderen lediglich im Design, sodass man hier nicht nach einem Muster oder etwas derartigem vorgehen könnte.

So etwas spiegelt sich natürlich auch in der Dauer der einzelnen Rätsel wieder, welche gerne schon mal bis zu einer halben Stunde in Anspruch nehmen können, da man vor allem im etwas fortgeschrittenen Abschnitt des Spiels wirklich einige Weilchen grübeln muss, um zum Ausgang zu gelangen. Ein nahezu perfektes Timing, ein absolut sicherer Weg sowie exakt geplante Laufwege der Phantome werden hier nämlich gefordert und aktiviert man einen Schalter beispielsweise zu früh oder auch zu spät, kann eine vielleicht sogar schon fast greifbare Lösung wieder in weite Ferne rücken oder gar ganz zerstört werden. Der Motivation tut dies jedoch meist keinen Abbruch, sondern wird häufig auch noch eine Steigerung zuteil, da man sich so gut wie immer denkt, dass das Level doch irgendwie zu schaffen sein muss. Ein weiterer anspornender Aspekt ist das Punktesystem von echoshift: Schafft es der Spieler ein Rätsel mit einer individuell vorgegebenen Anzahl von Echos abzuschließen, erhält er entweder drei, zwei oder einen Stern auf diese Stufe. Hat er nun mehrere Level einer bestimmten Gruppe mit drei Sternen gemeistert, schaltet er eine Art Bonus-Level frei.

Gemeistert heißt nicht gleich gemeistert
Wenn nun ein Rätsel gelöst wurde, heißt es allerdings noch lange nicht, dass es sich nicht lohnen würde es nochmals zu spielen, da man die Lösung ja bereits kennt, denn hat man ein Level bereits einmal abgeschlossen wird ein zusätzlicher Modus zugänglich: Der Schlüssel-Modus. In diesem gilt es zunächst einen Schlüssel zu finden, der den Ausgang öffnet, sodass man praktisch ein neues Rätsel erhält. Und hat man dieses gemeistert, kann man es in einem weiteren Modus spielen, der den Namen Illusion trägt. Hierbei handelt es sich um eine weitere Variation, bei der man mithilfe der R-Taste die Zeit für drei Sekunden pro Charakter einfrieren kann, also absolut perfekt für all diejenigen, die auf Rekordjagd gehen möchten. Und wem dies noch immer nicht genug ist, der kann sich aus dem PSN-Store kostenfrei einige Levelpacks herunterladen.

Gameplay:
Sony konnte bereits mit mehreren innovativen Spielkonzepten punkten, ein Paradebeispiel hierfür wäre die Loco-Roco-Reihe und auch hier wurde wieder einmal ein Händchen für neue Gameplay-Ideen bewiesen, denn der Wettlauf gegen und auch mit der Zeit sorgt für eine Menge Spielspaß. Zudem ermöglichen die simple Steuerung und das bedienerfreundliche Menü das sofortige Stürzen in eines der zahlreichen Rätsel, welche für einige Stunden vor den Handheld fesseln können, was durch einen stetig ansteigenden Schwierigkeitsgrad merklich unterstützt wird.

Grafik:
Die PSP besitzt grafisch natürlich ein nicht gerade unbedeutendes Potential, jedoch wird dieses hier kaum genutzt, was vermutlich daran liegen mag, dass echoshift keiner großen Effekte bedarf, sondern nur eine zweckmäßige Grafik braucht. Diese fällt nichtsdestotrotz recht hübsch und vor allem passend aus, jedoch merkt man, dass die PSP deutlich mehr kann.

Sound:
Wer sich konzentrieren möchte, der hört meist etwas nicht ganz so mitreißendes, um sich nicht ablenken zu lassen und genau das hat Sony auch hier umgesetzt: Die Musik ist zwar recht atmosphärisch und nett anzuhören, lenkt jedoch in keinster Weise vom Spielgeschehen ab.

Features und Besonderheiten:
Wer etwas Außergewöhnliches unter den Rätselspielen sucht der ist mit echoshift definitiv gut bedient, denn einzigartig ist es auf jeden Fall. Die Möglichkeit sich zudem einige weitere Level kostenfrei herunterzuladen ist ebenfalls verlockend, wobei sich hier vielleicht manch einer fragt, wieso diese nicht gleich zu Beginn integriert wurden. Des Weiteren kann optional eine Dateninstallation durchgeführt werden, um die ohnehin schon kurzen Ladezeiten noch einmal zu verkürzen. Einen Multiplayermodus gibt es jedoch nicht und der Umfang hätte vielleicht ein wenig größer ausfallen können - für den Preis ist das jedoch vollkommen in Ordnung.

Fazit:
Der zweite Anlauf von Sonys Rätselschmiede ist definitiv geglückt: Keine gröberen Macken und ein Spielkonzept, das nicht nur Rätselfans vor den Handheld fesseln kann. Zudem eine etwas farbenfrohere Atmosphäre und ein Preis von nur 20€ machen die kleinen Zeitreisen noch interessanter. Zwar eignet sich ein Besuch in Replay nicht für Unterwegs, da die zahlreichen Level hierfür einfach viel zu umfangreich und anspruchsvoll sind, als dass man sie in 10 Minuten absolvieren könnte, allerdings kann man sich zuhause sowieso meist am Besten konzentrieren. Letzten Endes kann man mit diesem Titel also eigentlich nicht viel falsch machen, es sei denn man hat eine totale Abneigung gegenüber Rätselspielen, allerdings sollte man dann in diesem Sektor sowieso nicht fündig werden. Für Rätselfans gibt es eine absolute Kaufempfehlung und auch Neulinge auf diesem Gebiet dürfen hier ruhig mal reinschauen.

Versucht das Anbrennen des Mittagessens rückgängig zu machen: Patrick Heiner für PlaystationPortable.de



GAMEPLAY
9 von 10
Das innovative Spielkonzept sowie die zahlreichen Rätsel können Stunden vor die PSP fesseln
GRAFIK
7 von 10
Zweckmäßig aber sehr atmosphärisch
SOUND
8 von 10
Die Spielmusik unterstreicht die Atmosphäre gekonnt ohne dabei störend zu wirken
FEATURES
7 von 10
Für den Preis von 20€ ist der Umfang durchaus in Ordnung, obwohl vielleicht ein bisschen mehr hätte drin sein können
MULTIPLAYER
0 von 10
Nicht vorhanden
GESAMT-
WERTUNG:
82%
Mobilitätsfaktor: [3 /10]
"Rätsel nehmen einfach zu viel Zeit in Anspruch, als dass sie Unterwegs gelöst werden könnten"







Details
Spielname:
echoshift

Publisher:
Sony

Developer:
Artoon

Genre:
Denkspiel

Release:
04.02.2010 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (9)

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