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Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Heroes 3


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Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Heroes 3 Review vom 23.05.2010

Der Ninja im orangen Anzug, Naruto, ist inzwischen schon seit etlichen Jahren in Deutschland bekannt und auch Shippuden ist nichts Neues mehr für uns Europäer. Mit dem Titel Naruto Shippuden: Akatsuki Rising ist der erste Titel der Uzumaki Chronicles-Reihe für die PSP veröffentlicht worden, der allerdings, wie die Vorgänger schon, nicht sehr gut in den Tests abgeschnitten hat. Mit Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Heroes 3 geht das Kampfspiel um Naruto und Co in die dritte Runde und landet nun auch zum ersten Mal in der Shippuden-Saga, nachdem die PS2-Ableger bereits zwei Spiele in dieser Zeit erhalten haben. Hat diese längere Pause dazu beigetragen die Mängel der vorherigen Titel zu beheben und sogar einige Neuerungen hinzuzufügen oder muss man sich mit dem Üblichen abgeben? Wir sind dem Ninja-Pfad von Naruto gefolgt, um dieser Frage auf den Grund zu gehen.

Der Weg des Ninjas ist in sieben Abschnitte geteilt
Direkt von Anfang an stehen einem bei Ultimate Ninja Heroes 3 viele Möglichkeiten offen. So kann man sich einfach ins Kampf-Getümmel im Freiem Kampf stürzen, erst einmal im Trainings-Modus üben oder aber auch sich gleich mit ein paar Freunden, die ebenfalls das Spiel besitzen einen Ninja-Kampf bis zum Tode liefern. Wenn einem die anfänglichen Charaktere und Jutsus jedoch zu wenig sind, sollte man sich auf den Meister-Pfad begeben, der in diesem Teil die Story darstellt. Die Story ist dabei in sieben große Kapitel geteilt, die zusätzlich noch in kleinere Akte aufgeteilt sind und von der Rückkehr Narutos in sein Heimatdorf Konoha-Gakure, bis hin zur Formierung des Teams HEBI von Sasuke geht. Außerdem liegt dazwischen eine eigens für dieses Spiel entwickelte Story, die sich sehr gut ins Schema einfügt. Der Meister-Pfad wird auf eine ganz besondere Art und Weise begangen, man geht nämlich von Feld zu Feld und sucht sich die gewünschten Aktionen aus. Es gibt vier verschiedene Felder: Story-, Missions, Sammel-Items-, Jutsu- und Taktik-Felder. Die Story- und Missions- Felder können noch in verschiedene Unterkategorien geteilt sein, diese sind die Gesprächs- Aktions- und Kampfereignisse. Bei den Gesprächsereignissen wird, wie der Name schon sagt, gesprochen und allem voran die Storys weitergetrieben. Sie sind mit Standbildern, die ab und zu auch mal direkt aus dem Anime genommen wurden, oder vereinzelt mit leicht animierten Szenen dargestellt. In den Kampfereignissen geht es schon eher zur Sache, denn hier beginnt der Hauptteil des Spiels.

Hajime!
Wie die Vorgänger auch bietet UNH 3 eine vielfältige Auswahl an Möglichkeiten, um es den Kontrahenten möglichst schwer zu machen euch ans Stirnband zu gehen. Zum einen verfügt jeder der insgesamt 48 freischaltbaren Charaktere, natürlich, über einen Standardangriff. Dieser besteht aus verschiedenen Kombinationen, die jedoch etwas mager ausgefallen sind. Neben diesen Angriffen ist es auch möglich den Gegner mit allem, was die Ninja-Tasche hergibt zu bewerfen, wie zum Beispiel mit dem Ninja-Werkzeug schlechthin, dem Kunai. Man kann jedoch auch andere Gegenstände in der Arena aufsammeln, denn jede der 13 Arenen, die alle bereits von Anfang an im Freiem Kampf auswählbar sind, verfügt über zerstörbare Objekte im Hintergrund, die Gegenstände für euren Ninja fallen lassen. Dies können Rauch- oder Giftbomben sein, die dem Gegner auf längere Zeit einen Nachteil verschaffen oder aber auch Regeneration-Gegenstände, die euer Leben oder das Chakra wieder auffüllen. Hier kommt auch schon das nächste wichtige Element des Titels ins Spiel – Die Jutsus. Dies sind spezielle Angriffe, die einen Teil eures Chakras verbrauchen aber dem Widersacher dafür ordentlich einheizen. Jeder Charakter kann von Anfang an ein oder zwei hiervon, im späteren Verlauf des Spiels ist es aber auch möglich, ihnen andere zuzuweisen. Mit dem Chakra kann man allerdings noch mehr machen. Man kann damit nämlich auch andere Objekte benutzen, die einem einen Vorteil im Kampf verschaffen können, wie zum Beispiel die temporäre Erhöhung der Angriffsstärke oder aber auch die Erholung von der eigenen Gesundheit. Des Weiteren kann man dem Gegner mit dem Einsatz von noch mehr Chakra, als bei dem normalen Jutsus auf die Schnelle einen großen Anteil der Lebensenergie abziehen, indem man das Ultimative Jutsu eines Charakters verwendet. Vor dem Einsatz von diesem muss man aber eine zufällige Tastenreihenfolge eintippen, je schneller dies geschieht, desto stärker ist das Jutsu.

Wie in jedem Kampfspiel ist aber Angriff nicht immer die beste Verteidigung und genau dies ist auch in diesem Teil von Naruto möglich. Man kann jeden Angriff blocken, sogar die Ultimativen Jutsus, jedoch verliert man dabei immer einen kleinen Teil Lebensenergie. Dies lässt sich dann mit Hilfe des Sofort-Konters verhindern, der verwendet werden kann, wenn man im richtigen Zeitpunkt die Angriffstaste drückt. Wurde man allerdings doch getroffen und ist in der Kombo des Gegners gefangen ist es möglich dem zu entgehen, indem man, wieder mit dem richtigen Timing, die Blocken-Taste drückt, den in diesem Fall benutzt der eigene Charakter das Tausch-Jutsu und teleportiert sich hinter dem Gegner, was Zeit für einen Konterangriff gibt. Aber auch das kann man nicht immer machen, denn jeder Einsatz hiervon verbraucht einen kleinen Teil des eigenen Chakras. Man sollte sich jedoch keine allzu großen Sorgen darum machen, denn man kann es jederzeit wieder aufladen, was wiederum dem Kontrahenten eine Chance zum Angriff bietet, also sollte man damit vorsichtig sein. Wenn man genug Schaden angerichtet oder vielleicht auch erhalten hat, ist es möglich in den Ultimativ-Modus zu wechseln. Dieser hält nur eine bestimmte Zeit lang, verschafft einem allerdings Angriffs- und Verteidigungs-Schübe und bei manchen Charakteren auch noch andere Boni wie die kontinuierliche Heilung von Lebensenergie oder die Vergiftung des Gegners, wenn dieser angegriffen wird. Zudem wird das eigene Chakra wieder auf die maximale Kapazität gebracht.

Hat man es nach einem langen Kampf dann letztlich geschafft den Gegner niederzuringen, erhält man eine bestimmte Anzahl an Ninjapunkten. Diese Punkte sind die Währung in Naruto und mit ihnen ist es möglich, die verschiedenen Sammel-Items, welche Bilder, Musik-Stücke und Videos der Ultimativen Jutsus sind, Taktiken und neue Jutsus zu erwerben. Diese kann man auf den vorher erwähnten speziellen Feldern kaufen. Die Taktiken haben, besonders im späteren Spielverlauf, eine ganz besondere Rolle, da man mit diesen, noch vor dem Kampf, dem eigenen Charakter ein paar Boni zuweisen kann, wie höhere Angriffsstärke, Verteidigung oder Geschwindigkeit. Diese Boni halten dann den ganzen Kampf über an und geben einen Vorteil oder gleichen den, des Gegner aus. Neben den normalen Kämpfen gibt es zudem noch Aktionsereignisse. Dies sind sidescroll-Level, in denen man besondere Ziele erreichen muss. Diese können darin bestehen, eine bestimmte Anzahl an Gegner zu besiegen, Objekte zu zerstören oder in einer bestimmten Zeit das Ziel zu erreichen. Unterwegs kann man auch Ninjamedallien finden, welche einem Bonus-Ninjapunkte geben. Im Gegensatz zu den Storyereignissen ist es bei den Missionen möglich, verschiedene Charaktere auszuwählen und außerdem sind die Missionen meistens wesentlich schwieriger und mit besonderen Bedingungen ausgestattet, was die Storyereignisse nur selten sind.

Und es gibt bei dem Meisterpfad noch eine Besonderheit: Viele der Missionen oder Story-Abschnitte lassen sich kooperativ mit bis zu zwei Freunden spielen. Und insbesondre bei den Bonus-Missionen ist es sehr ratsam einen Freund zu Hilfe zu ziehen, da diese ansonsten einen wirklich unmenschlichen Schwierigkeitsgrad haben. Abseits vom Meisterpfad gibt es noch eine Sache, die es bei Ultimate Ninja Heroes zu finden gibt – den Baum des Mutes. Dieser wächst nach Gesamtanzahl an Ninjapunkten, die man gesammelt hat und nach bestimmter Anzahl bekommt man ein paar Bonus-Sachen. Dies können Hintergründe für das Spiel selber sein oder aber sogar Hintergründe für die PSP selbst.

Gameplay:
Das Gameplay von Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Heroes 3 hat sich nicht besonders von dem, der Vorgänger verändert – was nichts schlechtes heißen soll. Die Kämpfe verlaufen schnell und die Kombos, die leider etwas eingeschränkt vorhanden sind, gehen leicht von der Hand. Es fällt jedoch auf, besonders bei den schwierigeren Missionen, dass man versucht ein Ultimatives Jutsu nach dem andere rauszuhauen, damit der Gegner schnell besiegt ist und keine Gefahr besteht. Dadurch geht das taktische Element, das andere Spiele dieses Genres oft auszeichnet, verloren.

Grafik:
Bei diesem Titel sieht man, wie schön man auch auf der PSP den Charme eines Animes einfangen kann. Die Kämpfer und Areale sehen alle recht schön aus und auch die Sequenzen sind entsprechend in Szene gesetzt. Es ist ein wenig schade, dass nicht gleich ganze Animeszenen entnommen wurden, allerdings sind die Standbilder zweckmäßig. Zudem sind die Effekte im Kampf manchmal wirklich wie ein Feuerwerk.

Sound:
Der klassische Sound aus dem Dorf hinter den Blättern hat sich auch in diesem Titel eingefunden. Jedoch sind die Stücke in diesem Teil wesentlich vielfältiger, als zum Beispiel in Akatsuki Rising und passen oft zur Stimmung.

Features und Besonderheiten:
Wenn man UNH 3 spielt, fällt vor allem ein neues Feature auf: Die Möglichkeit, dass man fast jede Mission kooperativ mit Freunden spielen kann. Die neuen sidescroll-Missionen zeigen auch die nötige Abwechslung und die vielfältigen Jutsu lassen auch den Kampf nicht langweilig werden, wenn man nicht gerade damit beschäftigt ist dem Gegner ein Mega-Jutsu nach dem anderen um die Ohren zu hauen. Mit gerade einmal 13 Arenen gibt es zwar nicht unbedingt die größte Auswahl, im Vergleich mit den anderen Titeln der Reihe sind es jedoch schon recht viele. Zudem hat das Spiel mit 48 Charakteren, die teilweise sogar noch zusätzlich unterschiedliche Zustände besitzen, wobei dieses Feature herzlich selten benutzt wurde, weswegen es ein wenig überflüssig erscheint, die bisher größte Anzahl an auswählbaren Charakteren überhaupt.



Fazit:

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Heroes 3 ist eine gelungende Weiterführung der UNH-Reihe. Viele Fehler, die die vorherigen Teile besaßen, hat dieser Titel ausgemerzt und zum Guten verbessert. Die nötige Abwechslung, die man nach den ganzen normalen Kämpfen brauchen kann, wird meist durch die Aktionsereignisse geliefert. Die vielen unterschiedlichen Charaktere zeigen zudem, wie viel Mühe sich Bandai-Namco mit dem dritten Teil ihrer PSP-Reihe gemacht hat. Es fällt nur leider zu stark auf, dass die Ultimativen Jutsus zu wenig Kosten haben und zu stark sind, sodass die Kämpfe gegen die CPU oft schnell entschieden sein können. Dies wird durch den Multiplayer jedoch wieder ausgeglichen, der nun auch mit bis zu vier Spielern spielbar ist. Außerdem machen die Story-Abschnitte und die Missionen im Koop-Modus noch mehr Spaß, als sie es ohnehin schon tun. Fans von Naruto Spielen sollten sich diesen Titel auf jeden Fall mal ansehen, für Fans von eher taktischen Kampfspielen ist der Titel allerdings eher nichts.

Überlegt, ob er der siebte Weg des Pain werden könnte: Denis Wewetzer für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Namco Bandai für die freundliche Bereitstellung der Rezensionexemplare




GAMEPLAY
8 von 10
Gute Steuerung, leider wenig Kombinationsmöglichkeiten.
GRAFIK
8 von 10
Fängt den Charme des Animes auch mit Standbildern und halb-Cel-Shading im Kampf ein.
SOUND
8 von 10
Viele passende Musikstücke und eine große Auswahl.
FEATURES
8 von 10
13 Arenen und 48 Charaktere plus ein guter Story-Modus mit neuen Elementen.
MULTIPLAYER
9 von 10
Koop-Missionen und Multiplayer-Kämpfe mit bis zu vier Spielern.
GESAMT-
WERTUNG:
81%
Mobilitätsfaktor: [9 /10]
"Ein Kampf zwischendurch ist immer möglich."







Details
Spielname:
Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Heroes 3

Publisher:
Namco Bandai

Developer:
Namco Bandai

Genre:
Fighting

Release:
12.04.2010 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

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