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Prinny 2: Dawn of Operation Panties, Dood!


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Prinny 2: Dawn of Operation Panties, Dood! Review vom 06.01.2011

Wer sie jetzt noch immer nicht kennt, hat ganz schön was verpasst. Bereits durch die Disgaea-Titel haben sich die Prinnys als lustige, kleine Pinguine in die Videospielgeschichte geschlichen, dood. Aber NIS wollte es nicht dabei lassen und hatte ihnen kurzerhand mit Prinny: Can I Really Be The Hero? ihr eigenes Spiel geschenkt. Die Besonderheit des Spiels? Es ist bockschwer. Am besten ist es wohl mit den Ghouls 'N Ghosts-Spielen zu vergleichen, sowohl von der Spielmechanik her, als auch vom Schwierigkeitsgrad. Und da der erste Teil anscheinend erfolgreich genug war, hat sich Nippon Ichi entschieden, den faulen, unverlässlichen Prinnys ein zweites Spiel zu schenken. So wurde Prinny 2: Dawn of Operation Panties, Dood! geboren, dood. Prinny 1 hat in unserem Test bereits recht gut abgeschnitten. Können die Prinnys ein weiteres Mal mit großen Herausforderungen und Humor punkten? Die Pinguine wurden wieder einmal reihenweise zum Explodieren gebracht, um diese Frage zu beantworten, dood!

WHERE ARE MY PANTIES, DOOD?! (Zitat von Etna, aufgesagt von einem Prinny)
Genau wie im ersten Teil, ist auch die Story von Prinny 2 etwas... anders. Wo es bei Prinny 1 noch darum ging, die Zutaten des ultimativen Desserts zu finden, jagd man nun seltenen Gegenständen hinterher. Warum? Ganz einfach. Ein Dieb hat die Unterwäschen von Etna, der Herrin der Prinnys, gestohlen. Und allem Anschein nach ist dieser Dieb allgemein hinter seltenen Gegenständen her. Der Entschluss steht also fest, dood! Aber ein Problem gibt es noch. Prinnys sind nicht gerade... stabil. Um es kurz zu sagen: Egal von was sie getroffen werden – ein Treffer und sie fliegen in die Luft. Eigentlich niemand, der bei einer so wichtigen Aufgabe brauchbar wäre. Allerdings gibt es ja noch den roten Schal, der die lieben, nutzlosen Pinguine zumindest etwas widerstandsfähiger macht. Außerdem hat man 1000 Stück von den kleinen Viechern zur Verfügung, also heißt es in diesem Fall wohl: Die Masse macht's. Zusätzlich mit ihren hauseigenen Messern (Warum haben so niedere Kreaturen eigentlich eigenen Besitz?) bewaffnet, macht sich die Meute an Prinnys auf den Weg, nach dem Dieb von Etnas Unterwäsche.

Eins nach dem Anderen, dood.
Aber bevor man sich nun letztlich in die einzelnen Gebiete wagt, darf ein kleiner Zwischenstopp in dem Hauptquatier nicht fehlen. Hier kann man mit den verschiedenen Bewohnern sprechen, die alle auch ihren eigenen Zweck erfüllen. Manche sind so dazu da, um als Speicherpunkt zu dienen, bei anderen kann man sich gefundene Musikstücke anhören oder die gesammelten Gegenstände und Gegnerinformationen ansehen. Wer ganz mutig ist, kann sich auch in den Thronraum wagen, in dem Etna und Flonne zusammen sitzen und alle möglichen Dinge erledigen. Meist aber einfach nur fernsehen oder faulenzen, bei dem zumindest Etna aber nur ungerne gestört wird. Nun aber genug der Vorbereitungen und der Nutzlosigkeit der Pinguine, dood! Auf ins Gefecht, um verschiedenste, seltene Items! Wie? Die Kanone da rechts scheint genau das Richtige zu sein...

In einem der Level angekommen geht es, bevor es zur Schlacht gegen den Bossgegner und damit um den Gegenstand kommt, aber noch, erst einmal ein paar Hindernisse zu überqueren. Dies geschieht in gewohnter 2D side-scrolling Variante. Bei besagten Hindernissen handelt es sich um Horden von schrecklichen Monstern, natürlich nur das Feinste, was die Netherworld zu bieten hat, und schwierige Jump'n Run Passagen. Um sich gegen die fiesen Kreaturen wehren zu können, stehen einem einige Fähigkeiten zur Verfügung. Die Einfachste dabei ist der normale Angriff mit den Messern der Prinnys. Dieser an sich ist jedoch sehr schwach. Gleiches gilt für den Luftschlag, der zwar eine größere Reichweite zu bieten hat, jedoch noch schwächer als der normale Angriff am Boden ist. Man kann bei Gegner allerdings wesentlich mehr Schaden anrichten, wenn man sie vorher mit einer gezielten Stampfattacke betäubt. Und dabei werden die Monster nicht nur schneller besiegt: Es schadet einem auch nicht mehr, sie zu berühren. Außerdem lädt sich bei einer erfolgreichen Betäubung die Break-Leiste auf. Sollte diese nach einer Weile gefüllt sein, so wechselt der Prinny in den Break-Modus. In diesem richten alle Angriffen wesentlich mehr Schaden an und man bekommt außerdem neue Fähigkeiten. Unter Anderem den Prinny-Kamikaze Move, der zwar äußerst mächtig ist und dem Gegner sicher viel Leben kosten wird, aber die Break-Leiste sofort aufbraucht.

Aber die Monster lassen das Ganze natürlich nicht einfach auf sich ergehen und greifen den niedlichen, unschuldigen und manchmal auch tödlichen Prinny an. Um diesen Angriffen auszuweichen, kann man entweder einfach springen, sofern das Angriffsmuster des Gegners es zulässt, oder anfangen sich zu drehen. Dreht man sich nämlich ein kurze Zeit lang und fängt dann an bläulich zu leuchten, ist man unverwundbar. Warum? Keine Fragen stellen, Prinnys sind einfach unglaublich gute Tänzer. Glauben wir. Jedoch sollte man sich auch nicht zu lange drehen, da den Pinguinen auch schwindlig werden kann und während dieser Zeit ist man dem Gegner hilflos ausgeliefert. Um dem vorzubeugen, kann man nach kurzer Eindrehzeit auch anfangen zu rennen. Dies ist gut, um schnell die Flucht zu ergreifen oder auch schneller durch den Level zu kommen. Außerdem kann man vom Rennen aus durch ducken anfangen wie ein richtiger Pinguin auf dem Bauch zu rutschen. Und auch während man auf dem Bauch rutscht ist man unverwundbar. Wir denken, dass das entweder mit dem Niedlichkeitsfakor davon zu tun hat, oder der Glitschigkeit in dem Moment. Aber das wird wohl ein Geheimnis der Prinnys bleiben...

Moment, was ist nun mit den 2D Jump'n Run-Passagen, dood?!
Ruhig, Pinguin! Eins nach dem Anderem, wie vorher erwähnt. Also: Die Monster sind natürlich nicht das einzige Problem der Prinnys auf dem Weg zum Boss. Das Leveldesign an sich stellt schon ein nicht zu unterschätzendes Hindernis dar. Was auf stark damit zusammenhängt, dass man den Prinny nich mehr kontrollieren kann, sobald man einmal gesprungen ist. Oder von einem Gegner getroffen und dadurch ein wenig zurückgeschleudert wird. Das einzige, was zur Korrektur eines Sprungs hilft, ist der doppelsprung. Bei diesem kann man noch einmal eine komplett andere Richtung vorgeben. Hiernach muss der Sprung jedoch sitzen, denn weitere Korrekturmöglichkeiten gibt es nicht. Wenn man mal etwas extravaganter ist (Und die Leveldesigner gnädig waren) findet man auf dem Weg das ein oder andere Vehikel, das einem entweder bei den schwieriger Sprung-Passagen hilft oder aber den Bildschirm - beim richtigen Einsatz – von Gegnern befreit.

Also, wie ist nun das Gameplay, dood?
Das Gameplay von Prinny 2 ist, genau wie im ersten Teil bereits, sehr flüssig und einfach zu erlernen. Es zu perfektionieren ist jedoch unglaublich schwierig und wird etliche Stunden an Zeit kosten. Zudem kommt noch der hohe Schwierigkeitsgrad, der das alleinige Abschließen des Spiels bereits zu einer großen Herausforderung macht. Außerdem ist die Tatsache, dass man sich im Sprung nicht mehr korrigieren kann sehr gewöhnungbedürftig. Abgesehen davon gibt es allerdings nichts großartiges, dass man am Spiel bemängeln könnte, wenn man nichts gegen ein englisches Spiel hat.

Okay. Und wie ist die Grafik, dood?
Überraschender weise scheint sich hier ein wenig was seitens Nippon Ichi verändert zu haben. Was sie auch bereits mit dem ersten Prinny-Teil bewiesen haben. Denn obwohl die Charaktere noch immer als Sprites dargestellt werden, sind sie doch immernoch so detailverliebt wie vorher. Außerdem wurden die Umgebungen dreidimensional angefertig und können sich auch sehen lassen. Über die Effekte müssen wir vermutlich kaum noch etwas sagen, aber der Vollständigkeit halber: Hier sieht man, was für NIS durchaus typisch ist, wie gut Effekte in einem Spiel auf der PSP gezeigt werden. Besonders für Explosionen scheinen sie etwas übrig zu haben...

Klingt ja ganz gut, und der Sound, dood?
Im Grunde genommen findet man auch hier nichts untypisches für NIS: Ein unfangreicher Soundtrack, der eine große Vielfalt bietet. Bei diesem Titel gibt es hier nur ein Problem: Dank dem hohem Schwierigkeitsgrad bekommt man die Stücke viel zu lange zu hören und wenn man einen Abschnitt immer und immer wieder versuchen muss, geht einem die Musik nach einer Zeit doch auf die Nerven. Dafür leisten die Synchronsprecher eine großartige Arbeit bei der Vertonung der verschiedenen Personen.

Nochmal auf den Punkt gebracht, dood. Was für Features hat dieses Spiel eigentlich?
Wie die meisten anderen Titel von NIS aus, bietet Prinny 2 einen sehr großen Umfang. Anfangs sieht es mit gerade einmal 10 Leveln recht klein aus, wenn man die Spielmechanik versteht wird die Vielfalt jedoch umso größer. Während die Levels abgeschlossen werden, vergeht in der Netherworld nämlich die Zeit und die Level werden schwerer, je später es ist. So kann man das Spiel mehrere Male abschließen, ohne alles gesehen zu haben. Außerdem gibt es so einige Geheimnisse, die es zu entdecken gilt. Das wichtigste, das kein richtiges Geheimnis mehr ist, ist der Asagi Wars-Modus. In diesem übernimmt man die Rolle von Prinny Asagi, die versucht die Hauptcharakterin zu werden. Die Spielmechanik verändert sich dabei sogar im Vergleich zum eigentlich Titel. Außerdem bietet das Spiel drei Schwierigkeitsgrade, wobei der leichteste auch für Neulinge des Spiels ansprechend sein sollte, da man bei diesem vielerlei Hilfen zur Seite gestellt bekommt. Zudem lassen sich Daten mit anderen Spielern austauschen. An Umfang hat Nippon Ichi Software also, mal wieder, nicht gespart.



Fazit:

Prinny 2 ist, genau wie schon der erste Teil, eine echte Herausforderung geworden. Alle Level, von Anfang bis zum Ende des Spiels wirken außerdem richtig lebendig. Selbst am Tag hat man das Gefühl, dass es in der Netherworld nie langweilig wird. Zudem ist der Humor fast unübertrefflich und stellt damit sogar den ersten Teil in den Schatten. Solche Neuerungen wie der Break-Modus, tragen zudem dazu bei, dass selbst Veteranen noch einmal ein wenig an ihrer Strategie pfeilen müssen. Zusätzlich gibt es dann noch den Baby-Schwierigkeitsgrad, der kompletten Anfängern einen leichteren Einstieg ins Spiel ermöglicht. Alles in Allem konnte NIS mit "Prinny 2: Dawn of Operation Panties, Dood!" noch einmal die Latte ein wenig höher legen, was ein anspruchsvolles Jump'n Run angeht. Wer also eine Herausforderung sucht, keine Abneigung gegenüber Pinguinen hat und über gute Englischkenntnisse verfügt, darf beruhigt zuschlagen.

Stellt nie wieder einen Prinny als Überschriftenschreiber ein....Dood...: Denis Wewetzer für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Nippon Ichi Software für die freundliche Bereitsstellung des Rezensioncodes.




GAMEPLAY
9 von 10
Etwas gewöhnungsbedürftig, aber dennoch außerordentlich gut und flüssig.
GRAFIK
8 von 10
Die gewohnte Detailverliebtheit gepaart mit schönen und belebten Ortschaften.
SOUND
8 von 10
Zwar sehr vielfältig, dank vielen Toden aber trotzdem schnell repetetiv.
FEATURES
9 von 10
Bietet alles, was der erste Teil hatte, und noch mehr!
MULTIPLAYER
3 von 10
Leider nur ein Austausch von Daten möglich.
GESAMT-
WERTUNG:
84%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"Zwar sind die Level kurz, aber bockschwer. Wer gut ist, schafft eine schnelle Runde."







Details
Spielname:
Prinny 2: Dawn of Operation Panties, Dood!

Publisher:
NIS

Developer:
NIS

Genre:
Action Jump 'n Run

Release:
10.12.2010 (erschienen)

Multiplayer:
Nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

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