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Pro Evolution Soccer 2011


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Pro Evolution Soccer 2011 Review vom 10.11.2010

Fragt man nach den häufigsten Titeln einer Reihe für die PSP, dann muss neben FIFA oder Madden NFL auch die PES-Reihe von Konami genannt werden. Seit dem Jahr 2005 erscheint in jährlichen Abständen ein Ableger auch für den Sony Handheld. Im Gegensatz zu den Konsolen-Version herrscht hier noch das „alte“ Verhältnis zu der Reihe aus dem Hause EA Sports - denn sowohl Gameplay als auch Technik sind den alljährlichen FIFA-Teilen überlegen. In unserem FIFA 11-Test haben wir bereits gezeigt, dass sich EA sich auch in diesem Jahr an das bewährte Arcade-Prinzip hält. Somit stellt sich natürlich die Frage wie sich Pro Evolution Soccer 2011 im Vergleich schlägt.

Wenn ihr die UMD in eure PSP legt, werdet ihr erst einmal von einem stylischen Intro begrüßt, das euch natürlich auf das kommende Fußball-Ereignis einstimmen soll. Bevor ihr euch einen der verschiedenen Spielmodi genauer anschaut, solltet ihr einen Blick ins Optionsmenü des Spiels werfen: Hier findet sich der Punkt "Dateninstallation", der knapp 500 MB auf euren Memory Stick installieren lässt - nach einigen Minuten Wartezeit habt ihr fortan erheblich kürzere Ladzeiten in den Menüs sowie vor und während dem Spiel. Auch die Geräusche aus dem UMD-Schacht sind somit natürlich erheblich reduziert. Für Besitzer der PSPgo ist diese Installation hinfällig - die digitale Version kommt von Anfang an mit diesem Vorteil daher.

Konami rüstet auf
Wie in jedem Jahr muss sich PES der EA-Konkurrenz hinsichtlich der Lizenzen klar geschlagen geben. Das war schon immer so und wird vermutlich auch immer so bleiben. Dennoch macht Konami dieses Jahr zumindest wieder einen kleinen Schritt weiter nach vorn. Wieder dabei ist die Champions League samt vielen Mannschaften inklusive Bayern München und Werder Bremen als einzige deutsche Mannschaften. Die vollen Lizenzen bekommen wieder die Ligen aus Italien, Frankreich und Holland - England und Spanien müssen sich mit einigen Fantasie-Teams zufrieden geben. Der neue Spielmodus Copa Santander Libertadores lässt euch den bekannten Cup aus Latein Amerika nachspielen. Zuguterletzt sollen an dieser Stelle die vielen National-Teams nicht unerwähnt bleiben, die wie auch die Vereinsmannschaften neben den Namen ebenfalls erstaunlich viele wiedererkennbare Spielergesichter beinhalten - bei letzteren kann FIFA 11 auf der PSP deutlich weniger bieten.

In diesem Jahr bietet PES eine ganze Auswahl an Stadien - gab es in der langen PSP-Vergangenheit lediglich ein Standart-Stadion zu sehen, haben es gleich 25 Stück in PES 2011 geschafft. Zwar fehlen vor allem deutsche Bauwerke wie die Münchener Allianz-Arena, dafür werden aber dennoch einige der bedeutendsten Stadien geboten. Auch schaffen es dieses Jahr erstmals die von den Konsolen bekannten Kommentatoren Hansi Küpper und Wolff Fuss auf die PSP. Die beiden begleiten euer Geschehen nun vollständig und melden sich nicht nur wie früher bei Toren zu Wort.

Werde (wieder mal) zur Legende
Trotz der genannten Verbesserungen fallen die Unterschiede zum Vorgänger aus dem letzten Jahr insgesamt dann doch eher gering aus - dies liegt vor allen an den Spielmodi. Denn gerade einmal zwei mehr oder weniger neue Varianten haben es in den aktuellen Ableger geschafft: Da wäre einmal der bereits erwähnte Copa Santander Libertadores, der sich als eher kurzer Pokal herausstellt und zum anderen eine Abwandlung des bestehenden "Werde zu Legende"-Modus. Im Gegensatz zu diesem bietet euch die neue Variante die Möglichkeit mit einem bereits existierenden Spieler eine Karriere zu absolvieren. Gameplaytechnisch hat sich in diesem Modus nichts verändert.

Im Vergleich zum "Be-a-Pro"-Modus der FIFA-Reihe legt man hier etwas mehr Wert auf den Simulations-Aspekt: So gibt es keine farbliche Markierung um den Ball oder auch keine Kommandos, die man an seine Mitspieler abgeben kann. Dafür ist auf dem Bildschirm eine dynamische Abseitslinie zu sehen. Sobald man ausgewechselt wird, kann man die Geschwindigkeit der gezeigten Bilder übrigens erhöhen, sodass ihr euch nicht das gesamte Spiel in Echtzeit anschauen müsst.

Alte Stärken
Ansonsten dürften der Rest vor allem PES-Veteranen bekannt vorkommen. Ob Meisterliga, Pokal oder Spieler-Editor - hier hat sich kaum etwas getan. Genau wie in diesem Jahr auch FIFA 11 verzichtet Konami auf einen Online-Modus in der PSP-Version. Sicherlich hätte dieser auf dem Sony-Handheld seine Fans gefunden. So muss sich mit einem normalen zwei Spieler-Ad-Hoc-Modus zufrieden gegeben werden. Auch hinsichtlich des Gameplays hat sich Konami auf die Stärken der bisherigen Teile verlassen und bietet wieder eine Palette an Möglichkeiten.

Trotz dieser Marginal-Änderungen kann Konami mit Pro Evolution Soccer 2011 die Konkurrenz aus dem Hause EA aber dennoch in Schach halten. Das gesamte Gameplay ist weiterhin viel simulationslastiger und bietet Realismus-Freunden einfach mehr als der Arcade-Kick FIFA 11. Die Steuerung funktioniert für PSP-Verhältnisse weiterhin sehr gut, wobei natürlich abermals die beiden zusätzlichen Schulterasten am Gamepad hier deutlich vermisst werden. In den vielen Jahren dürften sich PSP-Besitzer aber an diesen Missstand gewöhnt haben.

Technischer Stillstand?
Wie bereits erwähnt, kann die diesjährige PSP-Umsetzung vor allem mit einer breiten Palette an wiedererkennbaren Spielergesichtern punkten. Die übrige Spielgrafik wurde größtenteils nicht verändert: Noch immer sieht das Geschehen auf dem Spielfeld recht gut aus, aber die bekannten Schnitzer der letzten Jahre sind nach wie vor spürbar. Vor allem die hässliche Zuschauermasse sorgt dabei für Abzüge in der Atmosphäre – es kommt einem so vor, als wenn Konami dieselben Texturen bereits im ersten PSP-Teil Anno 2005 verwendet hat. Da hilft es auch nicht, dass in den Eröffnungssequenzen der Spiele einige Fahnen geschwungen werden.

Dass nun endlich auch das deutsche Kommentatoren-Duo Kommentatoren Hansi Küpper und Wolff Fuss in der PSP-Version zu finden ist, wurde ebenfalls bereits angesprochen. Auch wenn man die die meisten Sprüche der beiden schon kennen dürfte, gleicht PES nun endlich auch in diesem Bereich das Manko gegenüber FIFA aus. Die restliche soundtechnische Präsentation muss sich ebenfalls nicht verstecken. Zwar kann die musikalische Untermalung nicht mit dem EA-Konkurrenten mithalten, die Stimmung im Stadion ist in PES 2011 aber durchaus gelungen.

Fazit:
Der diesjährige PES-Ableger bietet wieder einmal die gewohnte Kost auf der PSP, was allerdings nichts schlechtes ist. Denn trotz oder gerade wegen der kleinen Verbesserungen in vielen Bereichen stellt Pro Evolution Soccer 2011 den wohl besten Teil der Reihe auf der PSP dar. Konami bietet PSP-Spielern nun endlich ein Kommentartoren-Duo und eine Auswahl an Stadien - das war bekanntlich jahrelang nicht der Fall. Durch die Dateninstallation werden die Ladezeiten deutlich verkürzt, was gerade den mobilen Bedürfnissen der PSP-Gemeinde zu gute kommen dürfte. Die beiden neuen Spielmodi sind zwar lediglich Abwandlungen der bereits enthaltenen Varianten, gelungen sind sie aber trotzdem. Letztlich bleibt also festzuhalten, dass PES auch in diesem Jahr wieder eine ganze Nasenlänge vor der FIFA-Reihe liegt. Es ist mehr als fraglich, ob EA dies im nächsten Jahr noch ändern wird bzw. kann.

Geht als Sieger vom Platz: Jakob Koch für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Konami für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares



GAMEPLAY
8 von 10
Zwar nur marginale Verbesserungen, Gameplay aber nach wie vor vielfältig und simulationslastig
GRAFIK
7 von 10
Kurze Ladezeiten dank Dateninstallation, viele wiedererkennbare Spielergesichter, ansonsten kaum etwas Neues zu sehen
SOUND
8 von 10
Kommentatoren-Duo Hansi Küpper und Wolff Fuss nun in voller Entfaltung, Fangesänge und Musik solide
FEATURES
8 von 10
Zwei neue Spielmodi, der Rest ist bekannt
MULTIPLAYER
7 von 10
Kein Onlinemodus, lediglich ein zwei Spieler Adhoc-Modus
GESAMT-
WERTUNG:
79%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Ein Spielchen unterwegs ist immer drin"







Details
Spielname:
Pro Evolution Soccer 2011

Publisher:
Konami

Developer:
Konami

Genre:
Sport

Release:
15.10.2010 (erschienen)

Multiplayer:
2 Spieler (adhoc)

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (8)

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