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Dead or Alive: Paradise


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Dead or Alive: Paradise Review vom 18.07.2010

Die Dead Or Alive-Reihe gibt es schon recht lange und bei allen Teilen dieser Beat'em Ups ist bei den weiblichen Charakteren die merkwürdige Physik aufgefallen. Tecmo hatte sich schließlich entschieden, den schlagfertigen Frauen ein eigenes Spiel zu gönnen und die -Spiele sind entstanden. Mit ihrem neuesten Werk, Dead Or Alive: Paradise ist nun der erste Ableger dieser Reihe auch auf der PSP gelandet und kaum ein Spiel wurde für dieses System so stark auseinander genommen, sogar schon bevor es überhaupt erschienen ist. Oft wurde dabei diskutiert, worum es den Entwicklern bei diesem Spiel eigentlich ginge und sie wurden beschuldigt, einfach nur so viel nackte Haut wie möglich zeigen zu wollen. Tecmo beteuerte allerdings inständig, lediglich „die Schönheit der Frauen“ zum Ausdruck bringen zu wollen. Sind die starken Anschuldigungen gerechtfertigt oder zeigt der zweiwöchige Inselurlaub auch was anderes, als schöne Polygonfiguren? Wir haben die knapp bekleideten Frauen bei ihrem Traumurlaub begleitet, um dieser Frage nachzugehen.

Sommer, Sonne, Sonnenschein... Irgendwie kommt mir das bekannt vor...
Wer sich schon einmal mit dem XBOX 360- Titel Dead Or Alive: Xtreme 2 auseinander gesetzt hat wird sofort feststellen, dass es sich bei Paradise um eben genau dieses Spiel handelt, mit ein paar Abzügen und ein paar Neuerungen. Die Story ist allerdings 1 zu 1 übernommen worden, Zack Island ist auf dem Grund des Meeres und Zack bemüht sich sein Inselparadies wieder an das Tageslicht zu befördern. Da es ein wenig schwer wäre, so eine tonnenschwere Insel mit normalen Mitteln wieder an die Wasseroberfläche zu befördern, bedient er sich eines UFOs mit Traktorstrahler. Wundersamer Weise ist die Insel noch vollkommen intakt geblieben und kann deswegen sofort wieder als Freizeitparadies benutzt werden. Man wählt sich also eines der neuen Mädchen, darunter auch Neuzugang Rio, und der Urlaub kann beginnen.

Mögen die Spiele... Ach, ich geh erst einmal shoppen.
Auf New Zack Island gibt es jede menge Möglichkeiten, um sich die unterschiedlichen Tageszeiten zu vertreiben. Man kann Mini-Spiele spielen, sich neue Gegenstände kaufen und sich natürlich ebenfalls entspannen. Die Mini-Spiele dienen dazu sich Geld für neue Accesoires, Bade-Mode oder anderen Krims-Krams zu kaufen. Allerdings gibt es anfangs gerade einmal zwei Spiele: Das berühmte Beach-Volleyball und Pool-Hopping. Des Weiteren gibt es nach längerem Spielen noch Strand-Flaggen und das berühmt-berüchtigte Po-Gepöbel. Aber diese kleinen Aktivitäten spielen keine große Rolle, denn das Entspannen ist wesentlich wichtiger. Hierbei bekommt man einen so genannten Venus-Clip des erwählten Mädchens am erwählten Ort zu sehen. Während sich eure Urlauberin entspannt, ist es möglich Fotos zu schießen und diese sogar auf dem Memory-Stick zu speichern.

Sobald sich der Tag der Nacht geschlagen gibt, heißt es aber noch nicht, dass es vorbei ist mit den Aktivitäten. In der Nacht ist es nämlich noch möglich ins Kasino zu gehen oder ein paar Gegenstände in den Schrank zu legen, um die Sammlung zu vergrößern. Im Kasino stehen einem Poker-Tisch, Blackjack und Spielautomaten zur Verfügung. Alle mit verschiedenen Möglichkeiten an Einsatzhöhen und die Spielautomaten bieten sogar unterschiedliche Gewinnmöglichkeiten. Die, nach den DOA-Mädchen designten Automaten, haben alle ihre Eigenheiten. An manchen kann man mit drei Richtigen nur gewinnen, an anderen wiederum besteht die Chance, dass man das vielfache seines Ausgangsbetrags verliert, sollte man jedoch die richtigen Paare bekommen ist der Gewinn umso größer.

Aber das ist noch nicht alles, was auf der wunderschönen Insel möglich ist. Natürlich ist man hier nicht alleine und die anderen Mädchen der DOA-Serie haben sich ebenfalls einen Urlaub gegönnt. Mit diesen kann man Freundschaften schließen und auch ein Team bilden. Damit es aber erst einmal soweit kommt, ist es wichtig, dass sie einen mögen. Um dies zu erreichen, kann man der auserwählten Geschenke geben. Dies darf aber nichts Beliebiges sein, denn nicht alle mögen dasselbe. Das fängt bereits bei der Farbe des Geschenkpapiers an, diese sollte möglichst die Lieblingsfarbe der Beschenkten sein. Bei der Auswahl ist man aber nicht auf sich alleine und seinen eigenen Spürsinn angewiesen. Es gibt ein Handbuch, in dem die Vorlieben an Essen, Getränken und Farbe aller Mädchen stehen.

Hat man schließlich zwei wunderschöne Wochen auf New Zack Island verbracht, ist der Urlaub leider wieder vorbei. Aber nur solange, bis der nächste ausgewählt worden ist, bei dem die bereits erspielten Gegenstände übernommen werden. Dies gilt jedoch für jedes Mädchen einzeln, möchte man also eine komplette Sammlung haben, muss man mit allen alles sammeln. Außerdem kann man nun einen Paradies-Streifen zusammenstellen. Dieser ist nichts weiteres, als eine Aneinanderreihung mehrerer Venus-Clips, die man bei seinem Urlaub gesammelt hat. Da zwischen ihnen auch immer wieder geladen werden muss wirkt es auch weniger wie ein Film, als eine einfache, zusammenhanglose Zusammenstellung.

Gameplay:
Die Steuerung ist bei allen Spielen recht einfach ausgefallen, was ein leichtes Spielen ermöglicht. Außerdem ist der Schwierigkeitsgrad im Gegensatz zur Vorlage-Version deutlich gesenkt worden, sodass es in den Mini-Spielen auch mal möglich ist zu gewinnen. Oft fallen jedoch starke Ruckler auf und man muss mit etwas längeren Ladezeiten rechnen. Durch die geringe Vielfalt an Mini-Spielen fehlt jedoch die Spieltiefe, obwohl das Knüpfen von Freundschaften schon recht tiefgründig und schwer sein kann.

Grafik:
Oh, Tecmo, was habt ihr uns hier angetan. Die Aussage, dass die „Schönheit der Frauen“ gezeigt werden soll, habt ihr da ein wenig zu ernst genommen. Denn im Gegensatz zur Umgebung sind sie wirklich das schönste. Die Figuren sind alle recht gut gestaltet, aber der Hintergrund besteht größtenteils nur aus Pixelmatsch. Es ist zwar möglich zu erkennen, was alles darstellen soll, aber schön sieht das nicht aus. Selbst die Schatten der Mädchen sind einfache Polygonschatten ohne genaue Texturen und manchmal sind diese sogar an der vollkommen falschen Stelle. Außerdem gibt es noch diverese andere Grafik-Bugs, sodass die Mädchen in dem ein oder anderen Venus-Clip sich in die Luft setzen. Außerdem scheinen die DOA-Girls allesamt drei Gehirne zu haben, da die Physik an den Oberweiten der Mädels sehr eigentümlich wirkt. Dies dürfte Kenner der Spiele aber wenig überraschen, denn das hatten sie ja schon immer.

Sound:
Ein schöner, sommerlicher Soundtrack ist ständig im Hintergrund zu hören. Dieser ist zwar anfangs nicht so vielfältig, man kann aber eigene MP3-Dateien im Spiel abspielen. Ob dieser nun ein besseres Urlaubsgefühl bringt, liegt dann am eigenen Musikgeschmack.

Features und Besonderheiten:
Der Abstieg von der Xbox 360 zur PSP hat dem Spiel hier nicht gerade gut getan. Die Vielfalt an Mini-Spielen, die bei Xtreme 2 noch gegeben war, wurde stark reduziert auf insgesamt sieben Spiele. Dass es dafür eine neue Urlauberin gibt, gleicht das nicht unbedingt aus. Wer gerne sammelt, ist hier jedoch genau richtig, denn die unzähligen Sachen und Venus-Clips sind nicht einfach zu erspielen und es benötigen viel Zeit, wenn man wirklich alles sammeln möchte. Zumal man bei jedem Mädchen einzeln sammeln muss. Das neue Feature, dass die Fotos nun auf der PSP gespeichert und auf den PC übertragen werden können sorgt zwar ein wenig für Fotografen-Spaß, aber wirkliche Spieltiefe erzeugt auch das nicht. Wenigstens kann man die Musik hören, die man möchte.



Fazit:

Tecmo: das ist enttäuschend. Während mit der Konsolen-Version noch eine recht gelungene Mini-Spiel-Sammlung entstanden ist, verliert der PSP-Ableger mit zu geringer Vielfalt schnell den Reiz. Das Spiel zwingt einen geradezu dazu, sich die Venus-Clips anzuschauen, da dadurch neue Mini-Spiele freigeschaltet werden. Wer seinen Blick auch mal an den Mädchen vorbei richten kann, wird schon fast durch die schlechten Texturen beleidigt. Tecmos Aussage, dass sie die Schönheit der Frauen zeigen wollen, ist mit einem müden Lächeln zu betrachten. Einerseits sind sie das einzig schöne im Spiel, andererseits ist es anhand der geringen Aktivitätenwahl und der knappen Bade-Kleidung zweifelhaft, ob sie wirklich das vorhatten. Wer eine Xbox 360 sein eigen nennt, sollte lieber zu Xtreme 2 greifen, allen anderen ist von diesem Spiel wärmstens abzuraten, außer jemand mag es Fotos von halbnackten Polygon-Mädchen zu machen, während sich diese am Pool vergnügen.

Nimmt sich nun lieber richtigen Urlaub: Denis Wewetzer für PlaystationPortable.de




GAMEPLAY
6 von 10
Einfache Steuerung, moderater Schwierigkeitsgrad mit wenig Spieltiefe.
GRAFIK
5 von 10
Schöne, schwebene Mädchen, schlechter Hintergrund, komische Schatten.
SOUND
8 von 10
Sommerliche Musik und eigene Musikwahl bei bedarf.
FEATURES
8 von 10
Sieben Mini-Spiele, Neun Mädchen, unzählige Sammelmöglichkeiten.
MULTIPLAYER
0 von 10
nicht vorhanden
GESAMT-
WERTUNG:
63%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Die Minispiele eignen sich bestens für unterwegs"







Details
Spielname:
Dead or Alive: Paradise

Publisher:
THQ

Developer:
Tecmo

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
01.01.2010 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (11)

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