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Naruto Shippuden: Kizuna Drive


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Naruto Shippuden: Kizuna Drive Review vom 25.03.2011

Er kann es einfach nicht lassen: Der Ninja im orange-schwarzem Aufzug und dem breiten Grinsen im Gesicht hat sich mal wieder ein Spiel auf der PSP gesichert. Naruto Shippuden: Kizuna Drive ist nun der insgesamt fünfte Titel des beliebten Animes auf Sonys Handheld und spielt genau wie Akatsuki Rising und Ultimate Ninja Heroes 3 in der Shippuden-Saga. UNH 3 konnte dabei in unserem Review als solides Beat 'em Up von sich überzeugen, während Akatsuki Rising leider ein eher mittelmäßiges Kampfspiel wurde, welches sich zu häufig wiederholt und nur wenig Langzeitmotivation bietet. Kizuna Drive lehnt sich vom Gameplay mehr an AR an – wurden die Fehler dieses Spiels behoben und konnte Namco Bandai ein ordentliches Naruto-Spiel auf die PSP bringen? Oder müssen Fans des Animes noch immer auf ein The Broken Bond für unterwegs warten? Wir haben den übermütigen Ninja auf seinem Weg begleitet, um dies zu herauszufinden!

Die Zeit stimmt... Aber was ist das?
Im Gegensatz zu dem geistigen Vorgänger Akatsuki Rising wird man in Kizuna Drive nicht an die Story des Animes herangeführt. Stattdessen wurde für den Titel eine eigene Geschichte entwickelt, die sich zeitlich nicht genau eingrenzen lässt. Es geht dabei um das Dorf Yume-Gakure, welches eigentlich ein sehr friedliches, kleines Örtchen ist und einfach nur so in den Tag hineinlebt. Allerdings wird es eines Tages vom Neunschwänzigen Fuchs angegriffen, welcher eigentlich im Körper von Naruto verbannt sein sollte. Dabei verliert das Dorf ihr Oberhaupt und wird vollkommen zerstört. Die überlebenden Ninja von Yume-Gakure lassen dies natürlich nicht auf sich sitzen und versuchen sich nun an Konoha-Gakure zu rächen, was die Heimat von Naruto ist. Dies erlebt man allerdings aus der Sicht von Naruto und so wird man in eine Reise geworfen, die zwielichtige Verschwörungstheorien ans Licht wirft und eine wahre Gefahr für die gesamte Ninja-Welt darstellen könnte.

Du bist nicht allein!
Diese Story ist dabei in mehrere kleine Kapitel unterteilt. In jedem Kapitel sind vier Charaktere vorgegeben, wobei der erste immer derjenige ist, den man selbst übernehmen muss. Der Rest wird vom Computer gesteuert. Im Story-Modus werden dem eigentlich Spielgeschehen noch ein paar Zwischensequenzen vorgeschoben, die mit mittelmäßiger Animation recht okay aussehen, jedoch nichts Besonderes bieten. Im Areal selbst kann man sich nun in einer dreidimensionalen Umgebung fortbewegen. Um weiter zu kommen gilt es entweder einen Zielpunkt zu erreichen oder aber eine bestimmte Anzahl an Gegnern zu besiegen. Um Gegner zu besiegen, kann man sie mit einer normalen Kombo angreifen, Jutsu einsetzen, die bei jedem Charakter unterschiedlich sind, Gegenstände wie Kunai oder Shuriken auf sie werfen oder, sobald sie betäubt sind, eine Kizuna-Kombo benutzen.

Die Kizuna-Kombo ist ein kleines Minispiel, in dem man Ping-Pong mit einem Gegner spielt und ihm so mit jedem Schlag mehr Schaden anrichtet. Je länger man dies schafft, desto schneller wird es und somit auch schwieriger. Am Ende hiervon holen alle Charaktere noch einmal zu einem Abschlussschlag aus, der dem Feind großen Schaden anrichtet. Zudem erhält man eine große Anzahl an Kizuna-Punkten, die beim Abschluss eines Kapitels wichtig sind. Verpasst man jedoch einmal seinen Einsatz so bekommt man selbst großen Schaden und das Minispiel ist vorbei. Neben diesen Angriffen ist es allerdings auch noch möglich sich zu verteidigen. Wenn auch nicht mit einer Abwehr selbst, sondern lediglich durch Ausweichen. Mit dem richtigen Timing, sobald man selbst getroffen wurde, kann man außerdem das Tausch-Jutsu verwenden, wodurch der erlittene Schaden halbiert wird. Dies kostet allerdings Chakra, was man nach Belieben jedoch wieder aufladen kann. Während man dies tut, ist man verwundbar und kann sich nicht bewegen. Hierbei ist der Einsatz der Hilfe praktisch. Auf Knopfdruck ist man in der Lage einen Teamkollegen zu befehlen, einen Angriff auf einen nahegelegenen zu starten. Auch hierfür bekommt man Kizuna-Punkte.

Am Ende eines Kapitels wartet meist ein Bossgegner. Dies kann ein besonders starker Ninja oder aber auch ein Tier sein, wie der Ichibi oder Kyubi. Schafft man es aber auch diesen niederzuringen, so hat man den Abschnitt abgeschlossen. Am Ende bekommt man eine Wertung auf das Kapitel, welche auf die Anzahl der gesammelten Kizuna-Punkte aufbaut. Auf dem Weg zum Ziel können einem allerdings auch Kizuna-Punkte abgezogen werden, z.B. wenn ein Teamkollege stirbt und man ihn wiederbelebt. Ist beim Abschluss ein Kamerad nicht lebendig, so werden einem zusätzlich auch noch Kizuna-Punkte abgezogen – und dies sollte vermieden werden. Je mehr man nämlich hat, desto mehr Schriftrollen bekommt man auch beim Abschluss einer Mission. Diese werden zum Aufwerten der Charaktere benutzt und erhöhen Statistikwerte wie Angriff und Lebensenergie oder schützen einem vor Statusveränderungen wie Gift oder Paralyse. Sie können jedoch auch noch weitere Effekte haben, die einem beim Kampf gegen die verschiedenen Feinde Vorteile verschaffen können.

Neben dem Story-Modus bietet Kizuna Drive noch den Missionsmodus. Diesen kann man alleine oder mit bis zu drei Freunden spielen. In diesem Modus kann man sich einer großen Auswahl an Aufgaben stellen, die auch mal anders als "Begib' dich zum Ziel." oder "Besiege die Ninja!" heißen. So kommen hier auch noch die Beschützermissionen dazu, bei denen man, wie der Name bereits sagt, jemanden oder etwas beschützen muss. Dies läuft aber auch meist darauf hinaus, dass man einfach alle Gegner besiegen muss. Wichtig bei allen Missionen – auch bei den Story-Kapiteln – ist, dass es immer ein Zeitlimit gibt. Dies ist meist nicht größer als eine halbe Stunde, ist jedoch auch fast immer mehr als genug Zeit um eine Mission abzuschließen. Wenn man weiß, wie es geht.

Gameplay:
Was in der Beschreibung ganz okay klingt, funktioniert in der Ausführung eher schlecht als recht. Es gibt wenige Kombos, sodass man nicht viel herumexperimentieren kann. Die groß umworbenden Kämpfe gegen die riesigen Tiere sind zwar fordernd, meist aber auch nur eine Frage der Zeit und beim Neunschwänzigen Fuchs eigentlich schon fast lächerlich schwer. Die nicht vorhandene KI der Teamkollegen macht dies auch nicht wirklich besser. Das einzige Gute an ihnen ist, dass sie den Spieler in Notfällen doch manchmal heilen und sie bei der Kizuna-Kombo immer treffen – außer sie sind paralysiert. Ein recht flüssiges Gameplay macht auch diese Punkte nicht besser.

Grafik:
Es wird häufig versucht den Charme des Animes im Spiel einzufangen. Der Cel-Shading Effekt an sich reicht dafür jedoch noch lange nicht aus. Die Texturen waren sogar bei Akatsuki Rising besser und die Umgebungen sind ebenfalls nicht so vielfältig, wie sie es im geistigen Vorgänger waren. Nur bei den großen Tieren haben sich die Entwickler anscheinend Mühe gegeben, diese können sich nämlich sehen lassen.

Sound:
Die Anime-Vorlage hat gute, wenn auch etwas redudante Musik – dies trifft bei unserem aktuellen Testkandidaten ebenfalls zu. Wobei sie sich nicht ganz so oft wiederholt, wie es im Anime der Fall zu sein scheint. Manchmal passt die Musik nicht wirklich in den Kontext des Geschehens, aber abgesehen von diesen kleinen Patzern ist sie allerdings ganz ordentlich geworden. Ein wenig mehr Auswahl hätte für eine noch bessere Wertung in diesem Punkt gereicht.

Features und Besonderheiten:
Hier hat der Titel leider nicht sehr viel zu bieten. Die Story kann nach ein paar Stunden abgeschlossen werden und außer dieser gibt es nur noch den Missionsmodus. Dieser kann im Multiplayer vielleicht recht spaßig werden, ist alleine allerdings sehr öde. Die Tatsache, dass es vergleichsweise wenig Charaktere mit wenig verschiedenen Jutsu oder Kombomöglichkeiten gibt, macht dies auch nicht besser.



Fazit:

Man möchte meinen, dass Namco Bandai es endlich einmal schafft, ein ordentliches, dreidimensionales Naruto für die PSP auf die Beine zu stellen. Wenn man sich Kizuna Drive anguckt, sind sie jedoch noch sehr weit davon entfernt. Sogar Akatsuki Rising hat dabei mehr Spielspaß geboten. Vor Allem das geringe Charakterangebot enttäuscht, weil die Reihe bisher immer mit vielen unterschiedlichen Charakteren glänzen konnte. Das miserable Gameplay ist auch kein Grund zum Kauf des Titels. Selbst für eingefleischte Naruto-Fans ist dieses Spiel nicht empfehlenswert. Die Warterei auf einen wirklich guten Ableger darf also weitergehen...

Hat zum ersten Mal ein Spiel aus seiner PSP verbannt: Denis Wewetzer für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Namco Bandai für die freundliche Bereitsstellung des Rezensionexemplares.




GAMEPLAY
4 von 10
Strohdoofe Kameraden und wenig Abwechslung.
GRAFIK
6 von 10
Cel-Shading ist okay, die Texturen sind dafür aber dennoch zu matschig.
SOUND
8 von 10
Die Musik kann durchaus ein paar Ohrwürmer enthalten.
FEATURES
4 von 10
Viele, recht einheitliche Missionen, wenig Charaktere
MULTIPLAYER
7 von 10
Zu viert lässt sich doch glatt ein wenig Spielspaß herauskitzeln.
GESAMT-
WERTUNG:
54%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"Durch relativ kurze Missionen lässt es sich gut unterwegs spielen."







Details
Spielname:
Naruto Shippuden: Kizuna Drive

Publisher:
Namco Bandai

Developer:
Namco Bandai

Genre:
Fighting

Release:
25.03.2011 (erschienen)

Multiplayer:
2-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

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