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Ace Combat: Joint Assault


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Ace Combat: Joint Assault Review vom 19.10.2010

Der Lebenszyklus der PSP neigt sich langsam dem Ende zu und doch erscheinen immer noch namenhafte Titel für den Sony-Handheld. Einer davon dürfte Namco Bandai's Ace Combat: Joint Assault sein, welches bereits der zweite Ableger der Serie auf der PSP ist. Bereits 2006 erschien mit Ace Combat X: Skies of Deception ein ambitioniertes Spiel, welches vor allem mit seiner beeindruckenden Technik und dem bekannten Gameplay punkten konnte. Der neue Teil will sich davon schon mal mit einem neuen Feature absetzen, das bereits andere PSP-Titel vor allem in Japan zu einem Millionen-Erfolg verholfen hat: Einem Koop-Modus. Doch kann das Spiel auch in anderen Bereichen punkten und an den Erfolg des ersten Teils anknüpfen? Wir haben uns ins virtuelle Cockpit von Ace Combat: Joint Assault gesetzt und sagen euch, ob sich eine Investition lohnt.

Das Ziel im Visier – mal wieder
Natürlich erfindet der Titel das Rad nicht neu und vor allem Veteranen der Reihe werden sich sofort heimisch fühlen – vielleicht sogar schon ein bisschen zu heimisch. Zu Beginn darf man aus einem von vier so genannten „Operators“ auswählen, welche sich in Stimme und Typ voneinander unterscheiden. Der Operator ist später beim Flug eure Unterstützung und weist euch dann auf bestimmte Dinge hin, die mit der jeweiligen Mission zu tun haben. Die Missionen sind wie auch schon in den Vorgängern auf anderen Systemen nach dem bekannten Muster aufgebaut: Eure Aufgabe ist es in Ace Combat: Joint Assault eine schier übermächtige Terror-Organisation zu stoppen, die Orte auf der ganzen Welt bedroht. Dabei ist der Himmel über Städten wie Tokio, London oder San Francisco euer Einsatzgebiet – Ausflüge zu exotischen Orten wie beispielsweise den ägyptischen Pyramiden gehören aber auch dazu. Wie ihr also merkt, setzen die Entwickler dieses Mal auf „reale“ Flugziele und kreieren nicht wie noch in anderen Ace Combat-Teilen Fantasie-Orte.

Die Missionsziele unterscheiden sich dabei beispielsweise durch die Art der gegnerischen Einheiten: So trefft ihr z.B. auf Hubschrauber und Kampfjets genauso wie Panzer oder Bodenluftabwehr – allesamt natürlich mit anderen Eigenschaften, also Stärken und Schwächen. Zwar kann beispielsweise ein Hubschrauber durch seine Geschwindigkeit relativ leicht anvisiert und vom Himmel geholt werden, doch verfügt er über mächtige Raketen, die gerade auf den höheren Schwierigkeitsgeraden gerne mal treffen – und das trotz kunstvoller Ausweichmanöver eurerseits. Aber auch Bodenziele sind nicht immer so einfach zu erwischen: Vor allem, wenn sie in höherer Anzahl auf kleinem Raum auftreten, passiert es nicht selten, dass ihr getroffen werdet. Ist dies der Fall, wird der Treffer übrigens anhand eines kleinen Emblems am unteren rechten Bildschirmrand dargestellt, dass je nach Zustand eures Flugzeugs eine andere Farbe anzeigt.

Kommt es doch einmal vor, dass euer Flugzeug vom Himmel geholt wurde, müsst ihr nicht automatisch die gesamte Mission erneut spielen. Meist gibt es innerhalb der Missionen an bestimmten Stellen Checkpoints, die euch dann bestimmte Abschnitte überspringen lassen. Manchmal hat man dann aber doch das Gefühl, dass diese Checkpoints sehr rar gesät sind – und gerade lange Flugdistanzen zu einem bestimmten Ziel beginnen mit der Zeit dann doch etwas zu nerven. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer Mission habt ihr die Gelegenheit eure vollbrachten Taten noch einmal in einer Wiederholung anzusehen. Dabei könnt ihr dann zwischen verschiedenen Kameraeinstellungen wählen und bei Bedarf die jeweilige Wiederholung sogar abspeichern. Je nachdem wie erfolgreich ihr wart (also z.B. wie viel Munition ihr verschossen habt), bekommt ihr nach einem Einsatz eine bestimmte Anzahl an Punkten spendiert. Dafür gibt es dann auch neue Flugzeuge, Farben oder auch Zubehör für die nächsten Einsätze.

Geimsam in den Kampf
Wie bereits erwähnt zieht im aktuellen PSP-Ableger erstmals ein umfangreicher Koop-Modus in die Serie ein. Ihr habt also die Gelegenheit sowohl online als auch offline mit insgesamt drei weiteren Freunden die Kampagne zu ziehen. In den normalen Luftgefechten könnt ihr dann sogar gegen sieben andere PSP-Spieler kämpfen. Entscheidet ihr euch für eine gemeinsame Kampagne, dürft ihr die meisten Missionen auch alle gemeinsam spielen – nach einigen Einsätzen werdet ihr aber getrennt und müsst zur selben Zeit an verschiedenen Orten kämpfen. Diese Missionen gibt es in der Einzelspielerkampagne auch, allerdings müsst ihr euch dann für eine der auswählbaren Einsätze entscheiden. Der Mehrspielermodus stellt also schon einmal eine erfrischende Neuerung dar und könnte für alteingesessene Fans der Reihe schon der alleinige Kaufgrund sein.

Die Entwickler setzen in Ace Combat: Joint Assault auf der bewährte Steuerungskonzept: Ihr navigiert euer Fluggerät mit dem Analog-Nub durch die Spielwelt und bedient mit den vier Aktionstasten die Bordkanone, Raketen oder auch die aktuelle Zielanwahl. Mittels rechter und linker Schultertaste könnt ihr die Geschwindigkeit eures Kampfjets erhöhen bzw. verringern. Die Kameraeinstellungen erfolgen übrigens über ein gesondertes Optionsmenü – dabei könnt ihr euch zwischen drei verschiedenen Ansichten entscheiden. Zur Auswahl steht die normale Verfolger-Ansicht, die HUD-Ansicht oder auch eine richtige Cockpit-Ansicht. Vor allem bei der letzteren muss allerdings mit erheblichen Einschränkungen in Sachen Übersicht gelebt werden. Hinsichtlich der Steuerung können wir die Entwickler an dieser Stelle nur loben, denn nach einigen Minuten Eingewöhnung gehen die geforderten fliegerischen Fähigkeiten einfach von der Hand.

Grafischer Augenschmaus?
Wie auch schon der Vorgänger kann der aktuelle Ace Combat-Teil mit einer beeindruckenden Grafik punkten. Dies schlägt sich vor allem in den detaillierten Flugzeug-Modellen wieder – übrigens gibt es im Spiel insgesamt 40 Stück davon. Vor allem in den angesprochenen Wiederholungssequenzen nach den Missionen lassen sich die Kampfjets in voller Pracht bestaunen. Die Umgebungsgrafik muss dafür allerdings mit einigen Schwächen leben: Zwar setzen die Entwickler wie bereits erwähnt erstmals auf reale Städte, die lassen sich ehrlich gesagt aber lediglich an den bekannten Wahrzeichen, wie z.B. Eifelturm oder Big Ben erkennen.

Vor allem in Bodennähe fliegt man meist über platte und matschig anmutende Texturen, die dem Eindruck aus luftiger Höhe nicht gerecht werden. Die umfangreiche grafische Präsentation geht zudem zu Kosten der Ladezeiten – diese fallen wie auch im Vorgänger recht hoch aus, können aber dank Dateninstallation zumindest ein wenig reduziert werden. Die soundtechnische Präsentation ist wie gehabt absolute Geschmackssache: Zwar können die englischen Sprecher durchaus in ihren Rollen überzeugen (Texte und Menüs sind auf deutsch), dafür fällt die musikalische Untermalung wieder mal sehr gewöhnungsbedürftig aus. Hier passen bestimmte Songs ganz einfach nicht wirklich zum Geschehen.



Fazit:

Auch wenn die Entwickler in Ace Combat: Joint Assault sich vor allem auf die etablierten Stärken der Reihe verlassen, kann der Koop-Modus als erfrischendes neues Feature punkten. Vor allem die Tatsache, dass auch online gemeinsam oder gegeneinander gekämpft werden darf, sorgt in diesem Bereich für Pluspunkte. Hinsichtlich der Einzelspielerkampagne darf allerdings nicht zuviel Neues erwartet werden – die Story fällt trotz erstmaligen realen Flugzielen sehr skurril aus und ist wieder mal eher einfach gestrickt. Gameplaytechnisch darf allerdings mit einer bekannten, aber immer noch überzeugenden Leistung gerechnet werden – dasselbe gilt für die Technik. Hier vermögen gerade die Kampfjets zu überzeugen, die Bodentexturen sehen bei näherer Betrachtung einfach nur matschig aus. Wenn ihr allerdings bereits mit dem PSP-Vorgänger oder einem anderen Ace Combat-Ableger euren Spaß hattet, wird der aktuelle Teil keine Ausnahme davon bilden.

Ist einmal um die ganze Welt geflogen: Jakob Koch für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Namco Bandai für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.




GAMEPLAY
8 von 10
Steuerung kann überzeugen, Missionsziele wirken altbekannt
GRAFIK
8 von 10
Detaillierte Flugzeugmodelle, matschige Bodentexturen - dennoch imposante Atmosphäre
SOUND
7 von 10
Englische Sprecher wirken überzeugend, Rock-Pop Musik ist reine Geschmackssache
FEATURES
8 von 10
Solide Einzelspielerkampagne samt Wiederspielwert
MULTIPLAYER
10 von 10
Eindeutige Stärke des Spiels, Koop- und Versus-Kämpfe online und offline
GESAMT-
WERTUNG:
80%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"lange Ladezeiten und spärliche Checkpoints - lieber in Ruhe auf der Couch spielen"







Details
Spielname:
Ace Combat: Joint Assault

Publisher:
Namco Bandai

Developer:
Project Aces

Genre:
Flugsimulation

Release:
17.06.2010 (erschienen)

Multiplayer:
2-4 Spieler Koop, 2-8 Spieler Versus

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

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