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Dragon Ball Z: Tenkaichi Tag Team


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Dragon Ball Z: Tenkaichi Tag Team Review vom 03.11.2010

Lang ist's her, dass die letzten Folgen des Animes Dragonball Z im deutschen Free TV ausgestrahlt worden sind. Und noch immer werden ab und an neue Spiele dieser schon lange beendeten Serie entwickelt. Nachdem die Shin Budokai-Reihe mit dem dritten Teil aufgehört hat, hat es nun endlich auch ein Tenkaichi Ableger auf die PSP geschafft. Mit Dragonball Z: Tenkaichi Tag Team bringt Bandai Namco jedoch nicht einfach nur eine Portierung der PS2-Vorgänger auf Sonys Handheld. Einige Neuerungen wurden versprochen und auch die Tatsache, dass man nun die meiste Zeit zu viert auf dem Schlachtfeld steht, ist nicht zu unterschätzen. Wird die mobile Tenkaichi-Variante den Vorgänger gerecht und bietet ein High-Speed Schlachtfest mit tausenden an Explosionen, oder hat sich Bandai Namco umsonst so viel Zeit gelassen, um dieses Spiel zu entwickeln? Wir haben zum x-ten Mal die Welt gerettet, um dieser Frage auf den Grund zu gehen.

Same old song and dance
Da es sich bei Tenkaichi Tag Team um ein Spiel aus der Z-Saga handelt, dreht es sich in der Story des Spiels natürlich wieder um Son-Goku. Dieser erfährt als erwachsener von seinem Bruder und seiner Herkunft als Sayajin – was ihm einige Schwierigkeiten einbrockt. Denn besagter Bruder ist kein lieber Bruder, wie er in so manchen Märchen vorkommt. Kurzerhand entführt er Son-Gokus Sohn, Son-Gohan, und daraufhin geraten er und seine Kumpanen, die von Zeit zu Zeit immer mehr an Zahl gewinnen, von einem Abenteuer ins andere. Diese enden alle in üblicher DBZ-Manier: in explosiven Kämpfen. Insgesamt behandelt der Titel die gesamte Z-Saga, das heißt von der Ankunft von Radditz auf der Erde, bis zu dem Tod von Boo. Erzählt wird sie im Drachenläufer-Modus. Neben diesem gibt es außerdem noch die Kampfauswahl, das obligatorische Training und einen Ad-Hoc Multiplayer. Aber bleiben wir vorerst bei der Story.

IT'S...1006.
Der Drachenläufer-Modus ist in viele kleine Kapitel eingeteilt. Das Besondere hierbei ist, dass man nicht einfach nur die Geschichte des Animes und des Spiels erzählt bekommt und von Kampf zu Kampf geschickt wird, sondern man vor den Kämpfen auf einer Oberwelt rumfliegen kann. Hier kann man Side-Quests erledigen, die man in manchen Städten bekommt oder gegen kleinere Gegner kämpfen, die auf der Karte verteilt sind. Möchte man aber nicht gegen diese kämpfen, kann man ihnen auch mit verschiedene Mitteln ausweichen. So kann man mittels Knopfdruck, auf Kosten von Ki, schneller fliegen und den Verfolgen entkommen oder sogar einen Präventivschlag landen und den Feind so betäuben. Fliegt man nun in einen Gegner, ob freiwillig oder nicht, wechselt das Spiel nach einer Ladepause in den Hauptbildschirm des Spiels: Den Kampfbildschirm.

Genau wie in allen anderen Tenkaichi Spielen wird man in eine große, dreidimensionale Arena gesetzt und kann nun einfach ein wenig durch die Gegend fliegen oder sich mit seinem Kontrahenten die Birne weich kloppen. Dies ist auf viele verschiedene Weisen möglich. So kann man seine Gegner mit normalen Angriffen auf's Korn nehmen oder ihnen einen Energieball nach dem anderen an den Kopf werfen. Zweites vebraucht allerdings "Ki", was immer gebraucht wird um Energiebezogene oder spezielle Angriffe zu verwenden. Sollte das einem mal ausgehen, ist es auch möglich es wieder aufzuladen, jedoch ist man in dieser Zeit ungeschützt. Superangriffe verbrauchen eine große Menge an Ki, richten dafür allerdings auch verheerenden Schaden beim Feind an. Lädt man sein Ki noch weiter auf, nachdem der Balken bereits voll ist, wechselt man in den Sturmmodus. In diesem Modus werden alle Werte des verwenden Charakters erhöht und es ist einem möglich, den ultimativen Superangriff zu verwenden. Genau wie die normalen Superangriffe verbrauchen diese eine große Menge an Ki, allerdings ist die ultimative Variante nochmal um einiges kraftvoller. In einem solchen Fall ist der Gegner allerdings nicht komplett wehrlos, denn die meisten ultimativen Superangriffe verlangen davor nochmal ein starkes Gehämmer auf die Kreis-Taste und wenn der Gegner besser ist, wird der angerichtete verringert. Zum eigenen Vorteil kann man dies natürlich ebenso benutzen und so den Schaden am Kontrahenten erhöhen oder den erlittenen vermindern.

Jedoch ist manchmal auch die Verteidigung wirklich die beste Verteidigung. Und so ist es auch in diesem Kampfspiel möglich gegnerische Angriffe zu blocken oder, wenn das Timing stimmt, sich sogar hinter den Gegner zu teleportieren um einen Gegenschlag einzuleiten. Außerdem spielt die Tatsache, dass man die meiste Zeit zu viert in der Arena ist ebenfalls eine große Rolle. Mit seinem Partner an der Seite kann man nämlich verschiedene Team-Aktionen machen, die allesamt massiven Schaden anrichten und so mit einer guten Strategie schnell zum Sieg führen können. Dadurch werden Kämpfe allerdings auch sehr schnell unglaublich unfair, sobald man als einzelner Spieler gegen zwei Gegner kämpfen muss. Es kann sogar passieren, dass man in einem solchen Fall nicht die geringste Chance hat sich irgendwie zu verteidigen, weswegen es wichtig ist, solchen Situationen vorzubeugen. Hat man es aber nach langen hin und her endlich geschafft den Gegner zu bezwingen winkt auch eine Belohnung in der Form von D-Punkten. Mit diesen ist es möglich Charaktere aufzuwerten oder, was noch wichtiger ist, Fähigkeiten zu erwerben. Die erworbenen Fähigkeiten können den ausgewählten Charakteren noch einmal Angriff- oder Verteidigungsboosts geben. Zudem können sie spezielle Angriffe verstärken oder die anfängliche Gesundheit erhöhen. Außerdem ist es möglich mit ihnen das Verhalten eines CPU-gesteuerten Kollegen zu bestimmen oder die Werte des Charakters im Team mit einem bestimmten anderen zu erhöhen. Hier sollte viel rumprobiert werden um die perfekten Fähigkeiten für die eigene Strategie auszuwählen.

Upps, mein Scouter war verkehrt herum. Ähem. IT'S OVER 9000!!!
Wie vorher schon erwähnt gibt es neben dem Drachenläufer-Modus natürlich noch andere Modi. Unter anderem die Kampfauswahl, welche im Grunde genommen für den so genannten Kampf 100 und dem Überlebens-Modus steht. Beim Überlebensmodus muss man, wie es immer ist, gegen möglichst viele Wellen an Gegnern bestehen ohne besiegt zu werden. Die besten Ergebnisse werden gespeichert, allerdings lediglich auf dem eigenen Memory Stick. Der Kampf 100 bietet da schon ein interessanteres Erlebnis. Bei diesem kämpft man gegen viele verschiedene Gegnerpaare, die zuvor auf einem Spielbrett ausgewählt werden. Bildet man durch die besiegten Gegner auf dem Spielbrett Linien, gibt es extra D-Punkte. Auf den späteren Feldern warten besonders starke Gegner, die den Schwierigkeitsgrad gehörig anschrauben, dafür ist die Belohnung am Ende umso süßer. Sollte man hierfür nochmal üben müssen, eignet sich der Trainings-Modus perfekt hierfür, da man hier nach eigenen Belieben alles ausprobieren kann, was man möchte. Und Neulinge des Titels bekommen alles Schritt für Schritt erklärt, was das Spiel sehr einsteigerfreundlich macht. Last but not least gibt es noch den Ad-Hoc Multiplayer-Modus. Bei diesem ist es nicht nur möglich in Kämpfen mit bis zu vier Spielern anzutreten, sondern auch mit nur einem Partner kooparativ den Überlebens-Modus oder den Kampf 100 zu versuchen.

Gameplay:
Genau wie zu erwarten, gibt es in Tenkaichi Tag Team High-Speed Kämpfe, die vor effekten nur so strotzen. Die Steuerung ist für Anfänger eingängig und Fortgeschrittene können noch unmengen an Kombinationen finden, um den Kontrahenten ordentlich einzuheitzen. Kleinere Probleme gibt es allerdings dadurch, dass das Geschehen auf dem kleinen Bildschirm manchmal zu effektvoll ist, wodurch es zu Rucklern kommen kann. Bei einem so schnellen Spiel stört dies stark den Spielfluss. Dank eingebauter Dateninstallationsfunktion wuden die Ladezeiten auch recht kurz gehalten und trotz kleinem Minispiel während des Wartens, sind die Ladezeiten ohne Installations recht lang geraten.

Grafik:
Auf den ersten Blick fällt einem nichts Negatives auf, da der Fokus meist auf die Explosionen oder die Charaktere gerichtet sind und beides wirklich fabelhaft aussieht und auch stark an den Anime erinnern. Im Vergleich dazu fällt allerdings auf, wie wenig Mühe sich Bandai Namco bei der Umgebung gegeben hat. Der Großteil besteht nur aus Texturmatsch und sieht nur gut aus, wenn man sie aus der Ferne betrachtet. Bewegt man sich am Boden, fällt sogar sehr oft auf, dass ein Dreieck am unterem Bildschirmrand einfach komplett verschwindet und schwarze Leere das Tageslicht erblickt.

Sound:
Wer jemals den Anime gesehen oder einen der Vorgänger-Titel gespielt hat, dem werden ein paar Stücke aus diesem Titel bekannt vorkommen. Dennoch ist die Musik oft nur zweckmäßig und wirkt nur so, als wolle man einfach nur verhindern, dass man nichts hört.

Features und Besonderheiten:
DBZ: Tenkaichi Tag Team bietet überraschend viele Möglichkeiten etwas zu tun. Ob es nun Side-Quests im Drachenläufer-Modus sind oder einfach ein Kampf zum Spaß mit einem der insgesamt 47 Charaktere. Zudem ist der Kampf mit einem CPU-Kollegen oftmals recht spaßig, solange die Kontrahenten kein zu hohes Level haben. Denn sobald dies der Fall ist, wünscht man sich einen menschlichen Mitspieler, da der von der KI gesteuerte Kamerad nahezu nutzlos ist. Zudem sind die Abschnitte, in denen das Einhämmern auf einen Knopf verlangt wird viel zu schwer geraten. Es ist unmöglich einen späteren Gegner dabei zu übertrumpfen. Ganz egal, wie gut man denkt im Button-Mashing zu sein. Gottseidank ist es fast egal, wie schnell man den Knopf drückt, da sich der CPU-Gegner anscheinend auf das eigene Tempo anpasst.



Fazit:

Bandai Namco hat es mal wieder geschafft, ein solides Kampfspiel aus einem Anime herauszukitzeln. Die Lernkurve ist außerordentlich gut angesetzt, die Kämpfe sind schnell und spaßig und es gibt viele Charaktere, mit denen man sich versuchen kann. Es ist zwar sehr schade, dass manche Abschnitte wirklich unfair schwer sind und teilweise sogar nahezu unmöglich und das selbst wenn man viel Erfahrung hat, dennoch reizt das Spiel einem doch öfter dazu es weiter zu versuchen. Durch die vielen Fähigkeiten und Strategien, die man mit diesen Entwickeln kann ist auch für jeden Spielertyp etwas dabei. Fans des Animes können beherzt zugreifen und solche, die es vielleicht mal werden wollen sollten es sich zumindest mal ausleihen, da Dragonball Z: Tenkaichi Tag Team ein sehr spaßiges Kampfspiel ist.


Schämt sich für das "IT'S OVER 9000!!!": Denis Wewetzer für PlaystationPortable.de


Vielen Dank an Bandai Namco für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares




GAMEPLAY
9 von 10
Schnelle Kämpfe mit eingängiger Steuerung, mit leichten Rucklern ab und an.
GRAFIK
7 von 10
Schöne, detaillierte Charaktere, die sich für die Arenen schämen sollten.
SOUND
6 von 10
Nur sehr zweckmäßig und wirkt wie ein Lückenfüller
FEATURES
9 von 10
Einige Modi zum Spielen und insgesamt 47 Charaktere sprechen für sich selbst.
MULTIPLAYER
7 von 10
Lediglich über Ad-Hoc möglich, dafür aber so einige Modi zur Verfügung
GESAMT-
WERTUNG:
82%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Ein schneller Kampf unterwegs ist durch die etwas langen Ladezeiten ohne Dateninstallations beschränkt möglich."







Details
Spielname:
Dragon Ball Z: Tenkaichi Tag Team

Publisher:
Namco Bandai

Developer:
Namco Bandai

Genre:
Fighting

Release:
19.07.2010 (erschienen)

Multiplayer:
2-4 Spieler (adhoc)

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

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