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FIFA 11


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FIFA 11 Review vom 23.10.2010

Obwohl Electronic Arts in den letzten Monaten einige Serien für die PSP gestrichen hat (z.B. Tiger Woods oder auch NBA Live), scheint das Zugpferd FIFA 11 immer noch eine Investition in den Sony-Handheld wert zu sein. Doch bereits die Ableger in den letzten Jahren haben gezeigt, dass vor allem technischer Stillstand und nur marginale Gameplay-Änderungen die Serie auf der PSP auszeichnen. Trifft das auch in diesem Jahr zu? Immerhin ist Konkurrent Konami mit der PES-Serie auf der PSP anders als auf den großen Konsolen noch weit im Vorteil. Die neues Features von FIFA 11 hören sich hingegen schon einmal recht vielversprechend an: Neben der 360°-Steuerung hält auch die Möglichkeit als Torwart zu spielen Einzug in den PSP-Ableger. Im Gegenzug hat man aber erstmals auf einen Online-Modus verzichtet – ob sich das Spiel somit vom „Quasi-Vorgänger“ FIFA WM 2010 spürbar absetzen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Die WM ist vorbei
Nachdem sich die Versoftung der Weltmeisterschaft in Südafrika in unserem Test recht ordentlich geschlagen hat, sind die Erwartungen in den aktuellen FIFA-Ableger natürlich entsprechend hoch. Das Spiel kann traditionell natürlich wieder mit einem riesigen Lizenzpaket punkten – mit etwa 30 internationalen Ligen, einem Haufen an Nationalmannschaften und entsprechender Anzahl an Spielern ist FIFA 11 wieder das Maß aller Dinge. Leider hat man bei EA Sports darauf verzichtet, alle Nationalmannschaften aus dem WM-Ableger zu integrieren. Somit sind vor allem die Team aus kleineren Staaten dieses Mal nicht spielbar.

Die Spielmodi in FIFA 11 dürften vor allem Veteranen der Reihe durchaus bekannt vorkommen. Dieses Mal dürft ihr aber beispielsweise die Einzelpartien neben der klassischen Variante und als Spieler im bekannten „Be-A-Pro“-Modus auch erstmals als Torwart spielen. „Be-A-Keeper“ nennt sich diese Variante und ist nach den Konsolen-Versionen nun auch in der PSP-Version verfügbar. Dabei verfolgt ihr das Spielgeschehen entweder aus der Ansicht des Torwarts oder schaltet per linker Schultertaste auf die Verfolgeransicht um. Dann seid ihr immer auf der Höhe des Balls und könnt bei Bedarf zurück zum Torwart schalten. Die Bedienung des Keepers erfolgt dabei zum einen über den Analog-Nub und vor allem über die Quadrat-Taste – damit vollführt ihr dann beispielsweise einen Hechtsprung. Auch wenn dieser Modus sicherlich anfangs neuartig sein dürfte, verliert er schnell an Reiz – als Torwart hat man eben nur beschränkte Möglichkeiten den Spielverlauf zu beeinflussen.

Karriere mal drei
Neben den klassischen weiteren Varianten wie Training, Herausforderungen, Turnieren oder auch dem Fußball-Quiz bildet das Herzstück des Spiels natürlich wieder der Karrieremodus. Diesen dürft ihr in drei unterschiedlichen Varianten insgesamt 15 Jahre bzw. Saisons spielen: Als Spieler, Spielertrainer oder als Manager. In der Spielerkarriere dürft ihr entweder einen echten Spieler wählen oder einen eigenen erstellen, der dann in ein Team eurer Wahl spielen darf – wie wäre es also, wenn ihr euer Alter-Ego erschafft und als Stürmer bei Bayern München auf Tore-Jagd geht? Als Spieler-Trainer dürft ihr dem Namen nach dann ein Team zum Erfolg führen, sowohl auf dem Platz als auch daneben. Der Manager-Modus stellt sich als klassische Karriere dar: Wählt eine Mannschaft und spielt mit ihr in einer Liga eurer Wahl und kümmert euch um alle Angelegenheiten auch neben dem Platz. Wie ihr seht, bietet FIFA 11 auch auf der PSP einen wirklich erstaunlichen Umfang – ihr könnt euch also wirklich lange mit dem Spiel beschäftigen.

Gameplaytechnisch hat sich bei FIFA 11 zumindest etwas getan: So hält die bereits von den Konsolen bekannte 360°-Steuerung nun Einzug auf der PSP. War das Bewegungsrepertoire in den letzten Jahren noch sehr beschränkt, können die Spieler per Analog-Nub nun wirklich in jede Richtung agieren. Leider kann die Ballphysik damit nicht mithalten und stagniert weiter auf dem veralteten Stand: Das runde Leder fliegt einfach viel zu weit und kann auch ansonsten bei weitem nicht mit dem Standart der Konsolen-Versionen mithalten. So hat man gerade auf der PSP das Gefühl ein Arcade-Spiel in den Händen zu halten, das zumindest in diesem Punkt immer noch an die alten FIFA-Teile erinnert. Hier kann die Konkurrenz aus dem Hause Konami bekanntlich bei weitem mehr punkten.

Wer bist du?
Schaut man sich die Konsolen-Version von FIFA 11 an, dann fällt vor allem auch der hohe Wiedererkennungswert der Spieler eindrucksvoll aus. Dass da die PSP-Version natürlich nicht mithalten kann, ist nachvollziehbar. Dennoch fällt auf, dass nur wenige Spieler ihren realen Vorbildern nachempfunden wurden – das hat man in den Vorgängern schon besser gesehen. Die restliche grafische Präsentation wurde dabei nahezu 1:1 aus dem Vorgänger übernommen und auch schon der bediente sich bekanntlich an den Vorjahresversionen. Keine Frage: Die Atmosphäre und die Präsentation sind nach wie vor ansehnlich und können immer noch überzeugen – warum aber lästige Bugs wie Clipping-Fehler und flackernde Texturen nach wie vor deutlich zu sehen sind, bleibt uns ein Rätsel. Ebenfalls nervig sind die nicht zu unterschätzenden Ladezeiten vor den Spielen und auch in den Menüs selbst. Dieses Problem besteht bekanntlich auch schon länger.

Hinsichtlich der soundtechnischen Umsetzung bietet FIFA 11 auf der PSP wieder die alten Stärken aber auch Schwächen: Die musikalische Unterstützung fällt gewohnt hochwertig aus und es erwarten euch bekannte und weniger bekannte Songs aus dem Rock/Pop-Bereich. Die Unterstützung der Zuschauer in den Stadien fällt wieder gewohnt atmosphärisch aus, auch wenn man auf die riesige Auswahl an Fan-Gesängen verzichten muss, die es auf den Konsolen gibt. Wer nun das Kommentatoren-Duo Frank Buschmann und Manni Breuckmann erwartet, die in den Konsolen-Versionen einen recht guten Job machen, der muss enttäuscht werden. Auf der PSP gibt es auch in diesem Jahr wieder Tom Bayer und Sebastian Hellman auf die Ohren – dabei kommen einem die Bemerkungen ebenfalls recht bekannt vor.

Hier könnt ihr ein Gameplay-Video der englischen Version ansehen:



Fazit:

Auch bei FIFA 11 muss man sich wieder die Frage(n) stellen, die es schon bei den unzähligen Vorgängern gab: Lohnt sich der Kauf, wenn man bereits einen Titel der Reihe besitzt? Im Gegensatz zu den Vorgängern FIFA 10 und FIFA WM 2010 gibt es in diesem Jahr schon mal keinen Online-Modus mehr – auch wenn dieser sowieso nie das Gelbe vom Ei war, dürfte die Streichung sicherlich missfallen. Dafür gibt es in diesem Jahr erstmals die 360°-Steuerung, den Be-a-Keeper-Modus oder auch einen Spieler-Editor. Allerdings sind dabei sowohl Grafik als auch Sound fast 1:1 aus dem Vorgänger übernommen worden – und vor allem die Tatsache, dass es immer noch das alte Kommentatoren-Duo auf der PSP gibt, sorgt in diesem Bereich für Minus-Punkte. Wem das aber die rund 30 Euro wert sind, kann also zugreifen – vor allem die umfangreiche Karriere sorgt auch auf der PSP wieder für Langzeitmotivation.

Stürmt jetzt für den FC St. Pauli: Jakob Koch für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an EA für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.




GAMEPLAY
7 von 10
Erstmals mit 360°-Steuerung, immernoch unrealistische Ballphysik
GRAFIK
7 von 10
Zwar zweckmäßig, Probleme der Vorjahre bestehen aber weiterhin
SOUND
7 von 10
Top-Soundtrack, Stimmung im Stadion, auf der PSP aber ohne Buschmann & Breuckmann
FEATURES
9 von 10
Umfangreicher Karriere Modus, Spieler-Editor, Be-a-Keeper Modus, wie immer massig Lizenzen
MULTIPLAYER
6 von 10
Erstmals ohne Online-Modus, 2-Spieler adhoc ohne Game-Sharing
GESAMT-
WERTUNG:
70%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Ein Spielchen zwischendurch geht immer - aber die Ladezeiten einplanen"







Details
Spielname:
FIFA 11

Publisher:
EA Sports

Developer:
EA Sports

Genre:
Sport

Release:
04.04.2010 (erschienen)

Multiplayer:
2 Spieler (nur adhoc)

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (10)

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