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Patapon 3


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Patapon 3 Review vom 19.05.2011

Endlich sind sie wieder da: Die Patapons gehen auf der PSP mit Patapon 3 in die dritte Runde. Nach den beiden ersten Teilen aus den Jahren 2008 und 2009 versuchen die japanischen Entwickler aus dem Hause Sony auch dieses Mal wieder ein unverkennbares Spielerlebnis zu bieten. Doch ist das so ohne weiteres möglich? Immerhin hat man bereits mit dem zweiten Teil das geniale Spielprinzip des Erstlings ausgereizt – kann also ein dritter Teil mit gleichem Spielprinzip noch einmal die Fans der Reihe zu einem Kauf animieren? Wir haben die Kriegstrommeln geschwungen und verraten euch in unserem Test die Antwort.

Einer von drei Helden sollst du sein
Wer bisher noch nie einen Patapon-Teil gespielt hat, der wird bei Patapon 3 sicherlich anfangs ein wenig Einarbeitungszeit benötigen. Die Erklärungen sind zwar vorhanden, allerdings meist sehr knapp gehalten und vor allem die vielen Möglichkeiten dürften zu Beginn sicherlich ein wenig überfordernd wirken. Auch der dritte Teil präsentiert sich wieder als Mischung aus Musik- und Strategie-Spiel mit einigen RPG-Elementen. Am Spielprinzip hat sich im Kern nichts verändert und alles dreht sich erneut um die Kombination der vier PSP-Aktionstasten Kreuz, Kreis Dreieck und Quadrat. So wird ein Angriff etwa über die Tastenfolge Kreis-Kreis-Quadrat-Kreis ausgeführt, die Abwehr über die Kombination Dreieck-Dreieck-Quadrat-Kreis. Diese Befehle müssen aber nicht einfach hintereinander gedrückt werden, sondern im richtigen Takt – verdrückt man sich aus Versehen oder ist zu langsam, verfällt der möglicherweise zuvor aufgebaute "Fieber"-Bonus wieder.

Wie schon im zweiten Teil müsst ihr einen von drei Helden auswählen, die allesamt Stärken und Schwächen besitzen – so kann etwa der Bogenheld Yumiyacha aus weiter Ferne Angriffe durchführen, ist im Nahkampf aber nicht zu gebrauchen. Ähnlich verhält sich das Ganze beim Speerheld Yarida, der immer an vorderster Front kämpft, und auch dem Schildhelden Taterazay, der sich recht ausgeglichen verhält. Im Spielverlauf selbst kontrolliert ihr aber dieses Mal immer ein Team aus insgesamt vier Patapons (der Held ist einer von ihnen) – diese können mit neben Fertigkeiten auch mit allerhand Ausrüstung ausgestattet werden, die man in den Levels findet oder sich im Shop mit der Spielwährung „Ka-Ching“ kaufen kann. Auch die anderen Patapons besitzen eine bestimmte Kampf-Klasse, die aber auch gewechselt werden kann. Auch die Waffen können immer weiter aufgelevelt werden, um den teilweise sehr starken Gegnern gerecht zu werden. Das Spiel bietet also eine Reihe an taktischen Möglichkeiten, die sich einem erst nach und nach im Spiel offenbaren und somit stets einen gewissen Anspruch gewährleisten.

Nichts für Weicheier
Auch Teil drei verbirgt hinter seiner niedlichen Fassade ein wirklich forderndes Spiel und ihr solltet am besten den ein oder anderen Frustmoment einplanen – nicht selten muss für ein bestimmtes Level eine eigene taktische Ausrichtung seiner Truppe gewählt werden, was einem zwar gleich in den ersten Quests eingebläut wird, aber dennoch nicht für alle das gelbe vom Ei sein dürfte. Gelegenheitsspieler dürften hier also eher abgeschreckt werden – warum hat man hier keinen Anfänger- bzw. Easy-Modus eingebaut? Immerhin spricht das Spiel nun allein schon von der Aufmachung nicht unbedingt die Core-Gamer unter den PSP-Besitzern an. Wer übrigens schon den Vorgänger gespielt hat und noch sein Save-Game besitzt, darf dieses übrigens in den dritten Teil integrieren – allerdings werden lediglich der Name sowie nicht näher definierte „geheime Daten“ aus diesem Save-Game verwendet. Also auch Veteranen müssen wieder ganz von vorne anfangen. Obwohl die Story für viele Spieler sicherlich nicht mehr als nettes Beiwerk sein dürfte, knüpft Patapon 3 an die Ereignisse der beiden ersten Teile an: Die sieben Übel verwandelten die Patapon-Armee in steinerne Statuen und eure Aufgabe ist es, diese Verwandlung wieder rückgängig zu machen.

Pa-Ta-Pa-Ta-Multiplayer
Im Adhoc- oder Online-Modus habt ihr die Möglichkeit gegen andere Teams oder mit einer Gruppe zu kämpfen – dabei gelangt ihr über das Heldentor in den jeweiligen Spielmodus. In den Mehrspielerpartien dürft ihr mit insgesamt drei Mitspielern zusammen antreten und gegen eine andere Gruppe aus vier Helden antreten. Über das Teamtotem wird dabei Name und Symbol für die Gruppe festgelegt, zudem bekommt ihr hier die Ziele für den gemeinsamen Einsatz vorgegeben. Leider wird in diesen Mehrspielermodi auf eine Unterstützung von Voice-Chat verzichtet, weswegen ihr lediglich die Möglichkeit habt, über einen Chat mit vorgegebenen Textbausteinen zu kommunizieren. Mit drei weiteren Freunden macht das Spiel aber einfach noch eine Runde mehr Spaß, als der Singleplayermodus – vielleicht auch deshalb, weil man hier somit gerade als Anfänger nicht von den vielen Möglichkeiten und dem Schwierigkeitsgrad „erschlagen“ wird.

Werfen wir einen Blick auf die technische Umsetzung, dann können wir hier den Entwicklern wieder einmal nur Lob aussprechen. Die Grafik von Patapon 3 bietet wieder einen unverwechselbaren 2D-Stil, der im Vergleich zu den beiden Vorgängern aber um einiges düsterer ausgefallen ist. Das Spiel zeigt aber eindeutig, dass ein Spiel nicht mit beeindruckender 3D-Grafik daherkommen muss, um zu überzeugen – der gesamte Stil versprüht eigenen Charm und kann vor allem mit einer Fülle an Details aufwarten. Das gesamte Geschehen läuft dabei flüssig. Die soundtechnische Umsetzung orientiert sich dabei ebenfalls an den Vorgängern und auch bei Teil drei gilt: Den abgefahrenen Sounds muss eine gewisse Grundsympathie entgegen gebracht werden - da das Gameplay eng mit dem Sound verbunden ist, solltet ihr aus Rücksicht auf eure Umgebung aber lieber mit Kopfhörern spielen.



Fazit:

Vor allem Anfänger werden sicherlich mit den vielen Möglichkeiten von Patapon 3 zu Beginn zu kämpfen haben, was auch durch die mageren Spielhilfen nicht verhindert werden kann. Doch nach einer Weile stellen sich dann die ersten Erfolgserlebnisse ein und schnell wird klar, dass sich hinter der knudelligen Aufmachung ein durchaus forderndes Spiel versteckt. Dies wird wohl auch den Besitzern der beiden Vorgänger entgegenkommen, die sogar ihr Save-Game aus Teil 2 importieren können. Da der Sound wieder einmal ein unverzichtbares Spielelement darstellt, solltet ihr zumindest eine gewisse Grundsympathie für die Kriegstrommeln entgegenbringen – uns hat das Spiel allerdings fast durchweg überzeugt, was nicht zuletzt an die vielfältigen Mehrspielermöglichkeiten liegt. Zum Ende der aktuellen PSP-Generation gilt es also noch einmal zu sagen: Kaufen!

Summt Pata Pata Pata Pon: Jakob Koch für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Sony für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.




GAMEPLAY
9 von 10
Auch in Teil drei kann das Spielprinzip mit einer gelungenen Steuerung überzeugen.
GRAFIK
8 von 10
Wieder ein Mix aus bunter 2D-Grafik, die aber durch ihren unverwechselbaren Style zu gefallen weiß.
SOUND
8 von 10
Wem der Soundstil gefällt, wird seine helle Freude mit den Klängen haben.
FEATURES
8 von 10
Vielfältige Möglichkeiten im Feintuning, mehr als 80 Missionen, doch vor allem Anfänger werden Schwierigkeiten beim Einstieg haben.
MULTIPLAYER
8 von 10
Vier Spieler dürfen Online und Offline ran – egal ob miteinander oder gegeneinander.
GESAMT-
WERTUNG:
85%
Mobilitätsfaktor: [5 /10]
"Nicht selten recht düster und Missionen sind oft nicht mal eben nebenbei zu meistern."







Details
Spielname:
Patapon 3

Publisher:
Sony

Developer:
Sony

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
26.04.2011 (erschienen)

Multiplayer:
2-4 spieler (online/offline)

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

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