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Invizimals: Schattenzone


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Invizimals: Schattenzone Review vom 02.01.2011

Mit dem Augmented-Reality-Projekt „Invizimals“ veröffentlichte Sony im Jahr 2009 einen doch recht ungewöhnlichen Titel, der in unserem Test zumindest noch passabel abschneiden konnte. Auf der E3 2010 kündigte der spanische Entwickler Novarama dann den Nachfolger namens Invizimals: Schattenzone an, welcher das Grundkonzept des Serieneinstands erweitern und auch einige kleine Neuerungen liefern soll. Bereits auf der gamescom 2010 haben wir uns das Spiel von den Entwicklern zeigen lassen – erfahrt in unserem Review, ob sich der gute Eindruck von damals bestätigt hat.

Mein Zimmer, der Tierhort
Prinzipiell verfolgt der neue „Invizimals“-Teil noch immer dem altbekannten Prinzip: Per PSP-Kamera könnt ihr den Raum nach kleinen Wesen scannen, die sich irgendwo verstecken. Vor allem in der Nähe von Farben, denn die unsichtbaren Tiere lieben kräftige Farben – doch wie schon im Vorgänger kann man das Spiel überlisten, indem man sich einfach ein paar Gegenstände in den Grundfarben sammelt und z.B. auf seinem Schreibtisch aufreiht. Müsst ihr dann eines der Wesen fangen, gilt es die mitgelieferte Invizimals-Falle auszulegen; eine spezielle Karte, die von der Kamera erfasst wird. Erst dann erscheint die gesuchte Kreatur auf dem Bildschirm, woraufhin der Fangversuch startet. Jedes der über 130 Tiere muss dafür auf eine spezielle Art zur Akzeptanz eurer Gesellschaft überzeugt werden. So reagiert beispielsweise das Wespen-Invizimal sensibel auf Geräusche und lässt sich nur fangen, wenn es wirklich ruhig in der Umgebung ist – erfasst wird der Pegel dabei vom Mikrofon der PSP-Kamera, weswegen sich Besitzer eines älteren PSP-Modells hierum keine Sorgen müssen.

Bei einem anderen Invizimal muss man das Viech innerhalb eines Minispiels durch einen Hindernis-Parcours lotsen. Insgesamt 35 verschiedene Fangmethoden hält das Spiel bereit, die dann – je nach Kreatur – angewandt werden müssen. Doch natürlich bleibt es nicht nur beim bloßen Sammeln. In der Arena müssen die Gestalten zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. In direkten Duellen können sie einerseits mit den Waffen kämpfen, die ihnen die Programmierer geschenkt haben und über die Aktionstasten angewandt werden, oder aber man greift auf Spezial-Kräfte zurück. Diese können über einen speziellen Shop im Spiel erworben werden und beherbergen etwa markerschütternde Erdbeben oder auch den „epischen Hammer“ - der fügt zwar dem Gegner viel Schaden zu, ist aber eigentlich nicht viel mehr als ein Spielzeughammer. Diese Fähigkeiten erfordern etwas mehr Körpereinsatz vom Spieler. So muss für den Hammerschlag das Ziel per Kamera erfasst oder zum Auslösen des Erbebens schon mal die PSP wild geschüttelt werden – also solltet ihr zweimal überlegen, wem ihr eure PSP in die Hände gebt.

Die neuen Dinge im Schatten
„Gut, gut“, werden manche nun sagen, „das kennen wir alles, aber was ist nun mit den Neuerungen?“ Eine berechtigte Frage, aber keine Bange: Natürlich erwartet euch auch einiges an neuen Dingen. An vorderster Front natürlich die neue Story, die sich um die titelgebende Schattenzone dreht. So entdeckt ihr innerhalb der etwa 30 Missionen starken Kampagne ein finsteres Portal, durch das böse Invizimals in unsere Welt gelangen. Nun müsst ihr mit euren herzensguten Schützlingen gegen die fiesen Invasoren antreten, bevor sie für noch mehr Chaos sorgen. Das führt natürlich zwangsweise dazu, dass ihr auch reichlich neue Kreaturen trefft. Ebenso erwarten euch 15 neue Spezial-Kräfte, die ihr dann im Gefecht zum besten geben könnt.

Und auch der Multiplayer-Aspekt erfährt ein kleines Update. So dürft ihr – nach Erfüllung bestimmter Bedingungen – eure Schützlinge neu einfärben und ihnen so eine etwas persönlichere Note verleihen. Dadurch können eure Gegner online oder eure Partner im Koop-Modus von vornherein erkennen, dass euer Tier ein ganz zähes Bürschchen ist. Auch kämpft ihr nicht nur zur Abwehr der bösen Invizimals oder zum reinen Vergnügen, sondern auch um euren persönlichen Rang zu verbessern. Und das nicht ohne Belohnung: Je weiter ihr voranschreitet, desto mehr Sachen stehen euch im Spiel zur Verfügung.

Ein Blick auf die Technik
Um eine optimale Unterstützung der PSP-Kamera zu gewährleisten, müsst ihr zu Beginn eure Kamera in einem kleinen Minispiel kalibrieren. Dennoch passiert es im Spielverlauf, dass die Invizimals bei einem ungünstigen Kamerawinkel entweder komplett „wegploppen“ oder auch zu flimmern beginnen – dies ist aber eher die Ausnahme und bei normalem Spielverhalten solltet ihr (bei ausreichendem Licht) keine Probleme haben. Die insgesamt 132 Invizimals wurden allesamt wieder sehr liebevoll animiert und ihr könnt nun in einem eigenen Foto-Modus eure Kreaturen nach Belieben ablichten. Auch die Cut-Scenes in Invizimals: Schattenzone wurden dem ersten Teil nachempfunden: Das bedeutet also, dass es wieder Sequenzen mit echten Darstellern gibt, die zum Teil sogar aus dem Vorgänger bekannt sind – auch wenn die gesamte Aufmachung wieder eher seichte Unterhaltung bietet.



Fazit:

Mit dem zweiten Teil “Invizimals: Schattenzone” setzen die spanischen Entwickler ihren Weg aus dem 2009er-Vorgänger konsequent fort – spicken das Spiel aber gleichzeitig mit einigen nützlichen Neuerungen wie dem Ranking-System oder auch dem Foto-Modus. Auch die Anzahl der verfügbaren Kreaturen wurde auf 132 erhöht, sodass auch Besitzer des Vorgängers sicherlich gerne zugreifen werden. Trotzdem kränkelt der PSP-Titel weiter an alten Kinderkrankheiten: So kann beispielsweise die Such-Funktion nach den Invizimals weiterhin einfach ausgetrickst werden. Dennoch ist das Spiel gerade hinsichtlich der „Augmented-Reality“ weiterhin beeindruckend und Fans des Vorgängers oder Spielen wie Pokémon dürfen bedenkenlos zugreifen.

Gemeinsam auf der Jagd: Jakob Koch und Tjark Michael Wewetzer für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Sony für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.




GAMEPLAY
7 von 10
Kamera-Einsatz wirkt weiterhin innovativ, teilweise aber monotone Minispiele
GRAFIK
8 von 10
Gelungener Mix aus Spielgrafik und Realität
SOUND
7 von 10
Deutsche Stimmen, dafür aber zum Teil bekannte Sprüche
FEATURES
8 von 10
Erweiterung des Invizimals-Portfolios und umfangreiche Kampagne
MULTIPLAYER
8 von 10
1-2 Spieler, auch online
GESAMT-
WERTUNG:
79%
Mobilitätsfaktor: [6 /10]
"Spiel braucht PSP-Cam, die Pappfalle und ausreichend Bewegungsfreiraum"







Details
Spielname:
Invizimals: Schattenzone

Publisher:
Sony

Developer:
Novarama

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
15.11.2010 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (9)

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