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Jungle Party


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Jungle Party Review vom 05.11.2010

Spätestens seit diversen Teilen der Mario Party-Serie wissen wir, wie lustig und vor allem kurzweilig Ansammlungen von Minispielen sein können. Während es auf diversen Konsolen zahlreiche Vertreter dieses Genres gibt, hielt sich die PlayStation Portable die ganze Zeit eher bedeckt. Doch dies soll sich nun ändern. Mit Jungle Party liefert Sony einen Vertreter der affigen Art. Ob dieser dem Genre auch würdig wird, erfahrt ihr in unserem Test.

Die Affen sind los
Wie der Name schon vermuten lässt, findet ihr euch in Jungle Party im grünen Dickicht des Urwalds wieder. Als einer von vier Affen, müsst ihr euch in verschiedenen Minispielen behaupten. Doch eins nach dem anderen. Sobald ihr das Spiel gestartet und euch für eine Sprache entschieden habt, werdet ihr von einer wunderschönen, bunten Rendersequenz begrüßt. Diese vermittelt erste Eindrücke von den euch erwartenden Spielen und wird von dem typischen Slapstick-Humor begleitet, welcher sich wie ein roter Faden durch das Geschehen zieht.

Im Hauptmenü angekommen, heißt euch eine angenehme Frauenstimme Willkommen, welche euch durch die verschiedenen (Unter)Menüs begleitet und ebenso für das Kommentieren der jeweiligen Spiele verantwortlich ist. Bevor ihr euch jedoch ins Vergnügen stürzt, habt ihr die Möglichkeit, alle der insgesamt 15 Minispiele ausgiebig zu üben. Entscheidet euch für einen Affen eurer Wahl (diese unterscheiden sich in erster Linie durch ihre Fellfarbe, können jedoch auch durch Kleidungsstücke individuell angepasst werden) und wählt neben dem Schwierigkeitsgrad eine Disziplin, welche ihr trainieren möchtet. Um die einzelnen Herausforderungen zu meistern, bedarf es neben Geschick und guter Koordination auch des richtigen Timings. Das Gameplay ist dabei leicht zu erlernen, da jede Dschungeldisziplin nur mit den vier Aktionstasten auskommt. Lediglich im Menü benötigt man das D-Pad, um durch die einzelnen Optionen zu manövrieren. An dieser Stelle möchten wir die durchweg kurzen Ladezeiten erwähnen, welche für einen fast nahtlosen Übergang zwischen Menü und Minispiel sorgen.

Wenn ihr denkt, ihr seid für den Wettkampf gegen eure haarigen Mitstreiter bereit, dann könnt ihr euch an das eigentliche Spiel wagen. Über wie viele Disziplinen sich eure persönliche Dschungelparty erstrecken soll, habt ihr in der Hand. Mit wahlweise 5, 10 oder auch allen 15 Vertretern könnt ihr um den Titel des Dschungelkönigs kämpfen. Zudem habt ihr auch die Möglichkeit, ein Benutzerdefiniertes Spiel zu starten, in dem ihr festlegt, wann welche Herausforderung zum Einsatz kommt. Damit Ihr einen kleinen Eindruck davon bekommt, um was es sich für Spiele handelt und wie sie funktionieren, möchten wir auf drei davon etwas näher eingehen.

Affenbombe:
In "Affenbombe" geht es darum, möglichst viele Punkte durch das Festhalten einer gezündeten Bombe zu erreichen, wobei diese jederzeit explodieren kann. Von daher ist es wichtig, dass richtige Timing zu finden, um mehr Punkte als die Gegenspieler zu sammeln. Sollte die Bombe in euren Händen explodieren, werden euch Punkte abgezogen. Natürlich kann das auch euren Mitstreiter widerfahren, an die ihr durch das Drücken der jeweiligen Symboltaste jederzeit die Bombe weiterreichen könnt. Nach sechs Runden gewinnt der Spieler, mit den meisten Punkten.

Hau das Eichhörnchen:
Bei "Hau das Eichhörnchen" handelt es sich um eine Kopie des 1971 erschienen Arcardespiels "Whac-A-Mole". Während ihr im Original Maulwürfe mit einem Hammer treffen müsst, gilt es bei Jungle Party Eichhörnchen zu treffen. Alle Affen stehen versammelt um einen Baumstumpf, aus welchem besagte Hörnchen in verschiedenen Intervallen herausschauen. Dabei hält jedes der possierlichen Tierchen ein Schild in der Hand, auf dem eine der vier Aktionstasten aufgezeichnet ist. Durch das rechtzeitige Drücken des jeweiligen Buttons, sollte euer Hammer auf dem richtigen Loch landen. Vorsicht ist vor Schlangen geboten, welche ab und an aus den Löchern empor steigen.
Trefft ihr diese, werden euch Punkte abgezogen. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt nach Ablauf der Zeit.

Raketenritt:
Hier geht es darum, eure Rakete höher fliegen zu lassen als die der Konkurrenz. Ihr verfügt über eine Raketenpumpe, in der ihr Druck aufbauen müsst. Dies wird erreicht, indem die richtigen Aktionstasten in Folge gedrückt werden, welche innerhalb der Pumpe angezeigt werden. Umso schneller richtige Kombinationen eingegeben werden, desto mehr Druck baut sich auf und um so höher wird die Rakete im Endeffekt fliegen. Solltet ihr eine falsche Taste drücken, kommt es kurzzeitig zum Stillstand, wodurch ihr wertvolle Zeit verliert.

Nebst dem, stehen - wie bereits erwähnt - 12 weiter Disziplinen zur Auswahl. In wie weit diese jedoch eher kurzen Spielchen den Affen am Ast, pardon, Spieler bei Laune halten, ist fraglich. Insbesondere wenn man bedenkt, dass sich einige der Wettkämpfe in Hinsicht auf das Gameplay ähneln, fast schon wiederholen. Ein wenig getrübt wird das Ganze auch dadurch, dass alle Herausforderungen bereits zu Beginn zur Verfügung stehen und man sich so als Spieler die Frage stellt, warum die Entwickler dem Spiel nicht freispielbaren Content, wie bspw. neue Minispiele spendiert haben. Dies würde einerseits die Langzeitmotivation steigern, zum anderen auch den Singleplay-Mode interessanter gestalten. Denn als Einzelspieler schlägt man bereits nach kurzer Zeit die KI auch auf der schwierigsten Stufen, wodurch die Punktejagd, um die es letztendlich geht, recht einseitig wird.

Lets get ready to rumble
Was wären Minispiele, wenn man sich nicht mit Freunden daran messen könnte? Daher bietet Jungle Party natürlich auch einen Mehrspieler-Modus, welcher bis zu vier Spieler gleichzeitig zulässt. Wahlweise via Ad-Hoc, oder aber auch über einen lokalen Modus, genannt "Weiterreichen". Während der ad-hoc Modus wohl keiner weiteren Erklärung bedarf, könnt ihr via "Weiterreichen" mit bis zu vier Spielern an einer PSP spielen, in dem ihr - wie der Name bereits offenbart - im Wechsel die PSP an eure Mitspieler weitergebt. Dies klappte in unserem Test auch gut und lädt zu einer schnellen Mehrspieler-Party zwischendurch ein. So gesehen erfüllt Jungle Party die Erwartungen an eine Ansammlung von portablen Party-/Minispielen. Kurzweilig, spaßig und zeitlos.

Optik und Akustik
Grafisch ist Jungle Party natürlich kein Referenztitel, jedoch wird auch nicht viel falsch gemacht. Solide PSP-Grafik, welche durch die bunte Inszenierung und den allgegenwärtigen Humor einfach nur sympathisch rüber kommt und das affige Treiben passend untermalt. Lediglich die zwar nur selten auftretenden, aber vorhandenen Slow-Downs kann man hier ein wenig negativ werten.

Die Soundkulisse ist genau so, wie man sich diese vorstellt, wenn man eine akustische Verbindung zu Wörtern wie "Dschungel" oder "Urwald" sucht. Von Trommeln und Tiergeräuschen über afrikanische Gesänge bis hin zu Xylophon-Harmonien wird alles abgedeckt, was das Safariohr begehrt.



Fazit:

Um die zu Beginn aufgegriffene Frage zu beantworten: Ja, Jungle Party ist durchaus ein würdiger Vertreter des "Minispiel-Genres", jedoch trauen wir dem Titel durchaus mehr zu, als das, was uns letztendlich geboten wurde. Durch eine bunte, poppige Optik, einen attraktiven Mehrspielermodus sowie den kurzen Ladezeiten, sorgt Sony für eine mehr als solide Ebene auf der man aufbauen kann. Im Detail betrachtet fehlt es aber hier und da ein wenig an Inhalt und Innovation. Wir wünschen uns in erster Linie mehr Spiele, gepaart mit etwas mehr Abwechslung/Komplexität in der Ausführung. Während der Einzelspielermodus auf Dauer gesehen wohl für wenig Motivation sorgt, offenbaren sich die eigentlichen Wurzeln gekonnt im Mehrspielermodus. Denn da macht Jungle Party genau das, was es soll: Kurzweilige, spaßige Unterhaltung für 2-4 Spieler.

Zurück aus dem Dschungel. Sascha Mäder für PlayStationPortable.de

Vielen Dank an Sony für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.




GAMEPLAY
7 von 10
Simple Steuerung trifft auf lustige Minispiel-Konzepte, die sich jedoch in der Ausführung teilweise gleichen.
GRAFIK
8 von 10
Farbenfrohe Optik und humorvolle Inszenierungen die sich durch das gesamte Spiel ziehen.
SOUND
9 von 10
Passt wie die Banane zum Affen und sorgt für Dschungelatmosphäre auf der PSP.
FEATURES
4 von 10
Nur wenige Modi und Spiele zur Auswahl. Kein freischaltbarer Content. Für ein PSP minis Ableger durchaus vertretbar, aber nicht für ein vollwertiges Spiel.
MULTIPLAYER
9 von 10
Hier zeigt Jungle Party seine Stärke. Zur Not auch Mehrspieler-Partien über eine PSP.
GESAMT-
WERTUNG:
78%
Mobilitätsfaktor: [10 /10]
"Kurze Ladezeiten sowie der 'Weiterreichen-Modus' decken Single- sowie Multiplay für unterwegs ab."







Details
Spielname:
Jungle Party

Publisher:
Sony

Developer:
Magenta Software Ltd.

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
12.04.2010 (erschienen)

Multiplayer:
2-4 Spieler (adhoc)

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (8)

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