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Lord of Arcana


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Lord of Arcana Review vom 01.02.2011

Die gesamte Welt der Handhelds ist in Aufruhr: Sony hat endlich die PSP2 enthüllt. Und obwohl nun die meisten ihre Blicke in die Zukunft richten, sollten wir die Gegenwart nicht vergessen und damit auch die Spiele, die für die PSP noch erscheinen. Eines dieser ist Lord of Arcana von SquareEnix, welches in unserem Preview bereits gezeigt hat, dass es anscheinend gutes Potential hat, um Monster Hunter Konkurrenz zu machen. Ob es das jedoch auch wirklich tun kann, war durch die Preview-Fassung nicht erkennbar. Dafür haben wir inzwischen die Vollversion in unsere Hände bekommen und diese auch ausführlich getestet. Nun werden wir entgültig die Frage beantworten können, ob es Square geschafft hat, ihr Monster Hunter zu erschaffen, oder ob Capcom weiterhin ungeschlagen in diesem Gebiet bleibt.

Macht, nicht nur der Machtes willen
In Lord of Arcana ist man nicht nur ein einfacher Jäger oder ein Auftragskiller, der sich auf Monster spezialisiert hat. Sondern man übernimmt die Rolle, über den Herrscher des Landes, der jedoch noch nicht stark genug ist, um dieses zu beschützen. Gefährliche Monster bedrohen nämlich das Land und es droht außeinander zu brechen. Als Herrscher muss man dagegen etwas tun. Um stärker zu werden sammelt man dazu die Macht der so genannten Arcanas, die nur von besonders starken Monstern beherbergt werden. Diese Monster sind außerdem noch die Herren über bestimmte Gebiete des Landes und lassen erst jemand anderes dort hinein, sobald man sich würdig erwiesen hat. Und so macht man sich als frisch gebackener Lord, nachdem man gerade erst geboren wurde, bereits auf den Weg die Welt zu retten. Manchmal meint es das Schicksal einfach nicht gut mit einem...

Möge das Schlachtfest!.... Okay, noch nicht...
Bevor man sich jedoch auf den Weg macht, eine Quest abzuschließen, muss man sich vorbereiten. Dies geht ganz einfach im kleinen Dorf, in dem es Geschäfte zum Erwerb von nützlichen Gegenständen und neuer Ausrüstung gibt. Die Gegenstände können dabei nicht nur einfach zu Regeneration von Lebenspunkten dienen, sondern auch andere Effekte hervorrufen. So können sie auch für eine bestimmte Zeit die Abwehrkraft erhöhen oder gar mächtige Zauber aktivieren, die einem den Kampf gegen die fiesen Kreaturen leichter machen. Um neue Ausrüstung zu bekommen, muss man sich jedoch erst einmal auf das Schlachtfeld wagen und ein paar Monster zur Strecke bringen. Sobald eine Quest akzeptiert wurde, wird man sofort in ein anderes Terretorium teleportiert. Diese sind immer in mehrere Abschnitte aufgeteilt und beherbergen nicht selten die ein oder andere fiese Kreatur. Noch auf der Oberwelt selbst ist es möglich bestimmte Punkte abzugrasen, um so ein paar nützliche Gegenstände zur Herstellung von Items zu gewinnen. Zudem kann man Schatztruhen finden, die meistens wertvollere Gegenstände enthalten und die einem das Herrscherdasein erleichtern werden. Aber sobald man auf einen Gegner trifft, geht der wichtigste Teil des Spiels los. Endlich kann das Schlacht/Blutfest beginnen!

Trifft man auf ein Monster auf der Oberwelt, wechselt das Spiel in einen seperaten, von der Außenwelt abgegrenzten Kampfbildschirm. In diesem kann man nun die Feinde bekämpfen – und das nicht nur mit reiner Waffengewalt. Zwar dient die eigene Waffe als Hauptwerkzeug, um die LP des Gegners nieder zu ringen, ist jedoch nicht die einzige Methode, um dies zu erreichen. Durch jeden erfolgreichen Treffer füllt sich nämlich, sollte man einen Zauber ausgerüstet haben, die Magieleiste auf und hat man genügend gesammelt, kann man einen Zauberspruch auf den Gegner wirken. Dieser kann ein einfaches Feuergeschoß sein, der das Monster verbrennt, oder aber auch ein Blitzschlag, Neben diesen gibt es allerdings noch weitere magische Angriffe, die man kreieren kann. Möchte man diese fiesen Monster allerdings richtig vernichten, ist man auch in der Lage, sobald die Magieleiste komplett gefüllt ist, einen ultimativen Zauber auszuführen. Diese können verschiedene Effekte haben, von einfacher Verwirrung der Gegner bis hin zu fatalen Angriffen. Außerdem kann man noch auf eine Spezialfertigkeit zurückgreifen, die den eigenen Charakter jedoch langsam erschöpfen lässt. Rennt man nämlich zu viel oder überanstrengt man seinen selbstgebauten Lord mit speziellen Angriffen, so ist man für eine kurze Zeit lang nicht mehr in der Lage dies zu tun. Außerdem ist es einem nicht mehr möglich zu blocken, was bei vielen Kämpfen fatal enden kann. Ein häufiger Blick auf die Erschöpfungsleiste ist also empfehlenswert. Hat man sich mit der Kraft des Gegenübers jedoch verschätzt und schätzt die eigenen Siegeschancen zu gerin ein, so kann man auch weglaufen und den Gegner eventuell umgehen oder vielleicht hoffen einen Überraschungsangriff zu landen. In diesem Fall erhöht sich die eigene Angriffskraft während des Kampfes und kann so für den entscheidenen Vorteil sorgen.

Das Spiel ist ab 12... schon klar.
Hat man es nach einem anstrengenden Kampf endlich geschafft, alle Feinde nieder zu ringen, so kann man seine Belohnungen abholen, welche von den Monstern "fallengelassen" werden. Diese zerspringen nämlich in Blut und Fleisch, sobald sie besiegt sind. Unter Umständen kann es auch sein, sollte im Gebiet, in dem man sich gerade befindet die Arcana aktiv sein, dass man einen Kern des gerade besiegten Monsters einsammeln kann. Diese Kerne sind besonders wertvoll für die Herstellung von Ausrüstung und sollten deshalb möglichst häufig gesammelt werden. Dies kann allerdings auch schief gehen. In diesem Fall zerspringt das Monster in tausend kleine Stückchen. Natürlich nicht ohne das passende Rot dabei zu verwenden. Dies ist auch bei Bosskämpfen häufig zu sehen. Bei diesen ist es meist nämlich zudem möglich ein paar Teile des Körper abzuschlagen und in Quicktime-Events mächtigen Schaden anzurichten.

Neben materiellen Belohnungen dürfen natürlich auch die Erfahrungspunkte am Ende des Kampfes nicht fehlen. Je nachdem, welche Methoden man benutzt, um den Gegner zu zerfetzen, erhält man generelle Erfahrungspunkte und welche für die Benutzung einer der fünf Waffenkategorien oder eines bestimmten Zaubers. Steigt die Stufe in der Waffenbeherschung, so erlernt man neue Fähigkeiten, mit denen man den Monstern auf anderer Art und Weise das Blut aus den Körper schlagen kann. Aber jede Quest hat auch irgendwann ein Ende. Meistens besteht die Aufgabe aus der Vernichtung eines bestimmten Feindes, selten aus dem Sammeln eines bestimmten Gegenstandes. Nach dem Abschließen der Quest erhält man einen Rang für das Abschließen und dementsprechend auch Gildenpunkte. Erhält man genug Gildenpunkte steigt der eigene Gildenrand und man erhält Zugang zu mehr Quests. Außerdem bekommt man noch Geld, das sehr wichtig in der Welt von Lord of Arcana ist. Denn obwohl man die Materialien für die Gegenstände besorgt, die Arbeit kostet dennoch.

Da war doch noch was...
Für's Erste klingt dies nun sehr monoton. Quest annehmen, Aufgaben erfüllen, Belohnung kassieren, neue Ausrüstung mit den erworbenen Gegenständen herrstellen und wieder eine neue Quest annehmen. Aber der Titel bietet noch einen Multiplayer-Modus. Bei diesem ist es möglich mit bis zu drei Gefährten auf Missionen zu gehen. Diese sind dabei den Story-Quests nachempfunden – sind vom Schwierigkeitsgrad jedoch an mehrere Spieler angepasst. Außerdem kann man hier an einer Lotterie teilnehmen, die einem, sollte man Glück haben, Boni in der nächsten Quest geben. Dies könnte zum Beispiel mehr Erfahrung sein. Zudem ist es möglich dem Spieler, der den Raum erstellt hat und somit die Gruppe leitet, Medaillen zu geben. Diese dienen zur Auszeichnung von guten Anführern und dieser kann sich wiederrum mit diesen neue Gegenstände besorgen und damit auch bessere Ausrüstung. Das Besondere bei diesem Multiplayer ist, dass Spieler mit der Vollversion des Spiels mit welchen, die nur die Demo besitzen spielen können. Leider nur Missionen aus dem ersten Kapitel, da für spätere ein höherer Gildenrang erforderlich ist, der auf der Demo nicht erreichbar ist.

Gameplay:
Am Anfang wird einem das Spielen von Lord of Arcana noch ein wenig ungewohnt vorkommen, selbst wenn man sich zuvor viel mit Monster Hunter beschäftigt hat. Außerdem ist der Anfang allgemein recht langsam, da die Gegner massig LP haben und man selbst nur wenig Schaden anrichtet. Dies legt sich jedoch mit der Zeit und wenn man sich mit der Steuerung und der Handhabun der verschiedenen Waffen gewöhnt hat, kann man schnell viel Spaß haben. Außerdem wird das Spiel nur selten von langen Ladezeiten unterbrochen - zumindest, wenn man die Dateninstallation benutzt.

Grafik:
Die Grafik des Titels ist recht gut gelungen. Die meisten Ortschaften und Objekte zeigen viele Details und sind sehr schön in Szene gesetzt. Besonders die vielen verschiedenen Areale, die man auf seiner Reise findet, haben eine ausgezeichnete Atmosphäre. An einen grafisches Top-Titel wie God of War reicht Lord of Arcana zwar nicht heran, aber viel fehlt auch nicht mehr. Die übermäßige Nutzung von roter Farbe ist schließlich bereits vorhanden.

Sound:
Wie es bei Spielen von SquareEnix üblich ist, hat auch Lord of Arcana einen umfangreichen Soundtrack. Jedes Terretorium besitzt seinen eigenen und die Kämpfe haben ihren eigenen. Das einzige Problem dabei: Man verbringt die meiste Zeit des Spiels im Kampf und so kann diese Musik bereits nach ein paar Stunden langweilig werden.

Features und Besonderheiten:
Wenn es einen Punkt gibt, der bei diesem Titel aus dem Hause SquareEnix besonders hervorsticht, so ist es dieser. Objektiv betrachtet wirkt der Alltag eines Herrschers eher abwechlungsarm, jedoch gestaltet sich die Monsterjagd als besonders vielfältig. So gibt es schon einmal fünf verschiedene Waffentypen, Einhandschwerter, Zweihandschwerter, Keulen, Stangenwaffen (Z.B. Hämmer und Äxte) und Gewehrlanzen. Außerdem gibt es unglaublich viele verschiedene Kreaturen, die alle ihre eigene Strategie bedürfen. Des Weiteren gibt es noch den Multiplayer-Modus, der selbst mit Freunden, die nur die Demo besitzen gespielt werden kann. Und selbst wenn nicht, ist die Demo ebenfalls auf der UMD enthalten, sodass man diese einfach einem Bekannten geben kann, ohne dass dieser online gehen muss.



Fazit:

Es ist kein Monster Hunter, aber SquareEnix hat es mit Lord of Arcana durchaus geschafft, einen guten Konkurrenten auf die PSP zu bringen. Viele Quests und die unglaublich unterschiedliche Verwendung der verschiedenen Waffen, machen das Spiel nicht zu kurz und zugänglich für unterschiedliche Spielertypen. Ein großes Manko des Titels ist es lediglich, dass es eine recht lange Zeit braucht, um in Fahrt zu kommen. So kämpft man in den ersten Spielstunden ständig gegen dieselben Gegner und bekommt erst sehr spät eine Vielzahl von Gegner gegenüber gestellt. Hat man es jedoch hinter diesem Punkt geschafft und den Spaß am Spiel bis dahin nicht verloren, so kann man viele lustige Stunden mit Lord of Arcana verbringen. Wenn man den ein oder anderen Freund, die das Spiel ebenfalls besitzen, kann es sogar noch mehr Freude bringen.

Hat in manchen Ego-Shootern schon weniger Blut gesehen: Denis Wewetzer für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an SquareEnix für die freundliche Bereitsstellung des Rezensionexemplares.




GAMEPLAY
8 von 10
Etwas dröger Anfang, danach aber sehr spaßig und intuitiv.
GRAFIK
8 von 10
Sehr schön anzusehen, reicht jedoch nicht an Titel wie God of War heran.
SOUND
8 von 10
Ein umfangreicher Soundtrack, der durch die langen Kämpfe jedoch schnell repetitiv wirkt.
FEATURES
10 von 10
Viele Quests, viel Ausrüstung, viele Monster. Was will man mehr?
MULTIPLAYER
8 von 10
Mit mehreren Spielern hat man gleich noch mehr Spaß.
GESAMT-
WERTUNG:
83%
Mobilitätsfaktor: [6 /10]
"Manche Missionen sind einfach zu lang, um sie schnell unterwegs zu spielen."







Details
Spielname:
Lord of Arcana

Publisher:
Square Enix

Developer:
Square Enix

Genre:
Action Adventure

Release:
04.02.2011 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

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