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Split/Second: Velocity


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Split/Second: Velocity Review vom 31.12.2010

Die Auswahl an Racing-Titeln für die PSP ist inzwischen unglaublich groß. Auf der einen Seite ist es gut für PSP-Besitzer, auf der anderen Seite hart für die Entwickler sich mit einem neuen Titel auf dem bereits überfüllten Sektor durchzusetzen. Von Mario-Kart-Klonen bis hin zu authentischen Rennsimulationen dürfte bereits für fast jeden Geschmack etwas dabei sein. Nichtsdestotrotz versucht Disney Interactive nun das rasante Genre mit einem Port des Heimkonsolentitels Split Second: Velocity aufzumischen. Dort konnte der Racer der etwas besonderen Art schon einige positive Kritiken einheimsen und so manch anderen Genrevertreter weit hinter sich lassen. Die Ursache für diesen Erfolg ist sicherlich im Konzept des Spiels zu finden, welches sich nämlich nicht einfach in die Gruppe gewöhnlicher Racing-Games einreihen ließ und somit aus diesen hervorstach. Aber gelingt es auch der portablen Version sich von der Masse abzuheben oder geht sie im Gedränge um die Pole-Position gar unter? Um dies für euch herauszufinden haben wir uns unsere Autoschlüssel geschnappt und ins Rennen gestürzt...

3,2,1 und Cut, ähh...ich meine Go!
Dieses Missgeschick dürfte dem Regisseur von Split Second auch so einige Male passiert sein, denn bei diesem Racing-Titel werden die Rennen nicht zum bloßen Vergnügen der Fahrer oder irgendeiner Rennsportorganisation ausgetragen. Hier bilden sie den Mittelpunkt einer spektakulären Fernsehserie und glühende Reifen, viel Benzin, Geschwindigkeit, Explosionen und atemberaubende Unfälle stellen die – beinahe fast schon banalen, aber bewährten – Zutaten dar. Auch wir haben es durch das Casting geschafft und sind nun ein Teil dieses Racing-Reality-TV-Events und dürfen uns damit auf eine Vielzahl von rasanten Herausforderungen und hoch explosiven Rennen freuen...

Doch bevor wir uns der harten Konkurrenz stellen können, wartet noch ein kleines Tutorial auf uns, welches aber auch einfach übersprungen werden kann, allerdings nicht unbedingt getan werden sollte, denn bei Split Second handelt es sich schließlich nicht um ein gewöhnlichen Racing-Titel. Der wahrscheinlich größte Unterschied zu anderen Genrevertretern wie Need for Speed und Konsorten dürfte wohl darin bestehen, dass nervige oder hartnäckige Gegenspieler einfach mittels sogenannter Powerplays wortwörtlich von der Straße gefegt werden können. Bei diesen Powerplays kann es sich von herabfallenden Bomben, Abkürzungen, explodierenden Gastanks und Autos bis hin zu kompletten Veränderungen einiger Streckenabschnitte um alles mögliche handeln. Doch bevor wir unseren Konkurrenten ordentlich einheizen können, müssen wir unsere Powerplay-Anzeige mit Energie füllen. Was bei Need for Speed das Nitro war, ist hier die Powerplay-Anzeige, naja, zumindest so ähnlich. Denn auch hier wird die Anzeige durch Drifts, Fahren im Windschatten, Sprünge über Anhöhen oder dem knappen Entkommen eines Powerplays aufgefüllt.

Nachdem wir uns mit der Handhabung vertraut gemacht haben kann es eigentlich auch schon losgehen. Die Story vonSplit Secondist in zehn Episoden aufgeteilt. Jede einzelne von ihnen beinhaltet sechs einzelne Rennen, wobei zwei von ihnen erst einmal freigeschaltet werden müssen, sei es, durch Zerstörung einiger Gegner in der aktuellen Folge oder durch sogenannte Credits. Diese erhaltet ihr nach dem Abschließen eines Rennens, die Anzahl variiert hierbei abhängig von der Position, die wir erreicht haben. Um eine weitere Episode freizuschalten muss in der aktuellen Folge das letzte der sechs Rennen, auch Eliterennen genannt, mit mindesten dem dritten Platz gemeistert werden. Die Story zeigt somit zwar nicht wirklich viel Tiefgang oder dramatische Wendungen, allerdings wird von einem Racing-Titel auch nicht gerade erwartet, dass er ein episches Abenteuer erzählt. Für genügend Abwechslung wird aber dennoch gesorgt, denn neben den klassischen Rennen gibt es auch ein paar außergewöhnliche Varianten, die gemeistert werden wollen. So zum Beispiel Zeitrennen, bei dem sich zahlreiche Powerplays von selbst auslösen, Rennen bei denen nach Ablauf bestimmter Zeitabstände der momentan letzte Fahrer ausscheidet, Rennen bei denen Ölfässern ausgewichen werden muss oder bei denen Jagd auf einen Hubschrauber gemacht werden kann. Zudem können durch Sammeln von Credits oder Gewinnen von bestimmten Rennen weitere Fahrzeuge freigeschaltet werden, sodass sich auch in diesem Sektor nicht allzu schnell eine Art Monotonie einstellen dürfte. Zwar handelt es sich bei diesen nicht um bekannte Marken, sondern Eigenkreationen, jedoch tut dies dem Spielspaß keinen Abbruch.

Auch neben dem Story-Modus, welcher allerdings den Kern des Spiels repräsentiert, hat Split Second: Velocity noch ein paar weitere Modi zu bieten. Da wäre zum einen der Modus Schnelles Spiel, der wie der Name schon erahnen lässt für all diejenigen gedacht ist, die sich einfach schnell und unkompliziert ins Rennen stürzen wollen. Außerdem kann hier auch das Tutorial wiederholt werden. Des Weiteren bietet der Titel einen Challenge-Modus, in dem es einige Herausforderungen wie das Ausschalten möglichst vieler Gegner zu bewältigen gilt. Via Ad-hoc ist auch ein Multiplayer-Rennen gegen einen Freund möglich. Zu guter Letzt hat Split Second: Velocity auch noch eine Art Trophäen-System, denn durch Erfüllen einiger Nebenmissionen, die im Hintergrund laufen, können einige Preise, darunter auch weitere Fahrzeuge freigeschaltet werden.

Gameplay:
Die Steuerung der Rennwagen geht bereits nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr leicht von der Hand und auch das Spielkonzept kann schnell überzeugen. Allerdings hätte der Schwierigkeitsgrad vielleicht etwas milder ausfallen können, denn Veteranen des Racing-Genres werden zwar sicherlich ihren Gefallen an den fordernden Rennen finden, jedoch könnte dieser für ungeübte Spieler einen gewissen Frustfaktor darstellen.

Grafik:
Auch grafisch kann Split Second: Velocity überzeugen. Zwar dürfte sicherlich noch etwas mehr drin gewesen sein, jedoch können die futuristisch designeten Fahrzeuge und Strecken sowie die unzähligen Effekte die actiongeladene Atmosphäre recht gut rüberbringen.

Sound:
Auch soundtechnisch ist hier eine Menge richtig gemacht worden, denn die Spielmusik unterstreicht die Spannung des Rennens ohne sich dabei jemals in den Vordergrund zu drängeln. Zudem sorgen gelungene Motorensounds noch zusätzlich für das richtige Ambiente.

Features und Besonderheiten:
Abgesehen von dem etwas besonderen Spielprinzip unterscheidet sich Split Second: Velocity kaum von anderen Genrevertretern auf der PSP, was nicht unbedingt ein Kritikpunkt darstellt, denn die Vielzahl an Fahrzeugen und Strecken ist mehr als nur ausreichend. Zudem ist das Trophäen-System ein gelungenes Extra, welches nicht bloß lieblos, sondern gut integriert worden ist.



Fazit:

Gelungene Fahrzeuge, Rennstrecken, außergewöhnliche Spielmodi und ein Spielkonzept, das nicht einfach in der Vielzahl der Racing-Titel für Sonys PSP untergeht sprechen eindeutig für sich. Auch die Ladezeiten halten sind mehr als nur akzeptabel, sodass Fans des rasanten Genres, die endlich mal ein wenig Abwechslung in den portablen Racing-Alltag bringen wollen hier gerne zuschlagen dürfen. Für Neulinge der Rennsportsektion dürfte der Schwierigkeitsgrad einen vielleicht nicht ganz unbedenklichen Kritikpunkt darstellen, wer jedoch eine einigermaßen hohe Frustgrenze besitzt, der kann auch hier bedenkenlos mal einen Blick riskieren.

Fragt sich, ob mit „Racing-Reality-TV“ ein neues Fernseh-Genre geschaffen worden ist: Patrick Heiner für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Disney für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars




GAMEPLAY
8 von 10
Klassisches Racing-Feeling gepaart mit einem etwas außergewöhnlichem Spielprinzip
GRAFIK
7 von 10
Nette Effekte und gut designete Fahrzeuge sorgen für die richtige Atmosphäre
SOUND
8 von 10
Unterstreicht die Atmosphäre sehr gelungen ohne dabei in den Vordergrund zu treten
FEATURES
7 von 10
Der Umfang des Spiels braucht sich nicht hinter anderen Genrevertretern verstecken
MULTIPLAYER
7 von 10
Leider nur Offline-Rennen für bis zu vier Spieler
GESAMT-
WERTUNG:
80%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"Auch Unterwegs ist Split Second: Velocity gut für ein schnelles Rennen geeignet"







Details
Spielname:
Split/Second: Velocity

Publisher:
Disney

Developer:
Sumo Digital

Genre:
Racing

Release:
17.11.2010 (erschienen)

Multiplayer:
2-4 Spieler (adhoc)

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)

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