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Dissidia 012 [duodecim] Final Fantasy


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Dissidia 012 [duodecim] Final Fantasy Review vom 16.04.2011

Lang ist's her, als sich ein japanischer Spieleentwickler kurz vor dem Konkurs sah und als letzten Versuch gegen eine starke Konkurrenz wie Dragon Quest zu bestehen versuchte ebenfalls ein finales Rollenspiel zu entwickeln. Eines, das die Entwickler wieder auf die Beine hilft. Und tatsächlich hat es gereicht, um Square wiederzubeleben. Das "finale" Projekt blieb nicht mehr so final und es wurden nun bereits 14 Hauptableger der berühmten Final Fantasy-Reihe veröffentlicht. Zudem gab es massenweise Spin-Offs, die nur für den Erfolg der Titel sprechen. Eines dieser ist das anlässlich des 20. Geburtstags von Final Fantasy kreierte Dissidia: Final Fantasy, welches kein rundenbasiertes Rollenspiel ist, sondern ein waschechtes Action-RPG. Experimente wie Crisis Core haben gezeigt, dass dies auch sehr gut funktionieren kann. Der Nachfolger zeugt nun davon, dass es wieder geklappt hat. Aber kann das Prequel Dissidia duodecim [012]: Final Fantasy ebenfalls überzeugen und mit neuen Inhalten glänzen? Wir haben uns erneut in die Schlacht zwischen Cosmos und Chaos gestürzt, um dem nachzugehen.

Cosmos Regina Concordia, Chaos Rex Discordia – Latein für Anfänger
Bei Dissidia Duodecim: Final Fantasy geht es um den Konflikt zwischen den beiden Gottheiten Cosmos und Chaos. Speziell allerdings bereits um dem zwölften Kampf der beiden, den bisher jedoch immer nur Chaos gewann. Jedoch kämpfen sie nicht selbst, sondern holen sich Krieger aus anderen Universen, um stellvertretend für sie in die Schlacht zu ziehen. Dabei bedienen sich die beiden an den Prota- und Antagonisten der Hauptreihe der Final Fantasy-Titel. Wenn diese nun allerdings in der Welt von Duodecim ankommen, welche zum größten Teil die aus dem original Final Fantasy ist, gibt es ein Problem: Wer ist eigentlich Freund und wer Feind? So beginnt zum zwölften Mal eine Geschichte von Kriegern der Eintracht und der Zwietracht, die nun allerdings ein neues Gewand erhalten hat.

Einer der größten Kritikpunkte an dem ersten Dissidia wurde in Duodecim ergänzt: Anstatt nur noch durch die Dungeons zu laufen und sich wie eine Schachfigur zu fühlen, gibt es nun eine Oberwelt, in der man sich bewegen kann. Auf dieser kann man auf Gegner, Mogrys, Schatztruhen und auch Gateways treffen. Gegner und Schatztruhen erklären sich von selbst und bei Mogrys ist es einem möglich mit Hilfe von Kupos, eine Art Währung, verschiedenste Gegenstände zu kaufen. Aber nach Kämpfen erhält man nur Gil, die übliche Währung in Final Fantasy. Hier kommen nun die Gateways ins Spiel, die zudem auch zum Fortfahren in der Story gebraucht werden. Diese sind genauso aufgebaut, wie die Story im Vorgänger, nur am System wurde ein wenig geschraubt. So kann man sich nun frei auf den Feldern bewegen, ohne KP zu verbrauchen. Das Ziel bleibt aber noch immer dasselbe: Man muss sich einen Weg zum Emblem der Zwietracht durchkämpfen und dieses zerstören, um das Gateway zu schließen und fortfahren zu können. Hier stehen einem allerdings die Manikins, Klone von allen Charakteren, im Weg, die Felder blockieren über die man gehen müsste, um zum Emblem zu gelangen. Und beim Auswählen dieser kommt es nun zum Hauptteil von Dissidia: Dem Kampf!

Nur wer wahren Mut beweist, wird siegreich sein
Kenner des ersten Teils werden sich gleich heimisch fühlen, denn am Kampfsystem hat sich im großen und ganzen nicht viel geändert. Auch in Duodecim gilt es, mit Mutangriffen den Mutwert des Gegners zu reduzieren, um ihn dann mit HP-Angriffen ordentlich einzuheizen. Der HP-Schaden ist dabei gleich dem vorher aufgebauten Mutwert, wer seinen Kontrahenten also in die Ecke drängen möchte, sollte vorerst seinen Mutwert erhöhen, um dem Feind dann mit einem Schlag eine große Delle in seine HP zu versetzen. Wird ein Charakter auf dem Spielfeld angegriffen werden außerdem noch Ex-Kugeln frei, welche die Ex-Leiste auffüllen. Im ersten Dissidia war es mit dieser lediglich möglich in den Ex-Modus zu gelagen, in dem man seinen Widersacher noch mehr Schaden anrichten konnte. Nach einem erfolgreichen HP-Angriff im Ex-Modus war es außerdem möglich den Ex-Burst zu aktivieren. Dieser ist eine charaktereigene, sehr starke Attacke, der meist zu einem schwer ledierten Gegner führte. Dies ist in Duodecim auch noch möglich, allerdings kann man seine Ex-Energie nun noch anders verwenden – unzwar um sich zu rächen.

Wird man nämlich gerade angegriffen, kann man anstatt den Ex-Modus zu betreten die Ex-Revenge anwenden. In dieser wird die Zeit für den Kontrahenten verlangsamt und der Gegner ist einem für ein paar Sekunden schutzlos ausgeliefert, sodass man schnell kontern kann. Um aber gar nicht erst in die Situation zu kommen, die Ex-Revenge einsetzen zu müssen, hat man auch die Möglichkeit feindliche Angriffe zu blocken oder ihnen auszuweichen. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die meisten HP-Angriffe einen Block durchbrechen, was das Ausweichen nützlicher macht. Des weiteren kann man auch noch sogenannte Schnellmanöver verwenden, mit denen man zum Beispiel auf vorgeschriebenen Bahnen grinden oder sogar an Wänden laufen kann. Diese dienen allerdings mehr zur schnelleren Fortbewegung in den Arenen. Neu in Duodecim ist zudem Anzeige der Assist-Charaktere, welche aus zwei Balken besteht. Wenn nur der erste gefüllt ist, kann man auf Tastendruck einen Mut-Angriff des unterstützenden Charakters beschwören, bei zwei gefüllten Balken sogar einen HP-Angriff. Neben den Angriffen ist es allerdings auch noch möglich den Assist-Change auszuführen, sollte man gerade attackiert werden. In diesem Fall übernimmt der Assist nämlich die Stelle des gespielten Charakters und man kann dem Schaden entkommen. Wird der Helfer nun allerdings angegriffen kann man ihn für eine Weile nicht mehr benutzen, da in diesem Fall die Assist-Leiste für eine bestimmte Zeit blockiert wird.

Hat man es nun nach einem anstrengen Kampf geschafft die gegnerischen HP auf Null zu bringen, hat man gewonnen und man bekommt die verdienten Belohnungen: Gil, Erfahrungspunkte Ability Points und PP, auf die wir später noch zurückkommen. Mit Gil kann man im Shop Ausrüstungsgegenstände kaufen, die die Charakterwerte wie Angriff, Verteidung oder HP-Anzahl erhöhen. Erfahrungspunkte dienen zum allgemeinen Verbessern der Charaktere durch Levelanstieg und Ability Points sind für die ausgewählten Fähigkeiten wichtig. Genau wie in Dissidia besitzen alle Prota- und Antagonisten eine bestimmte Anzahl an Commando Points, mit denen sie Fähigkeiten ausrüsten können. Dies können Mut und HP-Angriffe, oder aber auch Unterstützende Fähigkeiten sein, wie zum Beispiel die Erhöhung der Laufgeschwindkeit oder die Anzahl der ausführbaren Sprünge. Hat man mit einer ausgerüsteten Fähigkeit genug AP gesammelt, so gilt sie als gemeistert, wodurch sie weniger CP verbraucht und man mehr und auch bessere Fähigkeiten ausrüsten kann. Ein weiterer Lohn nach dem Kampf können die begehrten Kupo sein, wenn man die im Gateway geltene Bedingung denn erfüllt hat. Wenn man mehrere Kämpfe in einer Kette bestreitet, multiplizieren sich diese zudem noch, wodurch man mehr und mehr KP sammeln und sich somit bessere Gegenstände bei den Mogrys in der Oberwelt kaufen kann.

Hm.. Ich kann mich nicht entscheiden
Nach vielen Kämpfen gelangt man aber doch schließlich zum Emblem der Zwietracht, zerstört es und darf wieder auf die Oberwelt zurückkehren. Man kann auch einfach zwischendurch wieder auf diese zurückkehren, allerdings gehen in diesem Fall die bereits gesammelten KP verloren, die man erst nach dem Abschließen des Gateways wirklich sicher hat. So schlägt man sich nun von Gateway zu Gateway, um die Story des Spiels voran zu bringen. Allerdings ist die Geschichte durchspielen noch lange nicht alles, was man machen kann. Hat man mal genug von der Story kann man sich auch einfach in ein schnelles Gefecht gegen einen ausgewählten Gegner vegeben um ein wenig mit seinem Lieblingscharakter zu kämpfen. Neben dieser Art des Kampfes gibt es zudem den Arcade-Modus, in dem man mit vorgefertigten oder auch selbstkonfigurierten Charakteren gegen eine bestimmte Anzahl von Gegner bestehen muss. Hier bekommt der gewählte Charakter allerdings keine Erfahrungspunkte. Außerdem gibt es anstelle des Kolloseums, wie es aus Dissidia noch bekannt war, nun das Labyrinth. Der Aufbau ist im großen und ganzen derselbe, allerdings bewegt man sich nun durch mehrere Etagen und man kann nicht auf die gesammlte Ausrüstung, die man aus der Story bekommen hat, zurückgreifen.

Wenn man mal genug von dem drögen Einzelspieler Alltag hat, ist es auch möglich im Communicationsmodus gegen einen Freund anzutreten. Dies ist jedoch immernoch nur Ad-Hoc möglich, online-Kämpfe bleiben noch immer aus. Mit Freunden kann man auch Freundeskarten austauschen, wodurch man gegen eine Geisterdatei des Freundes antreten kann. Neu ist nun allerdings der Gruppen-Kampf, in dem man mit bis zu neun Freunden gegeneinander antreten kann. Gleichzeitig kämpfen allerdings immernoch nur zwei Spieler gegeneinander, während der Rest den Kampf auf ihren Systemen verfolgen kann. Die Gruppen-Kämpfe geschehen dabei auf einen von zwei Wegen: Entweder im Tournament oder im Round-Robin-Stil. Im Tournament kämpft jeder Charakter solange, bis ihm die HP ausgehen.

Wer allerdings gar keine Lust mehr auf die Kämpfe hat, kann sich auch einfach mal seine bisherige Sammlung an Espers, Charakteren, Soundtrack und Anderem ansehen. Bei den Charakteren und Espern findet man dabei noch Ausführungen darüber, was der Charakter oder Summon getan hat und wo genau er aufgetreten ist. Des Weiteren gibt es noch den PP-Katalog, in dem man seine gesammelten PP gegen besonders wertvolle Sachen eintauschen kann – genauer gesagt neue Charaktere, Kostüme, Arenen oder auch Musikstücke.

Gameplay:
Die Kämpfe in Dissidia Duodecim sind dynamisch und die Steuerung ist einfach erlernen. Die neue Oberwelt in der Story lässt nun auch keine so große Zusammenhanglosigkeit mehr erkennen. Ein recht großes Manko bei diesem Titel sind die doch sehr lang geratenen Ladezeiten. Obwohl es möglich ist, mehr als 800 MB zu installieren sind die Ladezeiten hiernach noch immer zu lang. Außerdem besitzt das Spiel auch eine recht fragwürdige Übersetzung. So sind alle Menüs und Gegenstände auf Englisch. Einzig und allein die Untertitel sowie einige Texte in der Geschichte lassen sich auf Deutsch stellen. Schade eigentlich, wo das erste Dissidia noch eine komplette Übersetzung bekam.

Grafik:
Wer Duodecim und Dissidia vergleicht, dem wird eines auffallen: Es hat sich eigentlich gar nichts verändert. Die Charaktere sind noch immer so schön, wie auch im ersten Teil dargestellt und die Arenen sind etwas weniger gut verarbeitet – besonders, da sie ständig kaputt gehen. Bei manchen Attacke lasse sich allerdings richtige Effektfeuerwerke erkennen, die nochmal zeigen, zu was die PSP fähig ist. Es ist zudem schön, dass trotz so vieler Effekte auf dem Bildschirm das Spiel nie ruckelt.

Sound:
Die besten Songs aus Final Fantasy I – XIII haben sich in nur einem Spiel versammelt. Es gibt unzählige Lieder, die man auswählen kann. Von klassischen 8-Bit Melodien bis hin zu den überarbeiteten neuen Varianten. Zudem wurden noch ein paar eigens für Duodecim komponierte Sound erstellt, die jeden Gamer zufrieden stellen sollten

Features und Besonderheiten:
Wer ein Spiel mit massig Umfang sucht, ist bei Dissidia Duodecim fündig geworden. Ein solches Umfangmonster findet man nur selten auf der PSP. Nicht nur, dass eine neue Story für Duodecim, dem zwölften Kampf zwischen Cosmos und Chaos entwickelt wurde, sondern es wurde die aus dem ersten Dissidia, welches den 13. Kampf darstellt, ebenfalls hinzugelegt. Außerdem gibt es eine weitere Story, in der noch mehr Hintergründe zu den Krieg der Götter offenbart werden. Des Weiteren gibt es noch den Arcade-Modus, das Labyrinth und den Kommunikationsmodus in dem man nicht nur kämpfen, sondern auch Original Quests austauschen kann. Wer es liebt sich eigene Geschichten zu seinen Lieblingscharakteren auszudenken, wird sich bei den Original Quests richtig austoben können, da man hier genau dies erstellen kann. Samt passender Musik und Hintergründe und und und. In diesem Spiel findet jeder etwas!



Fazit:

SquareEnix hat es mal wieder geschafft. Sie haben gezeigt, dass sie nicht nur einzigartige Rollenspiele entwickeln können, sondern auch erstklassige Action-Spiele. Das Spiel bietet flüssiges Gameplay, eine große Auswahl von Songs aus 15 Final Fantasys und fast unbegrenzte Möglichkeiten. Die Storytiefe, die im ersten Dissidia noch etwas gefehlt hat wurde nun in Duodecim etwas korrigiert, obwohl sie immernoch nicht perfekt ist. Dissidia duodecim [012]: Final Fantasy ist ein Spiel, welches jeder PSP-Besitzer zumindet einmal gespielt haben muss. Wer dies nicht tut, hat in den letzten Monaten der PSP definitv etwas verpasst.

Hat bereits 100 und wird wohl nochmal 100 Stunden an dem Spiel verbringen: Denis Wewetzer für PlaystationPortable.de



GAMEPLAY
9 von 10
Schöner Prügelspaß mit langen Ladezeiten und fragwürdiger Übersetzung.
GRAFIK
8 von 10
Noch immer sehr schöne Grafik, obwohl bestimmt noch mehr möglich wäre.
SOUND
10 von 10
Eine unglaubliche Songauswahl von alt bis neu. Was will man mehr?
FEATURES
10 von 10
In Dissidia gab es bereits viel – Duodecim bietet noch mehr!
MULTIPLAYER
8 von 10
Mit einem oder neun Freunden macht es erst recht Spaß – obwohl wir uns einen Online-Modus gewünscht hätten.
GESAMT-
WERTUNG:
91%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"Dank doch recht langer Ladezeiten ist ein schneller Kampf zwischendurch nur bedingt möglich"







Details
Spielname:
Dissidia 012 [duodecim] Final Fantasy

Publisher:
Square Enix

Developer:
Square Enix

Genre:
Fighting

Release:
25.03.2011 (erschienen)

Multiplayer:
adhoc

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

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