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NBA 2K11


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NBA 2K11 Review vom 31.10.2010

Da EA Sports in diesem Jahr auf den Release eines NBA Live-Ablegers für die PSP verzichtet, hat 2K Games mit NBA 2K11 nun freie Bahn. Auch Sony selbst hatte eigentlich (in den USA) mit NBA The Inside bis ins letzte Jahr einen eigenen Basketball-Titel veröffentlicht – genau wie EA verzichtete man aber auf eine aktuelle Version für 2010. Die NBA 2K-Reihe dürfte Basketball-Fans bereits von den Konsolen her bekannt sein und dort steht vor allem für eines: Qualität. Dieses Jahr erscheint die Reihe zum zweiten Mal für den Sony-Handheld, nachdem man im letzten Jahr Premiere gefeiert hatte. Doch bekanntlich stellt die PSP-Technik einige besondere Herausforderungen an die Entwickler, weswegen simple Portierungen meistens nicht funktionieren.

Spiel der unbegrenzten Möglichkeiten?
Der Basketball-Sport führt in Deutschland zwar kein Nischendasein, allerdings wird NBA-Berichterstattung bekanntlich in den deutschen Medien eher kleingehalten – vor allem die Präsenz des „German Wunderkinds“ Dirk Nowitzky sorgt zumindest für einige Meldungen bei uns. Die Spiele-Umsetzungen sind aber auch in Deutschland seit jeher beliebt und erfreuen sich steigender Verkaufszahlen. Nicht umsonst hat Publisher 2K Games sich auch bei uns für eine entsprechende Lokalisierung entschieden und präsentiert zumindest die Menüs in deutscher Sprache.

Der Umfang von NBA 2K11 ist auch auf der PSP nicht von schlechten Eltern und Veteranen der Serie werden sich sofort heimisch fühlen. Zuerst einmal könnt ihr im Spielmodus „Mein Spieler“ euren eigenen Spieler erschaffen und dann eine komplette Saison im Team eurer Wahl absolvieren – vergleichbar ist dieser Modus mit dem „Be-A-Pro“-Modus beispielsweise aus den FIFA-Spielen. Ihr navigiert während der Spiele also lediglich euren Protagonisten über das Spielfeld und bekommt nach Abpfiff eine individuelle Bewertung eurer geleisteten Taten: Wenn eure Wurf-Statistik also viele Fehlwürfe aufweist, bekommt ihr dafür eben auch entsprechende Minuspunkte. Ein weiterer Spielmodus in NBA 2K11 nennt sich „The Association“ und lässt euch sämtliche Aspekte eines Basketball-Teams kontrollieren – im Gegensatz zum normalen Saison-Modus ist man hier General-Manager, Coach und Spieler in einer Person. Es gilt also Spieler zu scouten, Free Agents zu verpflichten, College Talente zu beobachten oder auch Trainer und Assistenten zu rekrutieren. In diesem Modus ist man auch nicht nur auf eine Saison beschränkt.

Become the Greatest
Ein weiterer Modus in NBA 2K11 ist neben den Klassikern wie Playoffs, Training oder normalen Turnieren der Street-Mode. Hier könnt ihr in Full- oder Halfcourt-Spielen entweder eins gegen eins oder in Spielen bis zu 21 euer Glück versuchen. Im Modus „Situation“ könnt ihr dann eine Spielsituation erschaffen, mit der ihr beginnen wollt. Soll die gegenerische Mannschaft z.B. bereits mit 20 Punkten in Führung liegen oder soll nur noch eine Minute zu spielen sein? Hier könnt ihre eure eigenen Bedingungen schaffen – leider gibt es keinen klassischen Herausforderungs-Modus, in dem echte Situationen aus der Geschichte nachgespielt werden müssen. Genauso hat man leider auf den Modus „Jordan-Herausforderung“ verzichtet, den es in den Konsolen-Versionen gibt. Cover-Star Michael Jordan steht euch aber etwa im Training oder in den normalen Klassik-Mannschaften zur Verfügung.

“Never change a winning Team“ war wohl das Motto der Entwickler, weswegen es bei der Steuerung keine grundlegenden Änderungen gibt. Trotz der vergleichsweise geringeneren Möglichkeiten auf der PSP steht NBA 2K11 den Konsolen-Versionen in nichts nach. Die Kontrolle sowohl im Defense- als auch Offense-Bereich ist überaus gelungen und lässt somit keinen Raum für Kritik. Lediglich die Freiwurf-Steuerung via Analog-Nub ist etwas schwammig ausgefallen. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es nun ein verbessertes Turbo-System: Setzt ihr zu oft via rechter Schulteraste den Turbo ein, ist der jeweilige Spieler schneller erschöpft. Hier kommt es also darauf an, die Energie-Reserven im richtigen Moment zu mobilisieren und so vielleicht ein Spiel noch zu drehen.

Grausame Zuschauer
Gerade in einem Basketballspiel ist die Atmosphäre in der Halle natürlich ein entscheidender Faktor. Ihr solltet daher nicht allzu sehr erschrecken, wenn ihr das erste Mal den virtuellen Hallenboden betretet – die Zuschauer sind zwar akustisch anwesend, visuell sind sie aber lediglich zweidimensionale Papp-Wände. Neben einer monotonen und immer gleichen Darstellung der „Individuen“ fallen die Papp-Kameraden vor allem durch ihre Bewegungsunfähigkeit auf. Einziges Lebenszeichen sind ab und zu auftauchende Blitzlichter. Natürlich sind die technischen Möglichkeiten der PSP beschränkt, allerdings sorgt die Darstellung der Besucher für ein dickes Minus in der Grafik-Wertung. Ansonsten lässt die grafische Präsentation aber nur wenig Raum für Kritik – vor allem die flüssige Darstellung des Geschehens weiß zu gefallen.

Zwar lässt die Umsetzung der Zuschauer zu wünschen übrig, dafür haben die Entwickler aber auf die restliche Präsentation besonderen Wert gelegt. Neben dem Spielfeld lassen sich einige Details erblicken, wie beispielsweise die Ersatzbank. Auch bei kleinen Sequenzen nach erfolgreichen Körben ist z.B. der gegnerische Trainer eingeblendet, wie er auf seine Mannschaft wild gestikulierend einwirkt. Genauso sind in den Pausen zwischen den Vierteln Cheerleader oder auch Nahaufnahmen der Zuschauer zu sehen. Lediglich die verpixelten Videos auf dem Videowürfel fallen hier negativ heraus. Die Darstellung der Spieler ist im Großen und Ganzen okay – sicherlich sind gerade die Nahaufnahmen z.B. des Gesichts eher weniger brillant, dafür können viele Spieler aber mit Details wie z.B. Tätowierungen oder Schweißbändern punkten. Gerade die Superstars der NBA wurden ansehnlich in Szene gesetzt.

Besonders wichtig für die Atmosphäre eines Basketballspiels ist natürlich auch die soundtechnische Umsetzung. Auch hier geben sich die Entwickler von „2K China“ keine Blöße und liefern eine ordentliche Arbeit ab. Neben den englischen Kommentatoren, dem Hallensprecher und einer gelungenen Musik-Untermalung kann auch die „hässliche“ Zuschauermasse mit einer entsprechenden akustischen Leistung punkten.

Fazit:
Nachdem Sony und EA Sports in diesem Jahr auf einen Basketball-Titel für die PSP verzichten, kann 2K Games mit dem aktuellen NBA 2K-Ableger diese Lücke bestens ausfüllen. Vor allem in Sachen Umfang zeigen die Entwickler, wie ein Basketball-Spiel mit Langzeitmotivation aussehen soll. Wenn ihr bereits den Vorgänger besitzt, erwarten euch nun Neuerungen wie der „Mein Spieler“-Modus oder auch das Training. Hinsichtlich des Gameplays haben sich die Entwickler auf die gute Leistung aus dem Vorjahr verlassen und bieten jetzt aber zudem einen verbesserten Turbo-Modus, der eure Spieler nun schneller ermüden lässt. Hinsichtlich der Technik muss zwar mit recht ausfallenden Ladezeiten und einigen Schwächen bei der Zuschauer- und Spielerdarstellung gelebt werden, ansonsten sind uns aber keine schwerwiegenden Schnitzer aufgefallen. Solltet ihr bisher noch keine Erfahrung mit einem Titel dieses Genres gemacht haben, dann hilft vielleicht der günstige Preis bei eurer Entscheidung.

Ist Michael Jordan auf den Fersen: Jakob Koch für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an 2K Games für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
9 von 10
Defense und Offense auch auf der PSP die volle Kontrolle, Freiwurf-Steuerung per Nub etwas schwammig
GRAFIK
8 von 10
Pappzuschauer größtes Manko, dafür flüssige Darstellung und Details rund um das Spielfeld
SOUND
10 von 10
Musik, Hallensprecher, Kommentatoren und Atmosphäre lassen keinen Raum für Kritik
FEATURES
9 von 10
Massig Spielmodi sorgen auch auf der PSP für vielen Stunden auf dem Court - leider ohne den Modus 'Jordan-Herausforderungen'
MULTIPLAYER
7 von 10
Klassische 2-Spieler Duelle via Ad-Hoc möglich
GESAMT-
WERTUNG:
88%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Die langen Ladezeiten sollten unterwegs einkalkuliert werden"







Details
Spielname:
NBA 2K11

Publisher:
2K Games

Developer:
2K China

Genre:
Sport

Release:
03.01.2010 (erschienen)

Multiplayer:
2 Spieler (adhoc)

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (9)

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