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LEGO Pirates of the Caribbean: Das Videospiel


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LEGO Pirates of the Caribbean: Das Videospiel Review vom 30.05.2011

Die Lego-Reihe kann mittlerweile auch auf der PSP auf ein umfangreiches Portfolio zurückblicken – egal ob Lego Star Wars, Lego Indiana Jones, Lego Batman oder auch Lego Harry Potter: Alle Ableger stehen für ein solides und meist humorvolles Spielerlebnis, das vor allem die jüngere Zielgruppe anspricht. Auch unser aktueller Testkandidat Lego Pirates of the Caribbean: Das Videospiel schlägt in dieselbe Kerbe und bietet Gameplay der bekannten Art, dieses Mal allerdings im Gewand der beliebten und überaus erfolgreichen „Fluch der Karibik“-Filme rund um Jack Sparrow… äh… natürlich Captain Jack Sparrow. Auf den Heimkonsolen macht das Spiel eine durchaus gute Figur und uns interessiert natürlich, ob dies auch auf der PSP gelingt. Wir haben in unserem Test die Antwort für euch.

Auf die Klötze, fertig, los!
Auch den aktuellen Teil zeichnet vor allem der einfache Spieleinstieg aus, der ohne großes Tutorial auskommt und lediglich mit einigen Tipps direkt im Spielverlauf daherkommt. Das Spiel verfolgt dabei das Konzept der Vorgänger-Titel aus dem Lego-Universum und lässt euch bekannte Schlüsselszenen der Film-Vorlage nachspielen – natürlich nicht ohne den so beliebten Humor. In der Rolle von Captain Jack Sparrow, Will Turner, Elizabeth Swan oder einer von 67 weiteren, freispielbaren Figuren müsst ihre euch durch die Schauplätze in Port Royale, Tortuga, Isla Cruces oder Singapur schlagen.

Das Spiel bietet ingesamt 16 Levels, welche chronologisch Szenarien der vier Filme abhandeln. Es ist zwar durchaus von Vorteil die Filme gesehen zu haben, aber auch Unwissende werden dem anspruchslosen Storyverlauf folgen können. Zwar baut der PSP-Ableger auf denselben Ideen bzw. Levels der Konsolenversion auf, die Entwickler von TT Game haben der Handheld-Version aber eine eigenständige Spielwelt spendiert, die natürlich mit weitaus weniger Details und Möglichkeiten auskommen muss – lediglich die Cut-Scenes wurden (etwas gekürzt) von den Heimkonsolen übernommen.

Mal wieder wenig Anspruch
Das Spiel folgt dabei dem Gameplay der vorherigen Teile und so müssen in den Levels natürlich wieder einmal Unmengen an Lego-Steinchen gesammelt werden und Objekte zerstört werden – an einigen Stellen muss man aber auch selbst Hand anlegen und bestimmte Teile wieder zusammenbauen, um etwa eine Plattform oder einen Schalter zu erstellen. Die spielbaren Hauptcharaktere haben dabei spezielle Fertigkeiten, die an gewissen Stellen im Spiel eingesetzt werden müssen: So kann Jack Sparrows Kompass versteckte Schatztruhen finden, Will Turner mit seinen Schwertern an bestimmten Wänden hochhangeln und Elizabeth Swan mit ihrem Enterhaken große Distanzen überwinden.

Das alles ist aber in keiner Weise herausfordernd, weil diese Aufgaben wie auch das übrige Gameplay wenig anspruchsvoll sind. Die vielfach auftauchenden Standard-Gegner werden meist mit wenigen Hieben bzw. Schüssen aus dem Weg geräumt und auch die bereits angesprochenen Puzzle-Einlagen sind kaum erwähnenswert. Das haben sich wohl auch die Entwickler gedacht und ein paar Mini-Spiele integriert. Unter anderem darf man mit einem Ruderboot durch ein paar Checkpoints paddeln – dank des großzügigen Zeitlimits ist es wirklich schwer das Spiel beim ersten Mal nicht zu bestehen. Abwechslung sollten wohl auch die „Endgegner“ bieten: Allerdings müssen beispielsweise Barbossa oder Davy Jones lediglich mit (natürlich) anspruchslosen Quick-Time-Events abgefertigt werden. Daher sind auch diese Gegner kaum der Rede wert.

Grafik:
Dem geneigten Handheld-Gamer wird beim Anblick der Grafik sofort die Ähnlichkeit zur 3DS-Version auffallen. Beide Versionen gleichen sich sowohl hinsichtlich der grafischen Umsetzung als auch des Spiels im Allgemeinen – der 3DS kann natürlich noch mit einem netten 3D-Effekt punkten, allerdings fallen sonstige Unterschiede weniger ins Gewicht. Zumal habt ihr auf der PSP natürlich durch den breiteren Bildschirm zudem einen 16:9-Darstellung. In unserer Testphase sind uns zudem keinerlei Schwächen in Form von Slow-Downs oder langen Ladezeiten aufgefallen, hier haben die Entwickler also gute Arbeit geleistet.

Sound:
Dank der Vorlage erwarten euch natürlich allerlei bekannte Musikstücke aus den Filmen und vor allem das Fluch der Karibik-Theme begegnet euch bereits im Hauptmenü – dennoch tauchen in den Levels aber auch immer mal wieder eher weniger gelungene, weil zu kurz gehaltene Melodien auf. Der Tradtion der Lego-Reihe folgend werden abermals keinerlei Stimmen geboten. Die Charaktere geben ihre Gefühlsregungen in wenigen Momenten durch unverständliche Laute von sich – daran dürfte man sich aber nach den unzähligen Lego-Ablegern aber gewöhnt haben. Die übrigen Soundeffekte sind ebenfalls der Reihe entsprechend und wissen zu gefallen.

Features und Besonderheiten:
Auch der PSP-Teil strotzt nur so vor sammelbaren Gegenständen. Neben den bereits erwähnten und in Massen auftretenden obligatorischen Lego-Steinchen lassen sich weitere Objekte in den Levels finden, um diverse Extras freizuschalten. So finden sich z.B. geheime Flaschen, verfluchte Münzen oder versteckte Charaktere in den 16 Levels. Die insgesamt 70 erspielbaren Charaktere besitzen ebenfalls allerhand Fertigkeiten und können beim erneuten Durchspielen der Levels etwa durch ihre Stärke oder ihre verfluchte Seele bestimmte Bereiche öffnen, die man vorher nicht erkunden durfte – somit ist also auch nach Abschluss des Story-Modus’ für etwas mehr Spielzeit gesorgt.



Fazit:

Auch „Lego Pirates of the Caribbean: Das Videospiel” steht wieder ganz in Tradition der bisherigen Lego-Teile: Buntes und humorvolles dafür aber leider recht anspruchsloses Gameplay. Natürlich kann die Spielwelt nicht mit den Konsolenversionen mithalten, dafür bietet aber auch der PSP-Ableger ein recht gelungenes Level-Design – auch wenn dieses sich aber eindeutig an die jüngere Zielgruppe richtet. Wer dennoch zugreift, den erwartet eine liebevolle Umsetzung der Filmvorlage. Vor allem der Humor ist den Entwicklern auch in diesem Lego-Teil nicht abhanden gekommen und so werden Fans der bisherigen Ableger wieder auf ihre Kosten kommen. Wer mit dem geringen Anspruch leben kann, der wird auch dieses Mal wieder seine Freude haben – wir hatten sie stellenweise in jedem Fall.

War hoffnungslos unterfordert: Jakob Koch für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Disney für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
6 von 10
Ganz in Tradition der 'Vorgänger', leider viel zu einfach gehalten
GRAFIK
7 von 10
Auch auf der PSP ansehnlich, dennoch manchmal zu trist
SOUND
7 von 10
Fluch der Karibik meets Lego: Auch der Sound ist ein Mix der zwei Welten
FEATURES
8 von 10
Wer den Storymodus durch hat, kann in allen Levels noch unzählige Extras finden
MULTIPLAYER
0 von 10
nicht vorhanden
GESAMT-
WERTUNG:
70%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"Teilweise recht dunkle Levels, dafür aber fixe Ladezeiten"







Details
Spielname:
LEGO Pirates of the Caribbean: Das Videospiel

Publisher:
Disney

Developer:
TT Games

Genre:
Action Jump 'n Run

Release:
12.05.2011 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

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