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Final Fantasy IV: The Complete Collection


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Final Fantasy IV: The Complete Collection Review vom 26.05.2011

Monster, Magie und Mysterien. Schon seit Anbeginn der Menschheit gehörten Sagen und Legenden zu den nächtlichen Lagerfeuergeschichten. Fabelwesen beschützen unendliche Reichtümer, verborgen in den Tiefen des Ozeans und unerreichbar für jene, die diesen Schatz bergen wollen. Fantasievolle Erzählungen sorgten auch zu den Anfangszeiten der Videospiele für die Geburtsstunde eines neuen Genres: Das allseits beliebte Rollenspiel.

Aus dem Nichts entsteht eine Legende
1987 brachte SquareSoft den ersten Teil der Final-Fantasy-Serie auf dem Nintendo Entertainment System heraus und angelte sich zahlreiche Fans. Gerade mal ein Jahr später folgte der zweite Teil und 1990 erschien Final Fantasy III. In den USA sorgten die diversen Veröffentlichung der Serie für Verwirrung, denn Final Fantasy I blieb das einzige auf dem NES im Westen veröffentlichte Spiel seinerzeit. Erst mit dem Super Nintendo erschien Teil IV auch in den USA. Doch diesen nannte man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Final Fantasy II und nicht vier. Das Chaos ging weiter. Die US-Fassung mit Namen Final Fantasy III ist eigentlich die sechste Instanz der Serie und wer bis jetzt noch nicht verwirrt ist, wird mitbekommen haben, dass außerhalb Japans einige Teile der Serie nicht veröffentlicht wurden. Genau genommen handelte es sich um die Teile 2, 3 und 5, die damals nie über den großen Teich gekommen sind.

Woran das lag? Wohl an der Popularität der Titel, denn mit Final Fantasy IV erschien eines der beliebtesten 2D-Umsetzungen der Serie. So beliebt, dass schon zahlreiche Remakes auf diversen Konsolen und Handhelds veröffentlicht wurden. Erst 2008 durften Nintendo DS-Anhänger über eine komplett in 3D-Umgesetzte Fassung von Final Fantasy IV in ihr Repertoire aufnehmen. Knapp 4 Jahre später erscheint eine klassische Variante für die PSP. Und was hat es genau auf sich bei Final Fantasy IV: The Complete Collection.

Bei Square Enix neuestem PSP-Streich aus dem Final Fantasy-Universum bekommt man eigentlich nicht eines, nicht zwei sondern ganze drei Spiele geboten. Zum einen das Original von Final Fantasy IV, dass nun mit neuen 2D-Grafiken ausgestattet wurde leider wieder nur in English spielbar ist. Final Fantasy IV Interlude, die PSP-exklusive Zwischenstory, die die Ereignisse des Originals mit Final Fantasy IV - The After Years verknüpft. The After Years wurde ursprünglich auf der Wii veröffentlicht und stand als WiiWare zum Download bereit. Es handelte sich dabei um ein Abenteuer, dass die Geschichte nach den Ereignissen des Original weitererzählte. Es wurde aufgespaltet auf diverse Charaktere und konnte Kapitelweise gekauft und heruntergeladen werden. Und mit der Complete Collection auf der PSP vereint man diese Inhalte nun auf einer UMD. Doch welchen Hintergrund hat eigentlich Final Fantasy IV? Mehr dazu in der Storyzusammenfassung:

Haltet die Uhren an. Vergesst die Zeit. Ich will euch eine Geschichte erzählen
Als der mächtige Dunkelritter, treuer Gefolgsmann des Baroner Königreichs, während seiner letzten Mission bemerkt, dass sein Gebieter womöglich Böses im Schilde führt, wechselt er die Fronten. Denn unschuldige Völker berauben und abzuschlachten zählt eigentlich nicht zu seinen Alltagsjobs. Im Machtrausch möchte die erhabene Eminenz doch tatsächlich alle Zauberkristalle des Landes erobern und mit Hilfe deren Macht die Weltherrschaft an sich reißen. Narr! Cecil kann dies nicht gutheißen, kämpft für das Gute und ein Abenteuer voller Machtgier, Verrat, Liebe und vor allem Action beginnt.

Zugegeben: Der Story des Spiels merkt man das Alter an, die rund 20 Jahre auf dem Buckel hat. Dennoch hatte Final Fantasy IV einen gewissen Flair, den man selbst heute noch vergebens in manchen Rollenspielen sucht. Besonderen Wert legte man auf die Charaktere und emotionale Bindung zwischen den einzelnen Personen. Genau dieser Gedanke wurde in den Nachfolgern weitergesponnen.

Das Schöne am Re-Remake sind aber genau die Inhalte, die nach der original Story stattfinden. In den After Years spielt man Ceodore, den Son von Cecil und das rund zwei Dekaden nach den Ereignissen von Final Fantasy IV. Das Konzept wurde in einzelnen Charakter-Episoden unterteilt, die man nach und nach spielt, um einen Gesamtüberblick aus unterschiedlichen Perspektiven zu bekommen. Das Spielkonzept dahinter bleibt das gleiche und auch Teile der Weltkarte wurden 1-zu-1 übernommen. Um ein paar Neuerungen zu präsentieren kommt gleich ein neues Kampfsystem daher. Je nach Bündnis der Charaktere und Lage des Mondes haben die Helden unterschiedliche Fähigkeiten sowie Stärken und Schwächen. Es bringt ein bisschen Abwechslung und Pepp ins Geschehen. The Interlude hingegen ist klassisch und kurz. Mehr als 10 Stunden - üblich viel weniger - wird man nicht brauchen, um die Geschichte bis hin zu Ceodores Geburt zu erleben. Es ist ein kleiner exklusiver PSP-Snack. Viel mehr aber nicht.

Je tödlicher die Feindschaft, desto lebendiger die Waffen
Doch weg von der Story hin zum eigentlichen Geschehen! Final Fantasy IV bietet Rollenspielkost der klassischen Sorte. Viele Zufallskämpfe, zahlreiche Waffen und noch mehr Zaubersprüche. Die Protagonisten stapfen über die Oberwelt, begeben sich in finstere Verliese und düstere Dungeons – immer mit der Angst vom nächsten übermütigen Endboss niedergestreckt zu werden. Nach und nach verbessert man die Eigenschaften der Heldentruppe, lernt neue Zauber und Kampftechniken. Selbst die Fortbewegungsmittel ändern sich im Verlauf des Spiels. Spielinhalte wie Dungeons und Kämpfe bleiben jedoch genauso linear, wie sie schon Anfang der 90er waren

Grafik:
16-Bit-SNES-Grafik ist man auf der PSP schon gewohnt. Hier und da wird sie ein wenig geschönt, damit sie dem 16:9-Bildschirm und der hohen Auflösung gerecht wird, doch was insgesamt geboten wird, ist Retro im Reinkultur. Nicht nur das Original wurde etwas geschönt, sondern auch die direkten Nachfolger des IVers kommen im gleichen Look & Feel daher. Sprichwörtlich. Selbst Teile der Oberwelt wurden 1-zu-1 übernommen. Wer Recycling mag, bekommt hier den Friedensnobelpreis.

Sound:
Epische Klänge aus der Feder von Nobuo Uematsu – was will ein Final Fantasy-Fan mehr? Melodische Töne und knackige Sounds versprühen ein ganz besonderes Flair. Dazu kommen noch die Sprachsamples, die teilweise im Storyverlauf genutzt werden. Man fühlt sich als Spieler direkt in die Fantasiewelt versetzt und Retro-Fans schwelgen in Erinnerungen. So muss ein Remake klingen!

Features und Besonderheiten:
Wer diese Abenteuer bestehen will braucht vor allem eines: Zeit! Denn mit dem Original kann man gut und gerne schon 40-50 Stunden verbringen, bis man alles gesehen und schön hochgelevelt hat. Während Interlude wirklich nur ein kleiner Snack für zwischendurch ist und in unter 10 Stunden locker geschafft ist braucht man für die kompletten Abenteuer der After Years noch gute 20 weitere Sunden. Summa Summarum: Mehr als 60 Stunden Spielzeit sind auch für wirkliche Hardcore Zocker drin. Zudem gibt es die üblichen Verdächtigen wie ein Bestarium, eine Liste aller Monster, und deren Eigenschaften, Bildergalerien, zahlreiche Waffen, Gegenstände, Zauber und Co. Große Höhenflüge brauch man aber nicht erwarten.



Fazit:

Kevin Jensen's Fazit: Final Fantasy IV ist echte Hausmannskost für wahre Fans. Dass klassische Grafiken und neuen Abenteuer im Retro-Gewandt gefallen, bewies schon Mega Man 9 und 10 zu Genüge, doch auch in der Final Fantasy-Welt zeigte Sqaure Enix, dass sie sich mit Retro gut auskennen. Dennoch muss gesagt werden, dass die Nintendo DS-Fassung mit geschönter 3D-Optik auch ihren Reiz hatte und die Story mit Sprachausgabe und Zwischensequenzen noch epischer rüberkommen lies. Klar hatte man dort nur das Originalspiel und nicht die komplette Packung bekommen. Hier trumpft die PSP-Fassung eindeutig auf und man kann nicht nur das Hauptabenteuer spielen, sondern genau die neuen Inhalte im Retro-Look gehören zu den Filetstücken des Rundumpakets. Insgesamt ein weiterer Hingucker für Final Fantasy-Freunde.

Hans Weilers' Fazit:
Bei einem Titel, welcher bereits für mehrere Plattformen neu aufgelegt wurde, stellt sich bei einem erneuten Remake natürlich immer die Frage, ob man auch jene Spieler welche das Spiel schon in anderen Versionen gespielt haben, erneut für das Abenteuer begeistern kann. Und mit der Final Fantasy IV: Complete Collection hat Square-Enix nun eine gute Antwort auf diese Frage gefunden. Die hübsche 2D-Grafik kommt auf dem breiten Bildschirm der PSP hervorragend zur Geltung, und der Soundtrack in seiner Remaster-Version ist ebenfalls sehr stimmig geworden. Zudem beinhaltet die UMD, wie dem Namen entsprechend, die bisher kompletteste Fassung des Rollenspiel-Urgesteins. Mit nahezu allen Features der GBA-, und DS-Version, sowie den beiden zusätzlichen Episoden Interlude und The After Years, wird dem Spieler auch abseits der Hauptstory genug geboten. Wer ein modernes Rollenspiel mit opulenter 3D-Grafik sucht, wird hier zwar nicht fündig, aber all jene die den Klassiker erneut erleben, oder endlich mal nachholen möchten, bekommen hier die perfekte Gelegenheit dazu geboten.

Vielen Dank an Square-Enix für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.




GAMEPLAY
8 von 10
Seinerzeit ein Top-Titel heute auch noch Kult
GRAFIK
6 von 10
Aufgemöbelte SNES-Grafik im 16:9-Format
SOUND
10 von 10
Epische Klänge mit Ohrwurmgefahr
FEATURES
8 von 10
Nicht ein, nicht zwei sondern gleich drei Abenteuer
MULTIPLAYER
0 von 10
nicht vorhanden
GESAMT-
WERTUNG:
82%
Mobilitätsfaktor: [6 /10]
"Final Fantasy muss auf der Couch gespielt werden."







Details
Spielname:
Final Fantasy IV: The Complete Collection

Publisher:
Square Enix

Developer:
Square Enix

Genre:
Rollenspiel

Release:
22.04.2011 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (23)

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