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GripShift


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GripShift Review vom 01.12.2005

Was passiert wenn man ein Jump 'n Run mit einem Rennspiel fusioniert? Entweder man bekommt eine schlechte Comicumsetzung der 80er Jahre names Turboteen oder man erhält das neueste Produkt aus dem Hause Sidhe Interactive und Red Mile Entertainment names Gripshift. Haben wir es mit einem würdigen Hybridtitel zu tun oder sollte man lieber die Finger von Sachen lassen, die schon alteingesessen sind?

Adam Riese wird es bestätigen, auf der PSP gibt es neben Rennspiele auch noch zahlreiche Rennspiele und nicht zu vergessen Rennspiele… Aber halt das ist noch nicht alles, es scheint als erscheinen täglich mehr… Nach soviel PS, quietschenden Reifen und stinkenden Abgasen wünscht sich der mobile Spieler von heute ein wenig mehr Abwechslung.

Nun kommt Ubisoft daher mit einem Titel mit dem ominösen Namen Gripshift und beschreibt es als eine Mischung aus Stunt-Driving, Puzzle lösen und Plattform-Action. Im Grunde genommen trifft diese Darstellung voll ins Schwarze. Was sich zunächst total verrückt und unvorstellbar anhört, legt sich dann aber wieder, wenn man das erste mal die UMD in Schacht steckt. Also Spiel starten, loslegen und sofort wird man ins Spielgeschehen gestürzt. Wer Gripshift zum ersten Mal spielt, wird noch vor buchstäblich geschlossenen Türen stehen. Viele der freischaltbaren Extras im Spiel, können erst nach und nach erworben werden. Nun wählt man einen Wagen aus, setzt einen der unterschiedlichen Charaktere aus und schaut, dass die Attribute die gewählt sind zu einem passen. Danach stürzen wir uns gleich in das Herzstück des Spiels, genannt "Wettkampfmodus". Zunächst kann man nur den Anfänger-Schwierigkeitsgrad wählen, später noch Leicht, Fortgeschritten, Hart und Verrückt.

Was einem nun erwartet ist ein komplett neues Spielprinzip. Nach und nach wird man in die wirre Welt von Gripshift eingewiesen und muss nun über 70 Aufgaben erfüllen. Darunter fallen Angelegenheiten wie, eine Strecke innerhalb des Zeitlimits zu schaffen, bestimmte Items auf der Wegstrecke einzusammeln oder versteckte Tokens zu finden. Je nachdem wie gut man diese Aufgaben erfüllt bekommt man besondere Punkte, mit denen weitere Events, Autos, Charaktere, Minispiele, etc. freigeschaltet werden können. Bis man alles erledigt hat wird also ein ganzen Stück Arbeit von Nöten sein und demnach auch einiges an Zeit investiert werden müssen.

Um sich an das neue Spielprinzip gewöhnen zu können, gibt es auch ein ausführliches Tutorial, welches einen leichten Einstieg ermöglicht. Die Strecken werden nach und nach immer komplizierter zu meistern und werden mit den wirrsten Objekten bestückt. So gibt es neben scharfen Kurven und langen Geraden, auch Loopings, bewegende Plattformen, Teleporter, explodierende Hindernisse, oder es steht einfach so ein ausgewachsener Elefant auf der Straße. Sachen gibt’s, die gibt’s nicht. Üblich kann man sich frei durch das Terrain bewegen, nur bestimmte Strecken verlangen danach, dass man gewisse Checkpoints erreichen muss, um weiter zu fahren.

Das Spiel hat den gewissen Suchtfaktor intus. Das „Nur noch einmal"–Prinzip erhascht einen, auch wenn man über 10 Mal in Folge vom Rand des Levels stürzt. Wenn man sich erneut ärgert und seine PSP am Liebsten gegen die nächste Wand schmeißt, besinnt man sich zurück und ist glücklich darüber, dass die Ladezeiten des Spiels sehr kurz sind. Neben dem Hauptmodus gibt es auch zahlreiche andere Spielmodi die für Abwechslung sorgen. Das wohl verrückteste sind die Minispiele. Hier muss man mit einem Auto Fussball spielen oder man bowlt in eine Pinguinherde mit dem Auto hinein. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt wenn man sich die weiteren Minispiele wie Bomben-Billard oder Ice Hockey mit Autos anschaut. Einige dieser Minispiele lassen sich auch im Multiplayermodus mit Freunden bestreiten.
Der besondere Clou des Spiels ist jedoch der Streckeneditor. Denn hier kann man seinen eigenen Kurs aufbauen und sogar mit Freunden über WIFI tauschen. Beim Bau der Strecke, kostet jedes Element ein gewisses Maß an Zahlungsmitteln und wenn man zu viel baut, muss man darauf achten, diese Kosten einzuhalten. Ein paar kleine Einschränkungen gibt es also doch. Sonst würden die Strecken einfach zu wirr werden.

Das Spiel hat großes Potential, jedoch wird es verfolgt von den üblichen Problemen eines jeden Hybrid-Titels. Spieler die ein reinrassiges Rennspiel suchen, werden sich wohl weniger mit dem Titel anfreunden können. Doch auch die anderen, die Plattform-Fans werden sich erst daran gewöhnen müssen, nicht mit einem niedlichen Charakter durch die Gegend zu streifen, sondern mit dem Auto herumzutuckern. Wer dieses Spiel möchte, muss darauf gefasst sein, etwas komplett neues und einzigartiges zu zocken.

Gameplay:
Die Steuerung des Spiels ist abhängig vom jeweiligen Fahrzeug und Charakter. Wenn man einige freigespielt hat, kann man viel besser mit den Wagen, um die Kurven heizen, als noch mit den Startmobilen. Dennoch fühlt sich die Steuerung in manchen Fällen sehr träge an und erst wenn man zum 10 Mal von der Strecke purzelt, regt man sich über jene auf.

Grafik:
Grafisch gesehen bewegen wir uns hier auf PSP-Standard-Niveau. Ordentliche Strecken, Comicartige Figürchen und eine gute Weitsicht zeichnen das Spiels aus. Clippingfehler und andere nervige Faktoren sind eher selten anzutreffen. Hier hat man es mit einer saubereren Programmierung zu tun, wenngleich die Optik nicht weltbewegend ist. Es fehlt das gewisse Etwas, was man mit dem Spiel in Verbindung bringt. Die Charaktere sind eher 08/15, die Strecken sehen alle recht gleich und in Ordnung aus. Es fehlt der bleibende Eindruck, wenn man die PSP ausschaltet, man baut keine Verbindung zu dem auf was man präsentiert bekommt.

Sound:
Hier spalten sich die Meinungen. Manche werden mit den Hip-Hop Klängen gepaart mit Pop und Techno was anfangen können. Der Countdown vor dem Start eines Levels sorgt aber dafür, dass das Spiel in seiner verzückten Welt gefangen bleibt. Man stelle sich vor, dass die Chipmunks, nun keine Weihnachtlieder singen, sondern ein Rennen einzählen. Geschmacksache sagte der Hase und biss in das Streifenhörnchen…

Multiplayer:
Der Multiplayermodus gehört zu diesem Spiel zwingend dazu. Gerade die Minispiele sind sehr unterhaltsam, wenn man sich mit bis zu 4 Leuten auf dem Feld befindet. Gebastelte Strecken sind noch schöner wenn man sie von Freund zu Freund hin und her tauschen kann.

Fazit:
Was Gripshift bietet ist ein funky Gameplay mit noch dazu passender musikalischer Begleitung. Das Spiel hat seinen eigenen Reiz und stellt etwas völlig neues dar. Wer schon immer mal seine Fahrkünste auf die Probe stellen wollte, dabei Items von den kuriosesten Orten aufsammelt und dabei die Zeit im Nacken hat, wird dieses Spiel lieben. Das frische Spielprinzip sorgt für etwas Innovation, die gerade die PSP im Rennspielsektor gebraucht hat. Dennoch fehlt das gewisse Fünkchen Pep, um in den ganz hohen Regionen mitzuspielen. Dennoch Hut ab an die Entwickler, die Idee ist bislang einzigartig.

Kevin Jensen [Iceman] für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
Total durchgedreht und mal was völlig Anderes
GRAFIK
7 von 10
Eher 08/15, nichts wirklich Besonderes
SOUND
6 von 10
Total Freaky, für einige eventuell zu sehr
FEATURES
7 von 10
Man braucht seine Zeit bis alles freigespielt wurde
MULTIPLAYER
6 von 10
Unterhaltsame Minispiele mit bis zu vier Leuten
GESAMT-
WERTUNG:
74%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Kurze Ladezeiten und knackige Rätsel sind optimal für unterwegs"







Details
Spielname:
GripShift

Publisher:
Ubisoft

Developer:
Sidhe Interactive

Genre:
Racing

Release:
19.09.2005 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (9)

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