powered by 4Players.de PortableGaming Netzwerk Gameboy Advance  ·  Nintendo DS  ·  iPhone / iPod  ·  Nokia N-GAGE  ·  Sony PSP  ·  Portablegaming (Forum)
SONY PSP
Playstation Portable.depowered by 4players
Home News Spiele PSN UMDs Artikel Community RSS
Jetzt anmelden!   |   Login:   Nickname:    Passwort:      Passw. vergessen?   
Du bist nicht eingelogged.

Metal Gear Solid: Peace Walker


  • Testbericht
  • Screenshots (67)
  • News & Videos (48)
  • User (25)
  • Spiel Kaufen
Metal Gear Solid: Peace Walker Hands-On Bericht vom 17.12.2009

Als Konami kurz vor der vergangenen Tokyo Game Show verkündete, dass Besucher sich eine spielbare Version von Metal Gear Solid: Peace Walker auf ihre PSP laden dürfen, war die Aufregung groß – und schon kurze Zeit später fand diese Demo ihren Weg in das Internet. Die komplette Demo wurde allerdings in japanischer Sprache gehalten, weswegen nicht wenige westliche Zocker an der Sprachbarriere scheiterten. Vor kurzem veröffentlichte Konami dann eine englische Version dieser Demo in allen europäischen PSN-Stores – in allen? Nein, wie so oft wurde der deutsche Playstation Store benachteiligt und bekam keine Demo spendiert. Allerdings bietet Konami allen Interessierten auch über ihre Homepage die Möglichkeit des Downloads. Die Demo Version ist 103 Megabyte groß, benötigt mindestes die PSP Firmware 6.00 und kann hier heruntergeladen werden.



Nach dem Download erwarten euch ganze vier Missionen: Opening/Tutorial, Neutralize the Stronghold, Infiltrate the Mountain Facility und Tank Battle. Bevor ihr das Tutorial starten könnt, werdet ihr aufgefordert euren Namen einzugeben und einen der beiden Steuerungstypen zu wählen. Dabei darf zwischen dem so genannten Shooter Typ (Kamera mit den vier Aktionstasten bewegen) und dem Action Typ (Kamera mit dem Steuerkreuz bewegen) ausgewählt werden – natürlich eignen sich beide Typen für den Spielfluss nicht perfekt, denn ein Spiel wie Metal Gear Solid braucht ganz einfach einen zweiten Analog Stick für die Kamerajustierung. Dieses Manko wollen wir aber den Entwickler nicht ankreiden und so muss jeder für sich selbst entscheiden, welchen Typ er vorzieht. Die Steuerung ist natürlich auch ansonsten höchst komplex und bedarf einiger Einarbeitungszeit, was auch das ausführliche Tutorial nicht verhindern vermag. Vor allem in hektischen Situationen stoßen die steuerungstechnischen Möglichkeiten an ihre Grenzen – wenn man im Eifer des (sich nicht immer zu verhindernden) Gefechts die Kamera manuell nachjustieren muss, ist es meist schon zu spät. Wer allerdings überlegt vorgeht und die Steuerung verinnerlicht, der wird auch gut zurecht kommen – vor allem das optionale Auto-Aiming hilft hierbei ungemein.





Metal Gear Solid: Peace Walker spielt im Jahr 1974 in Zentralamerika und als Spieler übernimmt man die Kontrolle vom legendären Naked Snake (Big Boss), jenem Helden, der die Welt einst vor einem Atomkrieg bewahrte. Snake hat seinem Vaterland den Rücken zugekehrt und „eine Armee ohne Regierung“ in Süd-Amerika aufgebaut. Er wird von Vertretern der Vereinigung „Eine Nation ohne Militär“ beauftragt, verdächtige Aktivitäten in Costa Rica zu untersuchen. Das friedliche Land ist trotz aller Wirrnisse des Kalten Krieges ein Hort der Stabilität inmitten der konfliktreichen Region geblieben – doch der Frieden ist brüchig. Eine Besonderheit des Spiels wird vor allem der umfangreiche Coop-Modus sein: In der Demo dürft ihr via Adhoc die Missionen zusammen durchspielen, was auch sehr gut funktioniert: Gegner auszutricksen und dann hinterrücks umzulegen macht zusammen viel Spaß - wir sind gespannt, wie Konami dieses Feature in der Vollversion noch ausbauen wird.

Die einzelnen Missionen sind in kleine Levelabschnitte unterteilt, was euch zu Beginn jedes Abschnitts durch eine kleine Übersichtskarte verdeutlicht wird. In den einzelnen Abschnitten tummeln sich meist allerhand Gegner, die entweder von euch beseitigt oder auch umgangen werden können. Oftmals ist es schlauer, die Laufwege der gegnerischen Einheiten genau einzustudieren und dann zu handeln, als einfach drauf loszupreschen. Snake verfügt natürlich auch über allerhand Waffenarsenal, wie z.B. Pistole, MG, Scharfschützengewähr oder auch Granaten. Für den Nahkampf können aber auch die Fäuste und Stromschocker eingesetzt werden – somit ist es euch überlassen, ob ihr den Gegner schlafen schicken oder ihnen für immer das virtuelle Lebenslicht ausblasen wollt. Dies richtet sich meist aber auch nach der jeweiligen Situation.

Wenn wir uns die dargebotene Technik von Metal Gear Solid: Peace Walker anschauen, schöpfen die Entwickler die Möglichkeiten der PSP nahezu aus: Weitsicht, Details oder auch Charaktermodelle machen schon einmal Lust auf mehr. Eigentlich sollte man hier keine Bedenken haben, dass auch die Vollversion durchweg dieses hohe Niveau halten wird. Der Sound ist traditionell wieder sehr atmosphärisch und professionell geworden – hier geben sich Kojima Productions keine Blöße.





Prognose:

Wir können nur hoffen, dass die Entwickler wie versprochen ein vollwertiges Metal Gear–Vergnügen bieten werden und nicht letztlich wie viele andere ein zu kurzes Spiel kreieren. Gerade der Coop-Modus bietet auf der PSP nie dagewesene Möglichkeiten und weiß schon in der Demo zu überzeugen. Gameplay, Technik und Atmosphäre lassen bisher kaum Wünsche offen - lediglich die Kamera zickt in hektischen Situationen erwatungsgemäß rum. Hier wird einmal mehr deutlich, wie sehr die PSP einen zweiten Analogstick benötigt. Metal Gear Solid: Peace Walker erscheint bei uns am 27. Mai 2010.

Jakob Koch für PlaystationPortable.de








Details
Spielname:
Metal Gear Solid: Peace Walker

Publisher:
Konami

Developer:
Kojima Productions

Genre:
Action Adventure

Release:
nicht bekannt

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (67)

Jetzt Bestellen:
Zum Shop

USA / Japan Importe:
Uncut Version