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UMD-Test vom 08.02.2007

Die Chaoscamper - R.V.

Komödien gibt es derweilen schon wie Sand am Meer und sind wohl mit eines der gefragtesten Genres im Filmgeschäft. Wer kennt sie nicht? Die guten, alten Spaßmacher, die einem in jeder Lebenssituation beiseite stehen: Ist man schlecht gelaunt, bringen sie einen wieder zum Lachen. Möchte man in all seiner Heiterkeit unterstützt werden, stehen sie auch mit Rat und Tat beiseite. Überzeugt wird man von ihrer charmanten Art und Weise und alles in allem sind sie in fast jeder Lebenssituation zu gebrauchen. So ist es auch kein Wunder, dass auch Sonys PSP nicht von Ablegern dieses Kalibers verschont bleibt. Sind sie nun als eine Art Trostpflaster oder zur Gemütssteigerung auf Reisen anzusehen – auf alle Fälle immer am Mann und dann einsatzfähig, wenn sie gebraucht werden. Was wir heute zu Gesicht bekommen werden, ist einer dieser Anwärter, welche sich zu den stimmungsmachenden Komödien einreihen möchte und wir haben aus dem Grund diese Rezension vollkommen jenem Film gewidmet. Die Rede ist von „Die Chaoscamper – R.V.“.

Der Film handelt von einem allgegenwärtigen Problem, wovon viele Eltern wohl ein Lied singen können: Die heiß geliebten Kinder werden langsam erwachsen und die Zeit, die sie mit den Lieben verbringen wollen, kann man an einer Hand abzählen. Vater und Mutter, die in der Kindheit noch das Allergrößte waren, gelten plötzlich als „uncool“ und alles was derzeit zählt, sind Klamotten, das andere Geschlecht und Muskeln stählen. So gerät auch Familienvater Bob Munro zur entscheidenden Erkenntnis, dass ihm nicht mehr viel Zeit mit seinen Sprösslingen Cassie und Carl bleibt und schmeißt daraufhin den Hawai-Urlaub über den Haufen, damit sie eine unglaublich schöne, gemeinsame Zeit in einem Wohnmobil genießen können. Quer durch die USA soll es gehen, doch die Begeisterung hält sich in der Familie sehr in Grenzen. Aber der schwer beschäftigte Bob hat keine andere Wahl, denn neben der Tour in getrauter Atmosphäre muss er das Projekt für seinen Vorgesetzten fertig stellen, bei welchem er sowieso schon auf der Abschussliste steht. So wird gar nicht lange diskutiert und ab geht die Post ins Ungewisse: In die tiefsten Tiefen von Colorado.

Mit Staraufgebot von Robin Williams oder auch Jeff Daniels präsentiert sich diese reinrassige Komödie von ihrer allerbesten Seite. Humor und Spaß sind hier an jeder Ecke zu entdecken und oft kann man dadurch ein lautes Prusten kaum unterdrücken. Zwar ist es dabei die Frage, ob man sich gern lachend irgendwo in eine U-Bahn setzt, aber für ein kleines Rundchen im Auto ist der Film alle Male zu haben (aber nur als Beifahrer). Einzig und allein die wenig auftretenden, aber dennoch vorhandenen Szenen, welche von Surrealismus und Übertriebenheit gerade nur so strotzen, sind manchmal etwas nervig und vermitteln eine etwas krampfhafte Stimmung.

Technik und Features:
Während der Testphase ist diese UMD besonders im Bereich der Technik positiv aufgefallen. Zumindest was die Qualität des Filmes anbelangt, denn weder ein verwaschenes Bild, noch rauschende Töne kann RV sein Eigen nennen. Ganz im Gegenteil: Der Streifen präsentiert sich in kristallklarer und scharfer Optik und wird begleitet durch eine gelungene, gut verständliche musikalische, sowie sprachliche Untermalung. Auch an der Lautstärke gibt es absolut nichts auszusetzen. Einzig und allein, was zu bemängeln wäre, ist die geringe Globalisierung, die diese UMD genießt. So sind nämlich nur zwei Tonspuren in Deutsch und Englisch vorhanden und auch bei der Anzahl der Untertitel hat man sehr gespart: Außer Deutsch, Englisch und Türkisch wird man auf der Media Disk nichts weiter vorfinden. Was man allerdings noch erwähnen sollte: Neben den Hauptfilm kann man sich ebenfalls die amerikanischen Trailer zu den Filmen „Jagdfieber“, „Klick“, „Little Man“ und „Die Bankdrücker“ zu Gemüte führen.

Fazit:
Insgesamt kann man sagen, dass „Die Chaoscamper – R.V.“ ihrem Genre alle Ehre machen. Der Film überzeugt größtenteils mit seinem außerordentlich gelungenen Humor und wird Komödienliebhabern auf alle Fälle Freude bereiten. Die Story ist spannend dargelegt und es wurde versucht, Probleme mit heranwachsenden Kindern, von denen fast jeder Elternteil ein Lied singen kann, auf eine lustige Art und Weise vorzustellen. Schade ist dabei nur, dass man an manchen Stellen die Situation so extrem dargestellt hat, dass es eher ins unrealistische schwankt, anstatt den Betrachter zu amüsieren. Trotzdem: im Großen und Ganzen wird hier ein recht guter Film geboten, der einem auf jeden Fall zum Lachen bringen kann, egal ob auf UMD oder DVD.

Elisabeth Grunert [Liese] für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Sony Pictures Home Entertainment für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



INHALT
Gut gemachte Komödie, wenn auch manchmal etwas übertriebener Humor.
XXXXXXXXXX
TECHNIK
Trailer für neue Filme, glasklares Bild und angemessener Sound.
XXXXXXXXXX







Details

Publisher:
Sony Pictures Home Entertainment

Regisseur:
Barry Sonnenfeld

Schauspieler:
Robin Williams, Jeff Daniels, Cheryl Hines, Joanna “JoJo” Levesque, Kristin Chenoweth, Hunter Parrish, Chloe Sonnenfeld, Alex Ferris

Länge:
98 Min.

Sprachen:
Deutsch, Englisch

Untertitel:
Deutsch, Englisch,

Genre:
Komödie

Release:
01.12.2006 (erschienen)

Filmpreise:


Altersfreigabe:
Frei ab Jahre


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