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UMD-Test vom 14.08.2006

Leben und Sterben in L.A.

Brutalität, Kriminalität und allerlei illegale Machenschaften stehen bei vielen Filmen hoch im Kurs. Das kann manchmal sogar so weit gehen, dass Action in Reinkultur über der eigentlichen Handlung an sich steht und diese nur noch nebensächlich erscheint. „To Live and Die in LA“ – ein Film, bei dem es ganz ähnlich ist? Findet es am besten selber mit unserem folgenden Review heraus. Extra für euch haben wir uns näher mit den Geschäften eines abgebrühten Falschgeldherstellers beschäftigt. Aber keine Angst – der Secret Service ist ihm schon längst auf den Fersen…

FBI-Agent Jim Hart (Willem Dafoe) steht kurz vor seiner Pensionierung – gemeinsam mit seinem Freund und Partner Richard Chance (William L. Peterson) stehen beide kurz davor, einen Geldfälscher im ganz großen Stil auffliegen zu lassen. Doch, wie könnte es im Stil der 80er anders sein, wird Jim kurzerhand im Alleingang brutal von der Geldfälscherbande erschossen und in einer Mülltonne verscharrt. Nun liegt es an Richard, diesen Fall aufzuklären und vor allem seinen Partner zu rächen. Natürlich beinhaltet der Film dabei viele Actionszenen und überzeugt eher durch diese, als eine ausgefeilte oder extravagante Handlung. Typische Charaktere sind vertreten: der Auftragsmörder, der „gute“ und „böse“ Cop, viele Verschwörungen und natürlich die Frage, wer am Ende das berühmt berüchtigte Mädchen bekommen wird. Weiterhin umfasst der Film einen relativ großen Erotikanteil mit viel nackter Haut und diversen, kurzen Sexszenen, welche filmtechnisch allerdings völlig belanglos sind. Alles in allem sollte man hierbei explizit auf das Alter des Films mit über 20 Jahren hinweisen – solche, eher simpel gestrickten Cop und Actionfilme waren zu dieser Zeit mehr als nur „in“.

„To Live and Die in LA“ verläuft storytechnisch recht flott – so verwundert es auch nicht, dass der interessierte Zuschauer praktisch mit keinen näheren Informationen zu den eigentlichen Personen, sondern viel mehr mit dem Beruf des Cops, bzw. Agents konfrontiert wird. Passend dazu ist Richard natürlich mehr oder minder ein „böser Cop“, welcher mit der Zeit durch seinen Beruf emotional verkümmert und nicht gerade zimperlich mit seiner Klientel umgeht. Der Film lenkt das Hauptaugenmerk der Zuschauer in erster Linie auf die äußerst brutalen, blutigen und knappen Actionszenen – Polizei und Gangster nehmen sich in dieser Hinsicht nichts und liefern sich ein brutales Stelldichein, welche erstaunlich unblumig und ohne musikalische Untermalung ablaufen. Die ca. 6 Minuten lange Verfolgungsjagd quer durch einen Stadtbezirk stellt sozusagen das Highlight des Films dar – nur Schade, dass dieses Highlight knapp in der ersten Halbzeit des Films angesiedelt ist.

Technik und Features:
Der Film an sich ist mittlerweile mindestens 20 Jahre alt. Dementsprechend kann man bildqualitativ keine Höchstleistungen erwarten. Das typische hell/dunkel Problem gepaart mit einem stellenweise etwas unsauberen Bild bestätigt diese Vermutung nur noch. Doch – trotz allem hat man sich Mühe bei der Umsetzung auf der UMD gegeben und unter dem Strich ist die technische Qualität des Films zwar nicht die Beste, aber bei weitem auch nicht schlecht gelungen. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Ton – etwas blechern wirkt das ganze auf den Ohren manchmal schon. Auch hier gilt – Kopfhörer und Lautstärke +2. Positiv, aber sicherlich nicht jedermanns Geschmack ist die äußerst dominante und stark präsente Musikkulisse im typischen 80er Jahre Stil, welche allerdings gerade einmal im ersten drittel des Films wirklich zur Geltung kommt und danach leider komplett abebbt. Ganze drei Sprachen für den Hobbymultilinguist hält die kleine, silberne Scheibe bereit – Englisch, Deutsch und Französisch stehen zur Auswahl, ebenso bei den Untertiteln.

Fazit:
Man darf nicht vergessen, was man hier für einen Film vor sich hat. In erster Linie handelt es sich hier um einen typischen 80er Jahre Cop Streifen mit all seinen Makeln und Ecken. Handlungstechnisch darf man hier nicht viel erwarten. Trotz allem bekommt man sehr solide und brutale Actionkost in kleinen, harten und unbeschönten Szenen geboten. Wirklich mehr hat der Film allerdings nicht zu bieten.

Malte Latton für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Sony Pictures Home Entertainment für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



INHALT
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TECHNIK
Teils eigenartige Hell/Dunkel Kontraste und ein manchmal etwas unsauberes Bild sind nicht optimal.
XXXXXXXXXX







Details

Publisher:
Sony Pictures Home Entertainment

Regisseur:
William Friedkin

Schauspieler:
William L. Petersen, Willem Dafoe, John Pankow...

Länge:
111 Minuten

Sprachen:
Deutsch, Englisch, Französisch

Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch

Genre:
Aktion

Release:
05.09.2006 (erschienen)

Filmpreise:


Altersfreigabe:
Frei ab Jahre


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