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UMD-Test vom 18.10.2006

The Detonator - Brennender Stahl

Geld, Brutalität, Verschwörung, Kriminalität. All das kennt der Undercover CIA Agent und Ex Army Ranger Sonni Griffith (Wesley Snipes) nur zu gut. Nicht selten greift er bei seiner Arbeit zu brutalen und unkonventionellen Mitteln, welchen ihn oft in große Schwierigkeiten bringen. Sein Erfolg gibt ihm allerdings Schutz und Bestätigung, und so kann er sich mit Hilfe seiner Vorgesetzten nicht selten aus einzelnen Anklagen winden, die gegen ihn erhoben wurden. Sein neuester Auftrag führt Sonni in den Osten Europas. Getarnt als Waffenkäufer will er einige der Fieslinge auffliegen lassen. Doch es kommt anders als geplant, und kurz vor dem Deal bekommt sein krimineller Mittelsmann einen Hinweis, und Griffiths Tarnung fliegt auf. Nur mit Mühe und Not bekommt er die Situation unter Kontrolle – natürlich nicht ohne ein handfestes Gemenge samt Schießerei. Noch immer geplagt von der Frage, wer ihn verraten haben könnte erhält er einen neuen Auftrag. „Beschütze das ominöse Mädchen“ – allerdings mit diversen Hürden, denn der geheime Informant hetzt den beiden von nun an brutale Killerkommandos auf den Hals, welche vor nichts zurückschrecken. Während unser Held in spe natürlich bemüht ist, das äußerst hübsche Mädchen zu beschützen und dabei Kopf und Kragen riskiert, quält ihn weiterhin die Frage nach dem mysteriösen Informant. Es kommt noch schlimmer: Sonni bleiben dafür nur noch 48 Stunden, denn er hat sich in den vereinigten Staaten vor einem Gericht zu verantworten. Von nun an lautet die Devise: Kopf unten halten und an zwei Fronten kämpfen! Wie das ganze ausgeht? Tja – da müsst ihr wohl schon selbst den unbekannten Informanten bemühen, oder euch den Film anschauen…

„The Detonator“ ist einer der typischen Wesley Snipes Actionfilme ohne tiefgängige Handlungsschnüre und Anspruch – ganz ohne Wertung formuliert. Schnell aneinander gereihte und vor allem brutale Szenen lassen sich einwandfrei als Rahmen des ganzen Films charakterisieren. Da gibt es Schießereien, Schlägereien, wilde Verfolgungsjagden und natürlich allerlei Explosionen. Gut und böse ergeben sich trotz der schon fast obligatorischen Verschwörungstheorien ziemlich schnell und unter geringem Einsatz der allseits beliebten grauen Zellen. Etwas über das Ziel hinaus schien man insbesondere bei der übertriebenen Darstellung der Bösewichter zu schießen: derartige Brutalität in allen Formen wird nicht in jedem Film angeboten. Ganz nach Stalone- und Schwarzeneggernanier präsentiert sich auch Wesley Snipes ganz typisch als der Macher schlecht hin und gibt sich als mutiger Großstadtrambo, welcher mit allem fertig wird. Aufgrund der schon fast uniformen Storyline frei vom Stapel muss man „The Detonator“ eindeutig negativ ankreiden, dass dieses Storygerüst in keiner Art und Weise auch nur annähernd ausgebaut oder komplettiert wurde. Trotzdem – Ernsthaftigkeit wahrt der Film trotz allem und gewinnt dadurch einen kleinen Hauch von Realismus. Allerdings auch nur sehr zart, denn irgendwo hat man das Gebotene schon einmal gesehen: allerdings besser und vor allem weiter ausgebaut als es hier gezeigt wird. Um noch einmal auf den Titel zu kommen: um den eigentlichen „Detonator“ dreht es sich gänzlich zum Schluss des Films mit höchstens fünf Minuten.

Technik und Features:
Technisch gesehen gibt es wenig zu beanstanden. Die Video UMD typischen Probleme mit dem hell/dunkel Kontrast fallen bei diesem Film gänzlich unter den Tisch. Dies mag vor allem daran liegen, dass der Film praktisch immer an gut ausgeleuchteten Schauplätzen und vor allem am Tag gedreht wurde. Trotz allem haben sich auch hier einige unschöne Schnitzer eingeschlichen. Somit wirken viele Szenen farblich etwas angegraut und ohne viel Kontrast. Außerdem scheint das Bild zu Beginn des Films in der oberen linken Ecke ein wenig vor sich hin zu wackeln, was sich nach einer kurzen Zeit allerdings von allein legt. Soundtechnisch betrachtet macht „The Detonator“ alles richtig und kommt mit satten und vor allem deutlichen sowie lauten Klängen daher. Hat man genau dies bei vielen UMD Videos vermisst, so können Kritiker bei diesem Film zumindest unter diesem Aspekt komplett verstummen, aber dafür die Ohren spitzen.

Fazit:
Was bleibt noch zu sagen? Bei PSP Spielen heißt es so schön „die Grafik macht den Kohl nicht fett“. Bei „The Detonator“ hingegen eher „Action macht noch lange keinen guten Film aus“: im wahrsten Sinne des Wortes. Der typische Wesley Snipes Flair lässt sich in diesem Film deutlich spüren. Kein großer Anspruch an das action begeisterte Publikum und eine ziemlich ausgeleierte Szenerie „vom Band“ dominiert hier die Szenerie. Das Gefühl, alles schon einmal irgendwo gesehen zu haben – nur besser – beschleicht den interessierten Zuschauer eigentlich von A-Z. „The Detonator“ ist trotz allem äußerst seichte, aber brutale Unterhaltung für zwischendurch.

Malte Latton für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Sony Pictures Home Entertainment für die freundliche Beretstellungs des Rezensionsexemplars.



INHALT
Mit zwei zugedrückten Augen durchschnittlich - gerade noch so
XXXXXXXXXX
TECHNIK
Ordentliche Umsetzung, allerdings etwas trübe Farben
XXXXXXXXXX







Details

Publisher:
Sony Pictures Home Entertainment

Regisseur:
Leong Po-chih

Schauspieler:
Warren Derosa, Wesley Snipes, Silvia Colloca

Länge:
ca. 92 Minuten

Sprachen:
Deutsch, Englisch, Französisch

Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch

Genre:
Aktion

Release:
05.09.2006 (erschienen)

Filmpreise:


Altersfreigabe:
Frei ab Jahre


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