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UMD-Test vom 31.01.2007

Ultraviolet

Zwar sind UMD-Filme in zwischen anderen Spielen relativ selten in den dunklen Buden der PSP-Gemeinde zu finden, doch dessen ungeachtet, erscheinen im Laufe der Zeit immer wieder neue Streifen, die auf der kleinen Kiste zur Geltung kommen sollen. Auch in unserer Redaktion trudelt ab und an noch ein Silberling ein, der darauf wartet, von uns rezensiert zu werden. Mit Ultraviolet kam im Juli des letzten Jahres ein Kinofilm in die städtischen Filmpaläste, der mit Milla Jovovich in der Hauptrolle einen hohen Gewinn einspielen sollte. Wir haben ihn uns unterwegs zu Gemüte geführt und berichten in folgenden Zeilen, ob der Film im Bezug auf Story und Ausstattung die Investition von rund 20 Euro rechtfertigt.

Zeitlich gesehen lässt sich die Geschichte von „Ultraviolet“ gegen Ende des 21. Jahrhunderts einordnen. Schon seit einigen Jahren sind es nicht mehr nur „reinrassige“ Menschen, die über den Erdball herrschen – in Folge einer Epidemie entwickelte sich eine weiter Unterart, die zwar das Aussehen der Menschen annahm, physisch jedoch weit über dem Level eines Normalsterblichen liegt. In Regierungskreisen werden diese Geschöpfe als „Hemophagen“ bezeichnet. Um zu verhindern, dass sich diese vampirartigen Wesen weiter ausbreiten, werden sie gejagt und unter Quarantäne gestellt. Doch die Hemophagendame „Violet“ (gespielt von Milla Jovovich, die unter anderem für ihre Rolle in „Resident Evil“ bekannt ist“) möchte sich den Entscheidungen der Staatsmänner in keinem Fall beugen und kämpft gegen die Rasse der Menschen.

Eines Tages bekommt Hemophagin Jovovich die Aufgabe, eine (für Hemophagen tödliche) Waffe sicherzustellen. Dass es sich dabei lediglich um ein Kind handelt, dass getötet werden soll, gibt ihr zu denken. Sie weigert sich, dem kleinen „Six“, so der Name der tödlichen Bedrohung, das Leben zu nehmen und stellt sich gegen ihre Hemophagen-Clique, die sich zum Ziel gesetzt hat, diese totalitäre Regierung davon abzuhalten, die eigene Rasse zu vernichten.

Geschmückt mit vielen Action-Szenen und einer Hand voll Science-Fiction-Elementen, macht Milla auf dem Handheld eine gute Figur. Jedoch wirkt die erzählte Geschichte an vielen Ecken und Enden unausgereift: Niemand weiß, warum diese vampirartigen Wesen aus der Welt geschafft werden müssen, oder was genau sie zu einer solch großen Bedrohung macht. Wieso will man sie vernichten? Was geschieht, wenn Menschen und Hemophagen sich den Erdball teilen? Keine dieser Fragen wird während der ca. 87 Minuten Spielzeit geklärt.

Technik und Features:
Technisch gesehen, liegt der Film im akzeptablen Bereich. Die Sprachausgabe ist zwar etwas zu leise geraten, dem kann man jedoch durch die Nutzung von Kopfhörern oder einer Soundstation entgegenwirken. Lediglich zwei verschiedene Tonspuren haben auf der kleinen Scheibe Platz gefunden: Deutsch und Englisch. Beide Stereo. Auch bei den Untertiteln sieht es eher mager aus und neben den obligatorischen deutschen- und englischen Untertiteln finden wir lediglich die türkische Sprache wieder. Das Bild ist durchweg in Ordnung und füllt den kompletten Bildschirm des kleinen Technikwunders. Leider hat man auf etwaige Extras wie Hintergrundinformationen oder Trailer zu kommenden Streifen komplett verzichtet – die DVD bietet hier deutlich mehr: Kommentare von Milla Jovovich, ein Making of und entfallene Szenen schmücken hier den Bereich der Specials.

Fazit:
„Ultraviolet“ ist keineswegs ein schlechter Film, jedoch wäre bei diesem Thema viel mehr drin gewesen. Auch der Punkt, dass viele Dialoge oder sogar ganze Szenen zusammenhangs- und sinnlos daherkommen, lässt weitere Abbuchungen vom Punktekonto zu. Dass man keinerlei Specials oder Extras auf der UMD findet, ist wahrlich kein Einzelfall, aber immer wieder traurig. Wer sich den Action-Film dennoch zu Gemüte führen will, sollte aber lieber zur DVD greifen, da sie preislich im gleichen Segment liegt, der Umfang aber deutlich höher ist. Der einzige, klare Kaufgrund ist wohl die Augenweide Milla Jovovich, die jedoch in Resident Evil eine weitaus bessere Figur macht. Grundsätzlich kann davon abgeraten werden, den Film mit einem Freund zu genießen, der es nicht lassen kann, nach jeder Szene nach dem Wieso und Warum zu fragen. Denn hier bleiben verdammt viele Fragen offen!

Max Zeschitz für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Sony Pictures Home Entertainment für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



INHALT
Bedingt unterhaltender Film mit Matrix Elementen.
XXXXXXXXXX
TECHNIK
Keine Extras, dafür aber guter Sound und ein klasse Bild.
XXXXXXXXXX







Details

Publisher:
Sony Pictures Home Entertainment

Regisseur:
Kurt Wimmer

Schauspieler:
Milla Jovovich

Länge:
87 Minuten

Sprachen:
Stereo (Deutsch, Englisch)

Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch

Genre:
Science Fiction

Release:
19.12.2006 (erschienen)

Filmpreise:


Altersfreigabe:
Frei ab Jahre


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