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Kurios: Das „spielt“ man in Japan!


Autor: Portablegaming-Redaktion

Kategorie: Sonstiges
Umfang: 1 Seiten


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PSP Artikel vom 23.12.2007



Man gäbe vor Einfallsreichtum nur so strotzenden asiatischen Spieleentwicklern Skizzenbrett, einen Arzneikoffer, viele bunte Wachsmalstifte, ein Tässchen Grünen Tee und eine DS- sowie PSP-Konsole in die Hand, schließe sie im geräumigen Labor ein, und ließe nebenbei einige Wochen lang japanische Werbespots in der Endlosschleife laufen. Herauskommen würden am bittersüßen Ende Spiele, die gar keine sind, kulturelle Kreativ-Ergüsse und auf die zielgruppenerweiternde Marktstrategie angepasste Handheld-Titel, die die Welt noch nicht gesehen hat…

Exklusiv hier und garantiert garantiefrei, zeigen wir euch im nachfolgenden Adventsartikel die drastischsten Handheld-Entwicklungen dieser Generation, welche sich im fernöstlichen Japan breit gemacht haben. Auf die Sushis, fertig, los!




Die dunkle Seite des Wintersports: Minna no Curling DS

Es gab einst Zeiten, in denen Computer- und Konsolenspielmagazine gerne vergleichend witzelten, ein getesteter Titel sei „so spannend und unterhaltsam wie die mögliche Umsetzung des Curling-Sports als Videogame“. Tja, diese Zeiten sind dank „Minna no Curling DS“ für Nintendos jüngsten Handheld-Spross vorüber. Was 2006 veröffentlicht wurde und seitdem die Grenzen Japans wohl nur selten als Export-Sendung verlassen hat, gibt sich leider keinerlei Mühe, den für Outsider weit mehr als unspektakulär, nämlich richtig, richtig langweilig wirkenden Nischensport durch nur halbwegs zeitgemäße Grafiken aufzupeppen. Stattdessen gibt es dröge 2D-Aufmachung und -Überaschung!- Manga-Charaktere: Definitiv nur was für fernöstliche Import-Fans und/oder Freaks, wenn das an dieser Stelle mal überhaupt einen Unterschied macht!

Kuriositäts-Faktor:
Curling-Spiele gab es bereits, doch „Minna no Curling DS“ lässt die unscheinbare Sportart noch mal ein gutes Stück farbloser wirken - bitte nicht lokalisieren, liebe Publisher!



Alter Falter! Minagara Oreru DS Origami

Sollte der jugendliche, asiatische Nachwuchs sich gerade mal nicht knallig kunterbunt verkleiden, die nachmittägliche Aikido-Kampfkunstschule besuchen oder Mangas alphabetisch rückwärts sortieren, werden Origami gefaltet, bis draußen die Kirschblüten blühen - welch ein beruhigendes Hobby! Was aber, wenn einen die starren Bildbeschreibungen im Origami-Do-it-yourself-Prospekt bloß hoffnungslos verwirren? Abhilfe schafft auch hier der Nintendo DS, die unverzichtbare Allzweckwaffe im Leben eines jeden kreativen Japaners: „Minagara Oreru DS Origami“ ist größtenteils ohne Stylus zu gebrauchen, da ihr ja beide Hände zum Falten, Basteln und Zurechtschnippeln benötigt. Animierte, detailgetreue Abfolgen des farbenfrohen Papier-Enten-Baus und typisch hübsche Menüaufmachungen erklären dabei traditionelles, aber auch modernes Origami-Falten in insgesamt 100 unterschiedlichen Skulpturen.

Kuriositäts-Faktor:
Gefaltet und eingetütet - der asiatische Bastelspaß mutiert tatsächlich zum DS-Phänomen, und könnte außerhalb Asiens zur Massenverwirrung führen.



Argh, läuft das denn alles so verrückt in Baito Hell 2000?

Hä, WTF? So mancher wird sich angesichts der merkwürdig betitelten Minispiele-Sammlung „Work Time Fun“ an den Stirn kratzen, die 2005 als „Baito Hell 2000“ in Japan erschien, denn im Spiel geht’s japanischer zu, als man es als europäischer Spieler anfangs glauben möchte. Wo in hiesig üblichen Minigames z.B. per rechtzeitigen Tastenkommandos Charaktere zum Tanzen gebracht werden müssen, wird hier Holz gehackt, und ihr müsst pünktlich die „Hacken“-Taste drücken - nur zu peinlich, wenn statt eines Holzscheits plötzlich ein Hase, Delfin oder Bär auf dem Sockel liegt, und versehentlich abgedrückt wird... Neben Arcade-Spielereien wie einem „Moonlander“-Klon umfasst das groteske Sammelsurium auch Spiele, in denen Küken per Tastendruck nach weiblichen, männlichen und toten (!) Exemplaren in die entsprechenden Boxen sortiert oder auch in den Himmel geschickt werden müssen, in einem anderen Pausenfüller geht es darum, mit der immergleichen Sequenz von Aktionstasten Kugelschreiber mit Kapseln zu versehen. Wozu? Natürlich für Geld, welches dann in neue Minispiele investiert werden kann. Und an den Kaugummiautomaten-ähnlichen Geräten gibt es neben allerlei nutzlosen Kram, wie Serien von Spielzeugsoldaten, Schlüsselanhängern, Ringen oder Stiften auch die Möglichkeit, bei entsprechender Freizeit Stunde um Stunde in über 40 Spielen von oft kaum zu fassender Seltsamkeit sortiert, gehackt, geschlagen, geflogen u.v.m. zu werden.

Kuriositäts-Faktor:
Nicht alle Gameplay-Ideen sind grundsätzlich neu, doch der Großteil ist an unterhaltsamer Kuriosität fast kaum noch zu übertreffen.



Irgendwo im Nirgendwo, nur nicht da, wo ihr hinwolltet? Chikyû no Arukikata DS schafft Abhilfe!

Wer sich selbst in seinem eigenen, überschaubaren Ort des Öfteren verläuft, der braucht unbedingt einen versiert gemachten Reiseführer am Mann – ein recht kleines Problem, was sich noch durchaus lösen lässt. Spätestens aber dann in Japans Großstädten ist orientierungstechnisch selbst für Harry Potter mit der fernöstlichen Version seiner „Karte des Rumtreibers“ Sense. Und würden eure Freunde nicht lachen, wenn ihr mit einer 10 x 10 Meter großen Landkarte ausgepackt, das nächste Kino ausfindig zu machen versucht? Richtig. Für so einen Fall hat sich Square Enix den virtuellen Reiseführer ausgedacht: Episode 1 – „Chikyû no Arukikata DS für Italien, Frankreich und Thailand. Dieser beinhaltet Touristenattraktionen, Hotels oder Restaurants der verschiedenen Länder und ist somit ideal für die verlorenen Koordinationsblinzen angelegt. Dabei kann man zum Beispiel auf Straßenkarten handschriftliche Notizen (z.B. HIER ist das Kino) verfassen, welche jederzeit wieder abrufbar sind. Sehenswürdigkeiten sowie wichtige Schauplätze können außerdem nach einem kurzen Klick auf den Touchscreen als Foto vor dem DS-Besitzer erscheinen. Der erste Teil der Serie umfasst die Länder Italien, Frankreich und Thailand, Teil 2 wurde bereits schon für New York, Taiwan und Hawaii reserviert.

Kuriositäts-Faktor:
Wer suchet, der findet. Allerdings noch nicht in deutschen Media Markt-Regalen, wenn ihr der ungewöhnlichen Software auf der Spur seid...



Die Hände zur Sonne, und den Po gen Süden strecken - mit DS Style: Tipness no Yoga ein Kinder„spiel“!

Seid neuestem sollen Videospiele primär nicht mehr Spaß machen oder euch an dicken Endgegnern verzweifeln lassen, sondern Gesundheit bringen! Schon Konami präsentieren mit „Let’s Yoga“ ihre persönliche und völlig selbstverständliche Vorstellung eines ordentlichen Yoga-Trainers, uns interessiert heute allerdings mehr Square Enix’ „A Private Lesson Just for You: Start Yoga with Tipness on your DS“, oder weniger verständlich in der japanischen Bezeichnung, die außerdem Anwärter für den längsten Spieletitel überhaupt ist:„DS Style: Anata Dake no Private Lesson - DS de Hajimeru - Tipness no Yoga“. Die vermeintlichen Entspannungsübungen sind allerdings nicht gleichsam für jeden Körper empfehlenswert, weshalb es 3 Belastungs-Schwierigkeitsgrade (ein grundlegendes Feature, das wohl in den wenigsten Spielprinzipien aussterben dürfte…) und viele persönliche Anpassungsoptionen gibt. Während ihr also vor dem aktivierten Innovations-Handhelden ästhetisch posiert, werdet ihr per Sprachausgabe und gezeigten Bewegungsabläufen durch die meistens 10-minütige-Übungsphase geleitet - anschließende Auswertungen und Atem-Tipps, sowie tägliche Yoga-Planungen runden das merkwürdig anmutende Gesundheitspaket ab.

Kuriositäts-Faktor:
Mehr geistige und körperliche Verrenkung kann man keinem DS-Spieler oder -Entwickler zutrauen – lockert die Gelenke, befreit euren Geist, die fitten Yoga-Umsetzungen geistern umher!



The Ministry of Silly Walks: Duke Saraie No Kenkou Walking Navi

Alleine die letzten beiden Wörter des langatmigen Titels „Duke Saraie No Kenkou Walking Navi“ verraten in Ansätzen, worum es in dieser praktischen Lebenshilfe für den Nintendo DS geht, nämlich ums Laufen. Angefangen von simplen Dehnübungen zur Muskelwärmung vor dem eigentlichen Gehen über grundlegende Techniken zum effizienten Walken bis hin zu zielorientiertem Herumschreiten bemüht sich dieser Gesundheitsführer, den Benutzer auf seinem digital verfeinerten Weg zur vollendeten Fitness zu begleiten. Finale Ziele hierbei sind nicht nur gesteigerte Sportlichkeit und gezieltes Abnehmen, sondern auch die Linderung von Rückenbeschwerden und die Bekämpfung von Stress - vorzugsweise desjenigen, den man sich beim DS-Spielen zuvor aufgebaut hat.

Kuriositäts-Faktor:
Denn Laufen will gelernt sein - zur Not auch per DS, wenn ihr keine Stützen zur Hand habt. Stützen scheint es in Japan ziemlich wenige zu geben…



Eine kugelrunde Sache: Katamari Damashii

Kurz vor Weihnachten 2005 erhielt Sonys PlaystationPortable einen eigenen Ableger der von der PlayStation 2 bekannten „Katamari Damacy“- bzw. „Katamari Damashii“-Reihe, wo ein kleiner Prinz die Aufgabe erhält, die Sterne und Galaxien wieder zu errichten, die sein Vater versehentlich zerstört hat. Klingt ungewöhnlich? Achtung, hier kommt das Gameplay: Der Spieler steuert eine doch relativ große, rollende Kugel, an der so gut wie alle Objekte der Spielwelt haften bleiben, wodurch die Kugel natürlich immer weiter anwächst, bis sie schließlich riesig genug ist, um ein Stern (Ja, der Himmelskörper ist gemeint!) zu sein. Wer sich von unkonventioneller Aufmachung und Spielprinzip nicht abschrecken lässt, den erwartet ein interessanter Ableger einer zu Recht für ihre Innovationen gelobten Spiele-Reihe, die vor allem japanischen Handheld-Jüngern Freude bereitet.

Kuriositäts-Faktor:
In Japan geboren, vom Westen adoptiert. Schließlich mögen wir doch alle -Vorsicht, Wortspiel- Rumkugeln, gerade zur Weihnachtszeit.



Was sehen Sie in diesem Farbklecks…? Die Antwort auf alle Fragen: DS Therapy

Wer sich während stürmischen Herbstnächten in verfallenen Ruinen oder düsteren Fabriken verkriecht, um dort stundenlanges Hardcore-Gaming à la „Resident Evil: Deadly Silence“ oder „Silent Hill: Origins“ zu betreiben, landet bei zu heftigem Genuss bald schon auf der schneeweißen Couch. Japaner durchleben zwar sicherlich ähnliche Traumata, bleiben dank der psychologischen Wunderware „DS Therapy“ aber zuhause, auf der schwarzen Ledercouch, um dort ihren Probleme und Ängsten auf den Grund zu gehen. Die mit interaktiven Persönlichkeits-Tests und wissenschaftlichen Erläuterungen der menschlichen Natur ausgerüstete Software stammt von Dimple Entertainment und beinhaltet rund 1000 Fragen, die euren Charakter durchleuchten sollen - trainiert man fleißig und ernsthaft, lassen sich vielerlei Problemlösungen auf das wirkliche Leben anwenden, so die Produktversprechungen. Klingt ein wenig abschreckend, oder...?

Kuriositäts-Faktor:
Vergesst alle Sorgen, lindert jeglichen Seelenschmerz und spart Kosten für den Psychiater! Bei soviel ausartender Abstruse müssen wir uns ja beinahe Sorgen um die Japaner machen...



Held der Gartenwelt mit Hanasa ku DS Gâdeningu Life

Müsst ihr euch auch andauernd anhören, dass ihr einfach nur so was von keinen grünen Daumen habt, dass es eure Familie manchmal sogar wundert, alle Pflanzen in eurem Umfeld von 50 Meilen nicht sofort verwelken zu sehen? Zur Unterstützung eurer Gartenarbeit wurde dafür „Hanasa ku DS Gâdeningu Life“ ins Leben gerufen, damit demnächst auch eure Nachbarn neidisch über den Zaun blicken können und euer Ruf vom „Blütenkiller“ zum „Pflanzomato-Ultissimo“ aufsteigt - fahrt dazu einfach kurz mal nach Tokio, um diese skurrile Casual-Software einzusacken... Es lohnt sich: Das kleine DS-Modul umfasst ein unglaubliches Arsenal von Informationen jeglicher Art von Pflanzen und Blüten, welche mit über 260 Fotos ausführlichst untermalt sind. Wem das noch nicht genug ist, dem sei gesagt, dass einem die Pflege und Aufzucht dieser Geschöpfe ebenfalls bis ins kleinste Detail erklärt wird und Neueinsteiger sogar die Möglichkeit haben, Blumen nach Farbe oder Namen zu suchen, um weitere Infos über sie zu erhalten. Na, wenn das mal nicht erfolgsbringende Nachrichten sind!

Kuriositäts-Faktor:
Nicht am grünen Daumen lutschen, sondern ihn besser trainieren! Die Japaner machen beides, wir können nur mit den Wimpern zucken.



Weg mit dem Plunder, und bloß nicht mit Reizen geizen! Finder Love: Hara Fumina - Our Time Together

Warum der folgende Titel nicht in den Vereinigten Staaten erscheint, leuchtet ein. Immerhin sind es die Amerikaner, die zwar kaum etwas gegen schamlose Gewaltdarstellung einzuwenden haben, bei einer weiblichen Brustwarze jedoch sofort die Alarmglocken in helle Aufruhr versetzen, bis alle Augen verbunden und auch nur annährend erotisches Material verschwunden worden ist. Auch, wenn es bei „Finder Love“ wohl kaum anrüchige Szenen zu bestaunen gibt, ist mit diesem Titel dem westlichen Spieler mit Sicherheit etwas entgangen. Denn das integrierte „Spiel“-Ziel ist es, möglichst schöne Fotos von möglichst leicht bekleideten virtuellen Models zu schießen. Dabei agiert man zuerst als Anfänger-Fotograf und arbeitet sich später bis zum höchsten Rang (S) vor. Komischerweise konnte man das Adventure (hier gibt es nämlich einiges zu erleben) nicht in den allwöchentlichen Software-Charts aus Japan bestaunen. Warum? Wir wissen es nicht, denn vor allem bei zurückgezogen lebenden, optisch unansprechenden Videospiel-Fanatikern lautet das oberste Motto schließlich „Sex sells!“... Wir sind uns zumindest einig, dass dieser kuriose Spaß aus Japan trotz seiner Sprachbarriere einen Platz in jeder gut sortierten Spielesammlung haben sollte.

Kuriositäts-Faktor:
Zwar streitwürdig bezüglich eines West-Releases, aber pure Aufmerksamkeit hervorrufend bei dem, der sich für asiatische Schönheiten begeistern kann.



Hopp hopp hopp, Pferdchen, lauf Galopp - Sankei Sports Kanshuu: Keiba Ryoku Nintei Shiken: Baken DS

Ach du liebe Bockwurst, ist DAS ein langer Name. Dahinter versteckt sich jedoch nichts anderes als äääähm... ein halbsportliches Spiel mit Pferden, was an sich eigentlich in jedem Teil der Welt kein seltenes „Genre“ mehr darstellt. Leider Gottes sind noch kaum brauchbare Information bezüglich „Baken DS“ nach Europa durchgesickert, doch der vor drei Monaten veröffentlichte Trailer lässt durchaus ungewöhnliche Stall-Abenteuer erahnen, die direkt in Japan produziert wurden: Es müssen Worträtsel gelöst, Fehler in Bildern gefunden und Pferde bemalt werden. Richtig gelesen, in einem eingebauten Editor kann das eigene Gestüt nicht nur mit absolut schicken Accessoires behängt, sondern auch knallbunt eingefärbt werden, damit alle japanischen Teens genügend Grund zum Kreischanfall finden. Dass dabei anscheinend kein einziges Mal direkt an einem Pferderennen jedweder Art teilgenommen werden darf, sollte Freunde der agilen Vierhufer nicht abschrecken... Falls es das grimmig dreinblickende Pferd im Trailer nicht ohnehin schon getan hat!

Kuriositäts-Faktor:
Für alle, die damals immer heimlich die „Wendy“-Ausgaben der kleinen Schwester gelesen, und gleichzeitig Lust auf simulierte Pferderennen haben. Solch ein Konzept würde auch bei uns Anklang finden, tierlieben Mädels sei Dank.



Machen wir uns schick, immerhin zocken wir schon Videospiele - Beauty Navigation: Dream Skincare

Wozu gebildet, warum durchtrainiert, weshalb scharf sehend, weswegen gut zockend? Hauptsache man sieht gut aus, verdammt nochmal! Diesem dermatologisch vollkommen verständlichen Grundsatz Folge leistend, überraschte Konami die japanische Damenwelt mit einer wirklich speziellen Software, die wohlmöglich dem Spielspaß der „Metal Gear Solid“-Reihe nacheifern sollte... „Saeki Chizu Shiki Yumemihada: Dream Skincare heißt das Wunderwerk, mit welchem uns ahnungslosen Kunden und Kundinnen (?) eine glänzende Haut versprochen wird. Der zweifelhaft vertrauenswürdige und verstohlen grinsende Beauty-Coach in Person (Chizu Saeki) erklärt dabei auf zwei Bildschirmen, was man machen kann, damit die Haut jung und schön bleibt und böse Akne-Angriffe demnächst der Vergangenheit angehören. Dazu wird schamlos am lebenden Modell hübscher, asiatischer Frauen vorgeführt, welche Cremes aufgetragen werden dürfen oder in wie vielen Schritten man ein freundliches 0815-Gesicht komplett zirkusreif schminken kann. Es heißt beispielsweise, dass man auf seinen Hormonhaushalt achten, viel trinken und zudem die Hautfeuchtigkeit beobachten sollte. Alles Dinge, die wir schon wussten, oder nicht?

Kuriositäts-Faktor:
Die normalen Kosmetiksaloons sind einfach zu teuer geworden, nun muss die Videospielbranche in die Bresche springen! Immerhin scheint Europa schön genug zu sein, mit einem Release ist nämlich frühestens zu rechnen, wenn Ushi Glas-Hautcreme wieder in Mode kommt…



Spül’s runter, einer geht doch noch: Bartender DS

Warum sind japanische Videospieler immer so gut gelaunt, so heiter ihre Tofu-Suppe heruntergurgelnd, so freundlich zu jedem, der auf der Straße ihren Weg kreuzt? Ganz einfach - die vermeintlich gute Laune schüttelt (nicht rührt!) von „Bartender DS“ her, dem hochprozentigen Ratgeber bei exquisiten Drinks aller Art. Auf zusammengerechnet 850 leckeren Cocktail-Rezepten basiert der nützliche, ausführlich bebilderte Elektro-Taschenführer, welcher außerdem mehrere aufgenommene Video-Interviews mit erfahrenen Cocktail-Experten bietet - so wird die nächste Kneipentour im schönen und überfüllten Yokohama garantiert lustig! Was jedoch weder Alkoholiker, feuchtfröhliche Feinschmecker oder gar Barbesitzer wissen: „Bartender DS“ basiert auf einer gleichnamigen, 11-teiligen Anime-Serie, in der Barmann und Cocktailmixer Ryu seinen durstigen Kunden bei ihren Problemen hilft. Wer nach dieser verführerischen Erfrischung noch klar denken kann, wird folgenden Ausruf bestimmt mit einer beeindruckenden Nüchternheit übersetzen können: Kanpai...!

Kuriositäts-Faktor:
Auch wenn dieser gewagte Software-Einfall möglicherweise im Suff entstand, wir Europäer würden ebenfalls gerne an der kreativen Cocktail-Party teilnehmen!

Emsig fotografierende Touristen-Truppe auf großer Japan-Tournee: Jakob Nützler [Miroque], Stefan Girlich [Stefan], Elisabeth Grunert [Liese] & Max Zeschitz [Zeschitz] für das Portablegaming-Netzwerk. Wir wünschen einen fröhlichen 4. Advent und gediegene Weihnachten!
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